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Der Einsiedlersommer Roman | Der beeindruckende Sommerroman aus Norwegen über die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur: »Niemand schreibt über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson« Maja Lunde

139

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7390

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franziska Hüther + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Beschreibung

Rezension

Eva und Olga kämpfen, jede auf ihre Weise, fürs Leben und für die Natur. ("Meins")
Berührend! ("TV Hören und Sehen")
Die Norwegerin Sverdrup-Thygeson versteht sich auf eine umstandslose Erzählweise. Dies ist ein guter Stoff für Leseabende, an denen die Hitze des Tages langsam schwindet. ("Hamburger Abendblatt")
Ein lesenswertes Buch, voller Energie und tiefer Liebe zu allem, was in der Natur wächst und lebt. ("Verdens Gang")
Ein beeindruckender Debütroman. ›Der Einsiedlersommer‹ ist nicht nur eine Geschichte über Umweltschutz und bedrohte Artenvielfalt, sondern auch eine existenzielle Erzählung über Menschen, die nach dem Verlust von etwas Wesentlichem darum ringen, wieder Anschluss an das Leben zu finden. ("Stavanger Aftenblad")

Produktdetails

Verkaufsrang

7390

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Franziska Hüther
  • Nora Pröfrock
  • Ricarda Essrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll

    Eva flüchtet aus Oslo in ein kleines Dorf in Vestfold. Nach einen Schicksalsschlag braucht sie Abstand und möchte allein sein. In dem Dorf soll sie, als Biologin, den Eremitenkäfer suchen. So ganz allein ist sie dann doch nicht. Ihre Nachbarin ist Olga. Sie lebt zurückgezogen und ist vielleicht etwas unkonventionell, im Gegensatz zu Gleichaltrigen. Auf dem Grundstück von Olga soll ein Steinbruck entstehen. Sie versucht es mit aller Macht zu verhindern, um dieses wunderbare Stück Natur zu schützen. Und während Eva die Käfer sucht und Olga sich wehrt, entwickelt sich eine ungewöhnliche, tiefe Freundschaft zwischen den Frauen. Ein stiller und doch so wichtiger Roman über Naturschutz, Freundschaft und Verlust. Geschrieben wurde sehr einfühlsam und bildhaft und das passte hier natürlich wunderbar. Die Beschreibung der norwegischen Landschaft und der Eichenwälder schafften eine dichte Atmosphäre. Dazu die beiden Frauen, die sich zurückgezogen haben. Das passte schon sehr gut zusammen. Auch die wissenschaftlichen Aspekte über den Eremitenkäfer waren für mich sehr spannend, ohne das es überladen wirkte. Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen. Wie die beiden Frauen sich langsam angenähert haben, hat mich sehr gerührt. Eva macht sicher nicht alles richtig aber genau das machte sie mir so sympathisch. Und Olga? Ältere, etwas schräg wirkende Damen, sind ja fast immer toll. Ein stiller Roman über Naturschutz, Rückzug und den Mut wieder nach vorn zu schauen. Empfehle ich euch sehr gern weiter.

  • leukam

    aus Baden-Baden

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Thema, unterhaltsam verpackt

    Eva, eine 33jährige Biologin aus Oslo, wird den Sommer über in Vestfold, einem kleinen Ort im Südosten Norwegens, verbringen. Im Auftrag der Gemeinde soll sie den Wald dort kartographieren und gleichzeitig nach dem als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer suchen. Dieser Job kommt Eva sehr gelegen, braucht sie doch gerade etwas Abstand zu ihrem Lebensgefährten Eirik. Das Paar muss mit der Totgeburt ihres Sohnes klarkommen, das macht jeder auf seine Art. Während Eirik nach vorne blicken möchte und schon ein nächstes Kind plant, ist Eva noch ganz gefangen in ihrer Trauer. Die zukünftige Arbeit soll ihr Ablenkung verschaffen und neue Kraft schenken. Bald macht sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin Olga, einer alten, eigenwilligen Frau. Die will zunächst nichts wissen von der forschen Städterin, fühlt sich von ihr gestört und in ihrer Privatsphäre verletzt. Doch bald kommen sich die beiden ungleichen Frauen näher, denn es gibt doch einiges, was sie verbindet. Beide haben einen Verlust erlitten und beide fühlen sich stark verbunden mit der Natur. Und im Kampf für den Erhalt des Waldes stehen sie auf derselben Seite. Die Gemeinde plant nämlich den Abbau von Larvikat, einem Tiefengestein der Region. Der Steinbruch soll in einem Waldgebiet mit einem Bestand uralter Eichen entstehen. Die Gemeinde verspricht sich davon Wohlstand und Arbeitsplätze und dafür ist man bereit, schützenswerte Wälder mit einer ungeheuren Artenvielfalt zu opfern. Eva hofft nun einen Beweis für die Existenz des bedrohten Käfers zu finden und damit das Projekt zu verhindern. Auch Olga hat ein Interesse daran, dass der Wald in Ruhe gelassen wird. Aber erst nach und nach erfährt der Lesende den Grund dafür. Es hängt mit einem Familiengeheimnis zusammen, das weit in die Vergangenheit zurückreicht, bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, als Norwegen unter deutscher Besatzung stand. Die Autorin versteht es sehr gut, die verschiedenen Konflikte darzustellen. Für Spannung sorgt nicht nur die Frage, ob Eirik und Eva wieder zusammenfinden ( dazu hätte es garnicht den Flirt mit dem attraktiven Amtsleiter der Gemeinde gebraucht ), sondern vor allem die ungeklärte Vergangenheit von Olgas Familie. Dafür lässt sich die Autorin Zeit. Sie erzählt in einem ruhigen Ton, der perfekt zum Setting passt. Die Natur wird bilderreich und atmosphärisch beschrieben, aber auch mit viel biologischem Wissen. Die personale Erzählweise wechselt zwischen den beiden Frauenfiguren. Dazwischen gestreut sind Tagebuchaufzeichnungen von Eva, die eine zusätzliche Nähe schaffen. Auch mit ihrer Figurenzeichnung weiß die Autorin zu überzeugen. Es sind vielschichtige Charaktere, Menschen mit Ecken und Kanten, deren Handlungen nicht immer auf Zustimmung beim Lesenden stoßen werden. Aber gerade das macht sie zu lebendigen Figuren. Der Titel verweist zum einen auf die Suche nach dem Emeritenkäfer, stärker aber noch auf das einsiedlerische Leben der beiden Hauptfiguren . Eva sucht in der Abgeschiedenheit und Einsamkeit der Natur Heilung für ihre verwundete Seele. Sie braucht den Rückzug von ihrem gewohnten Umfeld und vor allem von Eirik, um den Verlust ihres Kindes zu verarbeiten. Und Olga hat sich in ihrem Einsiedlerdasein eingerichtet. Das traumatische Erlebnis in ihrer Kindheit hat sie tief in sich vergraben. Vom Leben und von den Mitmenschen enttäuscht, wurde sie zur Einzelgängerin. Das alles vermag die Autorin glaubwürdig und mit viel Empathie für ihre Charaktere darzustellen. Anne Sverdrup-Thygeson ist Professorin für Naturschutzbiologie . Da ist es nur folgerichtig, dass in ihrem Debutroman das Umweltthema einen so großen Raum einnimmt. Sie verpackt ihr Kernanliegen, also die Bedeutung von Natur- und Artenschutz , in eine emotional packende Geschichte um zwei Frauen und deren Traumata. Damit erreicht sie Leserschichten, die nicht unbedingt zu einem ökologischen Sachbuch greifen würden und sensibilisiert sie so für dieses Thema. Ihr fundiertes Wissen lässt sie dabei sehr geschickt in den Text einfließen. Der Roman eignet sich hervorragend für Lesekreise. Er vermag emotional zu packen, liest sich leicht und unterhaltsam und bietet dabei viel Gesprächs- und Diskussionsstoff

  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoll

    Eva, eine Biologin, die ihre weiterführenden Studien unterbrochen hat, nimmt nach der Totgeburt ihres Kindes einen Sommerjob in den norwegischen Bergen an. Für drei Monate soll sie ein Waldgebiet kartografieren und den vom Aussterben bedrohten, in Europa schon ausgerottet geglaubten, Eremitenkäfer aufspüren. Er benötigt ganz besondere Lebensbedingungen, die in diesem Landstrich noch vorhanden sind. Doch auch dort sollen sie durch einen Steinbruch zerstört werden. Wir begleiten Eva bei ihren Forschungen und der Suche nach dem Käfer und erfahren dabei unheimlich viel über die Natur und Biologie. Bei ihren Begegnungen treffen wir verschiedene Bewohner des Ortes mit unterschiedlichen Interessen. Wer ist auf ihrer Seite und wer nicht? Warum wird der Steinbruch als umweltschonend angesehen, obwohl er doch den Lebensraum des Käfers zerstört? Was ist wichtiger - der Erhalt des Lebensraums eines Käfers oder das wirtschaftliche Überleben eines Dorfes? Und dann ist da noch Olga, die in dem Bergwald zurückgezogen lebende Nachbarin von Eva, die ihre ganz eigene Geschichte hat. Langsam freunden sie und Eva sich an und entdecken dabei einige Gemeinsamkeiten. Sie helfen sich gegenseitig dabei zu erkennen, was sie vom Leben noch erhoffen. Sehr einfühlsam und informativ erzählt. Ruhig und trotzdem spannend. Die Sprecherin liest die Geschichte sehr passend, ruhig und unaufgeregt, aber trotzdem lebendig. Es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    VIel Natur, Gefühl und Tiefgang

    „Wir haben die Verbindung zu der Erde unter unseren Füßen verloren, dachte sie, zu der Natur, der wir selbst angehören.“ (S.287) Heute empfehle ich ein sommergelbes Buch mit einem starken Plädoyer für die Natur. Worum geht es? Eva ist Biologin, 33 Jahre alt und nach einem schmerzhaften Verlust völlig aus der Bahn geworfen (Triggerwarnung: Der Roman thematisiert den Verlust eines Kindes, eine Totgeburt und die damit verbundene Trauer). Da kommt ihr ein Forschungsauftrag in den abgelegenen Wäldern Norwegens grade recht. Gemeinsam mit ihrem Hund zieht sie für den Sommer in ein kleines Häuschen, um einen vom Aussterben bedrohten Käfer aufzuspüren. Ihren Freund lässt sie in Oslo zurück. Was zunächst nach Abstand klingt, entwickelt sich zu einer besonderen Auszeit. Eva lernt die 76jährige Olga kennen, die zurückgezogen inmitten dieser beeindruckenden Natur lebt und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft mit tiefen Gesprächen, die beiden Frauen neue Kraft gibt. Im Mittelpunkt des Romans steht jedoch die Natur. Die wunderschönen Beschreibungen des norwegischen Waldes haben mich besonders begeistert. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst durch diese alten Eichenwälder zu streifen. Gleichzeitig greift der Roman einen wichtigen Konflikt auf. Unter den Wäldern befindet sich ein besonderer Stein, den die Gemeinde abbauen will. Wirtschaftliche Interessen, Arbeitsplätze und die Zukunft der Gemeinde stehen der Zerstörung eines einzigartigen Lebensraums und dem Schutz der Natur gegenüber. Das ist ein Spannungsfeld, das viele Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt. Die Autorin schreibt wunderbar bildhaft. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen, auch weil die Kapitel überschaubar sind. Meine Leseempfehlung für alle, die ein Buch mit viel Natur, Gefühl und Tiefgang suchen.

  • Helga Graf

    aus Herzogenrath

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegender Waldspaziergang

    Die Welt von Eva Wist ist vollkommen aus den Fugen geraten. Um sich wiederzufinden, flieht sie für eine dreimonatige Feldarbeit von Oslo in die einsamen Wälder Norwegens. Im Zuge ihrer Arbeit trifft sie auf ihren Streifzügen bald ihre einzige Nachbarin, die schrullige, abweisende Olga. Nach und nach entsteht eine Freundschaft und nicht nur die bedrohte Natur gibt nach und nach ihre Geheimnisse preis. Die Autorin hat ein wunderbares, interessantes, lehrsames, berührendes und sogar spannendes Buch verfasst. Ihre Ausdrucksweise, ihr Schreibstil lassen Worte zu Bildern werden, die mich bewegen und gefangen nehmen. Ich fühle mich den Darstellern schnell verbunden, begleite sie gerne auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen. Frau Sverdrup-Thygeson gelingt der Spagat, menschliche Schicksale, die Liebe zur Natur, naturwissenschaftliche Feldarbeit, den Klimawandel sowie die unmittelbare Bedrohung durch den Menschen ausgewogen unter einen Hut zu bringen und dabei richtig gut zu unterhalten. Das Zwischenmenschliche berührt, bereichert die Handlung und entbehrt Unnötiges. Die Schwere, die letztlich wie ein Schatten über allem schwebt, verliert durch die besondere Sprache ihre Härte. Die Handlung erscheint mir in ihrer Vielfalt und Tiefe gut recherchiert, hinausgehend über die Arbeit als Professorin für Naturschutzbiologin. Die Autorin verzichtet überdies darauf, auf alle Fragen eine Antwort bereitzuhalten und lädt zum Nachdenken ein. Das Buch hat einen sehr schönen Schutzumschlag, dessen Thema sich wunderbar im festen Einband wiederfindet. Der stilisierte Eremitenkäfer ist der heimliche Star dieses Buches, das Cover passt wunderschön zum Inhalt. Wie ein Waldspaziergang an einem Sommertag… Anne Sverdrup-Thygeson, Der Einsiedlersommer, Roman, gebundene Ausgabe, dtv Verlag, 480 Seiten, Erscheinungsdatum 21.07.2026

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sabine Daub

    Sabine Daub

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    eBook (ePUB)

    Rückzug in die Natur

    Im ersten Roman der norwegischen Biologin geht es um die sommerliche Auszeit von Eva, die u. a. versucht in Eichenwäldern einen fast ausgestorbenen Eremitenkäfer zu finden. Die Kapitel werden immer wieder durch Einträge zur Feldforschung ergänzt. Und es geht um Olga, die ein Familiengeheimnis mit sich herumträgt, das alles verändern könnte. Eine Geschichte über die Verbundenheit zweier Frauen aus verschiedenen Generationen und über ein schützenswertes Biotop. Besonders gestaltet ist die Unterteilung des Romans nach den Sommermonaten. Jede Monatsseite ist mit der Zeichnung eines Eichenblattes versehen.
  • Zum Bewerterprofil von Anett Nestler

    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Roman zum Verweilen

    Dieses Buch eignet sich perfekt, um im Kopf zu verreisen. Es geht nach Norwegen. In eine Gegend, in der es noch unberührte Natur und vielleicht auch eine seltene Käferart gibt. Die Suche nach dem Eremitenkäfer ist für Eva die Möglichkeit sich aus ihrem Stadtleben zurückzuziehen. Einen Sommer lang lebt sie in ihrem Rhythmus. Begegnet den unterschiedlichsten Menschen und muss sich auch Entscheiden, wie ihre Zukunft aussieht. Ein Roman mit einem wunderbaren Mikrokosmos zum Verweilen, Entdecken, Mitleiden und manchmal auch zu Aufregen. Schade das es irgendwann zu Ende ist.
  • Zum Bewerterprofil von Gabriele Arenz

    Gabriele Arenz

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderer Sommer in Norwegen

    Nach einem schweren Schickslasschlag zieht es die Biologin Eva in die Einsamkeit Vestfolds auf der Suche nach dem eigentlich ausgestorbenen Eremitenkäfer. Hier freundet sie sich mit ihrer alten Nachbarin an, die genau wie sie die Natur liebt und für den Artenschutz kämpft. Ein einfühlsamer und spannend erzählter Sommerroman mit unerwarteten Wendungen und beeindruckenden Naturbeschreibungen. Sehr gerne gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Adler

    Maria Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer der Veränderung

    Ein wunderbarer Sommerroman über eine Frauen-Freundschaft und tiefgreifende Verluste. Die 33-jährige Biologin Eva trifft in den Wäldern Norwegens auf die 76-jährige Olga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellen die beiden Frauen fest, das sie mehr gemeinsam haben, als sie ahnen. Ein sehr schöner Roman über Freundschaft, Vertrauen und Loslassen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heilen in der Natur

    Mit "Der Einsiedlersommer“ legt die Professorin für Naturschutzbiologie Anne Sverdrup-Thygeson ihren ersten Roman vor. Nach einem tiefgreifenden Verlust existiert Evas bisherige Lebensrealität nicht mehr. Die 33-jährige Biologin verlässt Oslo und nimmt auf dem Land den Auftrag an, nach dem Eremitenkäfer zu suchen und den Wald zu kartieren. Dort versucht sie, ihr emotionales Gleichgewicht wiederzufinden, und schließt Freundschaft mit der eigenwilligen 76-jährigen Olga, die um ihren alten Eichenwald kämpft und ein Familiengeheimnis hütet. Zwei Lebensgeschichten, eingebettet in ein Naturerlebnis mit Käfersuche und Waldwanderungen. Selten hatte ich beim Lesen oder beim Hören so sehr das Gefühl, selbst durch die Natur zu streifen. Im Laufe der Geschichte rückt immer stärker die Frage in den Mittelpunkt, was wir für Fortschritt und Wohlstand zu opfern bereit sind. Ist ein alter Eichenwald entbehrlich, wenn ein Steinbruch Arbeitsplätze schafft? Und welchen Wert hat eine Käferart? Intensiv und anrührend erzählt, von Heike Warmuth eindrucksvoll gelesen.

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