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Alexandra Stahl

1. Tschikago

Tschikago »Was immer Alexandra Stahl schreibend unter die Lupe nimmt, entfaltet eine eigentümliche Schönheit. Ihr Ton verwandelt alles in trostreiche, sehr lustige Sätze.« (Katja Oskamp)

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Dernbach

Spieldauer

4 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948233

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Dernbach

Spieldauer

4 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948233

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  • Glückliche

    aus Sachsen

    5/5

    01.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ergreifend und berührend

    Das ganze Buch ist eine Ode an das Leben. Dabei werden die Älteren, diejenigen, die schon so viel erlebt haben, in den Blickpunkt gerückt. Es handelt sich um eine sehr berührende und authentische Wiedergabe gelebten Lebens und dessen, was am Ende zählt. Die Sprache ist sehr bildhaft. Die Autorin beschreibt im Rückblick liebevoll ihre Großeltern, ihre Eigenheiten, ihr Leben. Ich musste mich an den Schreibstil, nein an den Erzählstil, da ich den Roman als Hörbuch kennenlernte, erst gewöhnen. Es gibt zum Teil sehr viele Fragen, Aufzählungen und Wiederholungen, gefühlt nicht endend. Das hat mich zu Beginn etwas gestört und ich war froh, dass ich das Buch hörte und nicht las. Bald merkte ich jedoch, dass dieser Schreibstil perfekt zum Inhalt passt. Wie die Autorin ihre Liebe zu den älter werdenden Großeltern beschreibt, ist einfach anrührend. Nach dem Tod des Großvaters arbeitet sie über Jahre als Freiwillige in einem Seniorenheim. Sie gestaltet Stunden mit den Senioren, in denen erzählt und gefragt und geantwortet wird oder auch nicht. Dabei schreibt Alexandra Stahl mit so viel Liebe, Achtung und Verständnis über die ihr stundenweise Anvertrauten, dass es mich zu Tränen rührte. Daran hatte nicht zuletzt die wunderbare Lesung von Julia Dembach großen Anteil. Perfekt gab sie Dialekte, Stimmungen, Besonderheiten wieder. Ich habe die Betrachtungen über das Leben und das Sterben und das Dazwischen sehr genossen. Das Gehörte wird lange nachhallen. Es ist ein leises Buch, ein Buch, von dem ich mir wünschte, dass es niemals endet.

  • Leseratte

    3/5

    09.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hab es mir anders vorgestellt

    Obwohl ich das Buchcover als eher nichtssagend und eintönig empfinde, habe ich mich für den Hörbuch-Download entschieden, da der Klappentext und die Hörprobe vielversprechend klangen. Bei der Sprecherinnenstimme bin ich aber irgendwie zu keiner eindeutigen Meinung gekommen, da ich die Stimme mal angenehm bei den Betonungen und dann aber wieder als etwas eintönig empfand. Den ersten und dritten Teil des Buches fand ich eher langweilig. Den zweiten Teil fand ich dann etwas besser und interessanter, wobei ich die Liedtexte und Wiederholungen irgendwann echt anstrengend fand. Ich habe mir aufgrund des Klappentextes und der Hörprobe irgendwie etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt und bin etwas enttäuscht, dass dieses nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat. Für das langweilige Cover und weil mir das Buch nicht so überragend gefallen hat, ziehe ich zwei Sterne ab.

  • seffe64

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Alecxandra Stahl hat mit„Tschikago“ ein ruhiges und gleichzeitig sehr berührendes Buch vorgelegt, das mich vor allem durch seine besondere Art zu erzählen überzeugt hat. Der Schreibstil passt hervorragend und rundet alles ab. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen der Erzählerin an ihre Großeltern, deren Alltag mit ihren kleinen Eigenheiten und vor allem auch ihren kleinen, netten Streitereien sehr lebendig beschrieben werden. Besonders der Großvater bleibt im Gedächtnis, der immer sagt: „Frangfodd is schlimmer als Tschikago“ und damit dem Buch auch seinen besonderen Titel gibt. Als er stirbt, verändert sich für die Erzählerin einiges, und durch ihre Arbeit in einem Berliner Seniorenheim lernt sie viele ältere Menschen mit ihren eigenen Geschichten kennen. Besonders gefällt mir, dass Alexandra Stahl nicht nur über das Älterwerden und den Tod schreibt, sondern auch über Erinnerungen, Nähe und die kleinen Dinge, die im Leben wichtig bleiben.

  • Phoebe Caulfield

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zartes leises Buch

    Im Ersten Teil des Buches erzählt Alexandra Stahl in Versatzstücken und nicht immer chronologisch von ihren eigenen Großeltern. Von Familienanekdoten und Eigenheiten der Großeltern wird in einem leichten und charmanten Ton berichtet. Im zweiten Teil des Buches widmet sich die Autorin verschiedenen und ganz unterschiedlichen Bewohnern eines Berliner Pflegeheims. Hier engagiert sie sich im Verlauf von zehn Jahren wöchentlich mit eine Aktivitätengruppe, in welcher sie die Senioren etwas genauer kennenlernt. Sie beschreibt kleine Einblicke in deren Alltag und ihr Leben. Auch diese Beschreibungen folgend keiner stringenten Logik. Auch wenn die Autorin beschreibt, wie und warum sie sich für dieses soziale Engagement entschlossen hat, bleibt irgendwie offen, was die ersten beiden Buchteile miteinander verbindet und was das Motiv für das Buch Tschikago ist. Erst im letzten und dritten Teil wird ganz zum Schluss aufgelöst, welche Verbindung die Autorin zu den älteren Herrschaften, insbesondere den Frauen, hat. Und diese ganz zarte Band war es, welches für mich dieses Buch dann hat zu einer schönen literarischen Entdeckung werden lassen. Vor diesem Buch war mir die Autorin Alexandra Stahl kein Begriff. Auch unter dem Buch hatte ich mir ursprünglich etwas anderes vorgestellt und mich auch beim Lesen noch lange gefragt, wohin das Geschriebene denn hier führen soll und was das überhaupt für eine literarische Form ist. Und auch wenn ich beiden Fragen noch immer nicht wirklich beantworten kann, so habe ich dieses Buch wirklich gern gelesen. Eine Empfehlung für alle, die mal etwas Neues entdecken möchten. Hier passiert keine große Action oder etwa die Aufarbeitung von Familientraumata. Es ist ein stilles, zartes Buch über das Ältersein, das Gelebthaben und das Erfahren der eigenen Vergänglichkeit.

  • KräuterT

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empathie

    Der Roman von Alexandra Stahl ist etwas ganz besonderes. Die Geschichten über sich und über ihre Großeltern bilden einen Rahmen für die Erlebnisse in einer Gesprächsgruppe im Seniorenheim. Dabei beschreibt Alexandra Stahl ihre Erlebnisse mit so viel Wärme und Empathie, dass es mich förmlich hineingezogen hat in ihre erlebte Welt. Die Großeltern werden so liebevoll dargestellt mit ihrem unterfränkischen Dialekt und auch die Senioren und Seniorinnen werden in ihrer Art und Besonderheit porträtiert, dass ich sie lebhaft vor mir sehen konnte. Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig, mit vielen Wiederholungen, großen Zeilenabständen, Lücken und gänzlich ohne Zeichen für die wörtliche Rede. Obwohl sehr viel wörtliche Rede vorkommt. Darauf muss man sich einlassen (können). Das ist auch mein einziger Hinweis darauf, dass sich das Buch eventuell nicht für die breite Leserschaft eignet, sondern nur für Leser, die auch poetische Sprache und alternative Schreibstile mögen. Ich habs gemocht.

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wie werden wir zu denen, die wir sind?“

    "Tschikago“ ist ein Buch, das mich ohne Einschränkung begeistert hat. Die Autorin engagiert sich ehrenamtlich in einem Seniorenheim in Berlin. Nach dem Tod ihres Großvaters beginnt sie dort ihre Arbeit und merkt, wie eng ihre alte und ihre neue Welt miteinander verbunden sind. Die Erinnerungen der Bewohner und ihre eigenen an die Großeltern hat sie aufgeschrieben, teilweise im Dialekt. Man liest das Lächeln, die Zuneigung und das Verständnis für diese Menschen heraus, aber auch ihre Freude, dort zu sein. Sie erzählt warm, menschlich und immer wieder mit Humor. Ich musste beim Lesen oft schmunzeln und hatte das Gefühl, dass hier jemand mit echtem Interesse zuhört und weitererzählt. Ich hab’s geliebt.

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  • Produktbild: Tschikago