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Die Briefeschreiberin Roman - Der gefeierte Nr.1-Bestseller der New York Times jetzt erstmals im Taschenbuch - ausgezeichnet mit dem „Women’s Prize for Fiction“

97

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

88

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/3,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Correspondent

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49739-3

Beschreibung

Rezension

»Am Ende möchte man sofort zu Papier und Stift greifen. Wunderbar!« ("Für Sie")
»Absolut fesselnd!« ("freundin")
»Spannend, originell, lustig und weise [...] Ein Buch wie ein Abend unter Freunden.« ("Freizeit pur")
»Mit Empathie und einem wunderbaren Gespür für sprachliche Feinheiten überzeugt die Erzählung. Eine überraschende und eindrückliche Lektüre, die noch eine Weile nachhallt.« ("Monika Wenger, Belletristik-Couch")
»Spannungsvoll und sehr zu empfehlen.« ("Neues für die Frau")
»›Die Briefeschreiberin‹ ist das fesselnde Porträt einer Frau, die gegen jede äußere Widrigkeit zu Einsicht und Veränderung fähig ist.« ("Haller Kreisblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

88

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/3,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Correspondent

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49739-3

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Laura. R

    aus Dauchingen

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Buch (Taschenbuch)

    Große Emotionalität: Es gilt als tief berührendes „Herzensbuch“, das den Mut zu ehrlichen Worten feiert. Würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Sehr emotional. Würde ich auf jeden Fall nochmal lesen.

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was uns einmal schützt, kann uns später im Weg stehen

    Ich habe „Die Briefeschreiberin“ an einem Tag gelesen. Das überrascht bei einem Roman, der fast ausschließlich aus Briefen besteht und dessen wichtigste Ereignisse teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Virginia Evans erzeugt aber einen bemerkenswerten literarischen Sog. Nicht durch Cliffhanger oder spektakuläre Wendungen, sondern dadurch, dass man Sybil Van Antwerp Seite für Seite neu zusammensetzen muss. Die entscheidende Katastrophe ihres Lebens liegt zu Beginn des Romans bereits fast vierzig Jahre zurück: der Tod ihres achtjährigen Sohnes Gilbert. Evans erzählt jedoch keine gewöhnliche Geschichte über verdrängte Trauer, die irgendwann endlich zugelassen wird. Das wäre mir zu einfach. Mich hat etwas anderes an diesem Roman beschäftigt. Sybil hat nach diesem Verlust eine Form gefunden, weiterzuleben. Sie arbeitet, argumentiert, ordnet, unterscheidet Verantwortlichkeiten, bleibt unabhängig und hält Distanz. Als ehemalige Juristin ist sie hervorragend darin, einem Geschehen eine vernünftige Form zu geben. Das ist zunächst keine Schwäche. Es rettet sie. Interessant wird der Roman dadurch, dass diese Art des Weiterlebens über Jahrzehnte funktioniert. Was einmal Schutz gewesen sein mag, ist irgendwann kaum noch von Persönlichkeit zu unterscheiden. Sybil ist eben rational. Sybil ist eben unabhängig. Sybil braucht eben niemanden. Vielleicht ist genau das einer der klügsten Gedanken des Buches: Wir wissen irgendwann selbst nicht mehr, welche unserer Eigenschaften einfach „wir“ sind und welche einmal entstanden sind, weil wir sie dringend gebraucht haben. Die Briefe setzen Jahrzehnte später ein und erstrecken sich über fast zehn Jahre. Dadurch erleben wir Sybils Veränderung nicht als rückblickende Erklärung einer geläuterten alten Frau. Ein früher Brief ist keine spätere Erinnerung an ihr früheres Denken. Er ist dieses Denken. Dann antwortet jemand. Eine Tochter erinnert sich anders. Ein ehemaliger Ehemann bringt eine gemeinsame Vergangenheit zurück. Andere Menschen erzählen Sybil von Wirkungen ihres Handelns, während sie selbst vor allem ihre Gründe kennt. Und langsam verändert sich etwas. Nicht indem Sybil feststellt, dass alles, was sie bisher gedacht hat, falsch gewesen sei. Vielmehr kann sie irgendwann mehrere Wahrheiten gleichzeitig ertragen: Sie hatte Gründe. Diese Gründe waren für sie damals real. Sie hat dennoch Menschen verletzt. Und sie kann dafür Verantwortung übernehmen, ohne deshalb ihr gesamtes früheres Selbst verwerfen zu müssen. Gerade diese Trennung von Verstehen und Freisprechen, von Verantwortung und Selbstverurteilung, finde ich außerordentlich gelungen. Auch die Trauer verändert sich dadurch. Gilbert muss nicht vergessen werden. Sybil muss ihren Sohn nicht „loslassen“. Etwas anderes geschieht: Sein Tod muss irgendwann nicht mehr bestimmen, wie viel Nähe zu den Lebenden sie riskieren darf. Das ist ein feiner Unterschied – und für mich der eigentliche Kern des Romans. Die Briefform trägt diesen Gedanken hervorragend. Anfangs bietet sie Sybil kontrollierte Nähe. Sie kann auswählen, formulieren und korrigieren. Sie muss die unmittelbare Reaktion des anderen nicht sehen. Aber Briefe haben einen Nachteil, wenn man die eigene Geschichte gern unter Kontrolle behalten möchte: Sie können beantwortet werden. Damit wird aus dem Schreiben allmählich etwas anderes. Andere Menschen bekommen Raum innerhalb von Sybils Geschichte. Ihre Erinnerungen widersprechen ihr nicht immer frontal; manchmal verschieben sie nur einen Akzent. Gerade dadurch wirken sie. Und hier entsteht auch der enorme Sog des Romans. Man will weniger wissen, was als Nächstes passiert, als endlich verstehen, was damals wirklich passiert ist und was diese Vergangenheit mit Sybil gemacht hat. Evans verteilt Informationen sehr geschickt. Namen, Andeutungen und scheinbar nebensächliche Sätze bekommen oft erst viel später ihr Gewicht. Man liest zunehmend wie ein Ermittler in einer Biografie. Einige Nebenhandlungen tragen für mich weniger zur eigentlichen Tiefe des Romans bei. Besonders die Geschichte um Sybils Adoption erweitert ihr Leben und passt durchaus zur Frage, wie unvollständig das eigene Wissen über sich selbst sein kann. Sie ist aber eher ein erzählerischer als ein philosophischer Motor. Der eigentliche Roman liegt für mich woanders: bei Gilbert, bei der Familie und bei der Frage, wie eine einmal notwendige Schutzform ein ganzes Leben prägen kann. Vielleicht besteht Reife deshalb nicht darin, irgendwann endgültig herauszufinden, wer man wirklich ist. Vielleicht besteht sie darin, sich selbst nicht mehr abschließend erklären zu müssen. Sybil wird am Ende keine andere Frau. Ihre Intelligenz, ihre Eigenständigkeit und auch ihre Sperrigkeit bleiben. Aber sie gewinnt etwas zurück, das sie beinahe verloren hatte: die Möglichkeit, anders zu reagieren, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Und vielleicht ist das die stärkste Aussage dieses ungewöhnlich emotionalen Romans: Manchmal müssen wir nicht erkennen, dass das, was uns geschützt hat, falsch war. Wir müssen nur irgendwann stark genug werden, es nicht mehr zu brauchen. Ein kluger, emotionaler und formal erstaunlich spannender Roman, der mich weit stärker hineingezogen hat, als ich es von seiner stillen Briefform erwartet hätte.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman - Lesehighlight

    Mit diesem Roman ist der Autorin ein Buch gelungen, was mich wahnsinnig berührt, zutiefst bewegt, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Sybils Leben besteht aus Briefen, die sie mit einer wahnsinnigen Leidenschaft mit Füller und Papier verfasst. Jeden Tag aufs Neue. Sämtliche Stimmungen hält sie darin fest, egal, ob sie positiv oder negativ sind, ob sie sie geschrieben hat, weil sie aufgebracht war oder einfach nur so. Sie schreibt einfach Briefe. Doch da gibt es diesen einen, diesen besonderen Brief, den sie schon über Jahre hinweg schreibt, der nach wie vor nicht fertig ist, und den sie schon gar nicht wegschickt. Er ist einfach noch nicht vollendet. Doch der Brief hat eine Geschichte, und der, der muss sich Sybil irgendwann stellen - darum wird sie nicht herumkommen. Über die Jahre hinweg hat sie es geschafft, ihre Umgebung mit ihren Briefen von sich fernzuhalten, doch ihr eigenes Leben, das holt sie immer wieder ein, und nun, nun muss sie versuchen, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten und zu verarbeiten. Wird sie es schaffen, mutig zu sein und wieder gut mit sich selbst werden? Es ist eine Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Irgendwie stelle ich es mir toll vor, mein Leben dem Briefeschreiben zu widmen. Ich finde, dass es um einiges leichter ist, Dinge niederzuschreiben, als sie zu erzählen. Vielleicht, weil man beim Briefeschreiben mit sich selbst ist - kein Gegenüber hat, was einen in einem Gespräch unterbrechen kann. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man vieles mit sich alleine ausmachen muss - nicht auf den Rat eines Gegenübers zählen oder hoffen kann. Was hinter der Geschichte steckt, hat mich wahnsinnig berührt. Mich hat traurig gemacht, was mit Sybil passiert. Es ist ein wundervolles Buch, was mich dazu animiert hat, selbst auch wieder Briefe zu schreiben. Geschriebenes bleibt, Gesprochenes kann vergessen werden. Ich gebe für dieses emotionale, berührende, bewegende und tiefgreifende Buch eine absolut klare Leseempfehlung ab! Für mich ist es ein klares Lesehighlight!

  • Bewertung

    aus Niederneisen

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Briefeschreiberin

    Dieses Buch hat mich fasziniert. Ein Leben erzählt in Briefen! Tiefgreifend, amüsant und leicht erzählt. Dieses Buch hat mich nach "Die Postkarte" mehr als positiv überrascht. Eher aus Verlegenheit als aus Interesse habe ich zu diesem Titel gegriffen. Die Protagonistin Sybil; Adoptivtochter, Starjuristin, , Gartenliebhaberin, Mutter und Freundin blickt in Form von Briefen auf ein bewegtes Leben zurück. Sehr sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifend

    Ich lese eigentlich nicht so viel. Aber das konnte ich nicht weglegen. Es sind einzelne Briefe und daraus formt sich eine ganze Welt. War in zwei Tagen durch. Hat mich sehr angesprochen

Kundinnen und Kunden meinen

5

71

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Bewertungen (97)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Über das Verfassen von Gedanken beim Schreiben

    Was für ein meisterhaftes Buch! Sybil van Antwerp, diese rigoros ehrliche, unwiderstehlich bissige und humorvolle Frau - ehemalige Juristin, Mutter, Schwester, Geschiedene und Literaturbegeisterte, wächst einem mit jeder Seite mehr ans Herz. Dabei geht es um die großen Fragen des Lebens und um die offenen Fragen am Ende eines Lebens und darüber, wie man, egal in welchem Alter, mit dem Mut der Selbstreflexion die entgegengesetzte Richtung einschlagen kann. Den Women´s Prize For Fiction hat die Autorin dieses Jahr aus gutem Grund gewonnen.
  • Zum Bewerterprofil von I. Münch

    I. Münch

    Thalia Leer

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Geheimtipp zum Bestseller- zu recht!

    Wer mir folgt, weiß, ich lese vornehmlich andere Bücher als dieses :-) Doch hier konnte ich nicht anders, hatte es in die Hand genommen und die Story um die Mittsiebzigerin Sybil van Antwerp rasch ausgeschmökert. Sybil schreibt seit über 30 Jahren Briefe an allerhand Leute: ehemalige Kollegen, Verwandte, Schriftsteller und viele mehr. Warum sie das tut und warum sie diese "altmodische" Art zu korrespondieren bevorzugt erfahren wir im Laufe der Geschichte, und auch, was es mit ihrer eigenen Story auf sich hat. Ein wirklich ganz tolles, zauberhaftes Buch, das man nicht weglegen kann. An die Schreibart in Briefen hat man sich super schnell gewöhnt und möchte es nicht mehr missen.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    eBook (ePUB)

    Dieser Briefroman ist eine wunderbare Entdeckung!

    Ich bin froh, diesen Roman jetzt endlich in die Hand genommen zu haben. Zunächst ist es etwas ungewöhnlich, einen Brief nach dem nächsten zu lesen, doch bald habe ich die Erzählerin Sybil van Antwerp in mein Herz geschlossen und ihr Leben miterlebt. Sie schreibt an Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn, Bekannte, an Firmen und auch an Schriftsteller, deren Bücher sie gelesen hat. Sie tut dabei ihre Meinung kund, auch wenn die nicht immer positiv ist. Durch die Antworten, die sie erhält, und durch diverse Einschübe erfahren wir nach und nach mehr aus ihrem Leben und ihren Schicksalsschlägen. Berührend ist vor allem das Ende, als wir erfahren, warum sie kaum aus dem Haus geht und Kontakt fast nur über diese Briefe gehalten hat. Ein rundum wunderbares Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zauberhafter Briefroman

    Über das Leben der 73 jährigen Sibyl erfahren wir in ihren wundervollen Briefen, die sie seit 30 Jahren an alle und jeden schreibt. Doch warum tut sie das eigentlich und lebt ansonsten so zückgezogen, wie eine Schnecke in ihrem Haus? Diesen feinsinnigen, eleganten Schreibstil muss man einfach lieben und Brief für Brief, nähert man sich dem Geheimnis der Dame.
  • Zum Bewerterprofil von Etienne Pattberg

    Etienne Pattberg

    Thalia Remscheid – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben in Briefen

    Sybil van Antwerp schreibt Briefe. An Prominente, an Autoren, an ihre eigene Familie, an Freunde und Bekannte. Doch der Frau, die zumindest laut ihren Briefen alles durchschaut, fehlt der Durchblick in ihrem eigenen Leben. Die Distanz zu ihrer eigenen Familie wächst, weil sich Sybil, die Ratgeberin schlechthin, nichts sagen lassen will. Aber nun verliert sie möglicherweise ihr Augenlicht und auch der Lebensabend rückt unaufhaltsam näher. Virginia Evans schreibt hier einen wunderbaren Roman über eine Intellektuelle, die im Alter lernen muss, dass Recht zu haben nicht alles ist. Ob sie es schafft, das Verhältnis zu ihrer Familie wieder her zu stellen und ob sie sich vielleicht doch einmal mit ihrem Nachbarn zum Abendessen trifft (statt ihm immer nur Briefe zu schreiben) - das lohnt es sich sehr herauszufinden.

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