Produktbild: Diebe und Vampire
Gebraucht Band 24365

Diebe und Vampire Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2 cm

Gewicht

259 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004172815

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2 cm

Gewicht

259 g

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Deutsch

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2710004172815

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Leben und schreiben

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 18.02.2021

Bewertungsnummer: 1455277

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alice weiss genau, was sie will: Schreiben, Schriftstellerin sein. Dieser Wunsch wird noch mehr bestärkt, als sie in einem Urlaub in Mexiko auf eine bekannte Schriftstellerin trifft, die genau das tut, was sie eben nicht tut: Schreiben. Jeden Tag zieht sich die Meisterin, so nennt Alice sie insgeheim, zurück und schreibt, während Alice keinen Buchstaben zu Papier bringt. Um Eindruck zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen, setzt sie sich fortan mit einem Heft hin und schreibt vor sich hin. Das Vorhaben gelingt, die Meisterin bemerkt sie. Als sie abreist, lässt sie Alice zurück mit der Aufforderung, weiter zu schreiben, nicht aufzugeben und sie bald zu besuchen in San Francisco. Das einzige, was Alice schreibt, ist der Meisterin einen Brief, ab und an telefoniert sie ihrem grossen Vorbild und fliegt eines Tages unangekündigt nach San Francisco, um vor Ort von der Meisterin zu lernen. Diebe und Vampire ist ein Roman über das Schreiben, ein Roman über das Leben einer jungen Frau, die vom Traum, Schriftstellerin besessen ist, aber mehr Gründe dafür findet, nicht zu schreiben, als zu schreiben. „Ich habe Angst zu scheitern, platzte ich heraus. Ich habe Angst, dass ich nie gut sein werde, nie eine richtig, richtig gute Schriftstellerin sein werde. Ich habe Angst, dass man mich fertigmachen und über mich lachen wird, dass ich einen Traum habe, der so lächerlich ist, als wolle eine Taube eine Nachtigall sein.“ Es ist ein Buch, das von den Ängsten und Nöten des Schreibens handelt, ein Buch, das auch autobiographische Züge trägt zumindest, was den Schreibprozess, den Akt des Schreibens betrifft. Es ist aber auch ein Buch über das Scheitern, das Älterwerden – schonungslos, offen, teilweise etwas abstrus, teilweise verwirrend, weil nicht klar ist, was real und was Phantasie der Protagonistin ist, dabei aber unterhaltsam und flüssig zu lesen. Fazit: Die Geschichte einer jungen Frau, von ihrem Traum vom Schreiben und den Schwierigkeit, es wirklich zu tun. Ein Buch, das trotz einiger Schwächen Spass macht beim Lesen. Empfehlenswert.

Leben und schreiben

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 18.02.2021
Bewertungsnummer: 1455277
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alice weiss genau, was sie will: Schreiben, Schriftstellerin sein. Dieser Wunsch wird noch mehr bestärkt, als sie in einem Urlaub in Mexiko auf eine bekannte Schriftstellerin trifft, die genau das tut, was sie eben nicht tut: Schreiben. Jeden Tag zieht sich die Meisterin, so nennt Alice sie insgeheim, zurück und schreibt, während Alice keinen Buchstaben zu Papier bringt. Um Eindruck zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen, setzt sie sich fortan mit einem Heft hin und schreibt vor sich hin. Das Vorhaben gelingt, die Meisterin bemerkt sie. Als sie abreist, lässt sie Alice zurück mit der Aufforderung, weiter zu schreiben, nicht aufzugeben und sie bald zu besuchen in San Francisco. Das einzige, was Alice schreibt, ist der Meisterin einen Brief, ab und an telefoniert sie ihrem grossen Vorbild und fliegt eines Tages unangekündigt nach San Francisco, um vor Ort von der Meisterin zu lernen. Diebe und Vampire ist ein Roman über das Schreiben, ein Roman über das Leben einer jungen Frau, die vom Traum, Schriftstellerin besessen ist, aber mehr Gründe dafür findet, nicht zu schreiben, als zu schreiben. „Ich habe Angst zu scheitern, platzte ich heraus. Ich habe Angst, dass ich nie gut sein werde, nie eine richtig, richtig gute Schriftstellerin sein werde. Ich habe Angst, dass man mich fertigmachen und über mich lachen wird, dass ich einen Traum habe, der so lächerlich ist, als wolle eine Taube eine Nachtigall sein.“ Es ist ein Buch, das von den Ängsten und Nöten des Schreibens handelt, ein Buch, das auch autobiographische Züge trägt zumindest, was den Schreibprozess, den Akt des Schreibens betrifft. Es ist aber auch ein Buch über das Scheitern, das Älterwerden – schonungslos, offen, teilweise etwas abstrus, teilweise verwirrend, weil nicht klar ist, was real und was Phantasie der Protagonistin ist, dabei aber unterhaltsam und flüssig zu lesen. Fazit: Die Geschichte einer jungen Frau, von ihrem Traum vom Schreiben und den Schwierigkeit, es wirklich zu tun. Ein Buch, das trotz einiger Schwächen Spass macht beim Lesen. Empfehlenswert.

Ein fühlsamer Roman über die Selbstfindung.

Bewertung am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 934762

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein fühlsamer Roman über die Selbstfindung.

Ein fühlsamer Roman über die Selbstfindung.

Bewertung am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 934762
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein fühlsamer Roman über die Selbstfindung.

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Diebe und Vampire

von Doris Dörrie

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Meinung aus der Buchhandlung

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

Zum Portrait

4/5

Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Alice weiß nur eins: Schriftstellerin will sie werden, sie weiß nur nicht wie. Als sie in Mexiko am Strand eine bekannte amerikanische Autorin kennenlernt, ist ihr klar: genauso will sie werden. Alice, die dort Urlaub mit ihrem verheirateten Geliebten macht, ist unglücklich, auf der Suche nach sich selbst und ein wenig im Leben verloren gegangen. Gerade deshalb ist sie besonders von der älteren erfahrenen Schriftstellerin fasziniert, die sie insgeheim die „Meisterin“ nennt. Da kommt es wie gerufen, als Alice von der Geschichte eines mexikanischen Jugendlichen erfährt, der unter grausamen Umständen im Dorfgefängnis inhaftiert ist. Sie berichtet ihrem Idol davon, macht sie neugierig auf die „story“, und die grande dame springt auf die Geschichte an, so dass Alice ihr Ziel erreicht zu haben scheint: sie hat auf sich aufmerksam gemacht und knüpft erste Kontakte zu ihrem Vorbild. Diese gibt ihr auch einen wichtigen Rat mit ins Leben: Schreib jeden Tag – und bleib auch sitzen, wenn dir nichts mehr einfällt. Aber sie warnt sie auch: Schriftsteller sind Diebe und Vampire, die anderen Menschen die Seele aus dem Leib saugen.Dass dann alles natürlich ganz anders ausgeht, als Alice sich das ausgemalt hat, ist ja klar. Im zweiten Teil des Buches erleben wir Alice wieder in Deutschland, die in Briefkontakt mit ihrer „Meisterin“ steht und versucht, sich in den nächsten Jahren als Schriftstellerin zu etablieren. Das Kapitel endet mit einem vermeintlichen Besuch in San Francisco, der auch ganz anders endet als geplant. Im dritten Teil ist Alice selbst eine in die Jahre gekommene Frau geworden, die einer Einladung der Universität Mexiko gefolgt ist und während des Aufenthalts dort ihr bisheriges Leben Revue passieren lässt. Doris Dörrie hat ein kluges und sensibles Buch über das Leben, das Älterwerden und darüber geschrieben, für welchen Weg man sich entscheidet, welche „Meister“ man sich sucht. Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang, dessen Figuren dem Leser noch lange im Kopf bleiben.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Alice weiß nur eins: Schriftstellerin will sie werden, sie weiß nur nicht wie. Als sie in Mexiko am Strand eine bekannte amerikanische Autorin kennenlernt, ist ihr klar: genauso will sie werden. Alice, die dort Urlaub mit ihrem verheirateten Geliebten macht, ist unglücklich, auf der Suche nach sich selbst und ein wenig im Leben verloren gegangen. Gerade deshalb ist sie besonders von der älteren erfahrenen Schriftstellerin fasziniert, die sie insgeheim die „Meisterin“ nennt. Da kommt es wie gerufen, als Alice von der Geschichte eines mexikanischen Jugendlichen erfährt, der unter grausamen Umständen im Dorfgefängnis inhaftiert ist. Sie berichtet ihrem Idol davon, macht sie neugierig auf die „story“, und die grande dame springt auf die Geschichte an, so dass Alice ihr Ziel erreicht zu haben scheint: sie hat auf sich aufmerksam gemacht und knüpft erste Kontakte zu ihrem Vorbild. Diese gibt ihr auch einen wichtigen Rat mit ins Leben: Schreib jeden Tag – und bleib auch sitzen, wenn dir nichts mehr einfällt. Aber sie warnt sie auch: Schriftsteller sind Diebe und Vampire, die anderen Menschen die Seele aus dem Leib saugen.Dass dann alles natürlich ganz anders ausgeht, als Alice sich das ausgemalt hat, ist ja klar. Im zweiten Teil des Buches erleben wir Alice wieder in Deutschland, die in Briefkontakt mit ihrer „Meisterin“ steht und versucht, sich in den nächsten Jahren als Schriftstellerin zu etablieren. Das Kapitel endet mit einem vermeintlichen Besuch in San Francisco, der auch ganz anders endet als geplant. Im dritten Teil ist Alice selbst eine in die Jahre gekommene Frau geworden, die einer Einladung der Universität Mexiko gefolgt ist und während des Aufenthalts dort ihr bisheriges Leben Revue passieren lässt. Doris Dörrie hat ein kluges und sensibles Buch über das Leben, das Älterwerden und darüber geschrieben, für welchen Weg man sich entscheidet, welche „Meister“ man sich sucht. Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang, dessen Figuren dem Leser noch lange im Kopf bleiben.

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Anette Dingeldein

Thalia Varel

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3/5

Gekonnt und einfühlsam erzählt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gekonnt und einfühlsam erzählt Doris Dörrie von den Gefühlsverwirrungen einer jungen angehenden Schriftstellerin auf der Suche nach ihrem Weg.
  • Anette Dingeldein
  • Buchhändler/-in

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3/5

Gekonnt und einfühlsam erzählt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gekonnt und einfühlsam erzählt Doris Dörrie von den Gefühlsverwirrungen einer jungen angehenden Schriftstellerin auf der Suche nach ihrem Weg.

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Diebe und Vampire

von Doris Dörrie

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