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Straßenköter Straßenköter – Auf der Flucht zwischen Verbrechen, Terror und Vergangenheit — Kriminalroman

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Abbildungen

Klappenbroschur

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,5 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0811-3

Beschreibung

Rezension

»Ein feiner Beobachter und ein Fachmann des literarischen Kriminalromans.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Abbildungen

Klappenbroschur

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,5 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0811-3

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

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  • Jürg K.

    4/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thema eindrücklich umgesetzt

    Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller. Dieser Roman hat für mich eine raue, fast fiebrige Energie, als würde man Marlon durch die Strassen des Jahres 1975 begleiten und spüren, wie sich das ganze Land auflädt, kurz vor dem Explodieren. Hamburg ist hier Angst und Wut taumelt. Und mittendrin Marlon, ein junger Drifter, der eigentlich nichts will ausser überleben. Genau diese Unschuld macht seine Geschichte so tragisch Der Banküberfall ist der Wendepunkt. Plötzlich jagt ihn nicht nur die Polizei, sondern auch jene Kriminellen, mit denen er sich eingelassen hat. Man spürt, wie sich der Boden unter ihm langsam wegzieht, wie jeder Schritt ihn tiefer in eine Welt führt, die er nie betreten wollte. Und dann die Terroristen, die ihn in ihre Gewalt bringen ein Moment, der zeigt, wie gnadenlos die 70er waren, wie schnell man zwischen die Fronten geraten konnte. Was mich besonders berührt, ist Marlons Suche nach seinem Vater. Inmitten von Gewalt, Hetze und politischem Chaos hält er an diesem einen Faden fest, als wäre er das letzte Stück Hoffnung, das ihm bleibt. Ein kompromissloser, atmosphärisch dichter Roman, der die 70er nicht verklärt, sondern spürbar macht mit all ihren Schatten, ihrer Wut und ihrer verlorenen Jugend.

  • dr_juergen

    aus Arnsberg

    3/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eher lauwarm...

    Mit „Straßenköter“ hat Jürgen Heimbach einen der aktuell eher seltenen 1970e-Jahre-Krimis vorgelegt. „Spannend, rau und atmosphärisch erzählt“ soll der sein - nach der Werbung. Und ja, der Autor bemüht sich um eine Dunkelfärbung der Szenerie. Leider bleibt es beim Bemühen. Von Meistern des schwarzen Romans, z.B. Cornell Woolrich, sind wir meilenweit entfernt. Aber vielleicht ist diese Messlatte einfach auch zu hoch. Vielleicht Simone Buchholz als Vergleich? Das Niveau dürfte es dann aber auch sein. Ich weiß gar nicht, wieso ich bei dieser Rezension so in Vergleichen denke – vielleicht, weil mir „Straßenköter“ wie ein zweiter Aufguss erscheint? Beständig musste ich den Gedanken niederkämpfen, das doch alles schon mal so, sehr ähnlich, gelesen zu haben. Aber das Buch hat auch viele inhaltliche Macken: „Die Bullen“ bekommen – sehr schade um die Chance – so gar kein Gesicht. Den engsten Kontakt zur Polizei bekommt der Leser durch „sich näherndes Blaulicht“ (wahlweise „sich entfernendes Blaulicht“). Ansonsten: Kein Name, kein Gesicht. Kein Dorf-Sheriff, kein regionaler Kripo-Bulle, kein BKA? Dann tritt, neben der Hauptfigur Marlon, zwar ein gerütteltes Maß an irgendwie angeschlagenen Typen auf, aber Heimbach geht nie in die Tiefe, bleibt bei allen Personen flach, dünn, wie Blümchen-Kaffee. Auch die Logik bleibt dann und wann auf der Strecke, kleinere Macken, die mir meine Lektorin garantiert angemarkert hätte. Ja, und dann das Finale, da wird dann zwar schnell noch eine weitere Leiche produziert, aber das rettet die Spannung auch nicht. Überhaupt liegt eine ganze Menge Leichen herum, die aber seltsam langweilig die Szenerie bevölkern. Für Cozy-Crime ist das in Ordnung, da wollen wir den Schreck-Moment, wenn überhaupt, nur ganz sacht. Aber hier? In einem „rauen“, „schwarzen“ Roman? Um die Atmosphäre zu retten, da hilft auch nicht der „Kunstgriff“, so ziemlich jeder Figur, die mehr als einen Satz sagt, einen Film-bezogenen Spitznamen zu verpassen. „Repetita non placent“ möchte man rufen.

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