Produktbild: Die Mauer
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Die Mauer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

488 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Wall

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004104380

Beschreibung

Rezension

»Der großartige Roman Die Mauer verliert sich nicht im Geschwätz über Gesellschaftsstrukturen und Systeme. Er beschreibt die Kälte, die Langeweile, die Verzweiflung. Und die Gleichgültigkeit, mit der einer ein System erlebt, das irgendwie nicht gerecht zu sein scheint, in dem er aber schlicht Karriere machen will.« Thomas Friedrich, Ultimo Bielefeld, 04.10.2019 ("Ultimo")
»Philosophischer, politischer, existentieller kann ein Roman kaum sein.« Theo Byland, PS Zeitung, 21.06.2019 ("PS Zeitung")
»Ein bestechender Roman am Puls der Zeit.« Gérard Otremba, Sounds & Books, 01.06.2019 ("Sounds & Books")
»Die Mauer ist einerseits ein ökonomisch und routiniert erzählter, spannender Pageturner über eine Odyssee nach dem Ende unserer Weltordnung. Zugleich fragt der Roman auf wohltuend schlichte Weise nach dem Verhalten von Menschen, das nicht automatisch in die diversen Dystopien schon ausgereizte postapokalyptische Barbarei des "Jeder gegen Jeden" zurückfällt« Thomas Edlinger, ORF - radio FM4, 14.04.2019 ("ORF")
»[Ein] Glanzstück lakonischer Erzählkunst« Bruno Jaschke, Wiener Zeitung, 13.04.2019 ("Wiener Zeitung")
»"Die Mauer" [ist] ein packender Roman [...], spannend, actionreich, handfest und konkret - so konkret wie Beton.« Falter, Bücher-Frühling 2019 ("FALTER")
»Lanchesters Buch rüttelt auf, ist spannend und gibt einen beklemmenden Einblick in eine Zukunft, die wir noch verhindern können, auf die wir aber unweigerlich zusteuern.« Andreas Wallentin, WDR5 - Bücher, 22.02.2019 ("WDR 5")
»Ein erschütternd gut geschriebener Roman.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 16.02.2019 ("Kleine Zeitung")
»„Die Mauer“ bleibt bis zur letzten Seite spannend.« Florian Schmid, Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung, 14.02.2019 ("Straubinger Tagblatt")
»John Lanchester hat mit »Die Mauer« eine Dystopie geschrieben, die umso mehr erschreckt, als vieles davon bereits Realität ist. Der britische Autor nimmt auch seine Leser in die Pflicht.« Doris Kraus, Die Presse, 11.02.2019 ("Die Presse")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

488 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Wall

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710004104380

Herstelleradresse

Cotta'sche, J. G., Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
Deutschland
Email: info@klett-cotta.de
Telephone: +49 711 66721519
Fax: +49 711 66722031

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  • LiSa

    aus Stuttgart

    5/5

    08.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Pflichtdienst, der alles kostet

    In "Die Mauer" von John Lankeser schildert ein junger Mann in der Ich-Perspektive seinen Pflichtdienst an der Mauer, die Großbritannien in einer überfluteten Welt vor den sogenannten "Anderen" schützt. Lankeser entwirft eine karge, eisige Zukunft, in der weite Teile der Erde im Meer versunken sind und nur wenige Felsspitzen aus dem Wasser ragen. Die Mauer ist mehr als eine physische Barriere – sie ist Ausdruck einer Gesellschaft, die sich vollständig auf Abgrenzung und Kontrolle zurückgezogen hat. Die Schilderungen des Lebens auf der Mauer sind von einer lakonischen Nüchternheit geprägt: Zwölfstundenschichten im eisigen Wind, eintöniger Dienst, ständige Wachsamkeit. Dabei entfalten sich zwischen den Kameraden durchaus Ansätze von Freundschaft – jedoch bleibt alles vorläufig, brüchig, denn jeder kann jederzeit getötet oder verbannt werden. Die Bindungen, die entstehen, sind real, aber selten tief – sie stehen stets unter dem Schatten der Vergänglichkeit. Der Kommandant, zunächst schemenhaft, gewinnt mit der Zeit Kontur, genauso wie die anderen Mitglieder der Schicht. Die entscheidende Wendung erfolgt, als ein Angriff der "Anderen" erfolgreich ist – eine Katastrophe, denn die Regeln sind klar: Wer versagt, verliert sein Recht auf Schutz und Leben. Die Verbannung erfolgt beinahe emotionslos, so wie vieles in dieser Gesellschaft. Zwischenmenschliche Nähe existiert höchstens funktional, Liebe oder Freundschaft haben keinen Raum. Selbst Fortpflanzung erscheint als staatlich regulierte Pflicht. Die Szene der Verbannung ist kalt, sachlich, ohne Pathos – ein stiller Bruch mit dem bisherigen Leben. Lankeser zeigt eindringlich, wie das System die Grenzen zwischen "uns" und "ihnen" nicht nur zieht, sondern einzementiert. Schon sprachlich ist die Trennung unüberwindbar: Die Anderen sind keine Menschen, sie sind das Fremde, das Bedrohliche. Und plötzlich ist das "Ich" selbst auf der anderen Seite und damit selbst einer der "Anderen". In der zweiten Hälfte des Romans begleitet man den Erzähler auf einem Notfallboot – eine gnadenlose Umgebung, in der Wasser und Nahrung knapp sind und der Horizont nichts als Leere bietet. Begegnungen mit anderen Überlebenden bringen kurze Hoffnung oder neue Gefahr, immer wortkarg, immer reduziert auf das Nötigste. Die Sprache bleibt nüchtern, fast distanziert, was die existenzielle Bedrohung umso greifbarer macht. Auch hier: Menschliche Nähe entsteht, aber sie ist fragil, ohne Zukunft und selten von Dauer. Lankesers Roman überzeugt durch seinen kühlen Stil, der nie ins Sentimentale abgleitet, und durch die konsequente Erzählweise, die den Leser tief in eine dystopische Welt hineinzieht, in der Isolation, Kälte und das Ringen um Menschlichkeit bestimmend sind.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Zukunftsroman, der doch gar nicht mehr so fern wirkt.

    Großbritannien in der näheren Zukunft. Die Insel hat sich von der Außenwelt, mittels einer Mauer an der Küstenlinie, abgeschottet. Niemand wird hinein gelassen, das Meer knallhart beobachtet. Der Erzähler leistet seinen mehrjährigen Mauerdienst und dienst uns als Berichterstatter, der Situation. Nach und nach erfahren wir als Leser, was dies genau bedeutet. Wache schieben in der Nacht, in Eiseskälte, bei Regen und Sturm. Verteidigungsübungen gegen Eindringlinge und harter Drill. Denn, wenn es einer Wachmannschaft misslingt ihren Abschnitt der Mauer zu verteidigen, wird Diese in einem Boot ausgesetzt und somit selber zum Eindringling.

  • Alena Brenner

    5/5

    27.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super fesselndes, tolles Buch!!

    Richtig interessantes und gut geschriebenes Buch! Ich hab es gekauft um es "nebenher" zu lesen aber dann doch an einem Tag verschlungen ^^

  • Astrid Wergen

    5/5

    13.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    Interessantes Gedankenmodell

    Die Mauer von John Lanchester ist mir hauptsächlich aufgrund des Covers aufgefallen. Das düstere obere Drittel gepaart mit dem unteren blauen Meer (fast mein Lieblingsblau) hat mich angesprochen. Doch auch die Geschichte selber sollte seinen Reiz bestätigen. In dieser Geschichte ist Großbritannien nicht nur vom Wasser umgeben. Die Insel ist auf Nummer sicher gegangen und hat ebenso eine Mauer errichtet, so dass weder wer auf die Insel kann, noch runter. Doch immer wieder versuchen es die „Anderen“, die Insel zu betreten. Das soll durch die Wachen auf der Mauer verhindert werden. Der Dienst geht in der Regel zwei Jahre. Verkürzung ausgeschlossen, Verlängerung aufgrund von Fehlverhalten möglich. Und so muss auch Joseph Kavanagh, auch genannt Yeti, seinen Dienst auf der Mauer tun. Mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen, lernt er von seinen Vorgesetzten, aber hauptsächlich von seinen Mitstreitern die Regeln der Mauer. Trostlose Tage folgen auf noch trostlosere Tage auf der Mauer, nur abgewechselt von Trainingswochen oder Urlaub. Letzteren verbringt Joseph lieber mit seinen Mitstreitern als zuhause bei seinen Eltern, denen er kaum etwas zu sagen hat. Als die Anderen nun durch einen Angriff hinter die Mauer aufs Festland können, werden die Mauerwachen bestraft, auch Joseph. Bei solchen Vergehen gibt es nur eine Strafe: mit einem Schiff aufs Meer. Und so findet sich Joseph mit einigen Mitstreitern, auch unerwarteten Mitstreitern, auf offener See wieder. Gerücheweise soll es in der Nähe einen Küstenstreifen ohne Mauer geben, das nun das nächste Ziel ist. Doch dort wird Joseph nie ankommen. Das Buch birgt eine gewisse Düsterheit mit sich. Am Anfang erinnert mich das Buch etwas an die Mauerwelt von Game of Thrones, was jedoch sich schnell verläuft. Das letzte Drittel finde ich nicht ganz so passend, und hat bei mir etwas die Idee des Buches genommen. Auch wenn bereits moderne Mittel wie Kommunikatoren oder Autos und Züge in der Geschichte ihren Platz haben, war diese Idee des Buches für mich etwas zeitloser, und hätte in der moderne, aber auch in einem vorherigen Jahrhundert spielen können. Es wirkte etwas zeitloser. Die Idee, die Protagonisten auf einer Bohrinsel landen zu lassen, auf der ein Stummer sein Dasein fristet, lässt das Ende offen. Es mag im Auge des Betrachters liegen, ob er für sich die Geschichte weiterspinnt. Eine Geschichte, die sich allein aufgrund der Qualität der Erzählung lohnt zu lesen. Eine Geschichte, die sicherlich politische und gesellschaftliche Fragen zulässt. Jedoch ist der Vergleich zum derzeit hochaktuellen Brexit doch etwas an den Haaren herbeigezogen.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    26.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mahnung an die Gesellschaft

    Dieses Buch zeigt uns wie stark Literatur helfen kann unsere Gesellschaft und die Richtung die wir einschlagen zu verstehen. Vor allem führt es uns durch die Absurdität des Extremen vor Augen was schief läuft. John Lanchester tut genau dies in seinem Roman „Die Mauer“. Wir befinden uns in der Zukunft und begleiten Joseph Kavanagh zu seinem 2jährigen Einsatz auf die Mauer. In diesem dystopischen Zukunftsszenario umgibt England eine Mauer die 10.000km lang ist, 3m hoch und alle 3km einen Wachposten hat als Schutz vor den Anderen draußen. England schützt sich so nach dem großen Wandel vor Eindringlinge. Der Einsatz als Verteidiger auf der Mauer zerrt an den Kräften und Nerven, denn ein Fehler und man wird selbst zum Opfer und dem Meer übergeben. Auf sehr beklemmende Weise schafft es John Lanchester im ruhigen Ton diese absurde und so fatale Welt zu erschaffen. Erstklassig verarbeitet er die Themen der Zeit wie den BREXIT, die wachsende Angst gegenüber Unbekanntem, die Sorge um die Flüchtlingsströme. Gut geschrieben und auch hervorragend übersetzt von Dorothee Merkel, rüttelt es den Leser wach und fordert ihn geradezu zum Handeln auf. In so einer Welt will keiner Leben! Hoffen wir inständig, dass dieses literarische Wachrütteln eine Hilfestellung gibt! FAZIT: Ein Roman für mehr Menschlichkeit im Umgang miteinander. Ein Hoch auf die gemeinschaftliche Gesellschaft und gegen die Abschottung!

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Bewertungen (84)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Literarische Dystopie oder realistisches Schicksal der Menschheit?

    Die Menschheit steht vor einer epochalen Zeitenwende, wir sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Der Klimawandel, die daraus resultierenden zunehmenden Flüchtlingsbewegungen und der Rückfall zahlreicher Staaten in einen ewig gestrigen (und überwunden geglaubten) Nationalismus - alles hausgemacht und verheerende Folgen für die Zukunft habend. All diese Entwicklungen hat der britische Autor John Lanchester in seinen dystopisch-düsteren Roman ‘Die Mauer‘ gepackt. In einer nicht allzu fernen Zukunft hat sich Großbritannien von der Außenwelt abgeschottet und sieht sich als bedeutendstes Land der Erde. Um sich vor den sog. „Anderen“ zu „schützen“, hat es eine Mauer um die gesamte Insel gebaut. Die „Anderen“ sind Klimaflüchtlinge, die aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels ihre Heimat(en) verloren haben. Deshalb müssen tausende junge Menschen das in gesellschaftliche Schichten aufgeteilte Land zwangsverteidigen. So auch der junge Protagonist Kavanagh, welcher im Laufe der Geschichte alle Seiten kennenlernen und dessen Leben auf eine harte Probe gestellt wird. Eigentlich wirkt John Lanchesters Weltuntergangsszenario auf den ersten Blick überladen, denn dass drei derartig verheerende Visionen zeitgleich eintraten, mutet unrealistisch an. Ist es jedoch nicht. Lanchester schafft es gekonnt, dass die spannende Geschichte schlüssig ist und die Gründe für den Kollaps nachvollziehbar sind. Alles ist so einleuchtend, dass den Leser*innen während der Lektüre von ‘Die Mauer‘ nicht nur einmal Angst vor der Zukunft wird. Eine atemraubende, zum Nachdenken anregende Dystopie, die schneller Realität werden könnte, als der Menschheit lieb ist – wenn wir nicht endlich anfangen vieles grundlegend zu verändern.
  • Zum Bewerterprofil von Laetitia Paez Niezgoda

    Laetitia Paez Niezgoda

    Thalia Euskirchen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Dystopie, die es in sich...

    Eine Dystopie, die es in sich hat! John Lanchester hat mich mit "Die Mauer" tief beeindruckt. Eine Geschichte über Menschen, die der Willkür ihres Schicksals und den Entscheidungen anderer ausgeliefert sind. Ein System, das keine Gnade kennt. Brandaktuell und unfassbar gut!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich als Taschenbuch: Mein...

    Endlich als Taschenbuch: Mein persönliches Highlight im vergangenen Frühjahr! Unbedingt lesen!! Ein Zukunftsroman der Extraklasse mit bedrückend-düsterer Atmosphäre. Für jeden, der Orwell oder Huxley verehrt.
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Viertel

    Nicole Viertel

    Thalia Leonberg – Leo-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fulminant

    Meine Gedanken kreisten noch um den Inhalt dieses Buches als ich es schon lange weggelegt hatte, denn die Geschichte lässt nicht los. Fast poetisch wird der Dienst an der Mauer beschrieben um die sich fast alles dreht und mehr und mehr kriechen die Gefühle des Protagonisten unter die Haut. Man liest nicht, sondern erlebt mit und das ab Seite 1. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, mit rasendem Tempo nähert man sich dem Ende des Buches, das ich an dieser Stelle sicher nicht verraten werde. "Die Mauer" ist wirklich lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Mauer, auf der Lauer…

    ...liegt Joseph Kavanagh, ein junger Mann, der gerade begonnen hat, seinen zweijährigen Pflichtdienst dort zu absolvieren. Die Mauer ist hoch und lang, sie ist kalt und rau, sie ist hart und eintönig...sie ist betonhimmelwasserwind. Sie umschließt die komplette Küste Großbritanniens. Nach dem großen Wandel vor einigen Jahren schotten sich alle ab, haben Angst vor den „Anderen“, die versuchen über die Mauer zu klettern und ins Land einzudringen. Erinnert uns das an etwas? Ja, an Klimawandel, an Migration, an den Kampf um Ressourcen und ums Überleben. So könnte unsere Welt in ein paar Jahren aussehen: umgeben von Mauern. Lanchester lässt seinen Protagonisten aus verschiedenen Erzählperspektiven berichten, und wir als Leser werden schnell hineingezogen in diese düstere, spannende Geschichte, in die kalte Atmosphäre, in die Hoffnungslosigkeit einer nahen Zukunft – absolut empfehlenswert!

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