Produktbild: Wider die dunkle Flut

Wider die dunkle Flut

12

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

322 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-33248-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

322 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-33248-9

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • Ursula Inamaka

    aus Vöhringen

    5/5

    13.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geht unter die Haut

    Ich gebe zu, ich habe etwas gebraucht um richtig ins Buch zu finden. Die Seefahrt ist eben nicht so mein Ding. Da möchte ich das Glossar nicht unerwähnt lassen, das mir sehr geholfen hat, ungewohnte Begriffe zu verstehen. Aber dann kamen die Szenen mit Isobell und ihrem Vater und ich konnte so mitfühlen. Man merkt, wieso Isobell so ist, wie sie ist und warum es so schwer ist, da auszubrechen. Ab dem Zeitpunkt wo Elias Harris ins Spiel kommt, war ich total gefesselt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Dialoge zwischen Isobell und Elias haben mich fasziniert. Da kommt eine Feinfühligkeit, ein Verständnis und große Wertschätzung rüber, dass es mich total berührt hat. Letztendlich die große Fahrt. Manchmal hat es mich etwas verwirrt, aber doch nicht losgelassen. Sie wird zu einer Reise der Erkenntnis und des Verstehens. Aber auch des Verzeihens, dem Vater gegenüber, aber am meisten sich selbst. Endlich kann Isobell verstehen was Elias immer gewollt und ihr geben wollte. Endlich konnte sie sich von der Flut tragen lassen und wohl ihre innere Ruhe finden. Danke für den Epilog, der für mich ein befriedigendes Ende bringt. Von mir eine Leseempfehlung! Ich markiere eigentlich so gut wie nie Stellen in einem Buch. Aber hier musste ich einfach, weil ich bestimmte Szenen und Sätze unbedingt nicht vergessen möchte.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wider der dunklen Flut

    „Wider die dunkle Flut“ ist ein Buch, das viel mehr in sich trägt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Die historische Kulisse, die Seefahrt und die verschiedenen Zeitebenen geben der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre. Gleichzeitig steckt sehr viel Tiefe in den Figuren, vor allem in Isobel. Je mehr man über sie erfährt, desto klarer wird, was sie geprägt hat, was sie antreibt und warum sie manche Entscheidungen so trifft, wie sie es tut. Besonders stark fand ich die psychologische Ebene der Geschichte. Verlust, Schuld, Vertrauen, Verletzungen und Heilung spielen eine große Rolle. Isobel ist eine starke Frau, aber ihre Stärke fühlt sich nie glatt an. Hinter ihr liegt so viel Vergangenheit, und genau das macht sie greifbar. Ich muss allerdings auch ehrlich sagen, dass ich am Anfang etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Seefahrt ist einfach überhaupt nicht mein persönliches Thema. Gerade deshalb war der Einstieg für mich etwas schwieriger. Ich wusste allerdings schon vorher ungefähr, in welche Richtung sich die Geschichte emotional entwickeln würde, gerade was Isobels inneren Weg und das Thema Heilung betrifft. Das war der Punkt, an dem ich wusste: Ich bleibe dran. Und ich bin wirklich froh darüber. Denn je weiter ich gelesen habe, desto mehr rückte für mich das in den Vordergrund, was mich an Geschichten am meisten berührt. Was macht Vergangenheit mit einem Menschen? Wie viel davon trägt man weiter mit sich? Wie verändert Schmerz einen Menschen? Und wie findet man irgendwann wieder einen Weg zu sich selbst? Genau diese Ebene hat mich abgeholt. Ich mag Geschichten, bei denen die eigentliche Reise im Inneren stattfindet. Wenn man eine Figur Stück für Stück kennenlernt und irgendwann versteht, warum sie dort steht, wo sie steht. Wenn Heilung Zeit braucht und wenn Vergangenheit nicht einfach verschwindet, nur weil das Leben weitergeht. Am Ende war „Wider die dunkle Flut“ für mich deshalb viel mehr als ein historischer Roman auf See. Die Seefahrt wäre wahrscheinlich nie der Grund gewesen, warum ich selbst zu diesem Buch gegriffen hätte. Isobel und ihr Weg dagegen schon. Und manchmal lohnt es sich genau deshalb, bei einer Geschichte zu bleiben, auch wenn der erste Zugang nicht sofort der eigene ist. Denn hinter der dunklen Flut wartet hier eine Geschichte über Schmerz, Vergangenheit, Stärke und Heilung. Und genau die ist bei mir geblieben.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Manche Bücher begleiten einen noch lange, nachdem man die letzte Seite umgeblättert hat.

    Hallöchen meine lieben Bookies, heute habe ich euch eine Rezension zu einem Buch mitgebracht, das für mich etwas ganz Besonderes ist. Es ist mehr, als es auf den ersten Blick zu sein scheint: „Wider der dunklen Flut“ von Dirk Meyer & Tobias M. Kremer. „Ein Riss im Gedanken. Ein Riss in dem Panzer, den sie sich selbst gebaut hatte. Ein Riss, durch den Licht drang. Schwach, aber echt.“ Ich dachte, ich würde einen historischen Roman lesen. Über Schiffe, das Meer und eine gefährliche Reise. Über eine starke Frau, die sich als Kapitänin gegen die gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit behaupten muss. Doch es ist so viel mehr geworden. Stattdessen fand ich eine Geschichte über Schuld, Vergebung, Loslassen und den Mut, sich selbst wiederzufinden. Denn seien wir mal ehrlich: Sind wir immer so, wie wir wirklich sind? Oder tragen wir unsere Masken? Isobel wächst ohne ihre Mutter auf, die sehr früh verstarb. Ihr Vater war Kapitän und Inhaber einer Werft. Er war meist auf See oder bei der Arbeit. Er funktionierte. Kalt, routiniert, alles musste seine Ordnung haben. Für Nähe oder Geborgenheit blieb kaum Platz. Er brachte Isobel zwar bei, ein Schiff zu navigieren, und nahm sie schon früh mit in die Verantwortung, doch Lob oder Anerkennung waren selten. Ihr einziger Lichtblick war Singh, ein Sikh aus dem Punjab. Er wurde zu einer Art väterlichem Freund und erkannte ihren Kummer oft, bevor sie selbst ihn in Worte fassen konnte. „In jedem Menschen leben zwei Wölfe. Einer nährt sich von Schuld, Zorn und Stolz. Der andere von Geduld, Mitgefühl und Wahrheit.“ Nach dem Tod ihres Vaters funktioniert Isobel weiter, so wie sie es immer getan hat. Bis sie Elias Harris begegnet. Er ist der Erste, der nichts von ihr verlangt, sondern einfach für sie da sein möchte. Auch Elias ist Kapitän und erhält die Chance seines Lebens. Doch alles entwickelt sich anders als erwartet. Isobel macht sich mit der Revenge auf die Suche nach ihm. Diese Reise fordert jedoch weit mehr, als sie zunächst bereit ist zu geben. Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte anfangs etwas irritiert hat. Nicht nur wegen der Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch wegen der historischen Sprache. Sie erinnerte mich stellenweise an Bridgerton. Da der Roman zwischen 1786 und 1811 spielt, passte dieser Schreibstil jedoch hervorragend zur Atmosphäre. Sobald Elias seinen Auftritt hatte und die Reise auf der Revenge begann, war ich vollkommen in der Geschichte angekommen. Von diesem Moment an nahm sie mich emotional immer mehr mit. Die eigentliche Erkenntnis darüber, worum es in dieser Geschichte wirklich geht, traf mich völlig unerwartet. Während des Lesens musste ich immer wieder an meine eigene Vergangenheit denken. Durch Isobels Weg wurde mir etwas bewusst, woran ich tief in meinem Inneren eigentlich schon lange festhalte. „Nicht Vergebung für andere, sondern für sich selbst. Die Waffen niederlegen, die Faust öffnen und sagen: Ich bin gut. Ich bin gewollt, wie ich bin.“ Für mich gehört noch ein Satz dazu: Ich bin genug. Auch ich habe vergeben. Nicht für mein Gegenüber, sondern für mich selbst und für meine Gesundheit. Ich nähre lieber den weißen Wolf als den dunklen. Ich habe dieses Buch nicht gesucht. Und doch hat es mich gefunden. Es hat mich daran erinnert, dass wahre Stärke nicht darin liegt, alles kontrollieren zu wollen, sondern darin, loszulassen, zu vergeben und den Mut zu finden, sich selbst wieder anzunehmen. Nachdem ich mich an den Schreibstil und die historische Sprache gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich war es eine sehr bewegende und besondere Reise, die noch lange nachgewirkt hat. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.

  • Vanessa

    aus RLP, D

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Manchmal wird der größte Kampf nicht gegen den Feind geführt, sondern im Inneren.

    „Manchmal wird der größte Kampf nicht gegen den Feind geführt, sondern im Inneren.“ — genau dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten Roman. Schon ab den ersten Seiten entfaltet sich eine düstere, fast greifbare Atmosphäre: tosende Wellen, dichter Nebel und ein geheimnisvolles Schiff, das nicht existieren dürfte. Die Geschichte rund um die Hauptfigur Isobel Harris verbindet packendes Seeabenteuer mit tiefen emotionalen Konflikten und großen Fragen über Schuld, Freiheit und Stärke. Normalerweise lese ich nicht ganz so oft düstere Geschichten, aber ich bin immer offen für Neues — und ich muss zugeben, dieses Buch hat mich wirklich total positiv überrascht. Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv die innere Zerrissenheit der Figuren beschrieben wird. Nicht nur die Gefahren des Meeres sorgen für Spannung, sondern vor allem die Geheimnisse und Ängste, die jede Figur mit sich trägt. Dadurch wirkt die Handlung vielschichtig und emotional nahbar. Der Schreibstil ist bildgewaltig und atmosphärisch — man spürt förmlich die salzige Luft und das bedrohliche Knarren der Schiffe. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken an: Was bleibt von uns, wenn jede Maske fällt? Denn dieses Buch ist mehr als nur ein Roman: Es ist ein Spiegel. Ein Spiegel für jene Suche, die uns selbst seit Jahren begleitet — die Suche nach unserem wahren Selbst, nach innerem Frieden und Gelassenheit. Für alle, die düstere Seefahrtsabenteuer, starke Charaktere und emotionale Tiefe lieben, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was die Flut zurücklässt

    Wider die dunkle Flut war für mich kein Roman, der mich über große Action oder schnelle Wendungen gepackt hat. Seine Stärke liegt eher in der Atmosphäre und in den Figuren, besonders in Isobel und der Frage, wie sehr Vergangenheit ein heutiges Leben noch prägen kann. Die verschiedenen Zeitlinien haben für mich nach und nach immer mehr ineinandergegriffen. Anfangs wirken sie noch eher wie einzelne Fäden, später wird deutlicher, wie stark bestimmte Muster, Verletzungen und Schweigeformen miteinander verbunden sind. Gerade Isobels Kindheit und ihre Schwierigkeiten mit Nähe und Vertrauen fand ich dabei interessant. Besonders mochte ich, dass Isobel nicht einfach als „starke Frau“ geschrieben wurde, sondern als jemand, dessen Stärke auch aus Schutzmechanismen entstanden ist. Vieles bleibt bei ihr eher zwischen den Zeilen spürbar, und genau das fand ich oft stärker als große dramatische Szenen. Mit dem Einstieg hatte ich persönlich etwas mehr Schwierigkeiten. Der Roman arbeitet sehr stark mit maritimen Details und vielen nautischen Begriffen, wodurch ich etwas gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Sobald der Fokus stärker auf den Figuren und ihren Beziehungen lag, hat mich der Roman aber deutlich mehr erreicht. Insgesamt bleibt für mich vor allem dieses leise Nachhallen der Geschichte zurück. Kein lauter oder einfacher Roman, sondern eher einer, der über seine Figuren und ihre inneren Konflikte wirkt.

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