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Sandra Lüpkes

1. Ein Ort, der bleibt

Ein Ort, der bleibt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2397

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Beschreibung

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Ja

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Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Leonie

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Botanischer Garten

    "Ein Ort, der bleibt" ist ein historischer Familienroman, der teils auf historischen Fakten beruht. Alfred Heilbronn ist jüdischer Herkunft und muss daher 1933 vor den Nazis in Deutschland fliehen. Zusammen mit seiner Frau Magda verschlägt es den Botaniker daher nach Istanbul. Anhand von drei Frauen schlägt Autorin Sandra Lüpkes eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart: Magda hat mit ihrer Entwurzelung zu kämpfen, Mephare sucht als Wissenschaftlerin ihren Platz in der männlich geprägten Welt und Sradtplanerin Imke ist kennzeichnend für die Gegenwart. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der botanische Garten, der dem Roman eine besonders atmosphärische Stimmung verleiht. Der Schreibstil ist niveauvoll und modern. Trotzdem lässt sich der Roman flüssig lesen und hat mir trotz der Zeitsprünge sehr gefallen. Die Pflanzen und die blumige Beschreibung Istanbuls lässt die lebendige Atmosphäre der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes aufblühen und hat mir sehr gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreissende Geschichte...

    man lebt regelrecht in der Geschichte und möchte die beschriebenen Orte sofort aufsuchen... einfach wunderbar geschrieben! Die Autorin versteht es hervorragend Tatsachen zu recherchieren. Menschen, die etwas bewirkt haben verdienen es so tatsachengetreu verewigt zu werden... eine Geschichte, die sich wirklich lohnt zu lesen.

  • Amke

    aus Erfurt

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das bleibt

    Was verbindet das beschauliche Münster mit dem geschichtsträchtigen Istanbul? Diese Frage beantwortet Sandra Lüpkes in ihrem Buch „Ein Ort, der bleibt“. Anhand der Schicksale dreier Frauen erzählt sie von der barbarischen Willkür des 3. Reichs, den Anfeindungen gegenüber jüdischen Wissenschaftlern und den Ideen des großen türkischen Reformators Atatürk, unter dessen Führung das Land am Bosporus sich in die Moderne aufmacht. Da ist zunächst Magda – die Frau des Professors Alfred aus Münster, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Mann 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft seine Professur verliert und schließlich in die Emigration geht – gemeinsam mit der ganzen Familie und besonderen Pflanzensamen im Gepäck. Gefolgt von Mehpare, einem wissbegierigen Mädchen aus Istanbul, das der engen Welt ihrer Eltern entflieht und sich zu einer resoluten Wissenschaftlerin entwickelt. Die dritte im Bunde ist Imke. Eine junge Frau des 21. Jahrhunderts aus Münster, die sich treiben lässt und eher durch Zufall am Ende ihres Studiums als Assistentin eines Stadtplaners über die Zukunft des Botanischen Gartens in Istanbul mitentscheiden soll, den einst Prof. Alfred Heilbronn aus Münster – Magdas Ehemann anlegte, als sich ihm als vertriebenem Wissenschaftler in den 1930er-Jahren die Chance bot, die moderne Universität in Istanbul mit aufzubauen. Sandra Lüpkes entwickelt in ihrem leisen tiefsinnigen Buch eine besondere Atmosphäre, die ohne großes Tamtam auskommt und dennoch sehr deutlich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts erzählt – in leisen Tönen, Nebensätzen ohne Getöse, Feinsinnigkeiten zwischen den Zeilen. Dabei wird der Botanische Garten zu einem Symbol für Beständigkeit und Wandel, für Aufbruch und Tradition, für den Weg in eine neue Zeit. Ganz nebenbei streut Lüpkes ein großes botanisches Wissen ein, das beeindruckt ohne zu belehren, sensibilisiert, ohne ein einziges Mal zu langweilen und ihre große Liebe zur Natur offenbart. Gleichzeitig ist es eine Geschichte der Frauen, die Lüpkes da erzählt, von Emanzipation, aber auch von Resignation, von Schmerz und Kampf und dem Willen, sich in einer Männerwelt zu behaupten. Vergangenheit und Gegenwart greifen in dem Roman auf faszinierende Weise ineinander und zeigen, wie intensiv historische Ereignisse nachwirken können. Für mich: Ein Buch, das bleibt.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Garten voller Geschichte, Hoffnung und Herz

    Manchmal braucht ein Buch keine lauten Knalleffekte, um richtig tief zu gehen. Ein Ort, der bleibt macht das eher auf die feine Art. Still, klug, warmherzig und plötzlich sitzt man da, liest von einem Botanischen Garten in Istanbul und denkt sich: Na toll, jetzt hänge ich emotional an Pflanzen, Menschen und Orten, die ich vorher gar nicht kannte. Sandra Lüpkes erzählt von drei Frauen, drei Generationen und einem Ort, der mehr ist als nur Kulisse. Magda, die mit ihrer Familie Deutschland verlassen muss, weil ihr Mann Alfred 1933 als Jude seine Stelle verliert. Mehpare, die im Botanischen Garten arbeitet und dabei nicht nur Pflanzen sortiert, sondern auch ihr eigenes Gefühlschaos irgendwie in den Griff bekommen muss. Und Imke, die viele Jahre später nach Istanbul kommt und merkt, dass Vergangenheit nie einfach brav im Archiv liegen bleibt. Besonders schön ist, wie ruhig der Roman erzählt ist. Nicht langweilig ruhig, sondern eher wie ein Garten am frühen Morgen. Da raschelt es, da wächst etwas, da merkt man erst nach ein paar Seiten, wie viel Leben eigentlich zwischen den Zeilen steckt. Historisch wirkt das Ganze sehr sauber recherchiert, aber zum Glück nie wie eine Geschichtsstunde mit erhobenem Zeigefinger. Danke dafür, mein innerer Schulmuffel hat erleichtert aufgeatmet. Ein kleiner Punkt Abzug bleibt, weil das Erzähltempo stellenweise schon sehr gemächlich ist. Da hätte ich mir ab und zu einen kleinen Schubs gewünscht. Aber emotional, atmosphärisch und thematisch hat mich das Buch absolut bekommen. Ein Roman über Heimat, Verlust, Neubeginn und die Frage, wo man eigentlich Wurzeln schlägt, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Leise, berührend und definitiv ein Buch, das bleibt.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Verbindung von Fakten und Fiktion

    Ein bezaubernder Ort an dem Pflanzen aus aller Welt gedeihen ist der botanischen Garten Istanbuls, der verbindendes Element der beiden Erzählebenen dieses wunderbaren Romans ist. Dabei wird das unkonventionelle Leben dreier ganz unterschiedlicher Frauen, die es teilweise tatsächlich gab, zu einer bewegenden Geschichte verwoben. 1933 wird „die Türkei … Exilland, zumindest für die akademische Elite“ (S. 263) und somit auch für Magda, die mit ihrem jüdischen Mann Professor Alfred Heilbronn und den gemeinsamen Kindern Deutschland aufgrund der erstarkenden braunen Gesinnung verlässt. Im Gepäck ein paar Samen aus der Heimat, die in den neu anzulegenden Gärten wurzeln sollen. Ob sich auch Magda, die ebenfalls promovierte Wissenschaftlerin ist, in der Fremde verankern kann? Im der Universität angegliederten botanischen Garten lernen sie Mehpare kennen, eine Studentin der Botanik, die diesem besonderen Ort zu wissenschaftlichem Ruhm verhelfen möchte und ihr Leben der Forschung widmet. Die Dritte im Bunde ist Städteplanerin Imke, die im heutigen Istanbul für den Erhalt dieses mittlerweile dem Untergang geweihten Ortes kämpft…. Drei Frauen aus drei Generationen, die oft ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen um Großes zu bewirken, die Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten suchen und über sich und ihr Schicksal hinauswachsen müssen. Der Autorin gelingt es, Vergangenes und fast Vergessenes in einer mitreißenden Geschichte lebendig werden zu lassen und Fakten und Fiktion stimmig zusammzufügen. Berührt verfolgt man die wechselvollen Leben mit ihren Höhen und Tiefen und die menschlichen Verstrickungen, die nicht vorauszusehen waren. Ein Roman, der reale Vergangenheit lebendig werden lässt und authentisch mit der Gegenwart verbindet, der die Verwurzelung und Verpflanzung von Menschen metaphorisch mit dem Gedeihen der üppigen Pflanzenwelt auf dieser Erde vergleicht und liebenswerten Charakteren Leben einhaucht. Große Leseempfehlung für diese besondere Geschichte über Generationen und ihre Verdienste und Verluste, ihre Liebe, Hoffnungen und Erwartungen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dörte Wiesel

    Dörte Wiesel

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Es gibt keine traurigen Orte. Es kommt immer darauf an, was man dort pflanzt.“

    Die bewegende Familiengeschichte der Heilbronns und ein Zeitdokument. Mehrdimensional im Aufbau, auf unterschiedlichen Zeitebenen angelegt, gibt der Roman Einblick in die deutsch-türkischen Beziehungen. Alfred Heilbronn (1883–1961), Sohn eines Fürther Spiegelfabrikanten, promovierte in den Fächern Botanik, Physik und Chemie, habilitierte in Münster und war jüdischer Abstammung. Er wechselte zum WS 1933/34 an die Universität Istanbul. Dort ist er mit Leo Brauner, ebenfalls Professor der Botanik, am Aufbau des Botanischen Instituts und an der Gründung des Botanischen Gartens beteiligt. Ein Garten am Meer, Ort der Hoffnung und des Neubeginns. Philipp Schwartz (1894–1977) studierte Medizin in Budapest und war als Neuropathologe an den Universitäten Frankfurt/Main und Belgrad tätig. Jüdischen Glaubens wurde er 1933 entlassen und konnte in die Schweiz emigrieren. Dort gründete er eine Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland. Unter Beteiligung des Schweizer Netzwerks gelang es zahlreichen Wissenschaftlern, vor dem Naziregime zu fliehen. Mit den Bildungsreformen unter Mustafa Kemal Atatürk gelang es einigen, nach Istanbul zu gelangen – Prof. Heilbronn war darunter. Von der Emanzipation und der Veränderung. Eine sorgfältig recherchierte und durchdachte, neu erzählte Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Garten der verbindet

    Was für eine schöne Idee! Ein botanischer Garten in Istanbul bietet den Rahmen für 3 Frauenschicksale. Es sind starke Frauen , die für etwas brennen. Viele ProtagonistInnen sind historisch belegt. Die Autorin hat intensiv recherchiert und verwebt mühelos Zeitgeschehen und Lebenswege. Sandra Lüpkes schreibt einfach wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenklich und bereichernd

    Der botanische Garten in Istanbul steht im Zentrum des neuen Romans von Andrea Lüpke. Mich hat vor allem der Teil bewegt, der in den 30er Jahren spielt und ein Stück mir unbekannter deutsch-türkischer Geschichte erzählt. Mit den im Anhang aufgeführten Lebensdaten lässt sich glaubwürdig das Gelesene komplettieren. Das Buch ist im besten Sinne wunderbare Unterhaltung in einer belegten Geschichte, die mich nachdenklich gemacht und bereichert hat.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Ort der bleibt von Sandra Lüpkes

    Ein fantastisch erzähltes Buch über deutsche Juden, die während der Nazizeit in die Türkei emigrieren mussten, um ihr Leben zu retten. Hierbei handelte es sich um Ärzte/innen Wissenschaftler/innen Lehrer/innen etc.. Prof Heilbronn erhält in Istambul einen Auftrag, einen großartigen Botanischen Garten entstehen zu lassen und wird unterstützt von der türkischen Wissenschaftlerin Mehpare. Geschichte pur. Grandios und packend erzählt!
  • Zum Bewerterprofil von Lara Knödlseder

    Lara Knödlseder

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Manche Gebäude werden erst durch die Menschen schön, die darin gelebt haben."

    Ein berührender Roman über das Leben im Exil und eine außergewöhnlich starke Frau in der Türkei, die eindrucksvoll zeigt, dass man trotz aller Widrigkeiten seinen Weg gehen und viel erreichen kann. Auch Imke wächst fern der Heimat über sich hinaus und findet zu sich selbst. Ohne Sandra Lüpkes hätten wir diese Menschen, die tatsächlich existiert haben, und ihre besonderen Geschichten nie kennengelernt. Entstanden ist ein zutiefst inspirierender Roman über Liebe und Freundschaft in schweren Zeiten, über familiären Zusammenhalt, das Ankommen in der Fremde – und nicht zuletzt über die tröstende Kraft der Botanik.

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