KI-Beratung Beta

Produktbild: Der gefährlichste Ort
- 70%

Der gefährlichste Ort Häusliche Gewalt und Femizid. Eine Staatsanwältin kämpft gegen Systemversagen - Kriminalroman

7
70% sparen

4,49 € 14,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt.

*befristete Preissenkung des Verlages.


Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2772

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4103 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074127

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

2772

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4103 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074127

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jessi

    5/5

    27.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unglaublich stark

    "Der gefährlichste Ort für jede Frau in Deutschland ist unabhängig von ihrer sozialen Klasse, Religion oder ihrem sonstigen Background nach wie vor statistisch sehr klar festzumachen: Es ist ihr Zuhause." (Maike Möller-Engelmann, Nachwort) Dieses Buch ist wirklich nicht ohne und da sollte man sich auch darauf einstellen. Anfangs habe ich etwas gebraucht, um reinzukommen, da die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind. Beispielsweise Mara der Anwältin, Ella dem kleinen Mädchen, Clara und Nina. Anfangs braucht man eine Weile bis man verstanden hat wer die einzelnen Personen sind, wie sie in die Geschichte passen und ob sie miteinander zu tun haben. Sprachlich fand ich es unheimlich gut geschrieben. Man erkennt deutlich die Unterschiede zwischen den Personen, ihr Alter und ihren Dialekt. Das fand ich auch sehr abwechslungsreich und hilfreich, um die Personen besser zu unterscheiden. Die Handlung ist realistisch und detailgetreu geschrieben, super ausführlich recherchiert, was man auch spätestens beim Nachwort, den Anmerkungen und der Danksagung sieht. Ich habe hier wirklich mitgebangt, mich aufgeregt, gepackt von diesen unterschiedlichen Schicksalen und dem unklaren Ausgang. Die Einblicke von außen bzw. die Aussagen über den vermeintlichen Mörder und das Opfer lassen einen mit tausend Fragezeichen zurück. Haben sich die Menschen so blenden lassen und er so gut geschauspielert oder was ist hier genau passiert? Oder schafft der Täter hier die klassische Täter-Opfer-Umkehr, um alle zu blenden? Das Nachwort behandelt noch einmal Femizide im allgemeinen und die Zahlen dahinter. Außerdem wird beschrieben wie realitätsgetreu die Fälle und ihre gerichtliche Ahndung in diesem Buch sind. Insgesamt ein wirklich wichtiges und nicht zu unterschätzendes Buch. Für mich ein 4,5 Sterne Buch.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    18.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sollten Männer lesen, die Gewalt gegenüber Frauen gutheißen

    MAIKE MÖLLER-ENGEMANN: DER GEFÄHRLICHSTE ORT Häusliche Gewalt und Femizid. Eine Staatsanwältin kämpft gegen Systemversagen – Kriminalroman Alle zwei Tage wird in Deutschland eine Frau ermordet – weil sie eine Frau ist. Und der gefährlichste Ort ist ihr Zuhause. Ein Mann gesteht den Mord an seiner Frau – und zieht sein Geständnis dann zurück. Ohne Beweise droht der Fall zu scheitern. Und die einzige Zeugin, seine neunjährige Tochter, ist spurlos verschwunden. Während Staatsanwältin Mara Sandmann ermittelt, tauchen immer neue, verstörende Hinweise auf. Doch die Spuren führen sie nicht nur zu einem Mord, sondern auch zu einem tiefen Systemversagen, das Frauen und Kinder im Stich lässt. Inmitten von Traumata und Gewalt muss Mara alles riskieren, um die schreckliche Wahrheit ans Licht zu bringen. Zum einen ist das Buch ein spannender Krimi. Zum anderen zeigt es die diversen Gewalttätigkeiten gegenüber und den sexuellen Missbrauch von Frauen auf, inclusive Kindesmißbrauch und Gewalt innerhalb der Familie. Natürlich hat fast jede Person in der Geschichte ihre eigenen Erfahrungen gemacht – andererseits ist es ja tatsächlich so, daß die überwältigende Mehrheit von Frauen und Mädchen sexuelle Gewalt in unterschiedlichen Nuancen erleben muß. Die Autorin hat sich von echten Fällen inspirieren lassen, die letztlich miteinander verwoben sind wie ein Netz. Für mich war das eine sehr gelungene Mischung aus Krimi und Sachbuch. Erschreckend realistisch, politisch brisant und ungeschönt: ein hochaktueller, schonungsloser Kriminalroman über häusliche Gewalt, Femizide und den Kampf um Gerechtigkeit. Intensiv, erschütternd und nah an der Realität. Frauen werden es lesen (Triggerwarnung!) und Männer sollten es lesen; das werden aber nur die tun, die nicht die „vergifteten Pralinen in der Schachtel sind.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Nichts für Zartbesaitete!

    Der Titel dieses Krimis muss mit den Worten „für Frauen ist das eigene Heim“ vervollständigt werden, denn jeden 2. Tag wird in Deutschland eine Frau ermordet. Einfach, weil sie eben eine Frau ist. Auch in Österreich ist keine Insel der Seligen. Von Jänner bis heute (23.08.) sind im Jahr 2026 bereits 16 Frauen ermordet worden (2025: 29). Das letzte Opfer ist ein achtjähriges Mädchen, der Täter sein Vater. Und damit sind wir bei den Tätern. Der ist nur äußerst selten der große Unbekannte, sondern vor allem Ehemann, Vater oder Bruder. Ebenso wenig ist der unbeleuchtete Parkplatz oder die dunkle Unterführung der Tatort. Nein, es sind die eigenen vier Wände. Das Erschreckende an all diesen Frauenmorden ist, dass sie nicht aus heiterem Himmel kommen, sondern dass die Anzeichen von der Umgebung (und manchmal auch von den späteren Opfern) nicht richtig wahrgenommen, ja geflissentlich ignoriert werden. Im Nachhinein wollen es Angehörige, FreundInnen oder Nachbarn immer schon gewusst haben. Zudem werden Frauen, wenn sie sich aufraffen können, Anzeige zu erstatten, häufig nicht ernst genommen. Und wenn es doch zu einem Gerichtsverfahren kommt, versuchen die Anwälte der Täter alles, aber auch wirklich alles, die Glaubwürdigkeit der Opfer zu untergraben und schrecken dabei vor nichts zurück. All das findet sich in diesem Krimi von Maike Möller-Engemann. In drastischen Bildern und Worten, die möglicherweise für Zartbesaitete kaum lesbar sein könnten, schildert die Autorin die Ereignisse ohne dabei voyeuristisch zu sein. Am Beginn des Krimis steht ein eigenartiges Zusammentreffen, in dem ein Mann den Mord an seiner Frau gesteht, das Geständnis wenig später aber widerruft. Die einzige mögliche Tatzeugin, die gemeinsame neunjährige Tochter, ist spurlos verschwunden. Hat sie sich versteckt oder ist sie ebenfalls ermordet worden? Diese Geschichte fesselt die Leser und ist gleichzeitig aber auch brutal und teilweise verstörend. Besonders erschreckend finde ich die Beschreibung der Realitätsnähe von häuslicher Gewalt, dem Umgang mit den betroffenen Frauen und Kindern, denen die Gesellschaft immer wieder einen vorhält, an der Situation selbst Schuld zu tragen. Zudem erschreckt der Umgang der Behörden und des Rechtssystems mit den Opfern. Hier in der sehr authentischen Fiktion treffen eine engagierte Kriminalbeamtin und eine ebensolche Staatsanwältin aufeinander, die alles daran setzen, Zeugen wie das Kind zu finden, um der Verteidigung den Wind aus den Segeln zu nehmen und den Täter zur Höchststrafe verurteilen zu können. Fazit: Diesem Krimi, der sich von der Masse der Kriminalromane durch seine beklemmende Authentizität abhebt, weshalb er nicht einfach zu lesen ist, gebe ich 5 Sterne.

  • Jürg K.

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Lebensgeschichte, wertvoll

    Für mich ist dieser Kriminalroman erschreckend realistisch, schonungslos. Der Inhalt, häusliche Gewalt, Femizide, sehr nahe an der Realität erzählt. Was mich an diesem Roman am tiefsten trifft, ist nicht der Mord selbst, sondern die nüchterne Tatsache, die darübersteht wie ein drohender Himmel. Alle zwei Tage wird in Deutschland eine Frau ermordet, weil sie eine Frau ist. Diese Zahl ist kein Hintergrundrauschen, sie ist ein Schrei. Und genau so liest sich die Geschichte, als würde jemand endlich nicht mehr wegschauen. Der Mann, der gesteht und dann zurückrudert, wirkt für mich wie ein Symbol für all die Täter, die sich in Ausreden, Schweigen und gesellschaftliche Blindheit flüchten. Doch das Verschwinden der Tochter ist der Moment, in dem mir die Luft wegbleibt. Ein Kind, das die Wahrheit in sich trägt und gleichzeitig das verletzlichste Opfer eines Systems ist, das immer erst reagiert, wenn es zu spät ist. Mara Sandmann bewegt sich durch diese Welt wie jemand, der weiss, dass jeder Schritt schmerzt. Ihre Ermittlungen sind kein klassisches Puzzle, sondern ein Gang durch Räume, in denen Gewalt normalisiert wurde. Jeder Hinweis zeigt nicht nur einen Täter, sondern ein Netz aus Versäumnissen, Bagatellisierungen, routiniertem Wegsehen. Für mich ist dieser Roman nicht nur spannend, sondern notwendig. Er zwingt dazu, die Realität zu fühlen, nicht nur zu kennen. Und er lässt einen mit der unbequemen Erkenntnis zurück, dass Gerechtigkeit kein abstrakter Begriff ist, sondern ein täglicher Kampf einer, den wir viel zu oft verlieren.

  • Darkplotdiaries - Manuel

    4/5

    17.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kriminalroman, der wichtige Themen in den Mittelpunkt rückt

    Auf „Der gefährlichste Ort“ von Maike Möller-Engemann bin ich tatsächlich durch Instagram aufmerksam geworden. Schon als ich gesehen habe, mit welchen Themen sich das Buch beschäftigt, wusste ich, dass ich es gerne lesen möchte. Häusliche Gewalt und Femizide sind erschreckende Realität und gerade deshalb finde ich es wichtig, dass auch Literatur diesen Themen Raum gibt. Im Mittelpunkt steht Staatsanwältin Mara Sandmann. Ein Mann gesteht den Mord an seiner Frau, zieht sein Geständnis jedoch kurz darauf zurück. Beweise fehlen und ausgerechnet die einzige Zeugin, seine neunjährige Tochter, ist verschwunden. Bei ihren Ermittlungen stößt Mara zunehmend auf Hinweise, die weit über einen einzelnen Mordfall hinausgehen. Mir hat der Kriminalroman wirklich sehr gut gefallen. Maike Möller-Engemann schreibt angenehm flüssig und verständlich, wodurch ich sehr schnell in der Geschichte war. Gleichzeitig schafft sie es, die ernsten Themen des Buches in eine spannende Handlung einzubetten, ohne dass ihre Bedeutung dabei für mich in den Hintergrund gerückt ist. Besonders beschäftigt hat mich, wie deutlich der Roman den Blick auf häusliche Gewalt, Femizide und den gesellschaftlichen Umgang mit Betroffenen richtet. Es sind schwere Themen, die innerhalb der Geschichte nicht nur als Mittel zum Zweck eingesetzt werden, sondern einen wesentlichen Bestandteil des Romans bilden. Dadurch hat mich das Buch nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Die Verbindung aus Kriminalfall und gesellschaftlich relevanten Themen hat für mich sehr gut funktioniert. Gerade weil hinter der fiktiven Geschichte Probleme stehen, die auch in der Realität existieren, blieb mir das Gelesene noch einmal auf eine andere Weise im Gedächtnis. Für mich ist „Der gefährlichste Ort“ deshalb nicht einfach nur ein spannender Kriminalroman. Es ist gleichzeitig ein Buch, das den Blick auf eine erschreckende Realität richtet und wichtigen Themen Raum gibt, über die meiner Meinung nach noch immer viel zu wenig gesprochen wird. Ein Kriminalroman, der mich sowohl mit seinem Fall als auch mit seinen ernsten und wichtigen Themen überzeugen konnte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der gefährlichste Ort