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Produktbild: Anton und Alma

Anton und Alma Roman | »Dana Vowinckel hat die Welt durch ihre leuchtende Literatur zu einem schöneren Ort gemacht.« Christian Kracht | Shortlist Deutscher Buchpreis 2026

106

21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Star-Crossed Lovers + weitere

Verkaufsrang

56

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

2393 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518787328

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Book Tropes

  • Star-Crossed Lovers
  • Academic Rivals
  • Opposites Attract

Verkaufsrang

56

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

2393 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518787328

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  • Nicoles Bücherwelt

    5/5

    16.09.2026

    eBook (ePUB)

    Ein bewegender Roman - einnehmend erzählt

    „Anton und Alma“ ist nach „Gewässer im Ziplock“ der neue Roman der Autorin Dana Vowinckel und ist mit seiner bewegenden Geschichte für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert. Im Mittelpunkt stehen Alma und Anton, die sich auf einem Schüleraustausch in der Bretagne kennenlernen. Einige Jahre später treffen sie sich während ihrer Studienzeit zufällig wieder – beide leben in Berlin und erinnern sich sofort an damals, jedoch sind sie sehr unterschiedlich aufgewachsen. Anton stammt aus einer Akademikerfamilie, Alma wächst am Stadtrand bei ihrer Mutter und dem lieblosen Stiefvater auf. Anton ist Jude, sie nicht. Doch nach einiger Zeit verlieben sich die beiden ineinander, beziehen eine gemeinsame Wohnung, streiten und versöhnen sich. Als Anton eines Tages nach New York geht, um dort seine Masterarbeit zu schreiben, bleibt Alma zurück und findet Halt in der jüdischen Gemeinde. Ihr beider Leben ändert sich plötzlich nach den schrecklichen Ereignissen am 07. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs. Anton kehrt zurück, sucht Halt bei Alma und versucht mit dem Schrecken klarzukommen. Doch dann tut sich ein Abgrund auf, der nochmal alles verändert… Mir hat von Anfang an der einnehmende Erzählstil gefallen. Atmosphärisch dicht, detailreich und manchmal auch leise gibt die Autorin tiefe Einblicke in die Leben von Alma und Anton. Die Kapitel wechseln regelmäßig zwischen den Sichten der beiden, sodass man sowohl Anton als auch Alma sehr gut kennen lernt. Beide haben mit eigenen Dämonen zu kämpfen, mit Schmerz und Einsamkeit, gleichzeitig ist es interessant zu verfolgen wie sie nach und nach zueinander finden und die Hoffnung Einzug erhält. Es ist jedoch keine einfache Liebe - neben schönen Augenblicken tauchen immer wieder Konflikte auf. Oft leben sie zwischen Streit und Versöhnung – bis schließlich der Gaza-Krieg alles verändert… Die Figurenzeichnung ist sehr gelungen, auch die Nebencharaktere sind stark gezeichnet. Momentaufnahmen werden oft sehr atmosphärisch eingefangen. Bewegend, präzise und einnehmend – Dana Vowinckel erzählt hier eine Liebes- und Familiengeschichte, die anders ist – mal mit guten Momenten, aber auch mit traurigen und dramatischen Augenblicken und Abgründen und nicht immer einfach. Politische Ereignisse mit aktueller Thematik spielen ebenso eine Rolle wie das jüdische Leben. Von Fragen nach Herkunft und Glauben sowie Zugehörigkeit und die Suche nach Glück und Geborgenheit – der Roman hält einiges bereit. Nur ab und an waren mir die intimen Momente zu detailreich geschildert, doch darüber kann ich hier hinwegsehen. Der Roman hat fünf Sterne verdient. Intensiv, sehr berührend und hallt noch lange nach – eine Leseempfehlung.

  • 000nni

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So viel mehr als eine Liebesgeschichte

    'Anton und Alma' von Dana Vowinckel ist so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Wir begleiten Anton und Alma in dem Verlauf ihrer Beziehung, aber gleichzeitig geht das Buch um Zugehörigkeit, Identität, jüdisch sein, Klasse, Trauer, Religion und Terror. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch ist man trotz der 500 Seiten nur so durchs Buch geflogen. Jedes Thema wurde mit passenden Worten behandelt und ausgelotet, fand ich ganz toll. Anton und Alma fand ich beide zwischenzeitlich anstrengend und nervig, aber selbst das passte zu den Charakteren und war auch trotzdem für mich nachvollziehbar. Anton und Alma ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung, wenn man sich das Herz brechen lassen will (und auch, wenn nicht) oder man ein tolles Buch lesen will, in dem Politik und Zeitgeschehen in eine Liebesgeschichte einwirkt.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    JAHRESHIGHLIGHT!!

    Habe das Buch GELIEBT..Es ist auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights (enthält Spoiler!!) ..musste ab und zu auch heulen, weil es so emotional war und würde mir so sehr wünschen, dass das Buch verfilmt wird! Ich habe es geliebt das die Kapitel so kurz waren, gleichzeitig ist man durchs Buch geflogen, wollte unbedingt wissen wie es weiter geht! Ich suche schon nach Büchern die ähnlich sind und einem dasselbe Gefühl wie Anton und Alma geben. Ich finde es auch gut, das man über das Buch neue Themen besser kennenlernen kann mit dem Judentum..auch fand ich es sehr interessant das Alma am Ende mehr tradionelle Jüdin ist als Anton der ja als Jude geboren wurde...es ist echt mega interessant und liebe das Buch auch wie sich ihre Beziehung entwickelt..dass nicht immer alles perfekt ist...auch wenn ich es anfangs etwas blöd fand, das Alma immer zu Marlon geht...aber kann sie auch emotional da verstehen...Dieses Buch werde ich nicht vergessen!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Alma ist toll«, sagte er. »Aber ich will die richtigen Entscheidungen für mein eigenes Leben treffen.«

    Anton und Alma. Eine Liebesgeschichte, die so schön hätte beginnen und enden können. Doch es verhält sich wie mit dem wirklichen Leben – es ist komplex, nicht immer einfach und manchmal auch nicht fair. Zuerst begegnen sich die beiden bei einem Schüleraustausch in Frankreich. Doch dann verlieren sie sich aus den Augen. Sofort war Alma von Anton angetan und denkt seit jeher immer wieder mal an ihn, bis sie sich in Berlin wieder treffen und sich nach und nach eine Beziehung mit vielen anfänglichen und wiederkehrenden Auf und Abs ergibt. Zwischen ihnen liegen Differenzen, an denen sie sich immer wieder stoßen. Anton stammt aus einem angesehen, liebevollen Elternhaus, während Alma mehr auf sich alleine gestellt war. Zudem ist Anton jüdisch, Alma nicht. Doch im Verlauf des Romans interessiert sie sich immer mehr für das Judentum und fällt eine Entscheidung. Doch wer glaubt, es ginge in diesem umfangreichen und vielfältigen Roman ausschließlich um die Beziehung zwischen Anton und Alma und höchstens noch um das, was es bedeutet, jüdisch zu sein, unterstellt diesem Buch einiges! Spätestens mit dem 07. Oktober und der differenzierten Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven, die teils davor schon aufgebaut wurden, gewinnt der Roman eine weitere Ebene. Schon allein wie Dana Vowinckel schreibt und welche Worte sie für unterschiedliche Szenarien von Sprachlosigkeit und für zwischenmenschliche Missverständnisse findet, hat mich sehr begeistert. Dieser Roman hat mich lange begleitet und wird es auch weiterhin tun, schließlich ist diesem für immer ein ganz besonderer Platz gesichert. Was für ein großartiger und vielschichtiger Roman!

  • kleserchen

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großer Roman der Gegenwart

    Ein Fan von Dana Vowinckel war ich schon nach ihrem Debüt, und dieser Roman führt ihren Stil und ihre Themen fort, in noch größeren Zusammenhängen und enormer erzählerischer Reife. Anton und Alma erscheinen während der Lektüre wie reale Menschen, mit all ihren Sehnsüchten und Schwächen, Vowinckel schont ihre Figuren nicht und begegnet ihnen zugleich mit großer Liebe, stellt sie niemals bloß. So viel psychologisches Feingefühl im Kleinen mit einer großen Geschichte unserer Zeit zu verweben, das muss man erstmal schaffen. Vowinckel setzt ihre Figuren wichtigen politischen und gesellschaftlichen Themen und Ereignissen aus, gibt ihren Lesern so zu denken, ohne auch nur an irgendeiner Stelle belehrend zu wirken oder eine plakative Botschaft zu verstecken. In diesem Buch steckt einfach das Leben an sich, mit all seiner unfairen Tragik. Ganz, ganz groß.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (106)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kaspar Blenninger

    Kaspar Blenninger

    Thalia Rosenheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist halt kompliziert

    Nachdem ich Dana Vowinckels Debüt gelesen und geliebt habe, war die Vorfreude auf „Anton und Alma“ entsprechend groß. Und sie wurde in keinster Weise enttäuscht. Ich dachte nicht, dass eine Liebesgeschichte von über 400 Seiten mich so fesseln würde – hat sie aber! Die Charaktere sind so herrlich kompliziert und so wenig klischeehaft, dass die Geschichte nur so dahinfliegt. Mir bleibt nur zu sagen, dass ich jede Seite genossen habe. Danke, Dana. Ich gehe dann mal für die nächsten sechs Monate heulen.
  • Zum Bewerterprofil von Christoph Schmaus

    Christoph Schmaus

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großer Realismus und psychologisches Feintuning

    „Anton und Alma“ braucht den Vergleich mit den großen Erzählungen des amerikanischen Realismus – beispielsweise eines Jonathan Franzen – nicht zu scheuen. Persönliche Geschichte und gesellschaftliche Großlage gehen Hand in Hand. Die Darstellung jüdischen Lebens im Deutschland unserer Zeit sucht ihresgleichen, die Liebesgeschichte ist unglaublich genau und detailreich: alltäglichste Handlungen treffen auf große Pläne und heftiges Begehren. Dana Vowinckel erzählt überwältigend klug und mit psychologischem Feintuning, ist dabei ganz nah an ihren Figuren und entfaltet eine literarische Kraft, die einen durch mehr als fünfhundert Seiten katapultiert.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Gilg

    Katrin Gilg

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bittersüßes Meisterwerk voller Hoffnung und auch Schmerz

    „Anton und Alma“, für mich eine moderne, bewegende Liebesgeschichte, die aktueller nicht erzählt werden kann. In einer Zeit, die von politischen Kontroversen und gesellschaftlicher Zerrissenheit geprägt ist, setzt diese Geschichte genau dort an und zeigt auf, dass Schwarz/Weiß- Zeichnung nicht mehr funktioniert. Es ist eine sehr schöne, jedoch auch traurige Geschichte. Anton und Alma, früh geprägt durch kulturelle und soziale Unterschiede, politische Geschehnisse und die teils schwierigen Familienverhältnisse der beiden, die wie unsichtbare Fesseln auf den Protagonisten lasten. Es geht um die schmerzhafte, aber notwendige Suche nach der eigenen Identität und um den Mut zur Selbstermächtigung in einer Welt, die einen vermeintlich roten Faden vorgibt. Muss man diesem Faden folgen? Ein zwar leises, doch emotional wuchtiges Buch, das den Nerv der Zeit trifft und nachklingt.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Werner

    Monika Werner

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB)

    Anton und Alma

    Zurecht steht dieser Roman auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Die Geschichte von Alma und Anton ist mehr als nur ein Liebesroman. Beide studieren an der Universität in Berlin, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Anton und Alma sind unterschiedlicher Herkunft: Anton kommt aus einer akademischen Familie, ist Jude, und Alma kommt aus einfachen, schwierigen Familienverhältnissen, ihr ist Religion fremd. Sie ziehen zusammen, ihre Beziehung wird auf die Probe gestellt, als Anton für seine Dissertation nach New York geht. Ihre Wege trennen sich, alles wird schmerzhaft und kompliziert – Alma bleibt zurück. Nach ihrer Bachelorarbeit nimmt sie einen Job an und sucht Trost in der jüdischen Gemeinde. Alles gerät aus den Fugen am Tag des 7. Oktobers 2023 und des Gaza-Kriegs. Die damit einhergehenden Unsicherheiten und Spannungen lösen unterschiedliche Reaktionen aus. Anton kehrt aus den USA zu Alma zurück. Für beide ist es Trost und Zuflucht zugleich. Dana Vowinckel gibt ihren Protagonisten viel Liebe und Raum. Sie erzählt von alltäglichen und doch so selbstverständlichen Dingen und wie wichtig es ist zu wissen, wo man hingehört. Dieser Roman regt zum Nachdenken an und trifft den Zeitgeist in einer gespaltenen Welt.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Liebe in schweren Zeiten

    Hinter diesem so schlichten Titel, der keinen Zweifel daran lässt, dass es sich um einen Liebesroman handelt, verbirgt sich ein Roman, der eine Wucht entwickelt, die weit über eine reine Liebesgeschichte hinausgeht. Zunächst lernen sich Anton und Alma kennen, verlieren sich aus den Augen und treffen sich wieder, jetzt in Berlin und im Studium. Sie werden ein Liebespaar. Trotz vieler Gemeinsamkeiten sind es die Unterschiede, die ihre Beziehung prägen aber auch wachsen lassen. Anton kommt aus einer Akademikerfamilie, Alma wächst in weniger behüteten Verhältnissen bei ihrer Mutter auf. Anton ist Jude, Alma ist ein gläubiges Leben fremd. Zunehmend ist sie jedoch vom jüdischen Leben und Glauben in Berlin fasziniert. Als Anton für seine Dissertation in die USA geht, konvertiert Alma und wird Mitglied in der Berliner jüdischen Gemeinde, findet dort Trost und Halt. Und dann auf einmal bricht in ihren kleinen Alltag das große Drama des 7. Oktober 2023 und der damit einhergehende Antisemitismus in Deutschland. Das großartige an Vowinckels Roman ist die Leichtigkeit und der Charme ihrer Sprache, mit der sie es versteht, die kleinen, alltäglichen Dinge mit den großen Themen wie Glaube, Zugehörigkeit und Zeitgeschehen miteinander zu verbinden.

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