Produktbild: Unerwünschte Töchter

Unerwünschte Töchter Roman

143

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

731

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

1938 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290013

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

731

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

1938 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290013

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  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    09.09.2026

    eBook (ePUB)

    Ich verstehe den Titel nicht - Ein aufwühlender Bericht

    Dieses Buch vor dem augenblicklichen politischen Zustand in Deutschland zu lesen erzeugt tiefen Schmerz. Gleichgültigkeit, Gedankenlosigkeit, deutsche Angst? NICHTS dazugelernt. Der tumbe Michel lässt ja schon länger wieder grüßen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    22.08.2026

    eBook (ePUB)

    Zu Recht auf der Longlist

    UNERWÜNSCHTE TÖCHTER Miriam Carbe ET: 28.05.26 Was bedeutet es, als Frau in eine Welt hineingeboren zu werden, in der andere über das eigene Leben entscheiden? Wie viel von dem, was uns prägt, tragen wir weiter – und wann gelingt es uns, daraus auszubrechen? Miriam Carbe erzählt in UNERWÜNSCHTE TÖCHTER über vier Generationen ihrer eigenen Familiengeschichte und führt uns zurück bis ans Ende des 19. Jahrhunderts. Dort beginnt die Geschichte ihrer Urgroßmutter Margarethe, die in der Villa Parsifal in Dresden als Tochter gut situierter Eltern aufwächst. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, doch eine Liebe stellt die Weichen für vieles, was folgen wird. Als junge Frau verliebt sich Margarethe in einen angehenden Mediziner. Doch weil er jüdische Wurzeln hat, verweigern ihre Eltern die Verbindung. Margarethe heiratet spät, nach ihren beiden jüngeren Geschwistern, und bekommt zwei Kinder, Heiner und Marianne. Doch schon wenige Jahre später ist sie Witwe. Der Erste Weltkrieg, Hunger und Inflation machen die folgenden Jahre zu einem täglichen Kampf ums Überleben. Als sie schließlich den Bruder ihres verstorbenen Mannes heiratet, hält das Leben neue Herausforderungen für sie und ihre Kinder bereit. Als Jugendliche hat Marianne einen großen Traum: Sie möchte Malerin werden. Doch ihr Stiefvater hält nichts von diesen „Spinnereien“. Sie muss zu Hause helfen und sich in die Rolle fügen, die für sie vorgesehen ist. Erst als Sekretärin mit Ende zwanzig findet sie ein Stück Eigenständigkeit. Dort verliebt sie sich in ihren Chef, einen im Krieg versehrten Offizier. Heiraten will er sie nicht, ihre Zuneigung und ihre Gesellschaft weiß er jedoch durchaus für sich zu nutzen. Marianne wird schwanger und bringt ihre Tochter Monika zur Welt, die ohne ihren Vater aufwächst und ihn niemals kennenlernen wird. Ja, meine lieben Bookies, ich könnte euch jetzt natürlich noch einiges über Monika erzählen. Aber das möchte ich gar nicht. Denn gerade das Entdecken dieser Familiengeschichte macht für mich einen großen Reiz des Buches aus. Nur so viel sei verraten: Auch Monika wird eine „unerwünschte Tochter“ zur Welt bringen und sich über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen. Sie beginnt eine Beziehung mit einem Nigerianer – und damit sind wir schließlich bei Miriam Carbe selbst angekommen. Carbe erzählt nicht nur ihre Familiengeschichte, sondern zeigt auch, wie sehr Herkunft, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Erfahrungen ein Leben prägen können. Über vier Generationen hinweg begegnen uns Frauen, die mit den Vorstellungen ihrer Zeit zu kämpfen haben, sich ihnen widersetzen und immer wieder versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Der Blick zurück ist dabei nicht verklärt, sondern oft schmerzhaft und schonungslos. Ich bin sehr aufgeregt, Patin für UNERWÜNSCHTE TÖCHTER anlässlich der Nominierung zum Deutschen Buchpreis 2026 zu sein, und habe das Buch sehr gerne gelesen. Allerdings hatte es für mich zwischendurch durchaus kleine Längen, und die vier Protagonistinnen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben „M“ haben meinen Lesefluss gelegentlich etwas gebremst. Fazit: Ein Buch über vier Generationen, die es alle nicht einfach hatten und ihrer Zeit teilweise voraus waren, das ich sehr gerne gelesen habe. Dieses Buch hat die Nominierung für den Deutschen Buchpreis 2026 mehr als verdient. Chancen auf den Buchpreis? Natürlich – es ist mein Patenbuch! WE GO FOR GOLD

  • Ingrid

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB)

    Vielschichtiges Generationenporträt der Frauen der Familie der Autorin

    In ihrem Roman „Unerwünschte Töchter“ spannt Miriam Carbe einen Bogen über vier Generationen ihrer Familie und beleuchtet das Leben ihrer Urgroßmutter Margarethe, ihrer Großmutter Marianne, ihrer Mutter Monika sowie ihre eigenen Kindheit. Entsprechend des Titels kamen sie jeweils zu einem Zeitpunkt zur Welt, der von ihren Müttern eher unpassend empfunden wurde. Margarethe wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Dresden, bereits drei Monate nach der Hochzeit ihrer Eltern in wohlhabende Verhältnisse hineingeboren und war bedauerlicherweise nicht der erwartete Sohn. Sie selbst gebar ihre Tochter Marianne 1914, nur wenige Tage bevor ihr Ehemann zum Kriegsdienst eingezogen wird und davon nicht zurückkehrte. Während des Zweiten Weltkriegs ist Marianne mit einem Offizier der Wehrmacht liiert, der zunächst im Innendienst eingesetzt wird, später jedoch an die Front versetzt wird und dort fällt. Zu diesem Zeitpunkt erwartet sie bereits Monika. 1967 kommt in dieser Kette der Mütter die Autorin zur Welt, gegen den Wunsch ihrer Großmutter und ihres Vaters. Ein über die Generationen weitergereichter Kirschholzschrank ihrer Urgroßmutter, der sich heute im Besitz der Autorin befindet, erinnert sie an ihre Vorfahrinnen, deren Lebenswege den Roman inspiriert haben. Einst beherbergte er Bücher wechselnder Genres, die stets als Bereicherung der Lebensqualität galten sowie Dekorationsartikel. Heute bewahrt die Autorin darin jedoch einen besonderen Schatz auf: die Tagebücher und Notizen der Frauen ihrer Familie, die diese zahlreich hinterlassen haben und deren älteste Ausgabe Eintragungen von 1908 enthält. Sie haben darin Familienereignisse festgehalten oder einfach ihre Gedanken zu Themen, die sie gerade beschäftigten. Miriam Carbe erzählt die familiären Geschehnisse in chronologischer Reihenfolge. Zwischen die historischen Kapitel fügt sie Abschnitte ein, in denen sie eigene Erinnerungen schildert und Kenntnisse, die auf den Aufzeichnungen der Vorfahrinnen basieren, aus denen sie immer wieder zitiert, was maßgeblich zur Authentizität des Romans beiträgt. Zeiträume, zu denen sich keine Hinweise in den Eintragungen finden, füllt sie mit Fiktion, was ihr hervorragend gelingt, da sich keine Brüche erkennen lassen. Um bestimmte Aspekte der gesellschaftspolitischen Entwicklung und deren Auswirkungen in die Erzählung einzubinden, erschafft sie fiktive Figuren, deren Lebensgeschichten sich ebenso nahtlos in die überlieferte Familiengeschichte einfügen. Die Geschichte zeichnet zwischen den Zeilen die Entwicklung der Rolle der Frau über die Jahre hinweg ab. Sie zeigt allerdings auch, wie tief Konventionen prägen können, so dass sie an die nächste Generation weitergegeben werden, obwohl sie längst überholt sind. Die Vorfahrinnen der Autorin stellen sich auf ihre eigene Art und den ihn gegebenen Möglichkeiten gegen die ihnen auferlegten, gesellschaftlichen Erwartungen und erkämpfen sich gewisse Freiräume. Dennoch bleiben sie manchmal ihrer eigenen Meinung gegenüber Widerständen fest verhaftet. Mit „Unerwünschte Töchter hat Miriam Carbe einen bewegenden Roman geschrieben, der Familiengeschichte, historische Fakten und Fiktion überzeugend miteinander verbindet. Die zitierten Tagebucheinträge machen die Schicksale der Vorfahrinnen der Autorin unmittelbar erfahrbar, so dass ein vielschichtiges Generationenporträt entsteht, das nachhallt. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter.

  • Leser

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB)

    Vier Generationen einer Familie

    Dieses Buch ist nicht nur ein sehr unterhaltsamer Roman, es ist auch ein vielschichtiges Generationenporträt deutscher Geschichte. Die Einblicke in die Familie der Autorin, basierend auf Tage- und Notizbüchern ihrer Vorfahren, ist zugleich eine Zeitreise durch ein Jahrhundert deutsche Geschichte, mit allen Höhen und Tiefen dieser Zeit. Sie schildert die schmerzhafte Erkenntnis, als uneheliches schwarzes Kind in den 1960er Jahren von der eigenen Familie als unerwünscht betrachtet worden zu sein. Sie legt dar, wie rassistische Denkmuster und Vorurteile, die tief in der Gesellschaft verwurzelt waren, von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Ein schwieriges Erbe, dass aber auch einen Blick auf die Gesellschaft eines ganzes Jahrhunderts wirft, und zeigt wie schwierig es ist eigene selbstbestimmte Wege zu gehen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.06.2026

    eBook (ePUB)

    Vier Generationen

    Ich lese gerne Romane die über das Leben mehrerer Generationen erzählen. Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Vier Frauen, die ein Jahrhundert wieder lebendig werden lassen. Erzählt wird die Geschichte von Miriam Carbe, die ihren Lesern Einblicke in ihre Familiengeschichte gewährt. Anhand von Tagebucheintragungen, Erinnerungen und Überlieferungen werden ihre Mutter, Großmutter und Urgroßmutter wieder lebendig und nehmen uns mit in eine bewegte und bewegende Vergangenheit. Es ist eine Zeitreise, die all das widerspiegelt, was im Laufe der Jahrzehnte die Menschen bewegt und geformt hat. Technologische Fortschritte, Kriege, medizinische Errungenschaften, das Bild der Frau und des Mannes in der Gesellschaft, Rassismus und all die Dinge, die unsere Generationen geprägt haben. Es ist interessant zu beobachten was sich verändert hat und was über die Jahre erhalten und in manchen Köpfen geblieben ist. Authentisch und unterhaltsam geht diese Reise über viele Seiten. Mir hat es gut gefallen und an manchen Stellen die Augen geöffnet und an anderen den Kopf schütteln lassen.

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Bewertungen (143)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Frauen, ein Jahrhundert, unendliche Liebe

    Miriam Carbe webt in ihrem Roman vier Frauenleben wie kostbare Fäden durch ein ganzes Jahrhundert, von Dresdens Glanz über die Schatten der Geschichte bis in die Gegenwart, und lässt dabei eine Symphonie von Liebe, Schmerz und weiblicher Sehnsucht erklingen. Mit der Zartheit einer Archäologin gräbt sie in Tagebüchern und Briefen, um die verborgenen Wunden und ungesagten Worte freizulegen, die wie unsichtbare Narben von Margarethe über Marianne und Monika bis zu ihr selbst weitergegeben werden. Jede dieser Frauen ist eine Rebellin auf ihre eigene Weise, kämpfend gegen die Fesseln ihrer Zeit, doch zwischen ihnen spannt sich ein Band aus Zärtlichkeit und Verletzung, das unzerreißbar bleibt. Der Roman atmet die Authentizität gelebten Lebens, berührt die tiefsten Schichten der Seele und offenbart, wie sehr wir von denen geprägt sind, die vor uns waren — ob wir es wollen oder nicht. Wer diese Seiten umblättert, begegnet nicht nur einer Familiengeschichte, sondern dem Echo der eigenen Herkunft, dem Geheimnis dessen, was Mütter ihren Töchtern in die Wiege legen.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2026

    eBook (ePUB)

    Gut erzählter Generationenroman

    Vier Frauen, vier Generationen, ein ganzes Jahrhundert. Aus dem Dresdner Bildungsbürgertum stammend, haben sie sich den geschichtlichen Gegebenheiten, Kriege, Inflation,deutscher Teilung immer wieder angepasst. Unerwünschte Töchter ? Sie hatten oft ihre Kämpfe zwischen Mutter und Tochter. Aber der Zusammenhalt ist trotzdem stark. Gut erzählt fand ich die Zeit des Nationalsozialismus. Nahezu beiläufig, eben angepasst. Sicher war es im allergrößten Teil der Bevölkerung so. Man hat sich arrangiert und die wenigsten waren Kämpfer.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen.

    Wirklich ein tolles Buch. Die Autorin erzählt sensibel und persönlich über die Leben der vorangegangenen Generationen. Alles beginnt mit einem Bücherschrank der die Familie begleitet und mal Goethe oder das Spielzeug aufnimmt. Ein faszinierendes Portrait der vergangenen Jahrzehnte.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.07.2026

    eBook (ePUB)

    Absolut lesenswert!

    Carbes Mutter, Großmutter und Urgroßmutter waren begeisterte Leserinnen und Tagebuchschreiberinnen. Nach dem Tod ihrer Mutter erbte Carbe diese Tagebücher und schenkte uns auf ihrer Grundlage diesen fesselnden Roman über ihre Familiengeschichte. Wir tauchen ein in ein Jahrhundert voller Kriege, Umbrüche und Verluste, das besonders die Frauen traf, die Männer, Söhne oder Brüder verloren. Carbe wechselt gekonnt zwischen den Erzählperspektiven der einzelnen Frauen und unterbricht diese durch autobiografische Einblicke. Besonders spannend fand ich, wie sich bestimmte Verhaltensmuster über Generationen hinweg bei den Frauen weitervererbt haben. Carbes literarisches Erbe ist unverkennbar. Für mich ist dies einer der interessantesten und vielschichtigsten Romane zum Thema Familiengeschichte, den ich seit langem gelesen habe.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen!

    Ja es sind vier starke Frauenschicksale, die dieses Buch prägen. Von Dresden bis in den Westen, eine lange Zeit vom 19. Jahrhundert bis heute mit Kriegen, NS-Zeit, geteiltes Deutschland, mit Widerstand, Opportunismus, Diskriminierung, Rassismus - ein Spiegelbild der Gesellschaft. Alle Frauen haben gekämpft mit ihren Möglichkeiten und Mitteln. Großartig.

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