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Produktbild: Berliner Flair

Berliner Flair

8

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Herausgeber

Ingrid Feix

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

12,9/19,4/1,6 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8148-0355-5

Beschreibung

Rezension

»Hier zeigt sich Roths eigentliche Kunst: Er schaut nicht auf die Stadt, er liest sie. Seine Berlin-Texte sind eine Art literarische Physiognomik.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Herausgeber

Ingrid Feix

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

12,9/19,4/1,6 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8148-0355-5

Herstelleradresse

Bebra Verlag
Asternplatz 3
10435 Berlin
DE

Email: vertrieb@bebraverlag.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    30.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zeitreise in die 20er Jahre mit Joseph Roth

    In „Berliner Flair“ versammelt die Journalistin und Buchautorin Ingrid Feix, von Joseph Roth, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der Weltruhm mit seinen Romanen Hiob und Radetzkymarsch erlangte, die eindrucksvollsten Texte über die deutsche Hauptstadt. Joseph Roth (1894–1939) sah Berlin schärfer und unbestechlicher als viele seiner Zeitgenossen. Diese Anthologie versammelt seine eindrucksvollsten Texte über die deutsche Hauptstadt – Reportagen, Beobachtungen und Miniaturen aus den Jahren, in denen er hier lebte und arbeitete. Von 1920 bis zu seiner erzwungenen Flucht 1933 durchstreifte der erfolgreiche Schriftsteller und Feuilletonist die Metropole und porträtierte das rastlose Treiben auf den Straßen, das Leben in den Cafés und Kneipen, die Härten des Alltags und die Poesie des Flüchtigen. In seinen Texten erweist er sich als Chronist einer Epoche im Umbruch. Besonders gut hat mir auch das lesenswerte Nachwort mit der Kurzbiographie von Joseph Roth, gefallen. Die editorische Notiz im Anhang enthält den Hinweis, dass die Orthografie der Texte zum Teil vereinheitlicht wurde. Fazit: Viele Beschreibungen und Orte erkannte ich sofort und war ganz schön überrascht, wie Joseph Roth diese schon vor 100 Jahren, gesehen und geschildert hat. Sehr beeindruckt war ich, wie er die westlichen Ghettos – Berlins beschrieben hat, und mich an einigen Stellen mehr zum Nachdenken gebracht hat, als ich zunächst vermutet hätte. Joseph Roth war ein glänzender Erzähler und Figurenerfinder. „Berliner Flair“ ist eine wunderbares und lesenswertes Buch, herausgegeben von Ingrid Feix. Es ist kein Buch, das man einfach zuklappt und sofort vergisst. Für mich definitiv eine lesenswerte Sammlung und eine tolle Entdeckung, die ich gerne weiterempfehle.

  • Jule89

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleine Zeitreise in ein Berlin längst vergangen und teils vergessener Tage

    Bisher habe ich von Joseph Roth lediglich "Reise in die Ukraine und nach Russland" gelesen, was mich sehr begeistert hat, umso gespannter war ich nun auf dieses Werk mit gesammelten Texten. Gemeinsam mit dem Autoren tauchen wir ein ins Berlin der Zwanziger und frühen dreißiger Jahre. Eine Zeit die für viele nach dem ersten großen Krieg wie ein Neuanfang, ein Aufbruch erscheint, kaum vorstellbar das die Zeiten sich bald schon wieder änderten. Ja fast schon ist dieses Buch wie ein flanieren durch die Stadt. In kleinen Artikeln und Geschichten beschreibt Joseph Roth damals für Zeitungen was auf den Straßen geschieht und was die Menschen bewegt. Das alles in einer guten Mischung aus Freude aber auch Ernsthaftigkeit. Jedoch immer auch mit einem Auge auf die politische Lage im Land gerichtet. Mir gefällt die Aufmachung dieser Buchserie des BeBra Verlages sehr! Schlicht gehalten lassen sie kaum erahnen wieviel sich in Ihnen verbirgt. Dies ist bereits mein zweites Buch aus dieser Reihe und sicher nicht das letzte!

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentischer Blick auf das Berlin der 20er und 30er Jahre

    Joseph Roth kannte ich bisher nur als Romanautor. Die von BeBra Verlag unter dem Titel “Berliner Flair” herausgegebene Sammlung von Essays und Zeitungsartikeln zeigt eine unbekannte Seite des Schriftstellers. Teils beißend, teils poetisch wirft Roth einen ungeschönten, authentischen Blick auf das Berlin der Zwischenkriegszeit. Das lesenswerte Nachwort von Ingrid Feix beginnt mit dem Satz “Joseph Roth war kein Berliner”. Dies erklärt auch die Distanz, aus der Roth erzählt. Die Texte kreisen hauptsächlich um gesellschaftliche und politische Themen. Dazu zählen auch Sportereignisse, der technische Wandel und Alltagsbeobachtungen. Vieles regt zum Nachdenken an, mancher seiner messerscharfen Einsichten kann man auch auf unsere heutige Zeit ummünzen. Siehe “Das ganz große Warenhaus”. Durch die Vielfalt an Themen ist für alle etwas dabei und man kann einiges mitnehmen. Nicht immer sind die Texte leicht zu lesen. Seien es nun alte Begriffe, die in der Ausgabe nicht erklärt werden, oder speziell Berliner Gebäude. Sowie historische Ereignisse. Manchmal wäre eine Einordnung schön gewesen. So bleibt es nun beim Leser zu recherchieren. Da das Buch sich aber an Leute richtet, die Interesse an einem authentischen Bild der damaligen Zeit haben, ist das nicht zu viel verlangt. Die Texte bringen einen zum Staunen, zum Nachdenken, Vermögen zu berühren und sorgen hie und da auch für Lacher. Roth zeigt aber auch Abgründe auf. Beinahe schon prophetisch sah Roth schon sehr früh die Gewalt und das Grauen, das vom Nationalsozialismus ausging und auch die Angst und das Schweigen. Roths Stil ist eine interessante Mischung aus trockener Beobachtung und poetischen Umschreibungen. Ich persönlich fand ihn aber auch weniger zugänglicher als Erich Kästner. Die Ausgabe im dicken Pappband des BeBra Verlags sticht sofort ins Auge und gibt dem ganzen einen hochwertigen Anstrich. Natürlich hat der Einband auch etwas fragiles und durch den fehlenden Schutzumschlag taugt das Buch nicht zum Transport im Koffer oder im Rucksack.

  • meerblick

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berliner Augenzeuge

    ‘Berliner Flair‘ ist eine Zusammenstellung kleiner schriftstellerischer Meisterstücke von Joseph Roth, geschrieben in den zwanziger bis Anfang der dreißiger Jahre, während seines Aufenthaltes in Berlin. Es ist die Zeit politischer Umwälzungen, die Zeit der jungen Weimarer Republik, die mit den Folgen des Ersten Weltkrieges zu kämpfen hatte und den einfachen Menschen mentale als auch körperliche Stärke abverlangte. Joseph Roth schreibt in dieser Zeit kleine Geschichten für Zeitungen, setzt sich darin intensiv mit dem Leben auf der Straße, in den Kneipen und Cafè auseinander, erzählt, was der politische Alltag mit den Menschen macht, wie sie leben, was sie denken, wie sie ihr täglich Brot verdienen müssen. Aber auch die Umgestaltung des Stadtbildes nimmt er genauer unter die Lupe. Es werden Büroräume gebraucht und die Moderne sieht dafür Hochhäuser vor. Joseph Roth schreibt mal zynisch, ironisch mal mitfühlend doch stets mit einem klaren Blick auf die sich ihm bietende Situation des ausschweifenden Lebens der feinen Gesellschaft oder dem einfachen Volk, das sich durchschlägt, das auf ständiger Suche nach Arbeit ist und keine Kraft besitzt, an das Morgen zu denken. Eine kleine aber sehr feine Anthologie, herausgegeben vom BeBra Verlag.

  • Lesebiene

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gesicht der Zeit

    Dieses wunderbare Buch gefällt optisch schon sehr. In dunkelblaues Leinen gebunden, mit dicker grauer Pappe und passender Prägung. Obwohl ich Berlinerin bin, halte ich erstmalig eine Anthologie über seine eindrucksvollsten Texte über die deutsche Hauptstadt Berlin in meinen Händen. Joseph Roth hat ein sehr gutes Gespür für heikle Stimmungen und ahnt schon, was die Gegenwart bringen wird. Als Jude aus dem Osten war er sehr sensibilisiert. Auch das Leben auf Berlins Straßen, in den Cafés wird von ihm sehr kritisch und präzise beschrieben. Die Härten des Alltags, aber auch was in Berlin ein Gesprächsthema ist. Er blickt teilweise sehr ironisch auf Zeit und Leute. Seine Betrachtungen sind überraschend aktuell. Er ist dort, wo sich sonst kaum einer hin traut. Genau das macht dieses Büchlein so interessant. Berlin in den 1920er Jahren von einem Nichtberliner betrachtet. Für mich ein Lesehighlight!

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