Produktbild: Die Töchter des Bärenjägers
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Die Töchter des Bärenjägers Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/3,7 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Lachs / Tabak

Auflage

1

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

2400006369749

Beschreibung

Rezension

»Ein wilder, tiefgründiger Roman.« ("ORF Radio FM4")
»Mutig, großartig, rebellisch!« ("Aftonbladet")
»Eine unglaublich packende und eindringliche Geschichte von der Sehnsucht nach einem freien Leben – und dem Preis dafür.« ("Jury des Augustpris 2022")
»Das schonungslose Aussteigerdrama schnappt zu wie eine Bärenfalle: Es lässt nicht mehr los.« ("HÖRZU/Gong")
»Ein unglaublich einfühlsamer und spannender Roman über das Erwachsenwerden.« ("Fuersie.de")
»Ein intensives und abwechslungsreiches Leseerlebnis.« ("Instagram @im_lesehimmel")
»Die Geschichte zieht den Leser sofort in ihren Bann.« ("JAGEN WELTWEIT")
»Ein durchweg fesselnder Roman.« ("Stadtmagazin 07")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/3,7 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Lachs / Tabak

Auflage

1

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

2400006369749

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein atemberaubendes Abenteuer

    Der berüchtigte Bärenjäger Heikki Leskinen ist tot, gestorben im Kampf mit einem Bären. Als kurze Zeit später die ungeliebte Mutter stirbt, machen sich die sieben Schwestern auf den Weg in die Wildnis, um sich hundertfünfzig Kilometer von der Zivilisation entfernt ein eigenes Leben aufzubauen. Völlig unbedarft und unvorbereitet stellen sich die jungen Frauen dem rauen Dasein, nicht ahnend, dass der nahende Winter keine Gnade kennt. „Ich konnte den Blick nicht von den drei Schwestern wenden. Sie zogen mich an, so diskret wie möglich umkreiste ich ihren Stand. Notierte ihre groben, von Kratzern und Wunden übersäten Hände, ihre langen Finger und die Schmutzränder unter den Nägeln, als sie ihren Kunden Pilze in Papiertüten reichten.“ (Seite 9) Eine zu Beginn namenlose Erzählerin nahm mich mit auf die Reise in die finnischen Wälder, bekundete ihre Faszination für die Familie Leskinen und erzählte eine Geschichte über die sieben Schwestern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, obwohl sogar zwei Zwillingspaare darunter waren. Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch und befürchtete schon, dass ich es abbrechen würde, als der Zauber zu wirken begann. Dies lag nicht etwa an den Schwestern oder ihrem Umgang miteinander, denn dieser war wild und ungestüm, von schwesterlicher Liebe gab es keine Spur, im Gegenteil war ich entsetzt darüber, wie barbarisch es zwischen ihnen zuging. Es lag auch nicht an der Sprache, die derb und oft mit den schlimmsten Schimpfausdrücken und unflätigsten Wörtern gespickt war. Anscheinend war ich einfach der gleichen Faszination erlegen, wie es der Erzählerin passiert ist, und konnte den Blick nicht mehr abwenden. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, obwohl mich bis kurz vor dem Ende jede der sieben Schwestern regelrecht abgeschreckt, um nicht zu sagen abgestoßen hat. Es gab nichts, was dazu beigetragen hätte, dass bei mir auch nur ein Funken Sympathie für eines der Mädchen beziehungsweise jungen Frauen gewachsen wäre. Dies muss man bei einer solchen Geschichte aber aushalten können und das habe ich mit großem Genuss getan. Auf den letzten Seiten versöhnte ich mich mit einigen der Schwestern, spürte fast so etwas wie Stolz auf die Leistung manch einer von ihnen. Es war eine aufregende, manchmal anstrengende, insgesamt aber eine atemberaubende Reise in eine andere Welt. Große Leseempfehlung!

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    21.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte um Freiheit & Verurteilung. Bildlich, fesselnd geschrieben!

    **** Worum geht es? **** Sieben Töchter wachsen auf einem Bauernhof in den finnischen Wäldern auf. Ihr Vater ist der Held und die Mutter ein Geschöpf das Zweifel seht. Ohne Schulbildung und Eltern stehen die sieben eines Tages da, noch immer jung und mit einzig dem Wunsch weiter in Freiheit zu leben. Ohne regelmäßige Mahlzeiten, noch Geld für das Nötigste, versuchen sie in der Wildnis zu überleben, nur wie lange kann das gut gehen? **** Mein Eindruck **** Eine Geschichte in der bereits der erste Satz Faszination auslöst. Die Handlung, die Atmosphäre und der allgemeine Stil harmonierten auf fesselnde Weise miteinander. Ich habe beim Lesen immer wieder gespürt wie die Seiten mich einsogen und alles in mir zur Ruhe brauhten. Da waren die Töchter, die Äußeren Meinungen und das Leben in der Wildnis. Eine Realität zwischen dem Überlebenskampf und dem Gefühl völlig frei zu sein. Die Derbheit und radikalen Handlungen der Töchter waren nachvollziehbar, authentisch, manchmal auch ein bisschen ekelig (und da ist man dann selbst deren Außenwelt und urteilt ungewollt), aber vor allem einfach interessant. Die Familiengeschichte, die Vielschichtigkeit jeder einzelnen Tochter und die Strukturen untereinander waren spannend zu verfolgen und die Erzählperspektive aus der Ferne, dem Hörensagen, war für mich ein besonderes Highlight. Einige zuletzt gesagten Worte arbeiten noch immer in mir. Der Epilog hat seine ganz eigenen Tiefen und hinterlässt eine Vielzahl Interpretationsmöglichkeiten, die es lohnt zu entdecken. Eine Geschichte die ein bisschen in der Atmosphäre vom Gesang der Flusskrebse schwebt und doch ganz anders ist. **** Empfehlung? **** Schlichtweg gelungen, tiefgründig und authentisch erzählt die Autorin von einem Teil finnischer Geschichte und setzt ein Zeichen in Hinblick auf das weibliche Geschlecht. Eine klare Empfehlung! Ein Buch das wundervoll verfilmt werden könnte.

  • Udo Reins

    aus NRW

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr aufregend

    Das Lesen dieses Romans war anstrengend, interessant, aufregend, abstoßend aber sehr unterhaltsam. Ich fühlte mich bei der Lektüre hin und her gerissen zwischen Neugier, wie die Geschichte der 7 Schwestern weitergeht und Abscheu wie Menschen so miteinander umgehen können. Die Sprache der Autorin ist sehr direkt  teilweise auch brutal aber sehr fesselnd. Ein Roman der sich sehr gelohnt hat zu lesen und der nachhallt.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienbande

    Auch dieses Buch war ein recht eigenwilliges. Diese Töchter des Bärenjägers sind eine Herausforderung, einerseits ungemein interessant, aber irgendwie auch abstoßend. Ich schwanke während der Lektüre hin und her. Einerseits erwecken diese Frauen einen gewissen Humor in mir, dann wieder eine Traurigkeit und dann wieder eine Wut. Dabei waren diese Charaktere nicht unglaubwürdig. Dies nicht. Aber ich wurde auch nicht unbedingt warm mit ihnen. Freundinnen wären wir definitiv nicht geworden. Nur ist dies alles nicht ihre Schuld. Sondern sie sind eher das Produkt ihres Umfelds. Und das müssen sie nur begreifen. Aber dieses Begreifen ist schwierig für sie. Denn sie sind intensiv beeinflusst worden. Ihnen ist die Bildung verwehrt worden, denn so lassen sie sich von diesem Bärenjäger besser lenken. Und diese Gehirnwäsche zu durchbrechen ist nicht einfach. Auch ihre Mutter, die Frau des Bärenjägers hatte keine Chance, auch sie wird durch den Bärenjäger bei ihren Kindern diffamiert. Und so hat auch die Mutter keinen Einfluss auf ihre Kinder, ist auch gefangen in dem Netz, welches der Bärenjäger für seine Familie gesponnen hat. Traurig! Sehr traurig! Aber nicht nur das, auch hier ist die Mutter beides, Opfer und Täter. Ich habe Mitleid mit ihr, aber andererseits regt sie mich ebenso auf, wie das auch ihre Töchter tun. Eine interessante Gemengelage, eine interessante Familienstruktur! Einige Töchter schaffen es eher die Familienstruktur als negativ einzuordnen, andere später, manche werden krank, manche schaffen es vielleicht gar nicht aus ihren Grenzen herauszukommen. Ein intensives Buch! Und ein spannendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungewöhnlicher, faszinierender...

    Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman den Anneli Jordahl erzählt. Sieben (wilde) Schwestern wachsen inmitten finnischer Wälder auf. Schonungslos beschreibt die Autorin den Überlebenskampf der Schwestern in der Wildnis. Ein Lese Erlebnis das mich nachhaltig beschäftigt hat.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    7 Schwestern wachsen isoliert...

    7 Schwestern wachsen isoliert und ohne Schulbildung auf einem entlegenen Bauernhof auf. Die älteste wird zur Anführerin und ist ihren Schwestern gegenüber unerbittlich. Sie hat die Ideale ihres Vaters übernommen. Ein derber und von Gewalt gespickter Roman mit Überraschungen.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch war eine Überraschung!...

    Dieses Buch war eine Überraschung! 7 Geschwister leben allein in der Wildnis. Sie sind alle unterschiedlich derb und passen nicht so richtig in die Zivilisation. Faszinierend zu lesen, wie sich die Erziehung auf das Leben der Kinder auswirkt, die nichts anderes kennen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos gut

    Sie sind die sieben Töchter des legendären Bärenjägers und in aller Munde. Ihr Zuhause war ein abgewirtschafteter Bauernhof, den sie verließen, um fortan in einer Kate in der finnischen Wildnis zu leben und zu jagen. Ziel war es, weiterhin unter dem Radar der Behörden zu bleiben. Die Älteste entscheidet für ihre Schwestern, wer nicht spurt, wird hart bestraft. Absolut ungenügend vorbereitet auf die kalte Jahreszeit, entrinnen sie dem Tod um Haaresbreite, werden von den Rettern in die Stadt gebracht. Wie geht es jetzt weiter? Der Kontrast zwischen der Zivilisation und der Lebenswelt der Schwestern könnte unterschiedlicher nicht sein. Ich ertrug die Schilderungen roher Gewalt, die Derbheiten kaum, fühlte mich abgestoßen von exzessivem Alkoholgenuss, es hagelt Schimpfwörter. Dazu die soziale Unbeholfenheit und Verwahrlosung der Schwestern, viel Naturbilder zum Staunen. Ein Buch, das hin und her schüttelt beim Lesen. Ein Roman von 1870 inspirierte Anneli Jordahl zu dieser Geschichte, interessanterweise geht es darin um sieben Brüder.
  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    3/5

    04.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gnadenloser Roman über Vernachlässigung...

    Ein gnadenloser Roman über Vernachlässigung und Kindesmisshandlung. Als Vorbild diente ein finnischer Klassiker - wenn man das weiß, liest es sich ein wenig leichter.

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