Produktbild: Geteiltes Haus
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Geteiltes Haus

80

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15006

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

880 (Printausgabe)

Dateigröße

1524 KB

Originaltitel

Rozpuleny´ dum

Übersetzt von

Sophia Marzolff

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616354

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

15006

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

880 (Printausgabe)

Dateigröße

1524 KB

Originaltitel

Rozpuleny´ dum

Übersetzt von

Sophia Marzolff

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616354

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    19.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein besonderes Zeitdokument

    "Geteiltes Haus" von Alice Horáčková ist ein Roman, der auf der Familiengeschichte der Autorin beruht. Auf über 800 Seiten beschreibt die Autorin die Geschehnisse in Benetzko im Sudetenland über den Zeitraum von der K.-u.-k.-Monarchie bis zur Nachkriegszeit. Der Roman ist zum einen eine Familiensaga, zum anderen aber auch ein Zeitdokument der besonderen Art. In Benetzko leben Zdenka und Anežka, die eine tschechisch, die andere deutsch. Um deren Familien und natürlich sie selbst geht es in diesem Roman. Die Autorin beschreibt spannend und fesselnd die Geschichte in einer Region, die mir nicht näher bekannt ist. Natürlich haben wir alle wohl schon einige historische Romane aus dieser Zeit gelesen, trotzdem ist der Roman etwas besonderes. Er zeigt nicht nur die Schicksale von Zdenka und Anežka und ihren Familien auf, er beschreibt auch sehr eindrücklich, wie aus Freunden aus zwei Nationen Feinde werden können. Wir erleben Denunziationen, Machtgehabe, Rache, Widerstand und vieles mehr. Horáčková lässt uns an ihrer Familiengeschichte aus verschiedenen Perspektiven teilhaben. Dabei geht sie sehr empathisch auf die unterschiedlichen Gefühle der verschiedenen Protagonist*innen ein. Daneben beschreibt sie aber auch das schwere Leben im Riesengebirge. "Ein halbes Jahr schneit es, den Rest des Jahres ist es kalt" Wir erfahren von Wilderern, aber auch von ungeliebten Schwiegermüttern, von Profiteuren und Benachteiligten dieser schrecklichen Zeit. Trotz der über 800 Seiten ist mir der Roman nie langweilig geworden. Einmal begonnen, wollte ich ihn auch nicht mehr weglegen. Ich empfehle dieses Zeitdokument sehr gerne weiter! Es zeigt, wie schnell aus Freundschaften Feindschaften werden können, was politische Indoktrination bewirken kann. Es zeigt aber auch, dass trotz den Unterschiede Freundschaften bestehen können. Mich hat der Roman sehr beeindruckt. Leider werden genau die Personen, die es eigentlich lesen sollten, es nicht lesen... Ein großartiger Roman, der die 5 Sterne verdient hat! Ich bin übrigens mit Google-Earth extra nach Benetzko "gereist", um mir ein besseres Bild von der Landschaft zu machen.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein starkes Buch in allen Belangen.

    Dies ist ein Roman, den man sich ob seiner Mächtigkeit erstmal zutrauen muss. Tut man dies, so offenbart sich einem ein Stück Historie, in einem Landstrich, welchen man als Außenstehende*r oft nicht kennt - das Riesengebirge in Tschechien, mit seiner wechselhafter Geschichte und dem starken Einfluss deutscher Bewohner. Dies wird von der tschechischen Autorin äußerst interessant und spannend erzählt. Die Gepflogenheiten der damaligen Zeit, mögen einen manchmal erschrecken, doch der Umgang miteinander nach Ende des 1. Weltkrieges, bis nach Ende des 2. war ein gänzlich anderer. Man fügte sich in Gegebenheiten ein, arrangierte sich. Erst recht die kleinen Leute. Dass dieses sich fügen erneut in einer großen Katastrophe endete, ist dann den Deutschen, als sie man vertrieb, schmerzlich bewusst geworden. So wurden Freundschaften, teils gar Beziehungen, zerrissen. Da ich über die Historie Tschechiens, in der damaligen Zeit, so gut wie nichts weiß, fand ich den Roman sehr interessant. Lebenswege, Schicksale und Entwicklungen der Charaktere sind nachvollziehbar und schlüssig. Auf einzelne Aspekte einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen, da es doch eine sehr komplexe Geschichte ist. Hauptprotagonistinnen sind Zdenka und Anežka, ihre unerschütterliche Freundschaft zueinander. Auch wenn die Wirren der Ereignisse sie letztlich gnadenlos in andere Richtungen treiben. Fazit: das perfekte Buch für Geschichtsinteressierte und welche, die auch gern Familiensagas lesen. Mich regte dieses Buch außerdem an, einige historische Ereignisse im Nachhinein selber zu recherchieren. Das Cover ist schlicht und passend gestaltet, wie man es vom Verlag gewöhnt ist.

  • Bewertung

    aus Striegistal

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geteiltes Haus

    Wenn man im Riesengebirge oder im Erzgebirge unterwegs ist, begegnen sie einem immer wieder. Die Zeugen vergangener Generationen aus einer Zeit, wo sie dem kargen Boden Ernten abtrotzten, sich um ihre Tiere sorgten, ihre Familien versorgten. In Orten wie Königsmühle kann man die vergangene Zeit spüren. Auch wenn Alice Horáckovás Buch im Riesengebirge spielt, dieses Drama, dass Dorfgemeinschaften und Familien entzweite, ereignete sich an all diesen Orten. Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin anhand der Freundschaft der beiden Mädchen Zdenka und Anezka die damalige Zeit wiedergibt, und zwar aus der Sicht der einfachen Leute – der Dorfgemeinschaft, wo vielmals ganz andere Dinge im Vordergrund standen und nicht die Politik. Aber diese streckte ihre Tentakel auch in diese Dörfer aus und aus Freunden wurden Konkurrenten, Spione – all die hässlichen Seiten zeigten sich. Und ich habe immer mehr verstanden, wie es zu dem Bruch; dem Hass gekommen ist. Einfach aus den Handlungen der Einwohner. Die einen hilflos, die anderen Gewinner bis sich das Blatt wendete und was blieb übrig? Ein Buch, dass ich lange wirken lassen musste. Es ist traurig, es war zum Teil verstörend, aber es öffnet die Augen und mahnt eindringlich mit leiser Stimme. Der Schreibstil ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist zum einen erzählend, hält sich aber kaum mit großen Bildern aus. Zum Teil klingt er wie eine monotone Zeugenaussage. Mir hat es sehr gut gefallen und beim nächsten Besuch in der Region werde ich vielleicht einen Hauch eines Echos diesen Romans spüren.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine faszinierende Familiengeschichte!

    Bei dem Roman „Geteiltes Haus“ von Alice Horáčková handelt es sich um eine Familiengeschichte, die mich von Anfang an faszinierte und in ihren Bann zog. Da ich sehr an Geschichte interessiert bin, finde ich gleich zu Anfang die Einteilung des Inhaltsverzeichnisses als eine Art Zeitleiste von der k.-u.-k.-Monarchie bis zur Dritten Republik hilfreich. Dass sich die Geschichte im Riesengebirge abspielt und man als Leserin bzw. Leser die Entwicklung von Zdenka und Anezka, zweier Frauen, die im Grenzgebiet aufwachsen, hautnah miterlebt, ist sehr spannend und aufschlussreich. Das Buch umfasst 740 Seiten, sodass den verschiedenen Handlungssträngen genügend Raum und Zeit gegeben wurde. Ganz hinten gibt es sogar eine Auflistung der wichtigsten Personen, die sich lohnt, gleich zu Anfang zu lesen, um eine grobe Orientierung zu haben. Mein Fazit: Ein großartiger und lesenswerter Roman!

  • Dana09

    aus Altomünster

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In diesem Roman steckt auch ein Teil meiner Familiengeschichte

    Da die Familie meines Vaters aus dem Sudetenland stammt und nach dem 2. Weltkrieg vertrieben wurde, hat „Geteiltes Haus“ mein Interesse geweckt. Der Prolog wäre genau so von meiner Oma oder meiner Tante geschrieben worden. Auch sie (mein Vater war damals erst 10 Jahre alt) fühlten sich in dem kleinen Dorf in Oberbayern keinesfalls willkommen und lange unwohl. Aus den Erzählungen meiner Oma weiß ich, dass das Zusammenleben zwischen Deutschen und Tschechen auch vorher nicht immer einfach und konfliktlos war. Vor diesem Hintergrund erzählt Alice Horáčková ihre Geschichte vom Leben und Miteinander der Bewohner des höchstgelegenen tschechischen Dorfes. Dabei gelingt es ihr, persönliche Erlebnisse mit politischen und historischen Ereignissen zu verbinden. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass meine Familiengeschichte sehr ähnlich ist. Kurioserweise trägt die kleine Dolfi den Namen meiner Großmutter: Adolfine. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin großen Wert auf die Ausarbeitung ihrer Figuren gelegt hat. Durch detaillierte und einfühlsame Beschreibungen werden sämtliche Charaktere greifbar und zum Leben erweckt. Auch das kleine Dorf ist so anschaulich und bildhaft geschildert, dass es vor meinem inneren Auge entsteht. Diese tiefgründige und atmosphärische Familiengeschichte konnte mich von Anfang an fesseln und begeistern. Die komplexen Verbindungen zwischen Politik, Historie und persönlicher Biografie einer Familie sind gelungen und fügen sich zu einem bemerkenswerten Gesamtwerk zusammen. Trotz der ca. 730 Seiten und der (leider) ziemlich kleinen Schrift konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Neben der kleinen Schrift ist mein einziger Kritikpunkt, dass ich mir manchmal einen ruhigeren Lesefluss gewünscht hätte. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie den verschiedenen Personen und Handlungen bringen Unruhe beim Lesen. Dieser Eindruck hat aber keinen negativen Einfluss auf meine Bewertung. „Geteiltes Haus“ ist für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die facettenreiche Familiensagas vor historischem Hintergrund lieben. Da mir dieses Buch viele interessante und angenehme Lesestunden geschenkt hat, bekommt es von mir die Höchstwertung.

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