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Produktbild: Aller Aufstieg ist schwer

Aller Aufstieg ist schwer Arm, ostdeutsch, Arbeiterkind - die Lüge von der Chancengleichheit

3

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15526

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

Rowohlt E-Book

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3436 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026933

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15526

Erscheinungsdatum

18.09.2026

Verlag

Rowohlt E-Book

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3436 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026933

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  • SternchenBlau

    5/5

    27.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Emotionale Wucht und präzise Analyse

    Wie oft habt ihr das schon gehört?: Aller Aufstieg ist schwer? Wuttig zeigt sehr eindringlich und dabei mir scharfer Analyse, dass eben NICHT aller Aufstieg gleich schwer ist. Manche müssen nämlich gar nicht aufsteigen, manche bekommen Starthilfe. Arme Menschen bekommen gar nichts. Wuttig ist Sozialogin und weiß daher von Theorie und Wissenschaft, worüber sie schreibt. Durch ihre persönlichen Erfahrungen bekommt ihre Analyse aber schließlich die emotionale Wucht, die Klassismus und Armut erfahrbar machen. Ihr Buch findet dabei einen exzellenten Rhythmus zwischen den biografischen Stationen und der Unterfütterung mit Zahlen und Bezügen. Armutsbetroffene können sich wiederfinden und fühlen vielleicht auch Aha-Erlebnisse, wenn manche Erfahrungen endlich greifbar und erklärt werden. (Auch, wenn bei mir die Situation grundsätzlich anders war, konnte ich als Kind ohne akademischen Hintergrund v.a. die viele Situationen in der Uni sehr gut nachvollziehen.). Alle anderen können sich zumindest ansatzweise in das Laufen in "armen" Schuhe einfühlen, in die Ramona Wuttig ihre Kindheit, Jugend und das frühe Erwachsenenleben hindurch gehen musste. Schon Kleinigkeiten wie der Dialekt markierten sie als Außenseiterin. Ausreichende Körperhygiene konnte sie wegen fehlender Dusche und Waschmaschine in der Grundschule lange nicht leisten – manches konnten ihr die Großeltern, bei denen sie aufwuchs, schlichtweg nicht beibringen, weil sie es selbst nicht besser wussten. Ihre Schilderungen berühren und lassen hoffentlich die Lesenden beim nächsten Mal dreimal überlegen, ob sie über andere Menschen urteilen sollten. Das ist in Zeiten, in der es zur politischen Normalität geworden ist, über vermeintlich "faule" und arme Menschen lästern, die angeblich nur das System ausnutzen würden, einfach immens wichtig. Über Klassismus wird generell viel zu wenig gesprochen, darum verfängt sich auch so, wenn nach unten getreten wird. Die Hörbuchlesung von Saskia Geißler unterstützt das Buch sehr gut und lässt die geschilderten Szenen direkt vor meinem inneren Auge entstehen. Dieses Buch kann ich nur von Herzen weiterempfehlen, auch, wenn es eine heftige Lektüre ist. 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlich, fesselnd und berührend

    Ich lese selten Bücher, habe Ramona Wuttigs Autobiographie aber nur so verschlungen. Die Geschichte lässt sich eigentlich leicht zusammenfassen: Ramona wächst kurz nach dem Mauerfall bei ihren Großeltern auf, die nach der Wende beide große Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Trotz aller Widrigkeiten schafft sie es, ihr Abitur zu machen und zu studieren. Doch der wahre Inhalt des Buchs entpuppt sich erst in den Details und vielen kleineren Momenten in Ramonas leben: Ihre soziale Herkunft resultiert in Mobbing und Ausgrenzung durch gleichaltrige, sowie in immensem Widerstand und Geringschätzigkeit gegen ihre Ziele durch Erwachsene. Ramonas Geschichte zeigt: Um sich aus prekären Lebensverhältnissen zu emanzipieren braucht es großen Mut, Glück und zummindest einige Personen, die das eigene Potenzial erkennen und sich für einen einsetzen. Dennoch bedeutet keiner ihrer Erfolge jemals, "abgesichert" oder "angekommen" zu sein, geschweigedenn es jemals so einfach zu haben wie Menschen, die in finanzielle Sicherheit und ein gebildetes Umfeld geboren wurden. Das komplette Buch ist sehr angenehm zu lesen, spannend, mitreißend, informativ und trotzdem niedrigschwellig. Ich kann es ausnahmslos jeder Person ans Herz legen.

  • Nele33

    4/5

    14.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    wahr und traurig

    Auf das Buch von Ramona Wuttig bin ich durch Social Media aufmerksam geworden und da ich einen ähnlichen Background habe, allerdings ein wesentlich früherer Jahrgang, interessierte mich ihre Geschichte sehr. Eingelesen wurde das Hörbuch von Saskia Geißler. Das Leben der Autorin startet mit der Wende und sie wuchs bei ihren Großeltern in relativer Armut auf. Erschreckend finde ich nach wie vor, dass es bis heute immer noch an der Herkunft liegt, wie ein Lebensweg eines Menschen verläuft. Es müssen unendlich viele Kämpfe ausgefochten werden um seiner Möglichkeiten nach gefördert und gefordert zu werden. Das Schubladendenken wird leider nicht unterbrochen, und die betroffenen gehören weder in die Herkunft-noch in die neue Bildungsschicht. Es ist und bleibt ein Desaster. Mich persönlich hat die Biografie von Ramona Wuttig sehr berührt und einiges meines eigenen Erlebens wieder aufgewühlt. Die Gliederung des Buches in die drei gewählten Abschnitte finde ich genau richtig. Die Sprecherin Saskia Geißler hat das Buch mit den dafür nötigen Emotionen, ohne zu übertreiben eingelesen. Ein wichtiges, bedauerlicherweise immer noch nötiges Buch in der heutigen Zeit.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea Kruschewski

    Lea Kruschewski

    Thalia Remscheid – Allee-Center

    Buchhändler*in

    5/5

    14.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ich wünschte ich hätte es früher lesen können.

    Ramona Wuttig war mir schon, aufgrund ihrer Social Media Beiträge zum Thema sozialer Ungerechtigkeit, bekannt. Sie hat eine sehr schagfertige und wortgewandte Art und Weise um Probleme aufzuzeigen und kann in vielen Fällen auch aus Erfahrung sprechen. Und auch bei Ihrem Buch ist genau das zutreffend. Auf eine Biografische Art und Weise nimmt sie uns mit in ihre Kindheit und Jugend in der Ostdeutschen Provinz, nach Erfurt und Jena und sogar nach Nürnberg. und zeigt uns wann und auf welche Weise sie selbst soziale Ungerechtigkeit erlebt hat und ordnet diese Ereignisse retrospektiv mit ihrer fachlichen Kompetenz ein. Kaum ein Buch hat je dafür gesorgt, dass ich persönlich mich so gesehen gefühlt habe. Und vor allem zeigt uns dieses Buch, wie weit wir als Gesellschaft noch von der Chancengleichheit entfernt sind und, dass das gerade die spüren, die ganz unten stehen.

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