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Der letzte Himmel Tiefe Einblicke in ein ungleiches Land — Meine Suche nach Palästina

12

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Karamell / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20314-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Karamell / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20314-5

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzmeinung: Verzweiflung und…

    Kurzmeinung: Verzweiflung und Freude wechseln sich ab in diesem Buch. Jabarine erzählt von Glück und Unglück zwischen 2020 - 2022 in Palästina. Lesenswert ! Alena Jabarine erzählt von 2 Jahren (2020 - 2022) in denen sie in Ramallah lebt und arbeitet, aber auch die Menschen frägt (Palästinenser und Israelis), wie es ihnen in ihrem gegenwärtigen Leben geht. Als Deutsch - Palästinenserin lebt sie eigentlich in Hamburg, als sie sich entscheidet, ihre Wurzeln in Palästina zu erkunden und den Menschen dort mit Herz und Verstand zu begegnen. Ohne jemals zu einseitig zu berichten, erzählt sie die Umstände, in denen Palästinenser gezwungen sind zu leben. Unter israelischer Besatzung, nicht verständlichen Handlungen und Bestimmungen müssen Palästinser immer auf der Hut sein. Gerichtsverhandlungen werden nicht fair verhandelt, Festnahmen ohne Gründe durchgeführt und Ermordungen geschehen willkürlich. Wieso diese Ablehnung und dieser Hass? Diese Situation liegt in sehr weiter Vergangenheit und Menschen, die sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen und die Nachrichten verfolgen, vielleicht auch noch Dokumentationen dazu anschauen, können verstehen, was die Hintergründe dieses Krieges ausgelöst haben. Frieden liegt in weiter Ferne, obwohl er durch das Oslo-Abkommen hätte entstehen können. Arafats Tod hat die Feuer des Unfriedens vermutlich wieder entfacht. Frieden, so vermute ich, ist nicht in Sicht. 1999 durfte ich das Land in 3 Wochen erkunden, im Jahr darauf war die 2. Intifada. Dieses Buch habe ich glücklicherweise beim Community Award gewonnen - jeder der politisch interessiert ist - sollte das Buch lesen. Man kann nicht nur einseitig als Außenstehender denken. Beide Seiten haben ihre Makel, ihre Vergangenheit, die schmerzvoll sind und Gewalt erzeugt nur wieder Gegengewalt. Erfahre ich sie - kann ich als Bevölkerung nicht wegsehen. Kommunikation ist unbedingt nötig. Sprache und Verlauf der biographischen Erzählung ist wunderbar gelungen. Aber bitte: beim nächsten Buch das Gendern weglassen: Student:innen usw. Das nervt ein bisschen und ist bei einem Buch nicht unbedingt nötig. Wenn jemand angesprochen wird - persönlich in einem Brief - meinetwegen. Aber bitte nicht in einem Buch.

  • Novemberträumerin

    5/5

    12.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So so lesenswert & wichtig!

    Interessant, ehrlich, erschreckend. Lesenswert für jeden. Die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen, die sie bei einem längeren Auslandsaufenthalt im Westjordanland gemacht hat und bringt immer wieder auch frühere Erinnerungen auf, da sie seit ihrer Kindheit regelmäßig in Israel war, als Halb- Palästinenserin mit israelischem Pass. Erschreckend & ehrlich beschreibt sie eindrücklich ihre Erfahrungen, sodass man als Leserin immer wieder schlucken muss. So lesenswert, so aktuell, so wichtig.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentische und echte Einblicke, die Tränen fließen lassen

    Dieses Buch ist ein Muss!!!! Wenn man wirklich verstehen will, wie es ist unter Besatzung und in ständiger Existenzangst zu leben, dann sollte man dieses Buch lesen! Jabarine‘s Erfahrungen sind gold wert und lassen sich super lesen. Aufgrund aktueller Geschehnisse, sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, das Leid und die Realitäten im nahen Osten zu sehen und zu verstehen.

  • Lea

    5/5

    19.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight

    Was passiert, wenn jemand versucht, nicht nur über politische Verhältnisse zu schreiben, sondern über das Leben, das dazwischen passiert? "Der letzte Himmel" ist kein Geschichtsbuch, kein reiner Erfahrungsbericht und auch kein Aktivismus auf Papier. Es ist eine einfühlsame Annäherung an eine Region, die oft auf Headlines reduziert wird. Alena Jabarine zeiht 2020 nach Palästina und schreibt über Alltag unter Besatzung, über Identität, über das Dazwischen. Und über Menschen, die sich inmitten von Kontrolle, Einschränkung und Unsicherheit ein Leben aufbauen, mit allem, was dazugehört: Lachen, Trauer, Liebe, Verlust, Widerspruch. Alena schreibt… wow. Das ist so eine Mischung aus unfassbar schön und präzise. Nie zu viel, nie zu wenig. Kein unnötiges Drama und trotzdem: ich hatte beim Lesen dauernd diesen Kloß im Hals. Weil da jemand schreibt, der wirklich sieht. Der hinhört. Der nicht erzählt, um zu erklären, sondern um zu erinnern. Und das macht was mit dir. Ganz ehrlich. Ich hab Sätze doppelt gelesen, weil sie mir beim ersten Mal schon zu nah waren. Es geht ums Menschsein, um Würde, um dieses Gefühl von Zuhause, das so viele einfach nicht haben. Weil ihnen Räume genommen werden. Und trotzdem, oder gerade deswegen, kommt so viel Wärme durch. Ich hatte beim Lesen oft Tränen in den Augen, aber manchmal auch ein Lächeln. Weil da zwischen all den harten Realitäten so viel Leben steckt. So viel Trotz, so viel Liebe. Und dieser Spagat? Den schafft Alena indem sie die Dinge benennt. Nach manchen Kapiteln saß ich einfach nur da und war sprachlos. Dieses Buch hat mich wütend gemacht. Auf die Ungerechtigkeit. Auf das Wegschauen. Auf diese absurde Normalität von Gewalt, Kontrolle, Verdrängung. Aber gleichzeitig hat es mich auch berührt, weil es zeigt, wie Menschen trotzdem leben, Tag für Tag. Fazit: "Der letzte Himmel" ist kein klassisches Sachbuch, kein Roman, kein Tagebuch: Es ist alles auf einmal. Es ist politisch und persönlich und sprachlich einfach wow. Für mich eines der wichtigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Und ja, ich hoffe, dass es nicht nur die lesen, die sich eh schon mit Palästina solidarisieren. Sondern auch die, die sich vielleicht noch nie wirklich getraut haben, hinzuschauen. Absolutes Jahreshighlight. ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Bewertung

    5/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlenswert

    Der letzte Himmel ist ein beeindruckendes Buch, das auf eine zugängliche Weise geschrieben ist. Die deutsch-palästinensische Autorin nimmt die Lesenden mit auf ihre Reise ins Westjordanland – ein Ort, der vielen nur aus den Nachrichten bekannt ist, hier aber mit persönlichen Eindrücken und Begegnungen lebendig wird. Besonders faszinierend ist die Offenheit, mit der die Journalistin ihre Erfahrungen schildert. Sie zeigt unterschiedliche Perspektiven, bleibt dabei erstaunlich objektiv und ermöglicht so einen differenzierten Blick auf die Region. Ihre Beobachtungen sind ehrlich und nahbar, ohne jemals belehrend zu wirken. Die eindrucksvollen Beschreibungen der Orte wecken den Wunsch, selbst dorthin zu reisen, um das Westjordanland jenseits politischer Schlagzeilen zu entdecken. Der letzte Himmel ist damit ein sensibles Porträt einer Region voller Widersprüche und Hoffnung

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Theresa Raupp

    Theresa Raupp

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Fassungslosigkeit und Unglauben

    Schon auf den ersten Seiten löst dieses Buch verschiedenste Emotionen aus, zieht einen immer weiter in die Erzählungen der Autorin hinein. Ich bin immer zwischen Fassungslosigkeit und Unglauben hin- und hergependelt, zwischen "ach Quatsch, das kann doch gar nicht sein..." und "unfassbar, wie Menschen mit Menschen umgehen"... Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Menschen dieses Buch lesen würden.
  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein absolutes Highlight!

    In ihrer Kindheit hat Alena Jabarine viele Sommer im Haus ihrer Großeltern verbracht, das auf israelischem Gebiet steht. Viele Jahre später, als Erwachsene, zieht sie zurück nach Ramallah, um das Land ihrer Vorfahr*innen besser zu verstehen. "Der letzte Himmel" ist kein explizit politisches Buch, sondern eher eine Sammlung von Erfahrungen und Erinnerungen an das Leben in einem Land, in dem alles was man tut in irgendeiner Form politisch ist, selbst der Schulweg der Kinder.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbefriedetes Land

    Der Westjordan hat eine lange Geschichte voller Unruhen, Vertreibungen und Gewalt. Die Autorin richtet den Fokus auf das heutige Leben der Menschen in diesem besetzten Gebiet, nahezu wertungsfrei erzählt sie vom Alltag, den Gegebenheiten, ohne eine Lösung für die politischen Probleme zu generieren. Eine Suche nach Palästina, eindringlich, interessant und sehr ansprechend verfasst.
  • Zum Bewerterprofil von R. Posny

    R. Posny

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen!!!

    In diesem Buch schreibt Jabarine über ihre Kindheit in Palästina und die Welt, die sie dort erlebt. Es geht um Generationentrauma, um Macht und Machtlosigkeit, aber auch um Hoffnung und Verzweiflung. Mich hat dieses Buch extrem gefesselt, da es sehr lehrreich und wichtig ist – gerade in der heutigen Zeit! Ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Schirmer

    Ursula Schirmer

    Thalia Hamm – Allee-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    11.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Gefangen im eigenen Land

    An unzähligen Beispielen erfährt der Leser das Leben eines indigenen Volkes unter der Gewalt einer Besatzungsmacht. Gerade in Anbetracht der derzeitigen politischen Verhältnisse im Nähen Osten lohnt es sich dieses Buch aus der Sicht einer Halbpalästinenserin zu lesen.

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