Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander. Doch dann verschlechtert sich Junas Diagnose, und sie erkennen, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können. Einfühlsam und kraftvoll erzählt Cora Wucherer vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert.Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
MirjS
aus Essen
5/5
27.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Nuancen der Geschwisterliebe
Seit die 13 jährige Martha denken kann, steht sie im Schatten ihrer großen Schwester, die an einer einer seltenen Augenerkrankung leidet und stets im familiären Mittelpunkt steht. Juna ist 17, talentiert und möchte Künstlerin werden, doch in wenigen Wochen wird sie blind sein. In „All die Farben, all das Licht“ erzählt Cora Wucherer eine emotional kraftvolle Geschichte zweier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte voller Liebe, Hoffnung, Kunst und mutigen Wünschen.
Trotz der teils schweren, aufgegriffenen Themen wie Trauer oder den Umgang eines jungen Mädchens mit einer unheilbaren Krankheit, ist Cora Wucherers Schreibstil dennoch locker und leicht, doch nicht weniger ergreifend. Aus Sicht beider Schwestern werden sämtliche Themen wie Familie, die gegenseitige Konkurrenz, aber auch Freundschaft, Liebe, sowie Unabhängigkeit und Zukunftswünsche beschrieben, wodurch sie sehr greifbar werden und die unterschiedliche Problematik und Schwierigkeit des Miteinanders sehr anschaulich wird. Wobei mich, als kunstbegeisterter Mensch, besonders Junas Liebe und Leidenschaft für die Kunst berührt hat. Ich habe übrigens das wundervoll eingesprochene Hörbuch gehört, das ich auch nur wärmstens empfehlen kann.
Fazit: Ein - in jeder Hinsicht - überaus ausdrucksstarkes, ergreifendes Buch, das mal leicht, mal schwer daherkommt und somit sämtliche Gefühls-Nuancen erreicht. Für mich war es ein wahres Lese-, bzw. Hör-Highlight!
Sabine
aus Köln
5/5
03.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
All die Farben, all das Licht
Juna und Martha sind Schwestern – sie verbindet kaum etwas, außer ihrem gemeinsamen Kinderzimmer. Juna, siebzehn Jahre alt, möchte unbedingt Malerin werden. Doch ihre Zukunft wird von einer schweren Diagnose überschattet: Dem Usher-Syndrom. Ihr bleiben nur noch wenige Monate, bevor sie ihr Augenlicht verliert und ihr Traum zu zerbrechen droht. Ihre dreizehnjährige Schwester Martha hingegen versucht verzweifelt, aus dem Schatten der älteren Schwester herauszutreten und wahrgenommen zu werden. Als Juna den drängenden Wunsch äußert, ihr Lieblingsgemälde der Künstlerin Lotte Laserstein in Malmö zu sehen, organisiert Martha heimlich eine gemeinsame Reise. Der Ausflug wird zu einer Herausforderung, die beide Schwestern an ihre Grenzen bringt.
Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Es ist ein großartiger, dabei unaufgeregter Coming-of-Age-Roman, der vollständig ohne Kitsch auskommt, der vielmehr eine komplexe Realität einfängt - und das ohne künstliches Drama oder Rührseligkeit. Es sind vor allem kleine und leise Momente, die mich gepackt haben: kleine Gesten und Andeutungen, die man zwischen den Zeilen entdeckt und die das Beziehungsmuster der Figuren so ganz indirekt darstellen. Neben den Themen Familie, Krankheit, Schwesternschaft und auch Freundschaft geht es auch um Malerei – und hier speziell um die reale Künstlerin Lotte Laserstein, die dem Buch eine ganz eigene Tiefe verliehen hat und die ich zuvor nicht.
Erzählt wird die Geschichte von beiden Schwestern, jeweils in Ich-Form aus ihrer Perspektive. Dadurch habe ich nicht nur Einblicke in die jeweilige Gefühlswelt erhalten, sondern konnte manche Situation aus zwei völlig unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Außerdem ist die Entwicklung der beiden dadurch wirklich greifbar.
Martha und Juna sind mit vielen Facetten gezeichnet – sie haben egoistische Seiten, sind aber gleichzeitig auch liebenswert. Juna wirkt auf mich enorm stark und tapfer. Wie sie trotz des drohenden Sehverlusts um ihren Traum kämpft, hat mich beeindruckt, auch wenn sie dabei manchmal sehr fokussiert auf sich selbst ist. Martha, die als jüngere Schwester oft hintenanstehen muss, wirkt dadurch stellenweise etwas biestig und verletzt. Dennoch sucht sie ihren eigenen Weg, behauptet sich und findet letztlich doch an die Seite ihrer Schwester.
Der Schreibstil ist angenehm, feinfühlig und voller Atmosphäre. Die Sprecherleistung im Hörbuch fängt diesen echten, unaufgeregten Tonfall sehr gut ein. Die Stimmen von Lena Tiemann, Martha Kindermann und Johannes Steck bringen die feinen Nuancen, die leise Traurigkeit, aber auch die Sehnsucht der beiden Mädchen wunderbar zur Geltung, ohne jemals ins Theaterhafte abzugleiten. Man ist beim Zuhören einfach ganz nah dran an diesem Geschehen.
Mein Fazit
Ein wunderschönes, trauriges, vor allem aber erfrischend echtes Hörbuch über Familie, Kunst und Sehnsucht. Cora Wucherer erzählt frei von Kitsch und schafft durch ruhige Töne eine beeindruckende Nahbarkeit. Die vielschichtigen Charaktere und die feinfühlige Sprecherleistung machen dieses Coming-of-Age-Werk zu einer absoluten Hörempfehlung.
Lesemone
5/5
27.07.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Schwestern
Juna und Martha sind Schwestern und benehmen sich sehr typisch für ihr Alter. Während Juna gesundheitlich zu kämpfen hat, weil sie bald blind und taub sein wird, will Martha ihre Jugend genießen und hat wenig Verständnis für ihre Schwester. Doch nach einem Ausflug der beiden nach Malmö ist nichts mehr wie es war und die Schwestern schaffen es, aufeinander zuzugehen.
Die Geschichte beschreibt den Verlauf der Annäherung zwischen den beiden Schwestern. Das ist der Autorin mit sehr viel Feingefühl gelungen. Man spürt förmlich, wie sich das Verständnis füreinander bei beiden immer mehr verstärkt und wie plötzlich Mitgefühl und schwesterliche Liebe aufkommen. Das Hörbuch wird mit unterschiedlichen Stimmen gelesen, wodurch man sehr gut folgen kann. Es war sehr angenehm, der Geschichte zu lauschen, da sie gut betont und mit viel Gefühl vorgelesen wurde. Ich konnte keine Längen in der Geschichte feststellen, da immer was Neues passiert ist. Ich fand den Vater der beiden richtig toll. Er hat nie überreagiert und stets zu vermitteln versucht. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen!
Bücherhummelchen
5/5
25.07.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Ein Hörbuch, das unter die Haut geht
„All die Farben, all das Licht“ ist das bewegende Romandebüt von Cora Wucherer und wurde als Hörbuch von Lena Tiemann, Martha Kindermann und Johannes Steck eingesprochen. Der Roman verbindet Familiengeschichte, Coming of Age und Roadtrip mit Themen wie Kunst, Verlust, Hoffnung und Geschwisterliebe. Schon nach wenigen Minuten war ich mitten in der Geschichte und konnte das Hörbuch kaum noch pausieren.
Die Sprecherinnen und der Sprecher haben mir unglaublich gut gefallen. Lena Tiemann und Martha Kindermann verleihen den beiden Schwestern Juna und Martha eine ganz eigene Stimme und transportieren ihre Gefühle sehr authentisch. Man spürt Junas Verzweiflung, ihre Wut und gleichzeitig ihre große Liebe zur Kunst. Ebenso wird Marthas Sehnsucht, endlich gesehen zu werden und aus dem Schatten ihrer Schwester herauszutreten, sehr glaubwürdig dargestellt. Johannes Steck ergänzt das Ensemble wunderbar und sorgt dafür, dass die Geschichte noch lebendiger wirkt. Für mich war die Vertonung perfekt und hat die Emotionen des Romans eindrucksvoll eingefangen.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Juna und Martha, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Juna ist siebzehn Jahre alt, talentierte Malerin und muss damit umgehen, dass sie durch das Usher-Syndrom nach und nach ihr Augenlicht verliert. Martha ist dreizehn und fühlt sich oft unsichtbar, weil sich in der Familie vieles um ihre Schwester dreht. Als Juna unbedingt ein Gemälde ihrer Lieblingskünstlerin Lotte Laserstein in Malmö sehen möchte, machen sich die beiden heimlich auf den Weg. Dieser Roadtrip wird zu einer Reise voller Herausforderungen, neuer Begegnungen und wichtiger Erkenntnisse. ...
Cora Wucherer schreibt mit einer wunderschönen, feinfühligen und modernen Sprache. Sie erzählt von schweren Themen wie Krankheit, Verlust und Angst, ohne jemals kitschig oder übertrieben zu wirken. Besonders beeindruckt hat mich, wie echt und nah sich die Figuren anfühlen. Die wechselnden Perspektiven von Juna und Martha machen ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar und sorgen dafür, dass man beide Schwestern ins Herz schließt. Auch die vielen Bezüge zur Kunst und zu Lotte Laserstein verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre.
Juna und Martha sind zwei Figuren, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Ihre Beziehung ist nicht immer einfach, sondern geprägt von Liebe, Eifersucht, Wut und Zusammenhalt. Genau diese Mischung macht die beiden so authentisch. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein.
Für mich war „All die Farben, all das Licht“ ein absolutes Highlight und eines der schönsten Hörbücher, die ich in letzter Zeit gehört habe. Die Geschichte hat mich berührt, zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig Hoffnung geschenkt. Ich vergebe dafür gerne 5 von 5 Sternen und würde mich sehr freuen, noch viele weitere Bücher von Cora Wucherer zu lesen. Dieses Hörbuch kann ich allen empfehlen, die bewegende Familiengeschichten, starke Figuren und einfühlsam erzählte Geschichten lieben. Wer Romane über Geschwister, Kunst, das Erwachsenwerden und die Kraft der Hoffnung mag, sollte dieses Hörbuch unbedingt hören.
Newspaper
Thalia Book Circle Community
4/5
17.07.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Vom Übersehenwerden und Gesehenwerden
Zwei Schwestern, die kaum unterschiedlicher sein könnten, teilen sich ein Zimmer, aber längst nicht ihr Leben. Während die ältere um ihren Traum kämpft, obwohl ihr Augenlicht immer weiter schwindet, versucht die jüngere endlich aus ihrem Schatten herauszutreten. Eine spontane Reise wird für beide zu einem Wendepunkt, an dem sie sich selbst und einander neu kennenlernen.
Mich konnte die Geschichte schnell abholen. Die Beziehung der beiden Schwestern wirkt glaubwürdig, mit all ihren Reibungen, unausgesprochenen Gefühlen und kleinen Momenten, in denen langsam Nähe entsteht. Gerade diese Entwicklung macht einen großen Teil des Reizes aus. Die Hörbuchfassung hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die beiden Sprecherinnen verleihen den unterschiedlichen Perspektiven viel Persönlichkeit und treffen die emotionalen Momente genau richtig. Dadurch wirken die Figuren lebendig und ihre Gedanken und Gefühle kommen authentisch rüber.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings der Klappentext. Er verrät bereits viele wichtige Stationen der Handlung, sodass einige Entwicklungen ihre Überraschung verloren haben. Dadurch fehlte mir stellenweise etwas von der Neugier, was als Nächstes passieren könnte. Trotzdem hat mich die Erzählweise bei der Stange gehalten, weil der Weg der beiden Schwestern emotional und nachvollziehbar geschildert wird. Am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Geschwister, Träume, Verlust, Mut und die Frage, was wirklich zählt, wenn sich das Leben plötzlich verändert.
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5/5
13.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Kraft der Hoffnung und Träume
Ein wundervoll berührender Roman über zwei unterschiedliche Schwestern im Teenageralter, die beide versuchen, auf ihre Weise ihren Weg im Leben zu finden und zu gehen.
Die 17-jährige Protagonistin Juna ist eine begabte Künstlerin und ist an dem seltenen Usher-Syndrom erkrankt, wodurch sie im Laufe der Handlung und ihres Lebens immer mehr erblindet.
Die andere Schwester heißt Martha – 13 Jahre alt – fühlt sich durch die Erkrankung ihrer älteren Schwester häufig in den Schatten gestellt und von dem alleinerziehenden Vater der beiden Mädchen wenig beachtet.
Doch die fortschreitende Erkrankung von Juna führt die beiden Schwestern zusammen und näher zueinander als je zuvor. Bis dahin gilt es jedoch, den einen unbeschreiblich besonderen Sommer mit all den großen Gefühlen wie Wut, Trauer und Enttäuschung zu erleben, aber eben auch mit den heilsamen Kräften der Liebe, Freundschaft und Hoffnung!
Der Roman über Verlust, Schwesternschaft, Freundschaft und Liebe ist sehr einfühlsam und schön geschrieben und hinterfragt nicht nur Träume und Lebenspläne, sondern gibt auch Kraft, neue Wege zu eröffnen und diese zu beschreiten! Absolut empfehlenswert!
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5/5
24.08.2026
eBook (ePUB)
Wow!
Das Lesen dieses Buches hat mir eine wundervolle Zeit beschert. Das wird der Titel sein, den ich in nächster Zeit meinen Freundinnen zum Geburtstag schenke. Von Kapitel zu Kapitel wird die Erzählperspektive gewechselt, so dass man die Geschichte um zwei Schwestern von beiden Seiten erfährt. Das hat mir gut gefallen, weil es ja nie nur eine Wahrheit gibt. Also auf jeden Fall lesen und weiterverschenken!
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5/5
21.08.2026
eBook (ePUB)
Einfach ein tolles Buch ...
Es geht um das Geschwisterpaar Juna und Martha. Juna verliert durch eine seltene Krankheit ihr Augenlicht und ihre kleine Schwester Martha wächst als Schattenkind auf. Immer im Schatten der Schwester und ihrer Krankheit. Irgendwann haben die beiden Schwestern ihre gute Beziehung zueinander verloren. Juna ist eine begabte Malerin, um so tragischer, dass sie langsam erblindet. Ihr größter Wunsch ist es ein Gemälde von Lotte Laserstein in Malmö zu sehen, solange sie es noch kann. Jetzt schreitet Martha zur Tat: mit ihrem Job im Kino hat sie genügend Geld verdient um mit Juna heimlich und ohne den Vater den Zug Richtung Schweden zu besteigen ... Trotz aller Dramatik strömt dieses Buch Wärme und Hoffnung aus. Und man vergisst es so leicht nicht ... ein beeindruckendes Debüt!
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5/5
17.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Familie
Erzählt aus den Perspektiven der jeweiligen Schwester, hat mich dieses Hörbuch endlich mal wieder richtig abgeholt. Die Schwestern sehen erstmal nur sich selbst und ihre eigenen Probleme, was ja auch ganz normal ist. Auch der Vater ist ein isolierter Teil der Familie, der irgendwie mit allem alleine ist. Am Ende ist die Familie aber auf einer tiefen Ebene miteinander verbunden, wie es so nur möglich ist mit Menschen, die einen das Leben lang begleiten und die wir darum Familie nennen.
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5/5
10.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Schwestern, ein Licht – und die Kunst, weiterzuleben
Juna und Martha teilen ein Zimmer, doch Welten trennen sie – bis die Diagnose alles verändert und sie lernen, dass Liebe manchmal in Stille wächst. Cora Wucherer erzählt von zwei Schwestern mit einer Zartheit, die in den kleinsten Momenten ihre größte Kraft entfaltet: im Blick, der länger hält, im Wort, das endlich gesprochen wird. Es ist eine Geschichte über das schwindende Licht und die Kunst, die trotzdem leuchtet, über den Hunger auf das Leben und die Hoffnung, die in den Rissen der Verzweiflung blüht. Mit einer Sanftheit, die noch lange in der Seele nachklingt, zeigt Wucherer, wie zwei junge Menschen sich selbst und einander neu entdecken – auf einem Roadtrip, der sie von München nach Malmö und tief in ihr eigenes Herz führt. Ein Debüt von seltener emotionaler Tiefe, das berührt, weil es versteht, dass die größten Geschichten in den leisen Momenten erzählt werden.
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