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Produktbild: Die sanfte Wucht der Papierflieger

Die sanfte Wucht der Papierflieger Roman

9

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

956 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783800082469

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

956 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783800082469

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  • Klaus

    aus Kamp-Lintfort

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheitsbewältigung, unterhaltsam

    Ein Mann kehrt wegen der Erkrankung seines Vaters in sein Elternhaus zurück, um die Mutter und auch den Vater zu unterstützen. Ein Thema, das in verschiedenen Variationen vielen begegnen wird. Hier wird daraus ein unterhaltsam und anregend zu lesender Lebensrückblick. Den österreichischen Autor kannte ich vorher nicht. Mein Eindruck ist, dass er hier autobiographisch schreibt. Belegen kann ich das nicht, und eigentlich tut es auch nichts zur Sache. Die Geschichte verläuft anders als erwartet. Ich habe mich am Humor (zum Beispiel wenn die schöne Krankenschwester im richtigen Moment frei hat) erfreut, und an vielen kleinen klugen Sätzen. Außerdem hat es mich zu Rückblicken in die eigene Biographie angeregt. Was will man mehr? Das Ende hat mich überrascht, mehr wird nicht verraten. Ein Buch für alle, die sich auf unterhaltsame Weise ein wenig mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen wollen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unfreiwillige Reise in die Vergangenheit

    In seinem Debüt-Roman „Die sanfte Wucht der Papierflieger“ erzählt der österreichische Autor und Kolumnist Gerhard Kummer, die Geschichte über einen erwachsenen Mann, auf der Suche nach seinem eigenen Weg. Ein unerwarteter Anruf seiner Mutter verändert aus heiterem Himmel sein einsames und labiles Leben, denn sein Vater ist schwer krank und er soll nach Hause kommen. Je näher er sich dem Dorf seiner Kindheit nähert, je mehr erinnert er sich an die Umgebung in der er aufgewachsen ist, und mutiert jetzt endgültig vom Freigeist zum Sohn. Gemeinsam mit seiner Mutter kümmert er sich liebevoll um seinen Vater und auf den ersten Blick war ich durchaus von der Fürsorge des Ich-Erzählers berührt. Seine liebevollen Erinnerungen mit den besten Papierfliegern, die sein Vater gebastelt hat und das innige Verhältnis zu ihm, haben mich nachdenklich gestimmt. Doch schnell wird aber klar, dass er in seinem Jugendzimmer unter dem Dach, sich in seine Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Jedes Detail nimmt er hier in die Hand und schwelgt in Erinnerungen. Mal hat er nette Erinnerungen und dann gibt es Phasen, die ich schwer einordnen und nachvollziehen konnte. Oft habe ich mich gefragt, was hat ihn so aus der Bahn geworfen! Deutlich wird, dass er zwar Nähe vermisst, sie aber wohl nie zugelassen hat! Warum eigentlich? Mit seinem Denken und handeln, steht er bei der Suche nach seinem eigenen Weg, sich selbst im Weg. Das Ende hat mich dann doch überrascht und wenn ich ehrlich bin, auch etwas enttäuscht. Fazit: Gerhard Kummers Schreibstil ist flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Von der ersten Seite an habe ich das ungewöhnliche Leben vom Ich-Erzähler intensiv verfolgt und im Stillen auf eine tolle Wendung gehofft. Besonders gut haben mir aber die wunderschönen poetischen Zitate gefallen, die ich förmlich verschlungen habe.

  • Bewertung

    4/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied und Erinnerung

    „Die sanfte Wucht der Papierflieger“ ist der erste Roman des österreichischen Autors und Kolumnisten Gerhard Kummer. Darin berichtet der Ich-Erzähler wie er, ein Autor, von der Nachricht, dass sein Vater schwer erkrankt ist aus seinem freien Leben als etwas labiler Einzelgänger in der Hauptstadt herausgerissen wird und in die Provinz zu seine Eltern reist. Es erzählt wie ein Mensch, der mit solcherart Problemen bisher gar nichts am Hut hatte, sehr geduldig und aufopfernd seine alternden Eltern versorgt und dafür sein bisheriges Leben vollkommen aufgibt. Es erzählt sehr ehrlich was er dabei empfindet und wie überfordert er sich fühlt. Dabei befindet er sich einerseits in einer sehr luxuriösen Lage, andererseits in einer sehr einsamen Situation. Der Protagonist des Buches hat keinerlei Geldsorgen, ist total unabhängig aber auch total allein, neigt zu Schlafstörungen und Angstattacken, die er auf spirituelle Weise mit Yoga bekämpft. In seinem alten Jugenzimmer entflieht er mit Hilfe der Musik in seine Jugend zu Erinnerungen an Papierflieger und erste Küsse. Gerhard Kummer verpackt eine traurige und schwierige Zeit im Leben eines Menschen in eine leichte, sehr bildhafte Sprache ohne viele Dramen und mit sanfter Ironie. So passt es vielleicht auch, dass das Ende des Buches keine Überraschung und keinen Knalleffekt bietet, auch wenn die Leserin sich das vielleicht gewünscht hätte.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schreibstil ist genau mein Geschmack

    Das Cover mit dem Papierflieger hat mich sofort in den Bann gezogen und es hat mir auch viele Lieblingszitate beschert: “Und wie immer, wenn der erste Schnee fällt, geriet ich in eine magische Stimmung.” “Meine Mutter lächelte, ihr ganzes Gesicht wurde zu einer Sonnenblume” Der Schreibstil ist genau mein Geschmack und die kurzen Kapitel haben sich wunderbar lesen lassen. Auf berührende Themen: Alter und Demenz und sollte man sich aber auch einlassen beim Lesen dieses Buches. “Zugleich donnerte eine Lokomotive an ungelösten Problemen auf mich zu” Insgesamt ein gelungener und berührender Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle und ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch des Autors, das hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

  • Bewertung

    3/5

    07.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf sich zentriert

    Er, der Erzähler wird durch einen Notfall zurück ins elterliche Heim gerufen, wirkt überfordert mit sich, dem Leben und der Situation. Ihn zieht es weg, muss aber nun zum ersten Mal wirkliche Verantwortung tragen. Begonnen hat das Buch stark und ich war angetan von der tiefsinnigen, schönen Schreibweise. Aber bald wurde ich den Beschreibungen des Liebeslebens, das inmitten der ernsten Lage so deplatziert wirkt, überdrüssig. Und irgendwie geschieht während der gesamten Handlung auch nicht viel. Weder erfährt man etwas Näheres über die Beziehung des Erzählers zu seinen Eltern, noch erfährt dieser im Verlauf eine merkliche Reifung. Das Buch hat tiefsinnige Ansätze, aber kann diese leider nicht halten und driftet dann stattdessen in oberflächliche Betrachtungen ab, die auch vor Mystik/Esoterik nicht Halt machen. Von den echten Gefühlen, die den Erzähler umtreiben, erfährt man kaum. Dabei hätte die Pflege der Eltern, die eigene Überforderung und eine Rückkehr in die eigene Vergangenheit so viel Stoff geboten. Aber selbst die im Titel erwähnten Papierflieger erhielten im Denken der erzählenden Person nicht mehr Raum als eine bedeutungslose Randnotiz. Für mich selber konnte ich aus dieser Geschichte daher nicht viel mitnehmen.

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