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Wilde Jagd Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2023

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/14/3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004431486

Beschreibung

Rezension

"Spannend ist es auf jeden Fall, aber ebenso gespickt mit Freunds liebenswertem Humor." Kronen Zeitung, 28.07.23

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2023

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/14/3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Dunkelgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004431486

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Miro76

    aus Wels

    5/5

    08.10.2023

    eBook (ePUB)

    Jäger und Gejagte

    Professer Quintus Erlach verbringt den Sommer in seinem Elternhaus in Stein am Gebirge. Nachdem seine Affäre offenbar wurde, hatte ihn seine Frau aus der gemeinsam Wohnung komplementiert, um bei einer Auszeit etwas Selbstfindung zu betreiben. Diese ertränkt der gute Professor leider in Wein und Bier, bis ihm die Pflegerin Evalina über den Weg läuft und ihn in eine haarsträubende Geschichte verwickelt. Mit vermeintlich übersinnlichen Fähigkeiten überzeugt sie den Professor zur Mithilfe bei der Suche ihrer Vorgängerin, die vor einigen Monaten spurlos verschwand und zufällig die Schwester der Pflegerin war. Und so stolpert der Professor in einen wilden Versuch ein Verbrechen aufzuklären und wird dabei selbst zum Gejagten. Gekonnt spielt der Autor mit versteckten Wahrheiten, vermeintlichen Zufällen und dubiosen Verdächtigen, so dass man als Leser*in schnell so verwirrt ist wie Erlach selbst. Da sich die Ereignisse derart überschlagen, wird Quintus fast nebenbei seine Alkoholsucht los und beginnt sogar seinen Alltag zu strukturieren. Aus dem zerstreuten Lebemann wird ein verlässlicher Freund und nicht nur die Sympathien der Leser*innen fliegen ihm zu. Mich konnte der Autor wieder einmal großartig unterhalten mit diesem Roman, der sich irgendwo zwischen Krimi und Unterhaltungsliteratur ansiedelt. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und macht dabei so manche Wendung durch, um in einer wirklich interessanten Auflösung mit Mehrwert zu reüssieren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem auch für die düsteren Herbstabende die demnächst auf uns zukommen werden.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    26.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Am Grat zwischen den Welten

    Der Philosophieprofessor Quintus wohnt mit dem Hund seiner Tochter im verfallenden Haus seiner verstorbenen Eltern, das sich irgendwo in den Alpen in der Nähe von Salzburg befindet. Da trifft er Evelina, die Pflegekraft eines alten Gutsherrn, und sie bittet ihn darum, ihr bei der Suche nach ihrer Schwester zu helfen. Die Ermittlungen gestalten sich recht abenteuerlich und werden von den anderen Dorfbewohnern mal behindert mal unterstützt. Nebenbei erfährt Quintus noch einiges über sich selbst, seine Familie und die Geschichte des Dorfes. Eine Art von Krimi, viel Humor, eine wenig Philosophie, Esoterik, eine sympathische Hauptperson: Dieses Buch hatte alles, was mein Herz begehrt. Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieses Buchs von René Freund. Mehr weiß ich darüber gar nicht zu sagen, es hat mir rundum gefallen.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hellseherin und der Philosoph

    „Wilde Jagd“ von René Freund ist ein niveauvoller, facettenreicher Roman, spannend und unterhaltsam in einem. Kurz zum Inhalt: Der Philosophieprofessor Quintus Erlach kehrt in sein Heimatdorf zurück, verlassen von Frau und Tochter. Dort lernt er die slowakische Pflegerin Evelina kennen, die ihm von ihrer verschwundenen Vorgängerin erzählt, es war ihre Schwester Angelika. Sie ersucht ihn um Hilfe bei der Suche nach ihr. Das Cover stilisiert stimmig das abgeschiedene Dorf in den Bergen und die Szene, als der Professor bei einem Spaziergang mit seinem Hund Evelina kennenlernt. Der Roman erschien 2023. Die Handlung spielt im Sommer 2018 und umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, exakt datiert; ein Tag gliedert sich jeweils in mehrere kurze Kapitel. Dass er u.a. Philosophie studierte, verdeutlicht sich durch den Protagonisten. Zwischen Prolog und Epilog, die quasi die Rahmenhandlung bilden, erzählt Quintus Erlach rückblickend aus seiner Sicht, also in Ich-Form, was er in den vergangenen zwölf Tagen Ungewöhnliches erlebt hat; auch Dinge, die er erst später erfahren hat, gemutmaßt oder rekonstruiert hat, fließen in seinen Bericht ein. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern besticht durch eine harmonische Mixtur von niveauvollen Dialogen, philosophischen Gedanken, die aus dem Munde eines Philosophen vollkommen authentisch wirken, ohne zu belehrend zu sein, übersinnlich, mysteriös bis gruselig anmutenden Szenen und humorvollen Alltags-Situationen. Die Handlung hat eine eigene Spannungs-Dynamik. Es ist kein Krimi im üblichen Sinn, fesselt dennoch sehr. Quintus ist ein vielschichtiger Charakter. Einerseits ist er ein Intellektueller, sehr gebildet, andererseits ist er ein eher unpraktischer Mensch, ein bisschen der sprichwörtlich zerstreute Professor. Mit Alltagsproblemen fühlt er sich immer wieder überfordert, mit dem desolaten Haus, mit den Verhandlungen mit Professionisten. Er leidet unter der Trennung von seiner Frau und Tochter, ist zum Alkoholiker geworden und neigt dazu, sich zu vernachlässigen. Durch den übermäßigen Alkoholkonsum einerseits, wie auch durch seine recht weltfremde Art andererseits, gerät er immer wieder in prekäre Situationen. Hilfsbereit und naiv, ist er ein ideales Opfer für Evelina, die ihn geschickt manipuliert, aber auch dazu beiträgt, dass sich Quintus seinen Schwächen stellt und zum Positiven hin weiterentwickelt. Die übrigen Figuren wirken ebenfalls lebendig, verfügen über spezielle Eigenarten, markante Wesenszüge, teils amüsant anmutende, teils unsympathische. Last but not least trägt der Hund Machtnix zu Schmunzelmomenten bei, allein schon des Namens wegen. Die Handlung ist ein harmonisches Zusammenspiel von Gegensätzen. Von Unerklärlichem, von Esoterik, Mystik, Übersinnlichem, und der wissenschaftlichen Sichtweise des Professors, der sich eher an physikalischen Gesetzen orientiert. Bald vermengt sich für ihn das Unwahrscheinliche mit der Realität. Nicht nur für ihn, auch für den Leser. Höchst verblüffend, wie sich letztlich alles klärt. „Wilde Jagd“ war mein erstes Buch dieses Autors und hat Lust auf weitere seiner Werke ausgelöst. Ich bin begeistert von dem gleichzeitig anspruchsvollen als auch amüsanten Schreibstil, dem ungewöhnlichen Plot und der überraschenden Lösung. Es waren spannende und unterhaltsame Lesestunden. Das Buch sollte man sich nicht entgehen lassen! 5 Sterne!

  • haberlei

    aus Wien

    5/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hellseherin und der…

    Die Hellseherin und der Philosoph „Wilde Jagd“ von René Freund ist ein niveauvoller, facettenreicher Roman, spannend und unterhaltsam in einem. Kurz zum Inhalt: Der Philosophieprofessor Quintus Erlach kehrt in sein Heimatdorf zurück, verlassen von Frau und Tochter. Dort lernt er die slowakische Pflegerin Evelina kennen, die ihm von ihrer verschwundenen Vorgängerin erzählt, es war ihre Schwester Angelika. Sie ersucht ihn um Hilfe bei der Suche nach ihr. Das Cover stilisiert stimmig das abgeschiedene Dorf in den Bergen und die Szene, als der Professor bei einem Spaziergang mit seinem Hund Evelina kennenlernt. Der Roman erschien 2023. Die Handlung spielt im Sommer 2018 und umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, exakt datiert; ein Tag gliedert sich jeweils in mehrere kurze Kapitel. Dass er u.a. Philosophie studierte, verdeutlicht sich durch den Protagonisten. Zwischen Prolog und Epilog, die quasi die Rahmenhandlung bilden, erzählt Quintus Erlach rückblickend aus seiner Sicht, also in Ich-Form, was er in den vergangenen zwölf Tagen Ungewöhnliches erlebt hat; auch Dinge, die er erst später erfahren hat, gemutmaßt oder rekonstruiert hat, fließen in seinen Bericht ein. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern besticht durch eine harmonische Mixtur von niveauvollen Dialogen, philosophischen Gedanken, die aus dem Munde eines Philosophen vollkommen authentisch wirken, ohne zu belehrend zu sein, übersinnlich, mysteriös bis gruselig anmutenden Szenen und humorvollen Alltags-Situationen. Die Handlung hat eine eigene Spannungs-Dynamik. Es ist kein Krimi im üblichen Sinn, fesselt dennoch sehr. Quintus ist ein vielschichtiger Charakter. Einerseits ist er ein Intellektueller, sehr gebildet, andererseits ist er ein eher unpraktischer Mensch, ein bisschen der sprichwörtlich zerstreute Professor. Mit Alltagsproblemen fühlt er sich immer wieder überfordert, mit dem desolaten Haus, mit den Verhandlungen mit Professionisten. Er leidet unter der Trennung von seiner Frau und Tochter, ist zum Alkoholiker geworden und neigt dazu, sich zu vernachlässigen. Durch den übermäßigen Alkoholkonsum einerseits, wie auch durch seine recht weltfremde Art andererseits, gerät er immer wieder in prekäre Situationen. Hilfsbereit und naiv, ist er ein ideales Opfer für Evelina, die ihn geschickt manipuliert, aber auch dazu beiträgt, dass sich Quintus seinen Schwächen stellt und zum Positiven hin weiterentwickelt. Die übrigen Figuren wirken ebenfalls lebendig, verfügen über spezielle Eigenarten, markante Wesenszüge, teils amüsant anmutende, teils unsympathische. Last but not least trägt der Hund Machtnix zu Schmunzelmomenten bei, allein schon des Namens wegen. Die Handlung ist ein harmonisches Zusammenspiel von Gegensätzen. Von Unerklärlichem, von Esoterik, Mystik, Übersinnlichem, und der wissenschaftlichen Sichtweise des Professors, der sich eher an physikalischen Gesetzen orientiert. Bald vermengt sich für ihn das Unwahrscheinliche mit der Realität. Nicht nur für ihn, auch für den Leser. Höchst verblüffend, wie sich letztlich alles klärt. „Wilde Jagd“ war mein erstes Buch dieses Autors und hat Lust auf weitere seiner Werke ausgelöst. Ich bin begeistert von dem gleichzeitig anspruchsvollen als auch amüsanten Schreibstil, dem ungewöhnlichen Plot und der überraschenden Lösung. Es waren spannende und unterhaltsame Lesestunden. Das Buch sollte man sich nicht entgehen lassen! 5 Sterne!

  • Karin G.

    5/5

    10.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Genre-Mix von Krimi über Zeitgeschichte bis hin zur Philosophie

    Der Klappentext hat gewisse Erwartungen geweckt und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Roman beginnt ganz harmlos mit der Rückkehr eines alternden Philosophieprofessors, der in einer Beziehungs- und Lebenskrise steckt, in sein Heimatdorf. Die Erzählung nimmt rasch an Fahrt auf, die Protagonisten wechseln zwischen normal und skurril, ständig ergeben sich überraschende Wandlungen und Wendungen. Diese sind nicht immer logisch oder gar nachvollziehbar, tun aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Wer eine Mischung aus diversen Genres mag und offen ist für manchmal überspitzt gezeichnete Charaktere wird dieses Buch lieben. Ich werde mir weitere Bücher des Autors als Urlaubslektüre gönnen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Angela Rick

    Angela Rick

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine flotte Lektüre, die schlicht...

    Eine flotte Lektüre, die schlicht und einfach Spass macht: Lebensweisheit, Selbstironie, österreichischer Schmäh und alles gewürzt mit einer Prise Krimihandlung. Und einem Ende, das den Leser gewiss überrascht.
  • Zum Bewerterprofil von Anett Nestler

    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Geheimnisvolle Vorgänge

    Wer einen spannenden, oft witzigen, Roman sucht, wird Wilde Jagd mit großer Freude lesen. Ein etwas hinterwäldlerische Bergdorf bietet eine perfekte Kulisse. Der sympathische, etwas verpeilte Philosophieprofessor Quintus Erlach wird in eine mysteriöse Geschichte verwickelt, muss unfreiwilligerweise auf den Hund seiner Tochter aufpassen, seine Frau nimmt eine Auszeit von Ihm und sein geliebtes Elterhaus birgt auch so manche Überraschung. Ein sehr unterhaltsames Buch mit einer Hauptfigur die sich wider erwarten den eigenen verdrängten Realitäten stellen muss und sich doch irgendwie alles zum Guten neigt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Schmid

    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr sympathisches Lieblingsbuch mit entlarvendem Witz und Spannung

    Mit Selbstironie und Situationskomik schildert der sympathische Philosophie-Professor von seiner als Auszeit gedachten Sommerzeit im leerstehenden Elternhaus im Dorf "Stein am Gebirge", und den Vorkommnissen mit krimihaften Zügen, die ihn in Bann ziehen und Aufklärung fordern.... Sehr gelungen ist diese Melange, zudem gute Dialoge: entlarfend, auch geistreich und seine geheime Beurteilung erstaunlich treffend, ... oder ist er doch auf dem falschen Dampfer ? Freuen sie sich auf den 24.7. : da erscheint dieses Buch !

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