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  • Produktbild: Die sanfte Wucht der Papierflieger
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Die sanfte Wucht der Papierflieger Ein berührender Debüt-Roman über die Suche nach dem eigenen Weg — Roman

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-8114-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-8114-1

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: produktsicherheit@ueberreuter.at

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  • Klaus

    aus Kamp-Lintfort

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheitsbewältigung, unterhaltsam

    Ein Mann kehrt wegen der Erkrankung seines Vaters in sein Elternhaus zurück, um die Mutter und auch den Vater zu unterstützen. Ein Thema, das in verschiedenen Variationen vielen begegnen wird. Hier wird daraus ein unterhaltsam und anregend zu lesender Lebensrückblick. Den österreichischen Autor kannte ich vorher nicht. Mein Eindruck ist, dass er hier autobiographisch schreibt. Belegen kann ich das nicht, und eigentlich tut es auch nichts zur Sache. Die Geschichte verläuft anders als erwartet. Ich habe mich am Humor (zum Beispiel wenn die schöne Krankenschwester im richtigen Moment frei hat) erfreut, und an vielen kleinen klugen Sätzen. Außerdem hat es mich zu Rückblicken in die eigene Biographie angeregt. Was will man mehr? Das Ende hat mich überrascht, mehr wird nicht verraten. Ein Buch für alle, die sich auf unterhaltsame Weise ein wenig mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen wollen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unfreiwillige Reise in die Vergangenheit

    In seinem Debüt-Roman „Die sanfte Wucht der Papierflieger“ erzählt der österreichische Autor und Kolumnist Gerhard Kummer, die Geschichte über einen erwachsenen Mann, auf der Suche nach seinem eigenen Weg. Ein unerwarteter Anruf seiner Mutter verändert aus heiterem Himmel sein einsames und labiles Leben, denn sein Vater ist schwer krank und er soll nach Hause kommen. Je näher er sich dem Dorf seiner Kindheit nähert, je mehr erinnert er sich an die Umgebung in der er aufgewachsen ist, und mutiert jetzt endgültig vom Freigeist zum Sohn. Gemeinsam mit seiner Mutter kümmert er sich liebevoll um seinen Vater und auf den ersten Blick war ich durchaus von der Fürsorge des Ich-Erzählers berührt. Seine liebevollen Erinnerungen mit den besten Papierfliegern, die sein Vater gebastelt hat und das innige Verhältnis zu ihm, haben mich nachdenklich gestimmt. Doch schnell wird aber klar, dass er in seinem Jugendzimmer unter dem Dach, sich in seine Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Jedes Detail nimmt er hier in die Hand und schwelgt in Erinnerungen. Mal hat er nette Erinnerungen und dann gibt es Phasen, die ich schwer einordnen und nachvollziehen konnte. Oft habe ich mich gefragt, was hat ihn so aus der Bahn geworfen! Deutlich wird, dass er zwar Nähe vermisst, sie aber wohl nie zugelassen hat! Warum eigentlich? Mit seinem Denken und handeln, steht er bei der Suche nach seinem eigenen Weg, sich selbst im Weg. Das Ende hat mich dann doch überrascht und wenn ich ehrlich bin, auch etwas enttäuscht. Fazit: Gerhard Kummers Schreibstil ist flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Von der ersten Seite an habe ich das ungewöhnliche Leben vom Ich-Erzähler intensiv verfolgt und im Stillen auf eine tolle Wendung gehofft. Besonders gut haben mir aber die wunderschönen poetischen Zitate gefallen, die ich förmlich verschlungen habe.

  • Bewertung

    4/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied und Erinnerung

    „Die sanfte Wucht der Papierflieger“ ist der erste Roman des österreichischen Autors und Kolumnisten Gerhard Kummer. Darin berichtet der Ich-Erzähler wie er, ein Autor, von der Nachricht, dass sein Vater schwer erkrankt ist aus seinem freien Leben als etwas labiler Einzelgänger in der Hauptstadt herausgerissen wird und in die Provinz zu seine Eltern reist. Es erzählt wie ein Mensch, der mit solcherart Problemen bisher gar nichts am Hut hatte, sehr geduldig und aufopfernd seine alternden Eltern versorgt und dafür sein bisheriges Leben vollkommen aufgibt. Es erzählt sehr ehrlich was er dabei empfindet und wie überfordert er sich fühlt. Dabei befindet er sich einerseits in einer sehr luxuriösen Lage, andererseits in einer sehr einsamen Situation. Der Protagonist des Buches hat keinerlei Geldsorgen, ist total unabhängig aber auch total allein, neigt zu Schlafstörungen und Angstattacken, die er auf spirituelle Weise mit Yoga bekämpft. In seinem alten Jugenzimmer entflieht er mit Hilfe der Musik in seine Jugend zu Erinnerungen an Papierflieger und erste Küsse. Gerhard Kummer verpackt eine traurige und schwierige Zeit im Leben eines Menschen in eine leichte, sehr bildhafte Sprache ohne viele Dramen und mit sanfter Ironie. So passt es vielleicht auch, dass das Ende des Buches keine Überraschung und keinen Knalleffekt bietet, auch wenn die Leserin sich das vielleicht gewünscht hätte.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schreibstil ist genau mein Geschmack

    Das Cover mit dem Papierflieger hat mich sofort in den Bann gezogen und es hat mir auch viele Lieblingszitate beschert: “Und wie immer, wenn der erste Schnee fällt, geriet ich in eine magische Stimmung.” “Meine Mutter lächelte, ihr ganzes Gesicht wurde zu einer Sonnenblume” Der Schreibstil ist genau mein Geschmack und die kurzen Kapitel haben sich wunderbar lesen lassen. Auf berührende Themen: Alter und Demenz und sollte man sich aber auch einlassen beim Lesen dieses Buches. “Zugleich donnerte eine Lokomotive an ungelösten Problemen auf mich zu” Insgesamt ein gelungener und berührender Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle und ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch des Autors, das hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

  • welikaja

    aus Löbejün

    3/5

    27.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Sprache, wenig Handlung

    Der Einstieg in „Die sanfte Wucht der Papierflieger“ fiel mir sehr leicht. Ohne lange Vorgeschichte nimmt der Autor die Leser direkt mit auf die Reise des Ich-Erzählers zurück in sein Heimatdorf, nachdem dessen Vater schwer erkrankt ist. Nach und nach erfährt man durch die Gedanken des Protagonisten etwas über dessen Leben und seine latente Unzufriedenheit. Die Grundsituation rund um die Rückkehr in die Heimat und die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit bildet auch den Kern des Romans. Die Schilderungen zur Ankunft im Heimatdorf fand ich sehr berührend. Die Liebe des Erzählers zu seinem Vater, die Erinnerungen an eine glückliche Kindheit und das Gefühl von Geborgenheit werden sehr eindrucksvoll vermittelt. Immer wieder bewegt sich die Handlung zwischen den Perspektiven des Kindes von damals und des Erwachsenen von heute. Mein größtes Problem mit dem Buch ist allerdings die Handlung. So schön die Sprache auch ist, wirklich viel passiert nicht. Über weite Strecken wirkt die Geschichte auf mich einfach banal. Der Erzähler beschäftigt sich intensiv mit sich selbst, seinen Erinnerungen und seinem Leben, doch seine Gedankengänge konnten mich oft nicht erreichen. Statt tiefer Erkenntnisse empfand ich vieles eher als Selbstmitleid, was mit der Zeit anstrengend wurde. Als etwas Bewegung in die Geschichte kommt und der Erzähler seine alte Mansarde ausräumen soll, hoffte ich auf neue Impulse. Doch auch die Entrümpelungsaktionen und die dabei entstehenden philosophischen Betrachtungen konnten mich nur bedingt fesseln. Sie wirkten auf mich wenig originell und konnten die Handlung nicht wirklich tragen. Auch das Ende hat kaum neue Perspektiven eröffnet. Eine überraschende Wendung bleibt aus, stattdessen hinterließ der Schluss bei mir eher Ratlosigkeit. Vor allem die Rolle der Geister, die im Roman auftauchen, erschloss sich mir überhaupt nicht. Was sie zur Geschichte beitragen sollen, blieb für mich bis zum Ende unklar. Die anfangs so eindrucksvolle Sprache verlor für mich gegen Schluss zudem etwas von ihrer Kraft. Mein Fazit: Gerhard Kummer schreibt zweifellos sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Sprache ist die große Stärke dieses Romans. Mich konnte die Handlung jedoch nicht überzeugen, sodass am Ende vor allem die schöne Sprache in Erinnerung bleibt. Das reicht für mich für solide 3 von 5 Sternen.

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