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Sandra Lüpkes

1. Ein Ort, der bleibt

Ein Ort, der bleibt

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3365

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3365

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

239

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422227

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Mitreissende Geschichte...

Bewertung am 15.06.2026

Bewertungsnummer: 3168682

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

man lebt regelrecht in der Geschichte und möchte die beschriebenen Orte sofort aufsuchen... einfach wunderbar geschrieben! Die Autorin versteht es hervorragend Tatsachen zu recherchieren. Menschen, die etwas bewirkt haben verdienen es so tatsachengetreu verewigt zu werden... eine Geschichte, die sich wirklich lohnt zu lesen.

Mitreissende Geschichte...

Bewertung am 15.06.2026
Bewertungsnummer: 3168682
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

man lebt regelrecht in der Geschichte und möchte die beschriebenen Orte sofort aufsuchen... einfach wunderbar geschrieben! Die Autorin versteht es hervorragend Tatsachen zu recherchieren. Menschen, die etwas bewirkt haben verdienen es so tatsachengetreu verewigt zu werden... eine Geschichte, die sich wirklich lohnt zu lesen.

Ein Buch, das bleibt

Amke aus Erfurt am 03.06.2026

Bewertungsnummer: 3157221

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was verbindet das beschauliche Münster mit dem geschichtsträchtigen Istanbul? Diese Frage beantwortet Sandra Lüpkes in ihrem Buch „Ein Ort, der bleibt“. Anhand der Schicksale dreier Frauen erzählt sie von der barbarischen Willkür des 3. Reichs, den Anfeindungen gegenüber jüdischen Wissenschaftlern und den Ideen des großen türkischen Reformators Atatürk, unter dessen Führung das Land am Bosporus sich in die Moderne aufmacht. Da ist zunächst Magda – die Frau des Professors Alfred aus Münster, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Mann 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft seine Professur verliert und schließlich in die Emigration geht – gemeinsam mit der ganzen Familie und besonderen Pflanzensamen im Gepäck. Gefolgt von Mehpare, einem wissbegierigen Mädchen aus Istanbul, das der engen Welt ihrer Eltern entflieht und sich zu einer resoluten Wissenschaftlerin entwickelt. Die dritte im Bunde ist Imke. Eine junge Frau des 21. Jahrhunderts aus Münster, die sich treiben lässt und eher durch Zufall am Ende ihres Studiums als Assistentin eines Stadtplaners über die Zukunft des Botanischen Gartens in Istanbul mitentscheiden soll, den einst Prof. Alfred Heilbronn aus Münster – Magdas Ehemann anlegte, als sich ihm als vertriebenem Wissenschaftler in den 1930er-Jahren die Chance bot, die moderne Universität in Istanbul mit aufzubauen. Sandra Lüpkes entwickelt in ihrem leisen tiefsinnigen Buch eine besondere Atmosphäre, die ohne großes Tamtam auskommt und dennoch sehr deutlich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts erzählt – in leisen Tönen, Nebensätzen ohne Getöse, Feinsinnigkeiten zwischen den Zeilen. Dabei wird der Botanische Garten zu einem Symbol für Beständigkeit und Wandel, für Aufbruch und Tradition, für den Weg in eine neue Zeit. Ganz nebenbei streut Lüpkes ein großes botanisches Wissen ein, das beeindruckt ohne zu belehren, sensibilisiert, ohne ein einziges Mal zu langweilen und ihre große Liebe zur Natur offenbart. Gleichzeitig ist es eine Geschichte der Frauen, die Lüpkes da erzählt, von Emanzipation, aber auch von Resignation, von Schmerz und Kampf und dem Willen, sich in einer Männerwelt zu behaupten. Vergangenheit und Gegenwart greifen in dem Roman auf faszinierende Weise ineinander und zeigen, wie intensiv historische Ereignisse nachwirken können. Für mich: Ein Buch, das bleibt.

Ein Buch, das bleibt

Amke aus Erfurt am 03.06.2026
Bewertungsnummer: 3157221
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was verbindet das beschauliche Münster mit dem geschichtsträchtigen Istanbul? Diese Frage beantwortet Sandra Lüpkes in ihrem Buch „Ein Ort, der bleibt“. Anhand der Schicksale dreier Frauen erzählt sie von der barbarischen Willkür des 3. Reichs, den Anfeindungen gegenüber jüdischen Wissenschaftlern und den Ideen des großen türkischen Reformators Atatürk, unter dessen Führung das Land am Bosporus sich in die Moderne aufmacht. Da ist zunächst Magda – die Frau des Professors Alfred aus Münster, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Mann 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft seine Professur verliert und schließlich in die Emigration geht – gemeinsam mit der ganzen Familie und besonderen Pflanzensamen im Gepäck. Gefolgt von Mehpare, einem wissbegierigen Mädchen aus Istanbul, das der engen Welt ihrer Eltern entflieht und sich zu einer resoluten Wissenschaftlerin entwickelt. Die dritte im Bunde ist Imke. Eine junge Frau des 21. Jahrhunderts aus Münster, die sich treiben lässt und eher durch Zufall am Ende ihres Studiums als Assistentin eines Stadtplaners über die Zukunft des Botanischen Gartens in Istanbul mitentscheiden soll, den einst Prof. Alfred Heilbronn aus Münster – Magdas Ehemann anlegte, als sich ihm als vertriebenem Wissenschaftler in den 1930er-Jahren die Chance bot, die moderne Universität in Istanbul mit aufzubauen. Sandra Lüpkes entwickelt in ihrem leisen tiefsinnigen Buch eine besondere Atmosphäre, die ohne großes Tamtam auskommt und dennoch sehr deutlich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts erzählt – in leisen Tönen, Nebensätzen ohne Getöse, Feinsinnigkeiten zwischen den Zeilen. Dabei wird der Botanische Garten zu einem Symbol für Beständigkeit und Wandel, für Aufbruch und Tradition, für den Weg in eine neue Zeit. Ganz nebenbei streut Lüpkes ein großes botanisches Wissen ein, das beeindruckt ohne zu belehren, sensibilisiert, ohne ein einziges Mal zu langweilen und ihre große Liebe zur Natur offenbart. Gleichzeitig ist es eine Geschichte der Frauen, die Lüpkes da erzählt, von Emanzipation, aber auch von Resignation, von Schmerz und Kampf und dem Willen, sich in einer Männerwelt zu behaupten. Vergangenheit und Gegenwart greifen in dem Roman auf faszinierende Weise ineinander und zeigen, wie intensiv historische Ereignisse nachwirken können. Für mich: Ein Buch, das bleibt.

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Ein Ort, der bleibt

von Sandra Lüpkes

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Dörte Wiesel

Thalia Hamburg – AEZ

Zum Portrait

5/5

„Es gibt keine traurigen Orte. Es kommt immer darauf an, was man dort pflanzt.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die bewegende Familiengeschichte der Heilbronns und ein Zeitdokument. Mehrdimensional im Aufbau, auf unterschiedlichen Zeitebenen angelegt, gibt der Roman Einblick in die deutsch-türkischen Beziehungen. Alfred Heilbronn (1883–1961), Sohn eines Fürther Spiegelfabrikanten, promovierte in den Fächern Botanik, Physik und Chemie, habilitierte in Münster und war jüdischer Abstammung. Er wechselte zum WS 1933/34 an die Universität Istanbul. Dort ist er mit Leo Brauner, ebenfalls Professor der Botanik, am Aufbau des Botanischen Instituts und an der Gründung des Botanischen Gartens beteiligt. Ein Garten am Meer, Ort der Hoffnung und des Neubeginns. Philipp Schwartz (1894–1977) studierte Medizin in Budapest und war als Neuropathologe an den Universitäten Frankfurt/Main und Belgrad tätig. Jüdischen Glaubens wurde er 1933 entlassen und konnte in die Schweiz emigrieren. Dort gründete er eine Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland. Unter Beteiligung des Schweizer Netzwerks gelang es zahlreichen Wissenschaftlern, vor dem Naziregime zu fliehen. Mit den Bildungsreformen unter Mustafa Kemal Atatürk gelang es einigen, nach Istanbul zu gelangen – Prof. Heilbronn war darunter. Von der Emanzipation und der Veränderung. Eine sorgfältig recherchierte und durchdachte, neu erzählte Geschichte.
  • Dörte Wiesel
  • Buchhändler/-in

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5/5

„Es gibt keine traurigen Orte. Es kommt immer darauf an, was man dort pflanzt.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die bewegende Familiengeschichte der Heilbronns und ein Zeitdokument. Mehrdimensional im Aufbau, auf unterschiedlichen Zeitebenen angelegt, gibt der Roman Einblick in die deutsch-türkischen Beziehungen. Alfred Heilbronn (1883–1961), Sohn eines Fürther Spiegelfabrikanten, promovierte in den Fächern Botanik, Physik und Chemie, habilitierte in Münster und war jüdischer Abstammung. Er wechselte zum WS 1933/34 an die Universität Istanbul. Dort ist er mit Leo Brauner, ebenfalls Professor der Botanik, am Aufbau des Botanischen Instituts und an der Gründung des Botanischen Gartens beteiligt. Ein Garten am Meer, Ort der Hoffnung und des Neubeginns. Philipp Schwartz (1894–1977) studierte Medizin in Budapest und war als Neuropathologe an den Universitäten Frankfurt/Main und Belgrad tätig. Jüdischen Glaubens wurde er 1933 entlassen und konnte in die Schweiz emigrieren. Dort gründete er eine Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland. Unter Beteiligung des Schweizer Netzwerks gelang es zahlreichen Wissenschaftlern, vor dem Naziregime zu fliehen. Mit den Bildungsreformen unter Mustafa Kemal Atatürk gelang es einigen, nach Istanbul zu gelangen – Prof. Heilbronn war darunter. Von der Emanzipation und der Veränderung. Eine sorgfältig recherchierte und durchdachte, neu erzählte Geschichte.

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Kerstin Jagsteit

Thalia Hilden

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5/5

Ein Garten der verbindet

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was für eine schöne Idee! Ein botanischer Garten in Istanbul bietet den Rahmen für 3 Frauenschicksale. Es sind starke Frauen , die für etwas brennen. Viele ProtagonistInnen sind historisch belegt. Die Autorin hat intensiv recherchiert und verwebt mühelos Zeitgeschehen und Lebenswege. Sandra Lüpkes schreibt einfach wunderbar!
  • Kerstin Jagsteit
  • Buchhändler/-in

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Ein Garten der verbindet

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was für eine schöne Idee! Ein botanischer Garten in Istanbul bietet den Rahmen für 3 Frauenschicksale. Es sind starke Frauen , die für etwas brennen. Viele ProtagonistInnen sind historisch belegt. Die Autorin hat intensiv recherchiert und verwebt mühelos Zeitgeschehen und Lebenswege. Sandra Lüpkes schreibt einfach wunderbar!

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