• Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe

Die zweitgrößte Liebe Roman | Nach »Die schönste Version« das neue Buch der Bestseller-Autorin. Ein moderner Liebesroman über die kleinen und noch größeren Gräben unserer Gesellschaft

113

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

201

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Beschreibung

Rezension

Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. ("WDR 2")
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit. ("NDR Buch des Monats")
Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt. ("SRF-Bestenliste")
Ruth-Maria Thomas kann wunderbar präzise über Liebe schreiben. ("Madame")
Ruth-Maria Thomas beweist auch in ihrem zweiten Buch, welch großartige Erzählerin sie ist, wie scharf und feinfühlig zugleich sie gesellschaftliche Themen – Klasse, Geld und letztlich auch Macht – bearbeitet. ("Tages-Anzeiger")
Ruth-Maria Thomas lässt Lebenswelten kollidieren und zeigt sich einmal mehr als präzise Beobachterin mit sprachlicher Brillanz. Gesagtes und Unausgesprochenes sorgen in starken Dialogen für nahbare und nachvollziehbare Charaktere. ("Aachener Zeitung")
Thomas erzählt aufregend neu die alte Geschichte von den zwei Königskindern, die nicht zueinanderkommen. ("ARD Druckfrisch")
Ruth-Maria Thomas gelingt besonders gut: Sie zeichnet mit diesem Roman ein Bild der Ungleichheit in der Gesellschaft, ohne auch nur eine einzige journalistische These aussprechen zu müssen. Es ist ein Ost-West-Roman, ohne dass die Namen der politischen Himmelsrichtungen fallen. ("Berliner Zeitung")
›Die zweitgrößte Liebe‹ ist weit mehr als ein gelungenes zweites Buch. Ruth-Maria Thomas schärft das, was ihr Schreiben schon im Debüt so besonders gemacht hat: ihren Blick für das Ungesagte, für die leisen Verschiebungen zwischen Menschen und für die Art, wie gesellschaftliche Verhältnisse bis in die intimsten Beziehungen hineinreichen. ("Stuttgarter Zeitung")
Dabei schafft die Autorin Identifikationsfiguren und erweitert den Horizont – mit ihrer klugen, einfühlsamen Sprache, die sich weigert, Menschen in Schubladen zu stecken. ("tz")

Produktdetails

Verkaufsrang

201

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • IchmagBücher

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte, die noch sehr nachwirkt

    Michelle steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Mit Anfang dreißig hat sie eine Menge Schulden, verursacht durch ihren gescheiterten Traum vom eigenen Schmuckladen. Nun hat sie alle Zelte abgebrochen, hat Ostdeutschland den Rücken gekehrt und möchte nochmal ganz neu anfangen. Bei ihrer Arbeit an der Rezeption eines Hotels erlebt sie Luxus und die westdeutsche Leichtigkeit im Umgang mit Geld. Da wo Michelle herkommt, war Geld immer schon ein großes Thema. Alle mussten sich abrackern, um irgendwie über die Runden zu kommen. Auch bei ihrer Mutter waren die Finanzen immer lebensbestimmend und standen an erster Stelle. Sich nichts gönnen, nur malochen, damit es irgendwie weitergeht. Auch Michelle möchte schnellstmöglich ihre Schulden abbezahlen und ist daher froh über den Job im Hotel. Bis sie Henry begegnet, der im Gegensatz zu ihr keinerlei Geldsorgen zu haben scheint. Je näher sie sich kennenlernen, desto deutlicher wird, wieviel bessere Startchancen er hatte. Mit finanziellem Polster und der ein oder anderen Erbschaft im Rücken lässt es sich auch viel unbeschwerter leben. Michelle und Henry werden zwar ein Paar, aber diese grundsätzlich andere Lebenseinstellung führt immer wieder zu Unstimmigkeiten und Konflikten. Bis Henry ihr ein Angebot macht, mit dem Michelles Probleme auf einen Schlag gelöst wären. Nur zu welchem Preis? Will sie wirklich ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit aufgeben? Nach ihrem viel beachteten Debüt liefert Ruth-Maria Thomas nun mit ihrem zweiten Roman eine Geschichte, die zugleich auch ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus dem ersten Roman ist. Sehr eindrücklich stellt sie die Unterschiede zwischen Ost und West dar und es wird einem nochmal so richtig bewusst, dass es genau diese Unterschiede sind, die zu dieser riesengroßen Unzufriedenheit im Osten führen und die Leute in die Arme derer rennen lassen, die für alles einfache Erklärungen zu haben scheinen. Es ist also in gewisser Weise auch ein sehr politisches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Fokus auf das Ost-West-Gefälle in Deutschland legt.

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein Highlight

    Einer der Romane, die ich dieses Jahr am sehnsüchtigsten und gespanntesten erwartet hatte, war der zweite Roman von Ruth-Maria Thomas. Ihr Debüt „Die schönste Version“ hat mich komplett begeistert und es stand meiner Meinung nach völlig zu Recht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024. Ihr neuer Roman „Die zweitgrößte Liebe“ ist weniger intensiv und weniger dramatisch, aber ebenfalls schmerzhaft und emotional. Thomas liebt die gebrochenen Figuren, und auch ihre neue Protagonistin Michelle ist eine Frau mit wechselhafter Vergangenheit. Sie hat den Tod ihrer Mutter noch nicht verarbeitet und nachdem ihre Selbstständigkeit mit einem kleinen Schmuckladen gescheitert ist, muss sie jetzt noch länger Schulden abbezahlen. Um diesen schmerzhaften Erinnerungen zu entkommen, zieht sie in eine andere Stadt und arbeitet in einem Hotel als Rezeptionistin. Auch mit Männern hat sie nicht viel Glück, aber sie nimmt sich was sie von ihnen braucht. Bis sie den attraktiven und liebenswürdigen Henry kennenlernt und sich die beiden ineinander verlieben. Was als heiße Bettgeschichte begann, geht bald tiefer und Michelle merkt, dass Henry aus ganz anderen finanziellen und familiären Verhältnissen stammt, als sie selbst. Let‘s name it: Henry stammt aus einer wohlhabenden Familie und hat mit seinem langweiligen aber gut bezahlten Beruf keinerlei finanzielle Schwierigkeiten. Er hat selbst nie erwogen, den ihm vorbestimmten Weg zu verlassen, und ihn faszinieren Michelles spontane Energie, die Kreativität, und ihre unverstellte Ehrlichkeit. Auch in Henrys Familie wird Michelle warm aufgenommen und sie fühlt sich dort geborgen und willkommen. Das Paar führt eine stabile, sichere und liebevolle Beziehung. Henry ist bereit für den nächsten Schritt, wie er sich ihn in einer sicheren Beziehung vorstellt, als Michelle ein vielversprechendes berufliches Angebot erhält, das die tiefen Gräben in ihrer Beziehung offenbart… Es ist schon fast unheimlich. So sehr wie ich mich schon mit Jella aus Thomas‘ erstem Roman sehr identifizieren konnte, so konnte ich es genauso mit Michelle. Ich kenne ihre Struggles und die Macht ihrer Prägung und Herkunft nur zu genau und finde sie in Thomas‘ Roman authentisch eingefangen. Ich liebe es, wie sie beschreibt, wie sich Henry und Michelle gegenseitig ergänzen und voneinander lernen und aneinander wachsen. Und gleichzeitig die gravierenden Unterschiede ihrer verschiedenen Startbedingungen herausarbeitet, ohne einen der beiden zu verurteilen. Wobei, nicht ganz. „Die zweitgrößte Liebe“ ist ein feministischer Roman und Thomas nutzt ihre Geschichte um zu unterstreichen, dass mit Henrys Möglichkeiten, die er so gerne mit Michelle teilen möchte, doch immer eine, wenn auch vielleicht unbewusste, Erwartungshaltung mitschwingt. Thomas impliziert, wie sich Henry ein gemeinsames Familienleben mit einem Kind vorstellen würde. Nämlich so, wie die meisten Männer mit einer beruflich wie finanziell schlechter gestellten Partnerin es tun und wie dann auch die Rollenverteilung bei der Kinderziehung dann nachweislich in der Realität ausfällt. Aber ich schweife ab, das ist nicht das Thema in Thomas‘ Roman. Vielmehr stellt sie die Frage in den Mittelpunkt, ob und wie die Liebe die Unterschiede unserer Herkunft überwinden kann und ob wir bereit sind den Preis dafür zu zahlen. Ich fand den zweiten Roman von Ruth-Maria Thomas auch wieder richtig großartig und mit vielen Anknüpfungspunkten zum Nachdenken und Diskutieren. Ob mit oder ohne Identifikationspotential.

  • Bewertung

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentische Liebesgeschichte zwischen zwei Welten

    Der neue Roman von Ruth-Maria Thomas ist mehr als nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Klasse, er ist zutiefst gesellschaftskritisch und zeigt die Schwierigkeiten auf, die sich ergeben, wenn zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich ineinander verlieben. Mishelle kommt aus einfachen Verhältnissen, ist mit ihrem Traum vom eigenen Schmuckladen gescheitert und arbeitet nun nach einem Umzug in eine andere Stadt in einem Hotel. Henry kommt aus einer reichen Familie und musste sich noch nie Sorgen um Geld machen. Die beiden lernen sich kennen und verlieben sich sofort ineinander, trotz genereller Unterschiede. Der Roman zeigt, dass eine solche Liebe möglich ist, aber auch, was für Herausforderungen sie mit sich bringt. Die Gedankenwelten der beiden werden so anschaulich und präzise dargestellt, dass man sich perfekt in beide hineinversetzen kann und in Richtungen bei deren Vorstellungen gelenkt wird, auf die man selbst nie kommen würde. Ich bin von Michelle sehr beeindruckt. Sie lässt sich während des ganzen Romans nicht von ihrem eigenen Weg abbringen, trägt ihre Makel mit Stolz und vergisst nie, wo sie herkommt. Sie will selbst für ihr Glück verantwortlich sein und dieses nicht geschenkt bekommen. Bei Henry hofft man bis zuletzt, dass er es schafft, Michelle noch grundlegender zu verstehen und ihr Verhalten nachzuvollziehen, doch leider spitzt sich sein Verhalten bis zum Schluss zu und er wird von dem Gedanken getrieben, sie "retten" zu müssen. Der Roman ist ein großartiges Werk zu den Themen Feminismus, Selbstverwirklichung und vom Streben nach dem eigenen Glück. Was ist eine Liebe wert und wie weit sollte man sich selbst dafür aufgeben?

  • Annnna97

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassenunterschiede, Machtgefälle und die Liebe

    Der Roman erzählt die Geschichte der Beziehung zwischen Michelle und Henry, die sich in einander verlieben, obwohl sie aus unterschiedlichen Welten kommen. Henry ist aus einer reichen, gebildeten, westdeutschen Familie und Michelle aus eher ärmeren Verhältnissen Ostdeutschlands. Michelle ist eine sehr spannende Protagonistin. Sie ist zwar nicht immer besonders sympathisch, aber wirkt authentisch und lebendig. Bei dem Klappentext könnte man denken, dass es eine Art moderne Version von Aschenputtel ist, aber Michelle ist das absolute Gegenteil einer solchen Figur. Sie ist stark, selbständig und selbstreflektiert. Letzten Endes stellt der Roman die Frage, ob wahre Liebe wirklich alles überwinden kann, wie es uns in Liebesromanen immer erzählt wird oder ob es Unterschiede gibt, die unüberwindbar sind. Viele würden sagen, dass die Herkunft in Beziehungen heutzutage keine Rolle mehr spielt, aber das ist natürlich zu kurz gedacht. Mir hat der Roman wirklich richtig gut gefallen und ich finde, dass die Mischung aus Gesellschaftskritik und Liebesgeschichte gut gelungen ist. Die Fragen über Herkunft, Chancengleichheit, Klassismus, Machtgefälle etc., die aufgeworfen werden, machen die Geschichte sehr komplex und realistisch. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen. Ich würde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Lust auf eine etwas andere Art von Liebesgeschichte hat, die nichts romantisiert, aber zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind Unterschiede der Herkunft durch Liebe überwindbar?

    Ruth-Maria Thomas erzählt in „Die zweitgrößte Liebe“ von Michelle und Henry, die sich lieben, aber aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten kommen. Michelle kämpft mit Schulden und Unsicherheit, während Henry finanzielle Sicherheit als etwas Selbstverständliches kennt. Diese Unterschiede belasten ihre Beziehung immer wieder. Besonders stark ist, dass der Roman soziale Ungleichheit nicht lange erklärt, sondern in kleinen Alltagssituationen zeigt. Geld, Geschenke, Arbeit oder Restaurantrechnungen machen deutlich, wie verschieden beide denken und fühlen. Auch die Figuren sind überzeugend geschrieben. Michelle ist stolz, verletzlich und manchmal schwierig, bleibt aber nachvollziehbar. Henry möchte ihr helfen, merkt jedoch nicht immer, dass seine finanzielle Sicherheit auch ein Machtgefälle schafft. Der Roman zeigt, dass Liebe soziale Herkunft nicht einfach verschwinden lässt. Themen wie Geld, Scham, Abhängigkeit und unterschiedliche Chancen werden eng mit der Beziehung verbunden. Die Sprache ist schlicht und genau. Viele Gefühle zeigen sich eher durch Gesten, Schweigen und Missverständnisse als durch große Worte. Dadurch wirkt die Geschichte glaubwürdig und emotional. Insgesamt ist „Die zweitgrößte Liebe“ eine starke Liebesgeschichte, die gleichzeitig viel über soziale Unterschiede und Herkunft erzählt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

70

4

33

3

9

2

0

1

2

Bewertungen (114)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Heim

    A. Heim

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Klassenkampf und Liebe

    Dieses Buch wirkt unglaublich doll nach. Mishelle ist in Armut aufgewachsen und nachdem ihr Schmuckgeschäft pleitegegangen ist, flieht sie aus ihrer Heimatstadt. Während sie versucht, mit ihrem Hoteljob ihre Schulden abzubezahlen, lernt sie Henry kennen und was wie Liebe auf den ersten Blick scheint, wird schnell zu einer Beziehung, die ihre Unterschiede nicht ganz überwinden kann. Wirklich unglaublich fesselnd geschrieben und ein Buch, das mich wirklich noch sehr lang über Mishelle und Henry nachdenken lässt. Es ist erschreckend, wie oft ich mir dachte: Henry, was machst du da??? Warum redet ihr nicht miteinander?? Eine erdrückende Sicht auf Klassenunterschiede und wie die eigenen Privilegien oft unsichtbar für einen selber bleiben.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Scheulen

    Sarah Scheulen

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Klassismus in der Liebe

    Lange habe ich mich auf den nächsten Roman von Ruth-Maria Thomas gefreut und meine Erwartungen wurden komplett erfüllt. Die Liebesgeschichte von Michelle und Henry ist zugleich wunderschön und schmerzhaft und fühlt sich dabei so verdammt realistisch an. Thomas legt den Finger in die Wunde und zeigt, wie die soziale Herkunft auch unsere Liebesbeziehungen prägt. Für mich ein Jahreshighlight!
  • Zum Bewerterprofil von L. Weßelmann

    L. Weßelmann

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön

    Ein schmerzhafter Roman über das Leben, Familie, Liebe und Freiheit. Ungeschönt und ehrlich erzählt die Autorin eine emotionale Geschichte über zwei Personen, die aus unterschiedlichen Welten kommen und zueinander finden. Aber kann die Liebe allein wirklich über Vorurteilen, Geldsorgen und gesellschaftlichen Druck bestehen? Ein Roman, der zum Nachdenken anregt, sehr tief berührt und lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Diana Goldack

    Diana Goldack

    Thalia Dortmund – Thier-Galerie

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauma Armut

    Kann man unbefangen lieben, wenn Existenzängste das Denken und Handeln bestimmen? Für Michelle ist seit jeher jeder Tag ein Überlebenskampf. Und plötzlich ist da Henry, der sie mit Liebe überschüttet und ihr ein unbeschwertes Leben bietet. Ein Kontrast, der Michelle ihre Gefühle infrage stellen lässt. Absolut gut!
  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende A. Geißler

    Auszubildende A. Geißler

    Thalia Berlin – Schönhauser Allee Arcaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn zwei Welten aufeinanderprallen

    Ruth-Maria Thomas schafft es, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die nicht beschönigt, sondern ausspricht, was weh tut. Michelle und Henry stammen aus völlig unterschiedlichen Welten – sie aus Armut, er aus Wohlstand – und genau da liegt die Kraft dieses Romans: Er zeigt, wie sehr unsere Herkunft prägt, wie sie Abhängigkeiten schafft und Freiheit kostet. Das Buch ist ehrlich, wo andere Liebesromane kitschig werden würden. Es stellt die unbequeme Frage, ob Liebe wirklich über Klassenunterschiede hinwegträgt, oder ob sie am Ende nur eine weitere Form der Abhängigkeit ist. Thomas erzählt von Michelles Misstrauen, von Henrys Unverständnis für ihre Realität, von den kleinen Momenten, in denen ihre Welten aufeinanderprallen – und sie zeigt, dass es keine einfachen Antworten gibt. Das macht das Buch so wertvoll: Es lässt dich nicht mit einer beruhigenden Auflösung gehen, sondern zwingt dich, selbst zu denken. Wer aus unterschiedlichen sozialen Milieus kommt oder sich damit auseinandersetzt, wird sich in diesen Seiten wiedererkennen – in der Spannung zwischen Liebe und Freiheit, zwischen Vertrauen und Vorsicht. Ein Roman, der nachwirkt. Große Lesemempfehlung!

Unsere Meinungen

Bewertungen (27)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe
  • Produktbild: Die zweitgrößte Liebe