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All die Farben, all das Licht Roman | »Eines der besten Debüts, die ich je gelesen habe« Dora Heldt

121

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

675

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Beschreibung

Rezension

»Eine Geschichte, die vom ersten Satz an erschüttert.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Für mich eines der besten Debüts, die ich gelesen habe. […] Dieses Buch geht einem komplett ans Herz […] ein grandios gelungenes Buch.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")
»Die Autorin hat eine wunderschöne moderne und extrem feinfühlige Sprache. […] Am Ende bist du richtig glücklich.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Es ist wirklich ein so toll geschriebenes, sicher geschriebenes, handwerklich wirklich gut gemachtes Buch mit ganz viel Emotionen, mit ganz viel Heranzoomen an diese Personen. Es sind zwei Romanfiguren, die man, [und das ist selten geworden, auch in fünf Jahren noch kennt]. […] Toll, toll, toll.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")

Produktdetails

Verkaufsrang

675

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • Jürg K.

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gutes und reales Thema

    Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Diese Geschichte von Cora Wucherer hat für mich eine stille, aber überwältigende Kraft wie ein Sommer, der sich langsam in die Haut schreibt und zwei Schwestern zwingt, sich endlich wirklich zu sehen. Juna und Martha leben seit Jahren Tür an Tür, aber nicht Herz an Herz. Die eine leuchtet, die andere versucht verzweifelt, nicht unsichtbar zu bleiben. Und doch verbindet sie etwas Tieferes als Worte: ein unausgesprochener Hunger nach Leben, nach Freiheit, nach einem Platz, der wirklich ihnen gehört. Junas Diagnose ist der Moment, in dem alles kippt. Die Welt wird enger, dunkler, und trotzdem klammert sie sich an Farben, an Linien, an die Hoffnung, dass Kunst ihr bleibt, selbst wenn das Sehen geht. Martha dagegen entdeckt zum ersten Mal einen Raum, der nur ihr gehört ein Kino, ein Job, ein heimlicher Atemzug Unabhängigkeit. Beide kämpfen, aber auf völlig verschiedenen Schlachtfeldern. Die Reise nach Malmö ist für mich der Herzschlag des Romans. Ein heimlicher Aufbruch, der wie ein Befreiungsschlag beginnt und sich schnell in eine Prüfung verwandelt. Plötzlich stehen die Schwestern nicht mehr nebeneinander, sondern miteinander und das ist ungewohnt, schmerzhaft, heilsam. Sie geraten an Grenzen, die sie nie aussprechen konnten, und erkennen, dass Nähe manchmal erst entsteht, wenn man gemeinsam durch etwas hindurchgeht, das grösser ist als Angst und Stolz. Für mich ein Roman über Mut, Verlust und die zarte, unerschütterliche Kraft der Schwesternliebe. Ein Sommer, der alles verändert, weil er beide zwingt, einander endlich zu sehen.

  • bookmark_mess

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe dieses Buch wirklich inhaliert.

    Die Sprache, die Figuren, das Setting und die Themen, ich mochte alles sehr gerne. Juna und Martha sind Schwestern, teilen sich seit Jahren ein Zimmer und leben trotzdem komplett aneinander vorbei. Juna träumt davon, Malerin zu werden, bis sie erfährt, dass sie durch eine seltene Augenerkrankung viel schneller ihr Augenlicht verlieren wird, als erhofft. Martha dagegen hat das Gefühl, schon ihr ganzes Leben im Schatten ihrer großen Schwester zu stehen und möchte endlich selbst gesehen werden. Als Juna unbedingt noch ein Gemälde ihres großen Vorbilds Lotte Laserstein in Malmö sehen will, organisiert Martha kurzerhand einen heimlichen Roadtrip. Nicht besonders durchdacht, aber genau dadurch umso schöner zu lesen. Was ich am meisten mochte, waren die Perspektivwechsel und wie nach und nach jede auch mal die Perspektive der Schwester einnimmt. Ganz dezent aber doch merkbar. Sie verstehen nach und nach, warum beide so handeln, wie sie handeln, und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Auch das eine eher seltene Krankheit eine Rolle einnimmt fand ich sehr gelungen, weil ich vorher noch nie davon gehört hatte. Gleichzeitig geht es nie nur darum. Es geht um Geschwister, ums Erwachsenwerden, um unausgesprochene Dinge und darum, wie unterschiedlich zwei Menschen dieselbe Familie erleben können. Und dann ist da noch die Kunst. Nicht als Beiwerk, sondern als etwas, das Juna Halt gibt, wenn ihr Stück für Stück die Kontrolle entgleitet. Das hat mich wirklich berührt. Für mich ist das eins dieser Bücher, bei dem es gar keinen riesigen Plot braucht. Ich wollte einfach wissen, ob diese beiden Schwestern es schaffen, sich endlich wirklich zu sehen.

  • Venenorojo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Roman mit Tiefgang

    Was für ein großartiges Buch! Cora Wucherer hat ein Werk geschrieben, das berührt, das abholt, mitnimmt und nachdenklich stimmt. Es handelt von Juna und ihrer jüngeren Schwester Martha. Juna möchte Malerin werden, denn sie hat Talent und ebenfalls vor Augen, was sie damit anfangen möchte. Aber genau die Augen sind ihr Problem. Juna leidet an dem Usher-Syndrom, an einer Krankheit, die dem Erkrankten zuerst das Gehör schwächt und dann - je nach Krankheitsverlauf langsam oder schnell - das Augenlicht nimmt. Bei Juna scheint die Krankheit rapide ihren Weg zu nehmen. Dabei hat Juna so viele Träume, die ihr scheinbar alle genommen werden. Martha steht ihr zur Seite, und gemeinsam erleben sie ein Abenteuer, das auch Junas Sicht der Dinge beeinflusst. Die Sicht der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven hat mir besonders gut gefallen. Eine Geschichte, die nicht nur rund ist und sich sehr angenehm lesen lässt, sondern die nachdenklich macht und zudem über eine mir bis dahin unbekannte Krankheit aufklärt. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Striegistal

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch über die Liebe

    Ein Buch über die Liebe Ein Roman über die Liebe zwischen Geschwistern, Eltern und Kinder und zu Partnern und Freunden. Aber dabei ist es so subtil. Mir hat hier gut gefallen, dass das Buch aus Sicht der beiden Schwestern erzählt wurde und beide gefühlt gleich viel Raum bekommen haben. Jona, die erblich den wird und merkt, dass sich ihr größter Traum, Malerin zu werden, nicht erfüllen wird. Ihre kleine Schwester Martha, die immer bisschen im Schatten ihrer älteren Schwester stand und so oft übersehen wurde. Der Vater alleinerziehend und hin und hergerissen zwischen Erziehung, Mitgefühl und es beiden Mädchen recht zu machen. Darüber hat er die Trauer verdrängt. Erst als alle in der Familie Gefühle loslassen, schmerzvolle Erkenntnisse akzeptieren, kommt das Buch zu voller Geltung. Es ist poetisch, manchmal zwickt es - aber es ist voller Liebe. Aus meiner Sicht ist es für jung und alt gleichermaßen geschrieben.

  • Bewertung

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschwister und andere Probleme

    Ein Buch, das genau so gut ist, wie ich es mir erhofft hatte. 'All die Farben, all das Licht' ist ein berührender Coming-of-Age-Roman über zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Juna, die Ältere, leidet an einer unheilbare Erkrankung, die dazu führen wird, dass sie nach und nach ihr Augenlicht verliert. Für sie als leidenschaftliche und außergewöhnlich talentierte Malerin ein absolutes Horrorszenario. Die vier Jahre jüngere Martha ist gesund, steht jedoch schon immer im Schatten ihrer Schwester. Zum einen, weil Junas Erkrankung zwangsläufig viel Aufmerksamkeit verlangt, zum anderen, weil Martha selbst durch kein besonderes Talent hervorstechen kann. Hinzu kommt, dass am Tag ihrer Geburt etwas geschah, das die gesamte Familie und deren Leben bis heute nachhaltig geprägt hat. Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven der beiden Schwestern. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle hautnah und taucht tief in ihren Alltag und ihre Beziehung zueinander ein. Mal hassen sie sich, mal lieber sie sich - genauso widersprüchlich, ungeschönt und authentisch wie Geschwisterbeziehungen und das Erwachsenwerden eben oft sind. Cora Wucherer erzählt mit ' All die Farben, all das Licht' eine emotionale und glaubwürdige Familiengeschichte, die schwere Themen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit vermittelt. Ich mochte die Entwicklung aller Figuren sehr und fand es auch spannend am Ende noch in die Gedanken des Vater Einblick zu erhalten. Das Buch liest sich angenehm flüssig, berührt aber nachhaltig und regt noch lange zum Nachdenken an. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (121)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von V. Simon

    V. Simon

    Thalia Clausthal-Zellerfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Größartiges Debut

    Das Buch hat trotz der schweren Themen eine Leichtigkeit an sich, die einen nur so durch die Seiten trägt. Juna und Martha sind zwei Schwestern, die scheinbar nicht viel verbindet. Das Schicksal von Juna ist kein leichtes und dadurch wird Martha oft einfach vergessen. Man begleitet sie durch ihre Sommerferien in München und den Problemen und Hindernissen, die sich auftun oder schon seit längerem schwelen. Findet die Familie wieder zueinander oder zerbricht sie? Das Ende war plötzlich da und ich hätte gerne noch weiter gelesen. Einfach toll!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwesternschaft

    Martha und Juna, zwei Schwestern, unterschiedlicher geht es kaum. Eine der beiden ist krank und wird in naher Zukunft das Augenlicht verlieren. Und dann ist da noch der Verlust der Mutter, die bei der Geburt der Jüngeren starb. Ein kraftvoller Text über Schuld und die Unschuld der Jugend. Über Schwesternschaft, die aufwacht, wenn nichts mehr geht. Über Sprachlosigkeiten. Und über die Kunst.Hallt lange nach.
  • Zum Bewerterprofil von Zoe Donath

    Zoe Donath

    Thalia Karlsruhe-Mühlburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiger Debütroman. Ein grandioser Schreibstil. So einfühlsam, gefühlvoll und einfach echt.

    Ein berührender Roman über zwei Schwestern, die ungleicher nicht sein könnten. Ich habe beim Lesen mit den Schwestern mitgefühlt und die komplette Gefühlspalette durchlebt. Die Geschichte war von der ersten Seite an spannend, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine Herzensempfehlung von mir!
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwesternschaft

    Beim Lesen dachte ich mir immer wieder "Wow - Was für ein kraftvolles, lebendiges Debüt!" Und überhaupt: Was für eine wunderbare, strahlende Geschichte! "All die Farben, all das Licht" ist mehr als ein Coming-of-Age-Roman, es ist ein Buch über das Schwester-sein und Schwester-haben, über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt und nicht zuletzt über die Suche nach dem eigenen Ich. Absolute Herzensempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungenes Romandebüt

    Was für eine Freude, dieses Romandebüt gelesen zu haben. Vielschichtig in seinen Themen geht es einerseits um die Geschichte zweier sehr verschiedener Schwestern, gleichzeitig um das Erwachsenwerden der jüngeren der beiden, aber auch um den Umgang mit einer degenerativen chronischen Erkrankung. Der Autorin gelingt es, uns im steten Wechsel der Erzählperspektive, immer tiefer und differenzierter in das Erleben beider Schwestern eintauchen und uns an deren persönlicher Entwicklung teilhaben zu lassen. - Große Leseempfehlung.

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