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Wenn die Bienen schweigen Ein atemberaubender Roman über den Untergang der Gesellschaft nach dem Aussterben der Bienen und eine Liebeserklärung an die Kunst und die Fantasie!

135

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5474

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,5 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Beschreibung

Rezension

Mehr als eine Dystopie: eine eindrucksvolle Hommage an die Kraft von Kunst, Fantasie und Geschichte. ("Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Buch des Monats")
Caryl Lewis hat ein geschicktes Händchen für die Dramaturgie.
Ein spannendes Buch, das einiges Nachdenken in Gang setzt. ("Augsburger Allgemeine")
Eine Dystopie über den Wert der Freiheit – und den der Natur. ("Die Zeit, Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste")
Das Buch liest sich schnell und einfach und stellt die richtigen Fragen. Obwohl unsere Welt möglicherweise untergehen wird, wenn wir nichts gegen das Bienensterben tun, so weckt dieser Roman Hoffnung, wo vielleicht sonst keiner mehr suchen würde. Wie in jedem Jugendroman fehlt es selbstverständlich nicht an den Themen Freundschaft, Pubertät und erste (queere) Liebe. ("Eselsohr")
Eine beklemmende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte, getragen von einer poetischen Bildsprache, über Mut und Menschlichkeit. ("ORF-Teletext")

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Verkaufsrang

5474

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,5 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Danger of Small Things

Übersetzt von

Anu Stohner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-65052-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Elektrisierend

    Dieses Buch ist eines, dass mich nachhaltig beschäftigen wird. Es ist eine Dystrophie, spielt in einer Zeit in der Insekten nicht mehr existieren und die Bestäubung der Pflanzen an Mädchen hängt. Mädchen, die ab 11 Jahren tagtäglich mit Pinsel bewaffnet die Plantagen bestäuben. Die Natur ist verdorrt, das Leben schwer; neue gesellschaftliche Strukturen prägen nun das Bild. Ein Bild, das von Hunger gezeichnet ist und von Unterdrückung. Und in diesem Szenario nutzt Jess die Macht des Lesens und Erzählens und vor allem die des Pinsels. Ich habe kaum geschlafen als ich dieses Buch gelesen habe. Von der Handlung kam ich kaum los. Sie ist so eindringlich, so atmosphärisch stark und auch bildgewaltig! Und erschreckend. Jess riskiert viel, aber auf eine anfangs eher subtilen und stets gewaltfreien Art, die aber genau aus diesen Gründen umso wirkungsvoller ist. Die Kunst zur Rebellion zu nutzen und auch das Szenario einer Welt ohne Bienen, ist vielleicht nicht ganz neu, aber was man hier zu lesen bekommt, elektrisiert und animiert zum Umdenken. Man sollte es unbedingt lesen!

  • Jan

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rebellion in Farben

    Nach dem Aussterben der letzten Biene gerät die Welt aus den Fugen: Das ist die Ausgangslage von Caryl Lewis’ Dystopie „Wenn die Bienen schweigen”. Mädchen wie die elfjährige Jess werden in Arbeitscamps gesteckt, wo sie Obstblüten von Hand bestäuben müssen. Karge Rationen, ständige Überwachung, hohe Mauern, Sand in der Lunge. Jess weiß aber, dass es früher anders war, denn ihre Mutter hat ihr heimlich Lesen und Schreiben beigebracht und von einer Welt erzählt, in der Menschen frei leben. Und Jess kann etwas, das im Camp niemand von ihr erwartet: zeichnen. Als sie zufällig an Farbe gerät, malt sie nachts heimlich ein riesiges Bild an die Lagermauer und bringt damit etwas ins Rollen, das sich nicht mehr aufhalten lässt. Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat ist, dass es keine reine Öko-Katastrophengeschichte ist, bei der man am Ende mit erhobenem Zeigefinger nach Hause geschickt wird. Das Bienensterben ist eher der Türöffner für die eigentliche Frage, wie schnell eine Gesellschaft Freiheit, Bildung und Selbstbestimmung opfert, sobald Angst und Mangel den Alltag bestimmen. Lewis erzählt das erstaunlich leise. Wer krachende Wendungen erwartet, wird erstmal ausgebremst, denn die Geschichte baut sich eher schleichend auf, über Atmosphäre und diese drückende Enge, die man beim Lesen fast körperlich spürt. Gerade die Kunst als Widerstandsform fand ich eine tolle Idee, die ich so noch nicht in einem Buch gesehen habe. Ein Bild an einer Mauer als Funke für eine ganze Rebellion (das hätte leicht kitschig geraten können), wirkt hier aber glaubwürdig, weil Lewis der Sehnsucht der Mädchen genug Raum gibt, bevor sie eskaliert. Das Ende bleibt offen, was mir aber in diesem Fall gut gefällt, denn nicht jede Dystopie muss mit einer fein verschnürten Schleife enden. „Wenn die Bienen schweigen“ ist ein ruhiges, aber nachhallendes Buch über Unterdrückung, Kunst und die Frage, was Menschen bereit sind aufzugeben, wenn die Natur kippt. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    keine Bienen, keine Ernte

    Schon das Cover mit der großen, plakativen Biene zeigt, wie wichtig diese Insekten für die Natur und und Menschen sind. Und genau die fehlen in diesem spannenden Buch: in einer Welt ohne Bienen und auch andere Insekten müssen die Obstbäume nun von Hand bestäubt werden, wie das in China wohl schon teilweise Praktik ist. Diese Geschichte geht einen Schritt weiter und zeigt eine Welt, wie sie sein könnte, wenn sämtliche Insekten ausgestorben wären. Mädchen ab 11 Jahren werden zur Handbestäubung mit Pinseln gezwungen, sie leben, gut bewacht von strengen Aufseherinnen, sarkastischerweise genannt "Mütter", und Wachsoldaten in großen Lagern und kennen nichts anderes als ihre Arbeit, karge Rationen im Speisesaal und große Schlafsäle. Wasser ist Mangelware und darf nur für eine Katzenwäsche benutzt werden. Sobald die Mädchen alt genug sind, sucht man einen Partner für sie, den sie heiraten müssen und dann durch Fortpflanzung weiterhin ihren Dienst für die Allgemeinheit leisten. Das Buch, erzählt aus der Sichtweise des Mädchens Jess, zeigt eine dystopische Welt ohne Hoffnung, der Lebensweg ist ab Geburt vorgezeichnet und es gibt keinen Freiraum für eigene Gedanken oder Ideen, Lesen und Schreiben wird nicht gelehrt, Informationen über die Welt draußen sind spärlich und beruhen nur auf Gerüchten. Wer aus der Reihe tanzt, wird bestraft und ich musste beim Klappentext an "Die Geschichte der Magd" von Margaret Atwood denken. Die Autorin hat jedoch ihre ganz eigene, besondere Welt erschaffen, die mich mit ihrer bildhaften, klaren Sprache schnell in ihren Bann gezogen hat. So wenig überflüssiges es in dieser Welt gibt, so präzise setzt Caryl Lewis ihre Worte. Jess ist in dieser Lagerwelt eine Aussenseiterin, da ihre Mutter sie und den Bruder heimlich im Lesen unterrichtet hatte, bevor sie getrennt wurden. Mit Hilfe des Soldaten Eliot, den Jess als Verbündeten gewinnt, kommt sie an Farben und beschliesst eines Nachts, sich hinauszuschleichen und heimlich ein großes, Freiheit symbolisierendes Bild an eine der Lagermauern zu malen, das am nächsten Tag für alle im Camp sichtbar ist. Dieser stille Widerstand löst ungeahnte Geschehnisse aus und bringt tiefgreifende Ungerechtigkeiten ans Licht. Mir ist nicht nur die unangepasste Jess, sondern auch ihre beste Freundin Cass, deren heimliche Liebe Deva und sogar die biestige Charmian schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihrer täglichen harten Arbeit, dem heimlichen Malen, dem Mobbing und Repressalien mitgelitten- und gefiebert. Obwohl das Buch als Jugendroman ausgeschrieben ist, hatte ich als Erwachsene nicht das Gefühl, zu alt dafür zu sein. Härtere Szenen werden angedeutet, aber nicht ins Detail ausgewalzt, aber der Grundtenor des Romans ist erdrückend, realistisch und regt Leser jeden Alters zum Nachdenken an.

  • Straßenprinzessin

    aus Hörselberg-Hainich

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Summen der Rebellion

    „Wir sind hier die Ernte, Jess. Sie pflücken und gebrauchen uns, dann werfen sie uns weg.“ (S160) Wow, der Schreibstil ist echt wunderschön! Es gibt so viele kleine Textperlen, starke Sätze und tolle Gedanken und obwohl man ziemlich flott durch die Geschichte kommt, bin ich ständig über wunderschöne Formulierungen gestolpert. Lewis hat meiner Meinung nach eine ganz besondere Art, ihre Botschaft gleichzeitig kraftvoll und unaufdringlich rüberzubringen. Ich liebe Rebellionen! Figuren, die für sich einstehen! Ein Klassenkampf mit mutigen verbündeten! Jess, die Protagonistin, hat eine faszinierende Art, die Welt und ihre Zusammenhänge zu betrachten. Sie ist unglaublich klug. Ihre Gedanken wirken für ein 13-jähriges Mädchen teilweise schon ziemlich reif, aber gleichzeitig verstehe ich total, warum sie in der Geschichte nicht älter sein kann. Denn gerade dieses Alter macht so viel von ihrer Geschichte aus. Überhaupt sind die Figuren für mich eine der großen Stärken des Buches. Cass ist eine so liebe Nebenfigur, auf der einen Seite stark, auf der anderen unglaublich zerbrechlich. Jess' Mama ist für mich sogar eine der stärksten Figuren der ganzen Geschichte, obwohl sie selbst nie wirklich auftaucht. Eliot fand ich ebenfalls sehr interessant. Er kommt vergleichsweise selten vor und ist trotzdem eine starke Figur. Besonders mochte ich, dass aus ihm und Jess keine Romance gemacht wurde. Er zeigt außerdem sehr deutlich, dass auch nicht alle Männer in diesem System wirklich eine Wahl haben. Wobei das manchmal echt schräg ist, eigentlich möchte ich nämlich gar nicht von „Männern“ und „Frauen“ sprechen, weil viele von ihnen fast noch Kinder oder zumindest Teenager sind. Unfreiwillige Mini-Erwachsene. Keine Reife, die sich ganz natürlich entwickelt hat, sondern eine, die ihnen aus der Not heraus aufgezwungen wurde. Überhaupt ist die Darstellung dieser Welt erschreckend. Frauen müssen, wie so oft, ihren Anteil unfreiwillig tragen und verlieren automatisch ihr Recht auf Selbstbestimmung. Unfassbar, aber leider überhaupt nicht unglaubwürdig. Menschen werden nach ihrem Wert eingestuft, und einige Aspekte der Geschichte wirken erschreckend real, wenn man bedenkt, dass Kinderarbeit auch heute noch in Teilen der Welt existiert. Jess selbst fand ich unglaublich mutig. Sie ist sehr verkopft, denkt alles tausendmal durch und versucht, Zusammenhänge zu verstehen und trotzdem schafft sie es, für sich und ihre Werte einzustehen. Eine Sache hat mich am Anfang tatsächlich gestört: Ich hatte das Gefühl, die Welt außerhalb von Jess' unmittelbarer Umgebung viel zu wenig kennenzulernen, aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass diese Kritik eigentlich völliger Quatsch ist, denn ich weiß als Leserin nun einmal nur das, was Jess weiß. Sie hat ihr ganzes Leben versteckt beziehungsweise eingesperrt gelebt. Natürlich hat sie nur ein sehr, sehr schwammiges Bild von der Außenwelt und dadurch passt diese gewisse Orientierungslosigkeit eigentlich ziemlich gut. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie viel die Geschichte gerade dadurch vermittelt, ohne alles bis ins kleinste Detail erklären zu müssen. Die Beschreibungen des Ist-Zustands sind gar nicht besonders ausführlich und reichen trotzdem aus, damit ein ziemlich genaues Bild entsteht. Und dann dieses Ende. Dazu sage ich nur: Ich liebe es und ich hasse es. Alles in allem bin ich total zufrieden mit der Story. Mehr noch, das Buch wird mir mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleiben. Es schafft es, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und dabei etwas sichtbar zu machen, das eigentlich zum Schreien ist. Wie blind wir manchmal sind, obwohl wir es doch besser wissen müssten. Eine wirklich starke Geschichte, wunderschön geschrieben und mit einer Botschaft, die nachhallt.

  • Paevalill

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dystopisches Jugendbuch

    "Wenn die Bienen schweigen" von Caryl Lewis hat meiner Meinung nach das Potential ein echter Klassiker in der dystopischen Jugendliteratur zu werden. Zeitlich in der nicht allzu fernen Zukunft angegliedert, baut Lewis eine bedrohliche Welt mit starken Charakteren, die in dieser Trostlosigkeit Hoffnung schenken. Im Zentrum steht Protagonistin Jess, im Umfeld von revolutionären Köpfen aufgewachsen, die in einem Camp für Mädchen landet. Seit die letzten Bienen aufgrund der Klimakrise ausgestorben sind, muss der Mensch Obstbäume selbst bestäuben. Dieser Aufgabe gehen die Mädchen Tag für Tag unter widrigsten Bedingungen nach, kontrolliert von Aufpasserinnen und Militär. Als sich die Gelegenheit für Jess ergibt, mit ihr zugesteckten Farben ihren Protest zum Ausdruck zu bringen, entfacht sie einen Funken, der nur darauf wartet zu einem Feuer auszubrechen. Das Setting ist brandaktuell und im Prinzip die konsequente Fortführung heutiger allgegenwärtiger Entwicklungen und Befürchtungen. Da der Planet durch die Klimakrise rauer wird, entstehen existenzielle Krisen, die die Gesellschaft wieder zurück in autoritäre Strukturen führen. Um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, werden Mädchen in diesem Roman bereits mit Beginn der Fruchtbarkeit an einen genetisch passenden Partner vermählt. Bis dahin werden sie als billige Arbeitskraft eingesetzt. Doch auch den Jungs scheint kein wirklich besseres Schicksal bevorzustehen. Das Buch führt ihr Schicksal nicht aus, deutet aber auch hier Disziplin und Unterwürfigkeit an. Das Buch wird als abgeschlossener Roman gehandelt, laut Autorin ist aber eine Fortsetzung geplant. Ob diese jemals auf dem Markt erscheint, weiß zu diesem Zeitpunkt natürlich niemand. Aber es zeigt, dass das Ende theoretisch für sich stehen kann, aber auch gleichzeitig sehr offen gewählt wurde. An der Stelle möchte ich betonen, dass das Buch wirklich so gut wie ausschließlich das Leben im Camp und teilweise Erinnerungen an die Vergangenheit behandelt. Eine potentielle Fortsetzung könnte sich zum Einen gezielt mit den Jungs und deren Schicksal beschäftigen, zum Anderen aber auch mit der Welt an sich. Denn hiervon erfahren wir ansonsten relativ wenig. Über die anderen Mädchen erfahren wir auch einiges, jedoch stets aus Jess' Perspektive und daher nur das, was sich ihr auch an Details offenbart. Das verschenkt das Potential, auch weitere Charaktere genauer zu beleuchten. Gleichzeitig lenkt es den Fokus ganz klar auf Jess und lässt die Welt aus ihrer Wahrnehmung heraus entdecken. Das lässt Raum für Interpretationen und manch Charakter wirkt dadurch besonders interessant. Obwohl das Buch klar an Jugendliche gerichtet ist, findet die Liebe äußerst wenig Platz. Ich fand das positiv, da der Inhalt auf diese Weise besonders prägnant bleibt, trotz der teils sogar poetischen Sprache. Ich finde, das Buch bietet so viel mehr als die knapp 300 Seiten. Für mich definitiv ein Jahreshighlight und wirklich empfehlenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (135)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein stiller Roman mit großer Wirkung

    Eine berührende und nachdenklich stimmende Geschichte. Mit viel Gefühl erzählt der Roman von Verlust, Hoffnung und der Kraft menschlicher Verbundenheit. Eine leise, aber eindringliche Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Ellen Glasenapp

    Ellen Glasenapp

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Mädchen zu Bienen werden...

    In einer dystopischen Zukunft sind alle Bienen ausgestorben, das Klima hat sich verändert, Nationen sind kollabiert. Junge Mädchen im Alter von 11 Jahren werden in Camps geschickt, um händisch Blüten zu bestäuben. Sobald ihr Körper bereit ist Kinder zu empfangen, werden sie mit dem genetisch perfekten Match zwangsverheiratet und aus dem Dienst der Bestäuber entlassen. Eine grausame Zukunft, in der junge Kinder entmachtet werden. Dieses Buch ist so stark, so emotional. Eine absolute Leseempfehlung, man bekommt beim Lesen regelmäßig Gänsehaut. Schützt die Bienen!
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Jugendbuch!

    Alles drin, was ein gutes Buch haben sollte. Das beste aber ist, das uns krass vor Augen geführt wird was passiert, wenn die Bienen ihren Job nicht mehr machen können. Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von M. Harjes

    M. Harjes

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Enmachtet, aber nicht ohne Zukunft

    Spannende Dystopie über eine Welt, in der Mädchen kein Selbstbestimmungsrecht mehr haben, aber jeder Tropfen Farbe zur Hoffnung werden kann. Die Autorin, selbst Imkerin, zeichnet ein mögliches Zukunftsszenario, in der die Klimakrise ihren Höhepunkt erreicht hat und alle Bienen ausgestorben sind. Die entstehende Gesellschaft ist gezeichnet durch Fremdbestimmung und Kontrolle, aber die Mädchen im Camp wollen und erhoffen sich mehr von ihrem Leben... vor allem sehnen sie sich nach Freiheit. In diesem Buch für jugendliche Leser trifft Atwoods "Report der Magd" auf Sachars "Löcher" und zeigt welche Macht junge Mädchen haben können und sollten.
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rebellion

    Wenn Bienen sterben und Blüten von Hand bestäubt werden müssen, ist das nicht nur sehr mühsam und schlimm für die Natur, auch die Gesellschaft verändert sich dramatisch. Dieses Szenario beschreibt Caryl Lewis eindrücklich in ihrer Zukunftsvision. Die Menschheit steckt wieder in starren Rollenbildern fest und vorallem Mädchen und Frauen werden ausgebeutet. Aber es gibt auch noch welche unter ihnen, die sich an die Welt von früher erinnern, mit ihren Farben, Geschichten und ihrer Kultur. Und diese Erinnerungen wecken Kräfte für Rebellion... Ein extrem spannendes und wichtiges Buch!

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