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Der letzte Himmel Meine Suche nach Palästina | Tiefe Einblicke in ein ungleiches Land

13

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Farbe

Karamell / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07516-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,7 cm

Farbe

Karamell / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07516-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Kein Frieden in Sicht

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3018688

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Verzweiflung und Freude wechseln sich ab in diesem Buch. Jabarine erzählt von Glück und Unglück zwischen 2020 - 2022 in Palästina. Alena Jabarine erzählt von 2 Jahren (2020 - 2022) in denen sie in Ramallah lebt und arbeitet, aber auch die Menschen frägt (Palästinenser und Israelis), wie es ihnen in ihrem gegenwärtigen Leben geht. Als Deutsch - Palästinenserin lebt sie eigentlich in Hamburg, als sie sich entscheidet, ihre Wurzeln in Palästina zu erkunden und den Menschen dort mit Herz und Verstand zu begegnen. Ohne jemals zu einseitig zu berichten, erzählt sie die Umstände, in denen Palästinenser gezwungen sind zu leben. Unter israelischer Besatzung, nicht verständlichen Handlungen und Bestimmungen müssen Palästinser immer auf der Hut sein. Gerichtsverhandlungen werden nicht fair verhandelt, Festnahmen ohne Gründe durchgeführt und Ermordungen geschehen willkürlich. Wieso diese Ablehnung und dieser Hass? Diese Situation liegt in sehr weiter Vergangenheit und Menschen, die sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen und die Nachrichten verfolgen, vielleicht auch noch Dokumentationen dazu anschauen, können verstehen, was die Hintergründe dieses Krieges ausgelöst haben. Frieden liegt in weiter Ferne, obwohl er durch das Oslo-Abkommen hätte entstehen können. Arafats Tod hat die Feuer des Unfriedens vermutlich wieder entfacht. Frieden, so vermute ich, ist nicht in Sicht. 1999 durfte ich das Land in 3 Wochen erkunden, im Jahr darauf war die 2. Intifada. Dieses Buch habe ich glücklicherweise beim Community Award gewonnen - jeder der politisch interessiert ist - sollte das Buch lesen. Man kann nicht nur einseitig als Außenstehender denken. Beide Seiten haben ihre Makel, ihre Vergangenheit, die schmerzvoll sind und Gewalt erzeugt nur wieder Gegengewalt. Erfahre ich sie - kann ich als Bevölkerung nicht wegsehen. Kommunikation ist unbedingt nötig. Sprache und Verlauf der biographischen Erzählung ist wunderbar gelungen. Aber bitte: beim nächsten Buch das Gendern weglassen: Student:innen usw. Das nervt ein bisschen und ist bei einem Buch nicht unbedingt nötig. Wenn jemand angesprochen wird - persönlich in einem Brief - meinetwegen. Aber bitte nicht in einem Buch.

Kein Frieden in Sicht

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3018688
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Verzweiflung und Freude wechseln sich ab in diesem Buch. Jabarine erzählt von Glück und Unglück zwischen 2020 - 2022 in Palästina. Alena Jabarine erzählt von 2 Jahren (2020 - 2022) in denen sie in Ramallah lebt und arbeitet, aber auch die Menschen frägt (Palästinenser und Israelis), wie es ihnen in ihrem gegenwärtigen Leben geht. Als Deutsch - Palästinenserin lebt sie eigentlich in Hamburg, als sie sich entscheidet, ihre Wurzeln in Palästina zu erkunden und den Menschen dort mit Herz und Verstand zu begegnen. Ohne jemals zu einseitig zu berichten, erzählt sie die Umstände, in denen Palästinenser gezwungen sind zu leben. Unter israelischer Besatzung, nicht verständlichen Handlungen und Bestimmungen müssen Palästinser immer auf der Hut sein. Gerichtsverhandlungen werden nicht fair verhandelt, Festnahmen ohne Gründe durchgeführt und Ermordungen geschehen willkürlich. Wieso diese Ablehnung und dieser Hass? Diese Situation liegt in sehr weiter Vergangenheit und Menschen, die sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen und die Nachrichten verfolgen, vielleicht auch noch Dokumentationen dazu anschauen, können verstehen, was die Hintergründe dieses Krieges ausgelöst haben. Frieden liegt in weiter Ferne, obwohl er durch das Oslo-Abkommen hätte entstehen können. Arafats Tod hat die Feuer des Unfriedens vermutlich wieder entfacht. Frieden, so vermute ich, ist nicht in Sicht. 1999 durfte ich das Land in 3 Wochen erkunden, im Jahr darauf war die 2. Intifada. Dieses Buch habe ich glücklicherweise beim Community Award gewonnen - jeder der politisch interessiert ist - sollte das Buch lesen. Man kann nicht nur einseitig als Außenstehender denken. Beide Seiten haben ihre Makel, ihre Vergangenheit, die schmerzvoll sind und Gewalt erzeugt nur wieder Gegengewalt. Erfahre ich sie - kann ich als Bevölkerung nicht wegsehen. Kommunikation ist unbedingt nötig. Sprache und Verlauf der biographischen Erzählung ist wunderbar gelungen. Aber bitte: beim nächsten Buch das Gendern weglassen: Student:innen usw. Das nervt ein bisschen und ist bei einem Buch nicht unbedingt nötig. Wenn jemand angesprochen wird - persönlich in einem Brief - meinetwegen. Aber bitte nicht in einem Buch.

Kurzmeinung: Verzweiflung und…

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3022792

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Verzweiflung und Freude wechseln sich ab in diesem Buch. Jabarine erzählt von Glück und Unglück zwischen 2020 - 2022 in Palästina. Lesenswert ! Alena Jabarine erzählt von 2 Jahren (2020 - 2022) in denen sie in Ramallah lebt und arbeitet, aber auch die Menschen frägt (Palästinenser und Israelis), wie es ihnen in ihrem gegenwärtigen Leben geht. Als Deutsch - Palästinenserin lebt sie eigentlich in Hamburg, als sie sich entscheidet, ihre Wurzeln in Palästina zu erkunden und den Menschen dort mit Herz und Verstand zu begegnen. Ohne jemals zu einseitig zu berichten, erzählt sie die Umstände, in denen Palästinenser gezwungen sind zu leben. Unter israelischer Besatzung, nicht verständlichen Handlungen und Bestimmungen müssen Palästinser immer auf der Hut sein. Gerichtsverhandlungen werden nicht fair verhandelt, Festnahmen ohne Gründe durchgeführt und Ermordungen geschehen willkürlich. Wieso diese Ablehnung und dieser Hass? Diese Situation liegt in sehr weiter Vergangenheit und Menschen, die sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen und die Nachrichten verfolgen, vielleicht auch noch Dokumentationen dazu anschauen, können verstehen, was die Hintergründe dieses Krieges ausgelöst haben. Frieden liegt in weiter Ferne, obwohl er durch das Oslo-Abkommen hätte entstehen können. Arafats Tod hat die Feuer des Unfriedens vermutlich wieder entfacht. Frieden, so vermute ich, ist nicht in Sicht. 1999 durfte ich das Land in 3 Wochen erkunden, im Jahr darauf war die 2. Intifada. Dieses Buch habe ich glücklicherweise beim Community Award gewonnen - jeder der politisch interessiert ist - sollte das Buch lesen. Man kann nicht nur einseitig als Außenstehender denken. Beide Seiten haben ihre Makel, ihre Vergangenheit, die schmerzvoll sind und Gewalt erzeugt nur wieder Gegengewalt. Erfahre ich sie - kann ich als Bevölkerung nicht wegsehen. Kommunikation ist unbedingt nötig. Sprache und Verlauf der biographischen Erzählung ist wunderbar gelungen. Aber bitte: beim nächsten Buch das Gendern weglassen: Student:innen usw. Das nervt ein bisschen und ist bei einem Buch nicht unbedingt nötig. Wenn jemand angesprochen wird - persönlich in einem Brief - meinetwegen. Aber bitte nicht in einem Buch.

Kurzmeinung: Verzweiflung und…

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3022792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Verzweiflung und Freude wechseln sich ab in diesem Buch. Jabarine erzählt von Glück und Unglück zwischen 2020 - 2022 in Palästina. Lesenswert ! Alena Jabarine erzählt von 2 Jahren (2020 - 2022) in denen sie in Ramallah lebt und arbeitet, aber auch die Menschen frägt (Palästinenser und Israelis), wie es ihnen in ihrem gegenwärtigen Leben geht. Als Deutsch - Palästinenserin lebt sie eigentlich in Hamburg, als sie sich entscheidet, ihre Wurzeln in Palästina zu erkunden und den Menschen dort mit Herz und Verstand zu begegnen. Ohne jemals zu einseitig zu berichten, erzählt sie die Umstände, in denen Palästinenser gezwungen sind zu leben. Unter israelischer Besatzung, nicht verständlichen Handlungen und Bestimmungen müssen Palästinser immer auf der Hut sein. Gerichtsverhandlungen werden nicht fair verhandelt, Festnahmen ohne Gründe durchgeführt und Ermordungen geschehen willkürlich. Wieso diese Ablehnung und dieser Hass? Diese Situation liegt in sehr weiter Vergangenheit und Menschen, die sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen und die Nachrichten verfolgen, vielleicht auch noch Dokumentationen dazu anschauen, können verstehen, was die Hintergründe dieses Krieges ausgelöst haben. Frieden liegt in weiter Ferne, obwohl er durch das Oslo-Abkommen hätte entstehen können. Arafats Tod hat die Feuer des Unfriedens vermutlich wieder entfacht. Frieden, so vermute ich, ist nicht in Sicht. 1999 durfte ich das Land in 3 Wochen erkunden, im Jahr darauf war die 2. Intifada. Dieses Buch habe ich glücklicherweise beim Community Award gewonnen - jeder der politisch interessiert ist - sollte das Buch lesen. Man kann nicht nur einseitig als Außenstehender denken. Beide Seiten haben ihre Makel, ihre Vergangenheit, die schmerzvoll sind und Gewalt erzeugt nur wieder Gegengewalt. Erfahre ich sie - kann ich als Bevölkerung nicht wegsehen. Kommunikation ist unbedingt nötig. Sprache und Verlauf der biographischen Erzählung ist wunderbar gelungen. Aber bitte: beim nächsten Buch das Gendern weglassen: Student:innen usw. Das nervt ein bisschen und ist bei einem Buch nicht unbedingt nötig. Wenn jemand angesprochen wird - persönlich in einem Brief - meinetwegen. Aber bitte nicht in einem Buch.

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Der letzte Himmel

von Alena Jabarine

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Merle Meyer

Thalia Bremen – Berliner Freiheit

Zum Portrait

5/5

Eine absolute Herzensempfehlung!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Alena Jabarine ist Deutsch-Palästinenserin und eine der wenigen pro-Pälestina Stimmen in Deutschland. Sie hat von 2020-2022 in Ramallah im Westjordanland gelebt und gearbeitet. Ihre Erlebnisse aus der Zeit sowie ihre Kindheitserinnerungen hat sie nun in dieses wundervolle, wichtige Buch gesteckt. Ich habe mir beim Lesen absichtlich Zeit gelassen, auch wenn ich es in kurzer Zeit hätte verschlingen können. Aber ich wollte jedem Kapitel Aufmerksamkeit schenken und die Menschen und ihre Geschichten wirklich wahrnehmen, statt nur an ihnen vorbeizufliegen. Alena Jabarine stellt einige ihrer Konfrontationen mit der israelischen Besetzung dar und verschönert dabei nichts. Das Buch ist offen, ehrlich und emotional und sie hat selber gesagt, dass diese Subjektivität auch absichtlich so gewählt war. Dies sind ihre eigenen Erlebnisse, die so stattgefunden haben, und damit werden die Lesenden konfrontiert. Wir erfahren so viel vom Alltag der Menschen: Arbeits- und Schulwege, Treffen mit Freunden in Bars, Familienessen an Feiertagen, Schönheitssalons, Ramadan, Weihnachten in Bethlehem, kontrastiert mit Granatenexplosionen, Straßenkontrollen, Schüssen, die durch die Straßen hallen, Gefängnisbesuche und nächtliche Einfälle der israelischen Armee. Ich empfehle dieses Buch allen die Interesse an Palestina und dessen Geschichte haben.
  • Merle Meyer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine absolute Herzensempfehlung!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Alena Jabarine ist Deutsch-Palästinenserin und eine der wenigen pro-Pälestina Stimmen in Deutschland. Sie hat von 2020-2022 in Ramallah im Westjordanland gelebt und gearbeitet. Ihre Erlebnisse aus der Zeit sowie ihre Kindheitserinnerungen hat sie nun in dieses wundervolle, wichtige Buch gesteckt. Ich habe mir beim Lesen absichtlich Zeit gelassen, auch wenn ich es in kurzer Zeit hätte verschlingen können. Aber ich wollte jedem Kapitel Aufmerksamkeit schenken und die Menschen und ihre Geschichten wirklich wahrnehmen, statt nur an ihnen vorbeizufliegen. Alena Jabarine stellt einige ihrer Konfrontationen mit der israelischen Besetzung dar und verschönert dabei nichts. Das Buch ist offen, ehrlich und emotional und sie hat selber gesagt, dass diese Subjektivität auch absichtlich so gewählt war. Dies sind ihre eigenen Erlebnisse, die so stattgefunden haben, und damit werden die Lesenden konfrontiert. Wir erfahren so viel vom Alltag der Menschen: Arbeits- und Schulwege, Treffen mit Freunden in Bars, Familienessen an Feiertagen, Schönheitssalons, Ramadan, Weihnachten in Bethlehem, kontrastiert mit Granatenexplosionen, Straßenkontrollen, Schüssen, die durch die Straßen hallen, Gefängnisbesuche und nächtliche Einfälle der israelischen Armee. Ich empfehle dieses Buch allen die Interesse an Palestina und dessen Geschichte haben.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Unbefriedetes Land

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Westjordan hat eine lange Geschichte voller Unruhen, Vertreibungen und Gewalt. Die Autorin richtet den Fokus auf das heutige Leben der Menschen in diesem besetzten Gebiet, nahezu wertungsfrei erzählt sie vom Alltag, den Gegebenheiten, ohne eine Lösung für die politischen Probleme zu generieren. Eine Suche nach Palästina, eindringlich, interessant und sehr ansprechend verfasst.
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Unbefriedetes Land

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Westjordan hat eine lange Geschichte voller Unruhen, Vertreibungen und Gewalt. Die Autorin richtet den Fokus auf das heutige Leben der Menschen in diesem besetzten Gebiet, nahezu wertungsfrei erzählt sie vom Alltag, den Gegebenheiten, ohne eine Lösung für die politischen Probleme zu generieren. Eine Suche nach Palästina, eindringlich, interessant und sehr ansprechend verfasst.

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