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Die Schönheit der Distanz Roman

48

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Weiß

Auflage

1

Originaltitel

Utsukushii kyori

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0074-3

Beschreibung

Rezension

»Und so ist die Geschichte vom Sterben eine helle Geschichte von Verantwortung, Zuneigung und Selbstverständlichkeit geworden, liebevoll und intensiv und von der Schönheit einer gewissen Distanz zum Gewöhnlichen, sie entschleunigt und, ja: tröstet.«
Elke Heidenreich, BUNTE
»Die Erzählung ist stilistisch genauso zurückhaltend wie ihre Figuren im Verhalten. Diese aber gewinnen dadurch ungemein an Würde. Und das mag daran liegen, dass man die Distanz, die der Text ihnen gegenüber wahrt, im Laufe der Lektüre selbst als schön zu empfinden lernt.«
Michael Eggers, DEUTSCHLANDFUNK Büchermarkt
»[Yamazaki] erzählt, [...] aufrichtig, tiefgründig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich immer schneller dreht.«
Sabine Oehlmann, NTV
»Nao-Cola Yamazaki schafft es, aus einer kleinen Geschichte, […], ein ganzes emotionales Universum zu erschaffen.«
Barbara Geschwinde, WDR5 Westart Lesen
»Liebevoll und intensiv, und von der Schönheit einer gewissen Distanz zum Gewöhnlichen«
Elke Heidenreich, KÖLNER STADT-ANZEIGER
»nicht nur sprachlich überzeugt der Roman«
Barbara Kadletz, BUCHKULTUR Magazin
»Eine Erzählung […], die lange nachwirkt und Fragen stellt, die auch jenseits der japanischen Kultur von großer Bedeutung sind.«
Daniela Abels, KÖLNER STADT-ANZEIGER
»Es ist ein stiller Roman, kompakt, so schön und so traurig […] Es ist […] auch ein tröstlicher Roman.«
Katharina Salzer, KURIER
»eine kluge Liebesgeschichte über Nähe ohne Vereinnahmung«
Lionel Kreglinger, PUNKT3 MAGAZIN
»Yamazaki wirft mit ›Die Schönheit der Distanz‹ wichtige medizinethische Fragen auf, die auch im 21. Jahrhundert noch erstaunlich wenig geklärt sind.«
Lisette Gebhardt, LITERATURKRITIK.DE
»eine wunderschöne Geschichte übers Leben«
Elisa Empl, JAPANLIEBE Blog
»Das ist großartige Literatur, wie schon der Auftakt mit Gedanken über das Wesen der Bewegung erahnen lässt.«
Werner Fuchs, AMAZON.DE

Produktdetails

Verkaufsrang

11308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Weiß

Auflage

1

Originaltitel

Utsukushii kyori

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0074-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es passiert ganz viel zwischen den Zeilen

    Die Art und Weise wie Nao-Cola Yamazaki die Geschichte über Abschied erzählt, ist so fein und zart, aber fährt einem dennoch unter die Haut. Es wird nicht künstlich viel mit Worten ausgeschmückt, aber man hält nach einigen Absätzen immer mal wieder inne und lässt das, was zwischen den Zeilen passiert erst einmal sacken. Wie muss sich das anfühlen, wenn durch eine Krankheit eine solche Distanz entsteht, dass man Hemmungen hat, der Person, die einem am nächsten steht, die Haare zu kämmen? Sehr bewegend, am Ende hat es mich zu Tränen gerührt.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise Töne über Nähe und Abstand

    Die Schönheit der Distanz ist keine klassische, geradlinige Geschichte, sondern vielmehr ein fein gewebtes Geflecht aus Beobachtungen über Beziehungen, Nähe und das Bedürfnis nach Abstand. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, eher in Gedanken als in Handlung einzutauchen – was ungewohnt, aber auch sehr besonders ist. Der Schreibstil ist sehr zurückhaltend und fast poetisch. Vieles wird nur angedeutet, statt klar ausgesprochen, wodurch viel Raum für eigene Interpretationen entsteht. Das hat mir gut gefallen, verlangt aber auch Geduld und die Bereitschaft, sich auf diese leise Erzählweise einzulassen. Nicht jede Passage hat mich gleichermaßen erreicht – manchmal hätte ich mir etwas mehr greifbare Handlung oder emotionale Zuspitzung gewünscht. Gleichzeitig liegt genau in dieser Distanz die besondere Stärke des Romans: Er zwingt nicht, sondern lässt wirken. Insgesamt ist Die Schönheit der Distanz ein ruhiges, fast meditatives Leseerlebnis, das weniger über Ereignisse als über Stimmungen funktioniert. Für mich kein Buch für „zwischendurch“, sondern eines, das man langsam und bewusst lesen sollte.

  • Adele

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zart, aufrichtig und wundervoll erzählt

    Zwei Menschen, eine Liebe, eine Krankheit, ein Abschied. In diesem Kontext spielt der Roman Die Schönheit der Distanz, der mit seinem begrenzten Raum, der hohen Dichte und dem Fokus auf ein Paar fast wie ein Kammerspiel wirkt. Ein Mann ist mit der Situation konfrontiert, dass seine Frau mit nur Anfang 40 aufgrund einer Krebsdiagnose nicht mehr lange leben wird. Die Palliativversorgung steht im Mittelpunkt ihrer letzten Monate, die das Buch begleitet. Wir erleben einen Mann, der versucht alles richtig zu machen und all der Tragik und Absurdität etwas Normalität abzuringen, für seine Frau, aber auch für sich selbst. Immer wieder reflektiert er seine Rolle als Pflegender und Angehöriger und versucht alles um seine Frau und ihre Bedürfnisse als Kranke in den Mittelpunkt zu stellen, wo er doch selbst oft durch die Situation gefordert ist. Mit einer Mischung aus Unbeholfenheit, Empathie und Ungläubigkeit über die Diagnose nähert sich der Mann einem neuen Alltag mit seiner kranken Frau an. Dabei bewegt er sich stets zwischen so viel Normalität und Routine wie möglich und einer notwendigen Anpassung an die neuen Bedürfnisse seiner Frau, die das Fortschreiten der Erkrankung mit sich bringt. Und über all dem die Konfrontation mit dem nahenden Tod und der Frage was ein Menschenleben, ihr Leben, seines und das gemeinsame Leben, ausmacht. Mit nur wenigen Worten schafft es die Autorin die oft surreale Lebenswelt pflegender und trauernder Angehöriger einzufangen und gleichzeitig über die erkrankte Frau die fragile Balance zwischen Autonomie in schwerer Krankheit und zunehmender Hilflosigkeit darzustellen. Dabei geht die Perspektive über das Paar hinaus und betrachtet gelungen auch familiale Verschiebungen durch die neue Situation und insbesondere auch deren gesellschaftliche Einbettung in modernen kapitalistischen Gesellschaften, wie der japanischen. Wie geht die Gesellschaft mit Kranken und Pflegenden um? Welchen Wert messen wir Fürsorge bei? Warum ist es einfacher für den Mann Verständnis seines Umfelds zu erhalten, wenn er die schlechte Prognose transparent macht? Warum ist sein Bedürfnis seiner kranken Frau zu helfen, so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen, nicht legitimer Grund genug? Warum möchten alle in Krankheit und Tod einen Sinn finden, eine Erklärung, wo es diese doch nie wirklich geben kann? Auch die Doppelbelastung in die Kranke und ihre Familien zwangsläufig kommen, indem sie einerseits die Erkrankung bewältigen müssen und gleichzeitig mit dem Sozialversicherungssystem und seinen Anforderungen konfrontiert sind, stellt der Roman authentisch dar. All dies behandelt die Autorin in einer gelungenen Sprache und einem beeindruckend tastenden Erzählen, das die Innenwelt des Protagonisten in Wörter und Zeilen überträgt. Die Schönheit der Distanz ist ein zartes, kluges, authentisches und in jeder Hinsicht beeindruckendes Buch, das ich unbedingt empfehle!

  • petitpapillon

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zarte und poetische Liebeserklärung

    „Er weiß, dass die Zukunft bald ein Ende haben wird. Für den Moment lebt er aber nicht. Er will nur den Tag leben. Ohne die Hoffnung aufzugeben." Nao-Cola Yamazaki erzählt von unscheinbaren Momenten, die in schwierigsten Zeiten tiefe und innige Zuneigung demonstrieren können - von täglichen Ritualen und kleinen Hoffnungsträgern - und dies in einer so wunderbar sanften Sprache, dass sie tief berührt. Genau von dieser Unaufgeregtheit lebt dieser Roman. Er zeichnet ein realistisches Bild des Lebens in Zeiten wie solchen, in denen die Zeit scheinbar still zu stehen scheint. Zeiten, in denen Ereignisse wie das tägliche "Hallo" Sicherheit und Beständigkeit vermitteln. Eben hier transportiert der Roman unglaublich viel Hoffnung und Zuversicht, die den Tod letztendlich überdauern kann. Und so lässt mich der Roman mit einem guten und sicheren Gefühl zurück. "Die Schönheit der Distanz" kann ich all denjenigen ans Herz legen, die sich gerne mit tragenden Themen beschäfigten und sich doch nach Lichtblicken in dunklen Zeiten sehnen. Der Roman ist nicht nur eine wunderschöne Liebeserklärung an einen geliebten Menschen, sondern vielmehr an das Leben selbst. (Rezensionsexemplar / petitpapillon)

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach toll

    Der Autorin schreibt eine sehr schöne, aber auch für mich persönlich sehr traurige Geschichte. Es gibt keine unerwartete Wendung, keine Höhepunkte, nur der ruhige Verlauf einer zarten menschlichen Liebe mit purer Zuwendung, mit Respekt. Beim Lesen des Buchs merkt man leichte Unterschiede in der Mentalität. So eine Diagnose hinterlässt tiefe Spuren im Leben des Betroffenen und der gesamten Familie. Und schweißt nochmal zusammen. Die Fürsorge, die Zeit und die Pflege sind die Investition in die Hoffnung, dass es ein Wunder gibt. Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

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    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Nähe, die leise bleibt

    Ein Mann wacht am Bett seiner todkranken Frau, bürstet ihr das Haar und erinnert sich an die Momente, die ihre gemeinsame Zeit geprägt haben. In Nao-Cola Yamazakis schmalem Roman wird jede Geste zur stillen Liebeserklärung, denn zwischen den knappen, klaren Sätzen liegt all das Unausgesprochene, das Pflege, Abschied und Vertrauen mit sich bringen. Die Erzählung fragt leise, warum der Umgang mit Krankheit und Trauer in unserer Gesellschaft so fremd wirkt, und lässt uns spüren, wie sehr sich Nähe gerade in der Distanz zeigt. Wer ein berührendes, lange nachklingendes Buch über die letzten gemeinsamen Stunden sucht, findet hier eine Geschichte, die mit wenigen Worten viel Raum für Trost und Nachdenken schenkt. Traurig schön!
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kleine Besonderheit

    Was für eine Besonderheit, dieser kleine Roman. So klar, so ehrlich, so einfühlsam - und sehr japanisch. Mit knapper, unaufgeregter Sprache schildert er die letzten Tage im Leben einer an Krebs sterbenden Frau. Was die Qualität dieses Romans ausmacht, ist die Perspektive des Ehemanns als Erzähler, der nach 15 Jahren Ehe seine Frau pflegend auf dieser letzten Legensetappe begleitet. Wir als Leser nehmen alles mit seinen Augen wahr, verfolgen seine Gedanken, Empfindungen, seinen Bewusstseinsstrom. Ein kurzer Roman, der nicht mehr an Länge braucht. Gelungen!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Respekt

    “Die Schönheit der Distanz”, dieser Titel wird von dem Ehepaar durch dieses schlanke Buch gelebt. Irgendwo in Japan in einem Hospital. Eine Frau liegt im Sterben. Der Ehemann lässt ihr Raum, sucht ihre Nähe. Essentielles haben sie geklärt. Er spricht die Dinge behutsam an, wahrt ihre Würde, verrichtet Handlungen diskret, das hat etwas zutiefst Intimes. Ein Abschied mit Melancholie und Dankbarkeit, ohne Drama, wie man es sich wünscht. Unaufdringlich, leise, wunderschön.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dem Tod kann man nicht entgehen...

    Wie nähert man sich dem Thema als Roman? Erzählt wird von den letzten Tagen, die der Protagonist mit seiner Frau erlebt; welche Gedanken ihm durch den Kopf gehen und wie er die Würde seiner Frau bis zuletzt bewahren kann. Aber auch ganz praktische Dinge wie lebensverlaengernde Massnahmen ja oder nein, die Routine im Krankenhaus und andere Themen werden auf eine sehr zurückhaltende Art vom Ehemann erzählt. All diese Dinge kommen auf jeden von uns zu und ich finde es bewundernswert, wie die Autorin uns auf diesen Weg vom Leben zum Tod und darüber hinaus mitnimmt. Ein wichtiges, leises Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Da man keine Blumen mitbringen darf, hat er seiner Frau seit Längerem keine Blumen der Saison mehr präsentieren können. Wahrscheinlich hat sie schon vergessen, dass es so etwas wie Jahreszeiten überhaupt gibt.”

    Eine kleine und filigrane Geschichte über das Abschied nehmen und die Zeit bis dahin. Und über allem steht der tiefe Respekt zwischen den Eheleuten und ein ganz tiefes Vertrauen ineinander. Eine Geschichte, die mich tief berührt hat.

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