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Altenstein

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,4 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004046796

Beschreibung

Rezension

Es gibt in fast jeder Familie so etwas wie einen Geist, eine große Erzählung, die aus vielen Einzelbildern besteht, Bruchstücken der Vergangenheit. [..] Dieser Familiengeist ist auch das große Thema in Julie von Kessels Roman Altenstein. Erzählt wird die Geschichte der Adelsfamilie von Kolberg von den Wirren der letzten Kriegswochen in Ostpreußen bis ins Jahr 2005. [...] Altenstein, die einstige Sommerresidenz der Kolbergs, wird zur fixen Idee, zum Zankapfel einer zerrissenen Familie.

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,4 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004046796

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Vom Krieg zerstörter Adel

frenzelchen90 aus Ilmenau am 09.05.2021

Bewertungsnummer: 1009873

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Ein Buch über eine Adelsfamilie, die durch den 2. Weltkrieg alles verliert und in den nachfolgenden Jahren untereinander zerwirft. Daran ist einzig und allein das liebe Geld und das schwierige Erbe schuld. In Kapiteln, die zwischen 1943 und 2005 spielen, wird dem Leser die groß verzweigte Adelsfamilie näher gebracht. Dabei kommt es in einzelnen Abschnitten zu recht enormen Zeitsprüngen, die am Anfang ein wenig verwirrend sind. Um da den Überblick zu behalten, ist die Auflistung aller Familienmitgliedern am Anfang des Buches sehr hilfreich. Andernfalls fliegt man aufgrund des flüssigen Schreibstils durch das Buch. Viele Abschnitte enden an einer spannenden Stelle, und man kehrt erst nach einiger Zeit in die Vergangenheit bzw. Gegenwart zurück, um zu erfahren, wie es weitergeht. Dadurch bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten. Mein Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber von Familiengeschichten!

Vom Krieg zerstörter Adel

frenzelchen90 aus Ilmenau am 09.05.2021
Bewertungsnummer: 1009873
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Ein Buch über eine Adelsfamilie, die durch den 2. Weltkrieg alles verliert und in den nachfolgenden Jahren untereinander zerwirft. Daran ist einzig und allein das liebe Geld und das schwierige Erbe schuld. In Kapiteln, die zwischen 1943 und 2005 spielen, wird dem Leser die groß verzweigte Adelsfamilie näher gebracht. Dabei kommt es in einzelnen Abschnitten zu recht enormen Zeitsprüngen, die am Anfang ein wenig verwirrend sind. Um da den Überblick zu behalten, ist die Auflistung aller Familienmitgliedern am Anfang des Buches sehr hilfreich. Andernfalls fliegt man aufgrund des flüssigen Schreibstils durch das Buch. Viele Abschnitte enden an einer spannenden Stelle, und man kehrt erst nach einiger Zeit in die Vergangenheit bzw. Gegenwart zurück, um zu erfahren, wie es weitergeht. Dadurch bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten. Mein Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber von Familiengeschichten!

Irgendwie großartig!

Isaopera am 09.05.2021

Bewertungsnummer: 1023897

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit dem alteingesessenen Namen gar nicht mehr viel zu tun haben möchten. Was ist "Altenstein" für ein Roman? Für mich ist es eine Familiengeschichte, die aber wirklich gute Recherche und eine besondere Authentizität mitbringt, und sich dadurch abhebt. Ich fand das Buch sehr spannend, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Dies geschieht aber weniger dadurch, dass man mit den Figuren so sehr mitfiebert, da das Buch insgesamt recht neutral bis emotionslos geschrieben ist. Für mich war es eher die Atmosphäre und auch die Entwicklung der Figuren. Jede einzelne Person hat eine wichtige Rolle in dem Gefüge und da die Handlungsstränge so individuell sind, lässt sich der Inhalt sehr schwer beschreiben. Es kommt in jedem Fall immer wieder anders, als man denkt...das mochte ich! Wirklich hervorzuheben ist für mich der großartige Schreibstil der Autorin. Das Buch ist unaufgeregt, aber irgendwie trotzdem sehr nah am Geschehen und wechselt immer wieder die Perspektive. Verschiedene Zeitebenen und Blickwinkel werden verwoben und irgendwie habe ich wirklich ein rundes Bild der Familie bekommen - ich kann mich in fast jeden hineinversetzen und eigentlich kann ich über keine Person sagen, dass ich sie nicht mag, obwohl es weiß Gott kein Sonnenschein-Roman ist. Das Ende hätte für mich noch ein paar Details mehr haben können - vielleicht wollte ich aber einfach nicht, dass es endet ;) Ein Roman, der nicht jedem gefallen wird, sich aber meiner Meinung nach unheimlich lohnt. Ich bin begeistert!

Irgendwie großartig!

Isaopera am 09.05.2021
Bewertungsnummer: 1023897
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit dem alteingesessenen Namen gar nicht mehr viel zu tun haben möchten. Was ist "Altenstein" für ein Roman? Für mich ist es eine Familiengeschichte, die aber wirklich gute Recherche und eine besondere Authentizität mitbringt, und sich dadurch abhebt. Ich fand das Buch sehr spannend, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Dies geschieht aber weniger dadurch, dass man mit den Figuren so sehr mitfiebert, da das Buch insgesamt recht neutral bis emotionslos geschrieben ist. Für mich war es eher die Atmosphäre und auch die Entwicklung der Figuren. Jede einzelne Person hat eine wichtige Rolle in dem Gefüge und da die Handlungsstränge so individuell sind, lässt sich der Inhalt sehr schwer beschreiben. Es kommt in jedem Fall immer wieder anders, als man denkt...das mochte ich! Wirklich hervorzuheben ist für mich der großartige Schreibstil der Autorin. Das Buch ist unaufgeregt, aber irgendwie trotzdem sehr nah am Geschehen und wechselt immer wieder die Perspektive. Verschiedene Zeitebenen und Blickwinkel werden verwoben und irgendwie habe ich wirklich ein rundes Bild der Familie bekommen - ich kann mich in fast jeden hineinversetzen und eigentlich kann ich über keine Person sagen, dass ich sie nicht mag, obwohl es weiß Gott kein Sonnenschein-Roman ist. Das Ende hätte für mich noch ein paar Details mehr haben können - vielleicht wollte ich aber einfach nicht, dass es endet ;) Ein Roman, der nicht jedem gefallen wird, sich aber meiner Meinung nach unheimlich lohnt. Ich bin begeistert!

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Altenstein

von Julie von Kessel

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Barbara Mahlkemper

Thalia Kamp-Lintfort

Zum Portrait

5/5

Leben in der Geschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?" Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag. Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem Toten Abschied zu nehmen. In kurzen, zeitlich wechselnden Episoden entwirft die Autorin das Kaleidoskop einer Familie, in der jeder versucht, ein eigenes Leben zu führen und doch alle als Familie eng verbunden bleiben, dem Zwang der Tradition und der harten Erziehung folgend. "Altenstein" erinnert als Familienroman an Thomas Manns "Buddenbrooks" , erzählt dabei Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Ein klassischer Roman!
  • Barbara Mahlkemper
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5/5

Leben in der Geschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?" Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag. Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem Toten Abschied zu nehmen. In kurzen, zeitlich wechselnden Episoden entwirft die Autorin das Kaleidoskop einer Familie, in der jeder versucht, ein eigenes Leben zu führen und doch alle als Familie eng verbunden bleiben, dem Zwang der Tradition und der harten Erziehung folgend. "Altenstein" erinnert als Familienroman an Thomas Manns "Buddenbrooks" , erzählt dabei Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Ein klassischer Roman!

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Anke Hackler

Thalia Lippstadt

Zum Portrait

5/5

Altenstein

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Julie von Kessel erzählt in "Altenstein" die Geschichte der Familie Kolberg. Die Großfamilie erlebt mit dem Ende des zweiten Weltkrieges schwere Zeiten und zerbricht immer mehr. Unprätentiös und lebensnah wird der Leser durch die jüngere deutsche Geschichte geführt ohne rührselig oder kitschig zu werden.
  • Anke Hackler
  • Buchhändler/-in

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Altenstein

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Julie von Kessel erzählt in "Altenstein" die Geschichte der Familie Kolberg. Die Großfamilie erlebt mit dem Ende des zweiten Weltkrieges schwere Zeiten und zerbricht immer mehr. Unprätentiös und lebensnah wird der Leser durch die jüngere deutsche Geschichte geführt ohne rührselig oder kitschig zu werden.

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