Produktbild: Wenn die Bienen schweigen

Wenn die Bienen schweigen Ein atemberaubender Roman über den Untergang der Gesellschaft nach dem Aussterben der Bienen und eine Liebeserklärung an die Kunst und die Fantasie!

126

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

4292

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1333 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450782

Beschreibung

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Format

ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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16.07.2026

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Dtv Digital

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1. Auflage

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Anu Stohner

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Deutsch

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9783423450782

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  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman mit wichtigen Botschaften

    „ wenn die Bienen schweigen“ Ein Jugenroman von Caryl Lewis Dystopie - Feminismus - Klimawandel -Kunst „Wie fühlt es sich eigentlich an?, fragt sie. -Was? -Das Lesen. Ich zucke mit den Schultern. -es ist…ich weiß nicht wie ich es erklären soll und runzle die Stirn. - es ist, als würde man Hunderte von Leben leben.[…]es ist, als könntest du Dinge sehen, riechen und spüren von denen du das nie gedacht hättest.“ Das sind die Worte von Jess, die das Glück hatte, von ihrer Mutter das Lesen beigebracht zu bekommen, in einer Welt ohne Bücher, ohne Schulen, ohne Bienen. Diese sind ausgestorben und nun herrscht eine Welt von Krieg, Hunger und Unterdrückung. Die Mädchen werden im jungen Alter zum Bestäuben von Bäumen in Camps untergebracht, eine Art Zwangsarbeitslager. Nach Einsatz ihrer Periode werden sie zwangsverheiratet. Die Jungs werden zu Soldaten ausgebildet. Eine Dystopie, die leider so real erscheint in Angesicht von Insektensterben und dem Klimawandel. Die Frage eines Jungen, wie sie das denn nicht vorhersehen konnten und es nicht beachtet haben, bleibt auch nach dem Roman im Kopf. Denn - wir sehen es ja und… wir beachten es viel zu wenig. Dieser Roman behandelt nicht nur die Folgen des Klimawandels. Es geht um Missbrauch von Macht, Unterdrückung von Frauen und Mädchen, aber auch Selbstbestimmung. Wie kann man sich wehren? Welche Rolle spielt dabei Bildung, Sprache und Kunst? Und vor allem- was kann eine Freund*innenschaft bewirken? Wie viel Mut, Freude und Halt kann ein einziger Mensch jemandem geben? Und wie viel kann jeder Mensch verändern. Der Roman liest sich flüssig, trotz der bedrückenden Themen und Atmosphäre schwebt ein Hoffnungsschmetterling durch den Roman und verteilt immer wieder ein Paar Pollen der Zuversicht, der Zugehörigkeit und Nächstenliebe.

  • Elchdame

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    So, so viel kann in 300 Seiten stecken ...

    Dass ich dieses Buch in einer Leserunde lesen und mich mit Anderen direkt darüber austauschen konnte, war eine unglaubliche Bereicherung, auch wenn das Buch allein für sich schon bewegend ist. Alles hängt mit Allem zusammen: Die Bienen sind ausgestorben, als logische Folge die Nahrungsmittel knapp. Aber nicht nur härteste Umweltbedingungen, auch die Folgen für das politische Machtgefüge sowie für das Volk, die Allgemeinheit, sind leider nicht allzu weit von unserer Realität entfernt. Wie schon aus dem Klappentext hervorgeht, werden die Mädchen als „Arbeitsbienen“ benutzt. Sie sind schon in sehr jungem Alter in Camps eingepfercht und haben keinerlei Rechte oder Aussichten auf Freiheit. Zugleich wird (natürlich) Bildung wie auch jegliche Möglichkeit für Kreativität vorenthalten. Auch solche Strukturen kennen wir bereits aus manchen anderen Staaten. Insofern hat das Buch schon viel Bedrückendes. Aber das ist ja nicht alles. Denn die Protagonistin, Jess, hatte das Privileg, anders als die Mehrheit aufzuwachsen. Ihre Mutter nebst einer weiteren Bezugsperson haben ihr beigebracht, wie es früher ausgesehen hat, haben sie lesen, schreiben, malen und hinterfragen gelehrt. Die zentrale Handlung des Buches besteht in der zunächst stillen, dann immer lauter werdenden Rebellion innerhalb des Camps, angeführt von Jess und dem Soldaten Eliot, der die Mittel organisiert und sie ermutigt. Eine Rebellion besteht aus Kampf, wenn auch nicht zwingend gewaltsam. So verwundert es nicht, dass die Führungspersonen alles versuchen, kritisches Gedankengut, Bindungen und erst recht Unruhen im Keim zu ersticken. Eben alles, was Diktatoren und deren Unterhändler so tun, um ihre Diktatur aufrecht zu erhalten. Das alles hat bei mir immer wieder für Atemstock – Momente gesorgt. Neben der Spannung kommen aber auch die Charaktere nicht zu kurz. Nicht nur Jess, sondern auch Nebenfiguren werden lebendig gezeichnet, mit Ängsten und Hoffnungen, Eigenheiten und Verhaltensweisen, positiv wie negativ. Das Buch erzählt alles, was Jess erlebt oder zum Teil eben erlebt hat, bevor sie ins Camp kam. So erfahren die Lesenden wenig bis gar nichts über die Außenwelt, was mit den Jungen geschieht und wie die Strukturen außerhalb dieser Anlage aussehen. Mich persönlich hat das nicht im Geringsten gestört, weil ich den rein auf Jess gerichteten Fokus gut annehmen kann. Anderen Lesenden reicht das vielleicht nicht. Ebenso manche „allzu glücklichen Fügungen“, die nicht wirklich realistisch sind. Doch im Rahmen eines Romans kann ich über solche Logiklücken hinweg sehen, sofern sie nicht überhand nehmen. Das Ende schließlich ist kein „Ende gut, alles gut“. Es bleiben einige Fragen und Entwicklungen offen. Mir gefällt das, es bleibt Raum für die eigene Fantasie sowie hoffentlich für eine Fortsetzung. Für mich war das Buch ein Highlight. Spannung, Charaktertiefe, Freundschaften trotz aller Unterschiedlichkeit, dystopische, bedrückende Düsterkeit, aber auch Hoffnung zeichnen dieses Buch aus. Viele Szenen haben zudem einen starken symbolischen Charakter. Dies alles zusammen hat mir ein großes Lesevergnügen beschert, mich aber auch nachdenklich gestimmt. Last but not least gibt es im Nachwort, sowie auch zwischendurch eingestreut, einige interessante Fakten Bienen betreffend, was das Bild für mich abrundet, dass das Buch nicht nur unterhalten, sondern auch deutlich warnen will.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mutet leider sehr realistisch an

    Der Roman erzählt von einer Welt, in der die letzte Biene gestorben ist. Das führt zu Lebensmittelknappheit und Unruhen, und letztlich zu einer diktatorischen Regierung. Mit elf Jahren werden die Kinder aus ihren Familien genommen, die Mädchen dazu verpflichtet, Bäume von Hand zu bestäuben, während Jungen zur Kampfausbildung geschickt werden. Jess und ihr Bruder hatten das Glück, dass ihre Mutter alles daran setzte, sie länger bei sich zu behalten, außerdem haben sie durch die Nachbarin Ruth vom Davor erfahren. Ruth ist schon sehr alt und hat nach selbst erleben dürfen, was es nun nicht mehr gibt. So wird zu einem sehr prägenden Menschen in Jess‘ Leben. Letztlich mussten beide dennoch ihre Mutter verlassen. Der Roman wird komplett aus Jess‘ Perspektive in Ich-Form erzählt. Ihre erste Zeit im Camp ist nicht einfach, doch nach und nach schließt sie Freundschaften. Von der Mutter zu eigenem Denken erzogen, erkennt sie schnell, was man ihr und den anderen Mädchen antut. Sie erkennt aber auch, dass sie nicht ganz hilflos ist. Der Roman ist für ein Lesealter ab 14 Jahren gedacht, hat mich als Erwachsene aber auch sehr berührt. Die Autorin schreibt bildhaft und sehr atmosphärisch. Teilweise malt sie regelrecht Bilder zum Beispiel wenn sie Ruth Jess zu erklären lässt, wie Honig schmeckt. Die Geschichte ist spannend, denn Jess‘ begibt sich mehrmals in Gefahr, da sie hofft, Dinge ändern zu können. Der Roman hat nur etwas über 300 Seiten, doch kann man sich die Welt, wie sie nun ist, gut vorstellen, auch wenn man größtenteils nur das Camp, in dem die Mädchen leben, kennen lernt. Für mich war das durchaus ausreichend, um mir mehr vorstellen zu können. Auch das Ende ist für mich so wie es ist sehr passend. Offenbar plant die Autorin aber, wie sie in einem englischsprachigen interview offenbarte, ein Sequel, ich könnte mir vorstellen, dann vielleicht eine andere Perspektive zu erfahren. Offiziell angekündigt ist aber noch nichts. Jess ist für mich eine perfekte Protagonistin, schon wegen der besonderen Erziehung durch ihre Mutter und das Wissen, das Ruth an sie weitergibt. Neben ihr lernt man noch verschiedene andere Mädchen kennen. Eliot, einer der Wächter im Camp, zeigt, dass das Leben auch für den männlichen Nachwuchs nicht unbedingt einfach ist, und sich auch dort Widerstand bilden kann. Wie unschön das Leben im Camp ist, kann man gut sehen, für mich hätte es das mobbende Mädchen, das anderen, vor allem auch Jess, das Leben schwer macht, gar nicht gebraucht, auch nach Beendigung der Lektüre hat sich meine Meinung dahingehend nicht wesentlich geändert. Dass es immer weniger Insekten gibt, kann jeder für sich selbst feststellen, und dass das gerade bezüglich der bestäubenden Insekten auch für uns Menschen dramatisch ist, sollte bekannt sein. Der Roman übertreibt da nicht, auch heute schon gibt es Gegenden auf der Erde, wo von Hand bestäubt werden muss. Wir sollten alles dafür tun, dass wir nicht eine solche Situation wie im Roman erleben müssen, der leider viel zu realistisch anmutet. Ich empfehle, unbedingt auch das Nachwort der Autorin zu lesen, das mich wie auch der Roman berührt hat. Der Roman ist dystopisch, allerdings erzählt er von einer Welt, die schon sehr nahe sein könnte. Schon deswegen halte ich es für wichtig, dass er viele Leser:innen bekommt. Er ist zudem spannend und atmosphärisch erzählt, berührt emotional und wirkt nach. Von mir gibt es daher eine große Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wirklich nur Dystopie?

    Das Jugendbuch „Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis hat eine gewaltige Botschaft an uns alle. Die Geschichte wird von Jess erzählt. Die Welt ist eine andere. Bienen sind verschwunden. Elfjährige Mädchen kommen in Camps an Obstplantagen und müssen nun von Hand Blüte um Blüte bestäuben. Unter ihnen sind auch Waisenkinder, teils noch jünger, ihnen wird ein besseres Leben versprochen. Im Alter von etwa 14 Jahen werden die Mädchen zwangsverheiratet, um ihrerseits für Nachkommen zu sorgen. Bis zu ihrer Heirat müssen sie die Haare wachsen lassen, denn aus den Haaren werden die Pinsel zur Bestäubung der Obstbäume gemacht… Das Szenario einer erschreckend realistischen Dystopie mag man sich gar nicht vorstellen. Aber ein Funke Wahrheit schwingt mit. Den Bienen und anderen Insekten geht es gar nicht gut und in China werden seit Jahren die Bäume per Hand bestäubt. Der Roman hat mir gut gefallen. Er ist genau so leise, wie das Bienensterben in Wirklichkeit geschieht. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend. Die Autorin hat einen sehr mitreißenden Schreibstil, alles sehr wort- und bildgewaltig, so dass der Leser ein klares Bild vor Augen hat. Zudem kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Buch regt zum Nachdenken an. Nachdenken sollte man auf jeden Fall über unseren Umgang mit der Natur. Dieser Roman sollte in Schulen gelesen und diskutiert werden. Umweltschutz, Klimawandel und Feminismus sind aktueller denn je. Aber nicht nur Jugendliche sollten das Buch lesen, denn jeder Mensch ist angehalten aktiv etwas dagegen tun kann, dass dieses Horror-Szenario nicht Realität wird und unsere Enkel und Urenkel auch noch Bienen kennenlernen. Von mir daher eine klare Leseempfehlung.

  • Rosi

    aus Neuendettelsau

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Passt gut auf die Bienen auf

    MEINE MEINUNG Wir lesen hier von Jess, die das alles aus ihrer Sicht erzählt. Es gab keine Bienen mehr und so kamen die Mädchen mit etwa 11 Jahren in Camps und dort wurden sie zu Obstplantagen gebracht um die Blüten von Hand zu bestäuben. Waisenkinder kamen hier sogar noch jünger in diese Camps und es wurde ihnen vorgegauckelt, das sie hier ein gutes zu Hause hatten. Sobald die Mädchen ihre Menstruation bekommen, werden sie verheiratet um Kinder zu bekommen. Diese Ehen werden arrangiert und die Mädchen werden hier überhaupt nicht gefragt, ob sie heiraten wollen. Während dieser Zeit haben die Mädchen auch lange Haare und die werden erst geschnitten, wenn die Mädchen wegen der Hochzeit das Camp verlassen. Die Haare werden dann dazu hergenommen um neue Pinsel zum bestäuben zu machen. Das alles hier liest sich so dramatisch und man mag sich das nicht vorstellen, was hier passiert. Die Autorin hat hier alles so plastisch beschrieben, das man manche Szenen direkt vor Augen hat. Das alles ist sehr erschreckend, was man hier zu lesen bekommt, aber es ist tatsächlich dramatisch, wenn es keine Bienen mehr geben würde. Wenn man dieses Buch hier so liest, dann wird einem die Bedrohung erst mal so richtig bewusst. Die Autorin hat hier aber auch sehr deutlich gemacht, wenn man Freunde hat und wenn man zusammen hält, dann kann man auch in so einem Camp etwas erreichen. Die Revolte war zwar nicht ungefährlich, aber Jess hat etwas erreicht. Dieses Buch hat viel Dramatik und es hinterlässt uns mit vielen Gedanken an unsere Zukunft und was einmal aus unserer angeschlagenen Welt noch so wird. Von mir gibt es für dieses wundervolle Werk hier absolut gerne die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Bewertungen (126)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein stiller Roman mit großer Wirkung

    Eine berührende und nachdenklich stimmende Geschichte. Mit viel Gefühl erzählt der Roman von Verlust, Hoffnung und der Kraft menschlicher Verbundenheit. Eine leise, aber eindringliche Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Ellen Glasenapp

    Ellen Glasenapp

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Mädchen zu Bienen werden...

    In einer dystopischen Zukunft sind alle Bienen ausgestorben, das Klima hat sich verändert, Nationen sind kollabiert. Junge Mädchen im Alter von 11 Jahren werden in Camps geschickt, um händisch Blüten zu bestäuben. Sobald ihr Körper bereit ist Kinder zu empfangen, werden sie mit dem genetisch perfekten Match zwangsverheiratet und aus dem Dienst der Bestäuber entlassen. Eine grausame Zukunft, in der junge Kinder entmachtet werden. Dieses Buch ist so stark, so emotional. Eine absolute Leseempfehlung, man bekommt beim Lesen regelmäßig Gänsehaut. Schützt die Bienen!
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Jugendbuch!

    Alles drin, was ein gutes Buch haben sollte. Das beste aber ist, das uns krass vor Augen geführt wird was passiert, wenn die Bienen ihren Job nicht mehr machen können. Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von M. Harjes

    M. Harjes

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Enmachtet, aber nicht ohne Zukunft

    Spannende Dystopie über eine Welt, in der Mädchen kein Selbstbestimmungsrecht mehr haben, aber jeder Tropfen Farbe zur Hoffnung werden kann. Die Autorin, selbst Imkerin, zeichnet ein mögliches Zukunftsszenario, in der die Klimakrise ihren Höhepunkt erreicht hat und alle Bienen ausgestorben sind. Die entstehende Gesellschaft ist gezeichnet durch Fremdbestimmung und Kontrolle, aber die Mädchen im Camp wollen und erhoffen sich mehr von ihrem Leben... vor allem sehnen sie sich nach Freiheit. In diesem Buch für jugendliche Leser trifft Atwoods "Report der Magd" auf Sachars "Löcher" und zeigt welche Macht junge Mädchen haben können und sollten.
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rebellion

    Wenn Bienen sterben und Blüten von Hand bestäubt werden müssen, ist das nicht nur sehr mühsam und schlimm für die Natur, auch die Gesellschaft verändert sich dramatisch. Dieses Szenario beschreibt Caryl Lewis eindrücklich in ihrer Zukunftsvision. Die Menschheit steckt wieder in starren Rollenbildern fest und vorallem Mädchen und Frauen werden ausgebeutet. Aber es gibt auch noch welche unter ihnen, die sich an die Welt von früher erinnern, mit ihren Farben, Geschichten und ihrer Kultur. Und diese Erinnerungen wecken Kräfte für Rebellion... Ein extrem spannendes und wichtiges Buch!

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