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Caryl Lewis

1. Wenn die Bienen schweigen

Wenn die Bienen schweigen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3022

Gesprochen von

Aileen Wrozyna

Spieldauer

8 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

155

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732490837

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3022

Gesprochen von

Aileen Wrozyna

Spieldauer

8 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

155

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732490837

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  • queck

    4/5

    12.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Was, wenn sie eines Tages wirklich schweigen?

    Das Buch lässt sich leicht lesen und regt definitiv zum Nachdenken an. Auch heute spricht man schon vom Bienensterben. Was wird sein, wenn es wirklich so kommt. Die Menschen werden die Pflanzen tatsächlich von Hand bestäuben müssen, weil sie sonst verhungern. Aber werden sie rechtzeitig reagieren? Eigentlich möchte ich gar nicht darüber nachdenken. Aber, genau das ist das Problem! Man darf die Augen nicht davor verschließen. Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es mir etwas an Tiefe gefehlt hat. Es zeigt, dass man durch Freundschaft und Zusammenhalt mehr erreichen kann, als man denkt. Aber auch, dass die Menschen, die eine gewisse Macht haben, diese immer ausnutzen werden. Meine persönliche Meinung ist, dass die gleichzeitige Nutzung von Gegenwartsform und Ichform einer Geschichte immer etwas von der Spannung nimmt. Das habe ich auch hier so empfunden. Aber vielleicht ist das nur mein Empfinden.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Regt zum Nachdenken an

    Der dystopische Roman „Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis umfasst 300 Seiten, die sich auf 42 unterschiedlich lange Kapitel verteilen. Die Geschichte spielt in einer erschreckenden Zukunft, in der die Bienen ausgestorben sind und sich dadurch das Leben der Menschen grundlegend verändert hat. Schon diese Idee wirkt erschreckend realistisch und regt zum Nachdenken über Umwelt- und Naturschutz an. Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Die Hauptprotagonistin Jess ist ein mutiges und kluges Mädchen, das sich nicht mit den ungerechten Regeln ihrer Welt abfinden möchte. Gemeinsam mit ihrer Freundin Cass entwickelt sie den Wunsch nach Freiheit und beginnt, das bestehende System zu hinterfragen. Jess ist eine sympathische Figur, mit der man schnell mitfühlt und deren Entwicklung im Laufe der Handlung glaubwürdig dargestellt wird. Die Handlung spielt hauptsächlich in einem streng überwachten Bestäubungslager sowie in einer zerstörten und von Kontrolle geprägten Welt. Die bedrückende Atmosphäre wird sehr anschaulich beschrieben und sorgt dafür, dass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann. Gleichzeitig baut die Autorin immer wieder Spannung auf, sodass man wissen möchte, wie Jess und ihre Freundinnen mit den gefährlichen Situationen umgehen. Besonders im letzten Drittel nimmt die Spannung deutlich zu, ohne dabei zu viel vorhersehbar zu sein. Der Schreibstil von Caryl Lewis ist flüssig, bildhaft und leicht verständlich. Die Kapitel sind meist recht kurz, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Trotz der einfachen Sprache vermittelt die Autorin viele Gefühle und wichtige Botschaften über Freiheit, Mut, Freundschaft und den Schutz der Natur. Die Geschichte wirkt dadurch sowohl spannend als auch emotional. Insgesamt ist „Wenn die Bienen schweigen“ ein eindrucksvoller dystopischer Roman, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Fazit : Wer spannende Zukunftsgeschichten mit starken Figuren und einer wichtigen Botschaft mag, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Besonders Jugendlichen ab etwa 14 Jahren bietet der Roman eine fesselnde und zugleich erschreckend glaubwürdige Zukunftsvision. Aber auch für Erwachsene eine spannende Lektüre.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Intensive, anregende Dystopie für Jugendliche

    Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, gerät die Welt immer weiter aus dem Gleichgewicht. Um die Obstplantagen überhaupt noch bewirtschaften zu können, werden Mädchen bereits im Kindesalter in Camps gebracht und dazu gezwungen, Blüten per Hand zu bestäuben. Bildung, Kunst und Selbstbestimmung spielen längst keine Rolle mehr. Auch Jess lebt in einem dieser Lager. Doch sie erinnert sich an die Geschichten ihrer Mutter und weiß, dass ein Pinsel für weit mehr geschaffen wurde, als Blüten zu bestäuben. Als sie beginnt, ihre Kreativität auszuleben, setzt sie ungewollt etwas in Bewegung, das sich schon bald nicht mehr aufhalten lässt. "Wenn die Bienen schweigen" greift eine Thematik auf, die erschreckend aktuell wirkt. Das Aussterben der Bienen bildet dabei zwar den Ausgangspunkt der Geschichte, doch schnell wird deutlich, dass der Roman weit mehr erzählen möchte als eine klassische Klimadystopie. Vielmehr beschäftigt er sich mit den Folgen gesellschaftlicher Rückschritte, mit Unterdrückung, Machtmissbrauch und der Frage, wie viel Freiheit Menschen bereit sind aufzugeben, wenn Angst ihren Alltag bestimmt. Gerade diese Verbindung aus Umweltkrise und gesellschaftlicher Entwicklung empfand ich als ausgesprochen gelungen, weil sie niemals konstruiert wirkt, sondern eine bedrückende Konsequenz des geschilderten Szenarios darstellt. Dabei schlägt Caryl Lewis überraschend ruhige Töne an. Wer eine actionreiche Dystopie erwartet, dürfte zunächst etwas Geduld brauchen. Die Geschichte entwickelt sich behutsam und setzt weniger auf spektakuläre Wendungen als auf ihre Atmosphäre und die schleichende Erkenntnis, wie tief sich das System bereits in das Leben der Menschen eingegraben hat. Genau darin liegt für mich allerdings eine der größten Stärken des Romans. Die sanfte, stellenweise fast melancholische Erzählweise entfaltet ihre volle Wirkung erst nach und nach. Je weiter ich gelesen habe, desto beklemmender wurde die Geschichte und desto häufiger habe ich mich dabei ertappt, einzelne Szenen noch lange nachwirken zu lassen. Besonders überzeugt hat mich Jess als Protagonistin. Obwohl sie erst dreizehn Jahre alt ist, wirkt sie erstaunlich reflektiert, ohne dabei überzogen erwachsen zu erscheinen. Ihre Neugier und ihre kreative Art machen sie zu einer Figur, mit der ich gerne Zeit verbracht habe. Vor allem mochte ich, dass ihr Widerstand nicht aus blinder Rebellion entsteht, sondern aus dem Wunsch heraus, sich ihre Menschlichkeit zu bewahren. Gerade die kleinen Momente, in denen sie sich an Geschichten, Farben oder die Natur erinnert, verleihen ihr eine inspirierende Stärke, die nie aufgesetzt wirkt. Auch die übrigen Figuren fügen sich stimmig in die Geschichte ein. Freundschaften, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung spielen eine wichtige Rolle, ohne dabei den ernsten Grundton des Romans aufzuweichen. Gleichzeitig wird immer wieder deutlich, wie sehr Angst und Kontrolle das Verhalten der Menschen bestimmen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der selbst kleine Gesten der Menschlichkeit plötzlich eine enorme Bedeutung bekommen. Insgesamt ist "Wenn die Bienen schweigen" eine eindringliche Dystopie, die weniger durch große Action als durch ihre Atmosphäre, ihre wichtigen Themen und ihre kluge Protagonistin überzeugt. Wer Geschichten schätzt, die zum Nachdenken anregen, dabei aber dennoch durchgehend spannend bleiben und lange nach dem Zuklappen des Buches im Kopf nachhallen, sollte sich diesen Roman unbedingt näher ansehen. 5/5 Sterne

  • Kati

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckende Dystopie

    Mein Mann sollte für mich das Buch lesen, er brach nach 50 Seiten ab, weil es ihm schlechte Laune bereitete. Diese „schlechte Laune“ kann man als erschreckendes mögliches Szenario einer Welt beschreiben, in der es keine Bienen mehr gibt, keine Jahreszeiten und wo Bäume und Pflanzen von Mädchen per Hand bestäubt werden müssen. Die Mädchen leben in Camps, wo sie tagein, tagaus diese harte Arbeit verrichten. Mit den Protagonisten Jess und Cass erlebt man als Leser einen trostlosen Alltag und es wird deutlich, dass die vorangegangenen Generationen die Erde kaputt gemacht haben. Dieses Szenario einer Welt wie sie aufgrund des fortgeschrittenen Klimawandels aussehen könnte ist äußerst bedrückend und das Buch schafft es, dass es sehr lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch wenn es am Ende zu einem kleinen, feinen Lichtblick kommt.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    tiefgehend

    Wie das Cover und der Titel schon vermuten lässt geht es in dem Buch um die Folgen wenn keine Bienen mehr existieren. Folglich müssen die Mädchen ab 11 in ein Camp um die Blüten per Hand zu bestäuben. Die Jungen hingegen müssen quasi "klassisch" zum Militär. Das ist aber quasi nur die Aufhänger des Buches. Das Buch geht so viel tiefer. Es hat mich komplett überzeugt. Es geht um ein patriarchales System, Ungleichheit, Zwang, Klimawandel, gesellschaftliche Zerstörung, politische Macht... Ich finde es wirklich Hammer mäßig umgesetzt. Das ganze setting. Die Figuren und deren Charakterisierung sind sehr sehr gut gelungen. Ein Buch was (leider) erschrecken realistisch ist. Ich würde mir wünschen dass mehr Menschen (vor allem Menschen in der Politik) dieses Buch lesen und verstehen was für weitreichende Folgen das Aussterben der Bienen haben würde. Was realistisch passieren kann wenn wir so weiter machen wie bisher. Wirklich ein sehr tolles Buch das ich nur empfehlen kann. Wenn auch keine leichte Lektüre.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (66)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ellen Glasenapp

    Ellen Glasenapp

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Mädchen zu Bienen werden...

    In einer dystopischen Zukunft sind alle Bienen ausgestorben, das Klima hat sich verändert, Nationen sind kollabiert. Junge Mädchen im Alter von 11 Jahren werden in Camps geschickt, um händisch Blüten zu bestäuben. Sobald ihr Körper bereit ist Kinder zu empfangen, werden sie mit dem genetisch perfekten Match zwangsverheiratet und aus dem Dienst der Bestäuber entlassen. Eine grausame Zukunft, in der junge Kinder entmachtet werden. Dieses Buch ist so stark, so emotional. Eine absolute Leseempfehlung, man bekommt beim Lesen regelmäßig Gänsehaut. Schützt die Bienen!
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Jugendbuch!

    Alles drin, was ein gutes Buch haben sollte. Das beste aber ist, das uns krass vor Augen geführt wird was passiert, wenn die Bienen ihren Job nicht mehr machen können. Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von M. Harjes

    M. Harjes

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Enmachtet, aber nicht ohne Zukunft

    Spannende Dystopie über eine Welt, in der Mädchen kein Selbstbestimmungsrecht mehr haben, aber jeder Tropfen Farbe zur Hoffnung werden kann. Die Autorin, selbst Imkerin, zeichnet ein mögliches Zukunftsszenario, in der die Klimakrise ihren Höhepunkt erreicht hat und alle Bienen ausgestorben sind. Die entstehende Gesellschaft ist gezeichnet durch Fremdbestimmung und Kontrolle, aber die Mädchen im Camp wollen und erhoffen sich mehr von ihrem Leben... vor allem sehnen sie sich nach Freiheit. In diesem Buch für jugendliche Leser trifft Atwoods "Report der Magd" auf Sachars "Löcher" und zeigt welche Macht junge Mädchen haben können und sollten.
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rebellion

    Wenn Bienen sterben und Blüten von Hand bestäubt werden müssen, ist das nicht nur sehr mühsam und schlimm für die Natur, auch die Gesellschaft verändert sich dramatisch. Dieses Szenario beschreibt Caryl Lewis eindrücklich in ihrer Zukunftsvision. Die Menschheit steckt wieder in starren Rollenbildern fest und vorallem Mädchen und Frauen werden ausgebeutet. Aber es gibt auch noch welche unter ihnen, die sich an die Welt von früher erinnern, mit ihren Farben, Geschichten und ihrer Kultur. Und diese Erinnerungen wecken Kräfte für Rebellion... Ein extrem spannendes und wichtiges Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geh und sei frei!

    In einer Welt, in der das ganze Ökosystem zusammengebrochen ist,werden Kunst,Literatur und sogar die Liebe verboten. Wie bei M.Atwood, Report der Magd werden Jugendliche in alte Geschlechterrollen gezwungen. Trotzdem gibt es Zusammenhalt, menschliche Vorstellungskraft, wie es mal war und der Drang, aus diesem Machtgefüge auszubrechen. Die Autorin zeigt uns, wie alles in der Natur zusammenhängt und was wir zu verlieren haben. Ein Liebesbrief an die Natur und ein Weckruf!Lesen!

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