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Tschikago Roman

80

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10163-9

Beschreibung

Rezension

»Alexandra Stahls Roman “Tschikago“ ist das berührenste, einfühlsamste und humorvollste, was ich seit langem gelesen habe.« ("WDR5 Westart Lesen")
»Beim Lesen lacht man immer wieder auf. (...) Ein tolles Buch über die kleinen Geschichten, die uns zu denen machen, die wir sind und über die Schönheit, die im Alltag steckt - man muss nur ganz genau hinsehen.« ("Petra")
»Was bleibt von einem Leben, was sind die zwei oder drei Dinge, die man über jemanden weiß, und wer ist eigentlich der Hüter der eigenen Erinnerung. Es sind die existenziellen Fragen, die in Alexandra Stahls neuem Roman zwischen den Zeilen wabern.« ("ORF1")
»›Tschikago‹ ist berührend, macht nachdenknklich und fängt das Thema Altern und Vergängtlichkeit in vielen Facetten ein.« ("Abendzeitung")
»›Tschikago‹ ist ein guter, ein tröstender, ein liebevoller Weggefährte.« ("Main-Echo")
»Der Roman ist herrlich mitfühlend, anrührend und ausgesprochen witzig.« ("Eschborner Stadtmagazin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Claassen

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10163-9

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    aus Drensteinfurt

    5/5

    05.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komik küsst Tragik mit dem Altern

    Alexandra Stahl ist es mit ihrem doch sentimentalen Abschiedsbuch wegen des Älterwerdens famos gelungen uns Leser/innen mit zu nehmen. Komme was wolle. Zunächst ist das in orange eingerahmte winkende Foto noch nicht mit dem Text TSCHIKAGO in Verbindung zu bringen, es wird spannendbleiben. Im ersten Teil beschreibt Alexandra Stahl ihre Großeltern, zärtlich realistisch mit ihren Unterschieden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er der fluchende Handwerker und sie die Katzen Versteher in. Vielleicht muss sie erst in Teil mit dem Tod des Opas rutschen um sich aus ihrer Katzenwelt realistisch zu verwirklichen. Und dabei rutscht die Enkelin in die fragende Rolle des Opas. Im Altenheim gibt es oft die Sätze , dass es früher schön war. Zustimmung, Und das git Schwung und Elan für die Tage. Wenngleich Persönlichkeiten in ihrer Größe schrumpfen.

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urkomisch und ergreifend

    In Anekdoten und Gedankenfetzen erzählt Alexandra Stahl in "Tschikago" so mühelos vom Leben. Zwischen Berlin und einem kleinen Dorf, der Dialekt der Großmutter so nah und herzerwärmend. Als Leiterin der Biografiegruppe eines Altersheimes erzählt die Autorin so eindrücklich von den Eigenarten der BewohnerInnen - zum Teil urkomisch und berührend. Voll geistreichem Witz. “Schreiben heißt doch [Erinnerungen] festschreiben!” Zwischen laut auflachen und still ein paar Tränen der Rührung verdrücken. “Wahr ist auch, dass es ungemein tröstlich ist, die Dinge, die man nicht festhalten kann, wenigstens festzuhalten.” Mir erneut einen Anstoß gebend, unbequeme Gespräche zu führen, transgenerationale Beziehungen zu pflegen und zu stärken und Geschichten festzuhalten. Das über den Tod sprechen, als etwas unausweichlich wichtiges. Ein tolles Buch!

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urkomisch und ergreifend

    n Anekdoten und Gedankenfetzen erzählt Alexandra Stahl in "Tschikago" so mühelos vom Leben. Zwischen Berlin und einem kleinen Dorf, der Dialekt der Großmutter so nah und herzerwärmend. Als Leiterin der Biografiegruppe eines Altersheimes erzählt die Autorin so eindrücklich von den Eigenarten der BewohnerInnen - zum Teil urkomisch und berührend. Voll geistreichem Witz. “Schreiben heißt doch [Erinnerungen] festschreiben!” Zwischen laut auflachen und still ein paar Tränen der Rührung verdrücken. “Wahr ist auch, dass es ungemein tröstlich ist, die Dinge, die man nicht festhalten kann, wenigstens festzuhalten.” Mir erneut einen Anstoß gebend, unbequeme Gespräche zu führen, transgenerationale Beziehungen zu pflegen und zu stärken und Geschichten festzuhalten. Das über den Tod sprechen, als etwas unausweichlich wichtiges. Ein tolles Buch!

  • Leo

    aus Aalen

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine Homage an das Älter werden

    Alexandra wächst in einem sehr beschaulichen Dorf in Franken auf. Bei den Großeltern verbringt sie Stunden, Tage, Wochen, Jahre und der fluchende Elektriker ist ein liebenswerter alter Kauz und die Großmutter liebt Katzen über alles. Hier werden Erinnerungen ausgetauscht und geschaffen und der Großvater berichtet immer wieder gerne, dass er ja fast Amerikaner geworden wäre. Alexandra fühlt sich hier wohl, zu Hause und der Tod trifft sie unerwartet, hart und sie strauchelt und beginnt dann einen neuen Weg. In einem Berliner Seniorenheim findet sie Zugang zu vielen alten Menschen und in ihrer Biografiegruppe darf sie an deren Leben teilhaben. Diese Gespräche helfen ihr die Trauer zu verarbeiten, den Tod zu akzeptieren, das Leben auszukosten und nach vorne zu schauen. Nachdenklich, traurig, aber auch mit viel Mut und auch Komik, hat Alexandra Stahl diese Geschichte geschrieben. Eine Homage an das Älter werden und an das Leben an sich. Ohne Effekthascherei und auf die Tränendrüse zu drücken, aber mit ganz viel echtem Gefühl und auch Mut. Auf geht es, nach Tschikago.

  • seffe64

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Alecxandra Stahl hat mit„Tschikago“ ein ruhiges und gleichzeitig sehr berührendes Buch vorgelegt, das mich vor allem durch seine besondere Art zu erzählen überzeugt hat. Der Schreibstil passt hervorragend und rundet alles ab. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen der Erzählerin an ihre Großeltern, deren Alltag mit ihren kleinen Eigenheiten und vor allem auch ihren kleinen, netten Streitereien sehr lebendig beschrieben werden. Besonders der Großvater bleibt im Gedächtnis, der immer sagt: „Frangfodd is schlimmer als Tschikago“ und damit dem Buch auch seinen besonderen Titel gibt. Als er stirbt, verändert sich für die Erzählerin einiges, und durch ihre Arbeit in einem Berliner Seniorenheim lernt sie viele ältere Menschen mit ihren eigenen Geschichten kennen. Besonders gefällt mir, dass Alexandra Stahl nicht nur über das Älterwerden und den Tod schreibt, sondern auch über Erinnerungen, Nähe und die kleinen Dinge, die im Leben wichtig bleiben.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wie werden wir zu denen, die wir sind?“

    "Tschikago“ ist ein Buch, das mich ohne Einschränkung begeistert hat. Die Autorin engagiert sich ehrenamtlich in einem Seniorenheim in Berlin. Nach dem Tod ihres Großvaters beginnt sie dort ihre Arbeit und merkt, wie eng ihre alte und ihre neue Welt miteinander verbunden sind. Die Erinnerungen der Bewohner und ihre eigenen an die Großeltern hat sie aufgeschrieben, teilweise im Dialekt. Man liest das Lächeln, die Zuneigung und das Verständnis für diese Menschen heraus, aber auch ihre Freude, dort zu sein. Sie erzählt warm, menschlich und immer wieder mit Humor. Ich musste beim Lesen oft schmunzeln und hatte das Gefühl, dass hier jemand mit echtem Interesse zuhört und weitererzählt. Ich hab’s geliebt.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    3/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich hätte mir einen anderen Abschluss gewünscht

    „Tschikago“ erzählt, sehr warmherzig und mit viel Humor von Abschiednehmen und Älterwerden. Zu Beginn lesen wir von den Großeltern der Autorin, die in einem fränkischen Dorf leben, teilweise im Dialekt geschrieben, aber durchaus verständlich. Wir tauchen hier ab ins Zusammenleben der Großeltern, mit all ihren kleinen Maken, ihren persönlichen Ritualen und dem gemeinsamen Älterwerden. Den Einstieg habe ich mit viel Vergnügen gelesen. Nach dem Tod des Großvaters geht es weiter mit Gesprächen in einem Berliner Seniorenheim, die die Autorin in einer Biografiegruppe leitet. Die Gespräche sind durchaus mit viel Situationskomik durchzogen, wenn die Hörgeräte nicht getragen werden, kommt es schon häufig zu skurrilen Dialogen. Auch hier kristallisiert sich das Thema, wenn auch anders umgesetzt, stark heraus. Im letzten Kapitel geht es überwiegend um den Schreibprozess zu ihrem Buch. Da konnte ich den roten Faden leider nicht immer wiederfinden. Nach dem starken Einstieg, hatte ich mir doch einen etwas anderen Abschluss gewünscht.

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