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Produktbild: Die Passantin
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Die Passantin

20

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11796

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/2,6 cm

Gewicht

284 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6214-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11796

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/2,6 cm

Gewicht

284 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6214-6

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Befreiung einer Frau aus dem goldenen Käfig

    Es war mein erstes Buch von Nina George, und es wird nicht mein letztes sein. Gefunden in der Ferienwohnung - danke an die unbekannte Vorbesitzerin! Jeanne Patou, die Passantin, ist eine (fiktive) weltberühmte Schauspielerin, die zwar für den Germanwings-Flug, der in den Pyrenäen zerschellte, registriert ist, dann aber doch nicht im Flieger sitzt. Als die Medien über ihr vermeintliches Ableben berichten, nutzt sie die Chance und taucht unter, um sich aus ihrem alten Leben zu befreien. Was gar nicht so einfach ist, denn neben ihrem Mann, der ihr auch ihren Künstlernamen verpasste, gibt es noch Eltern und Töchter, und die Verbindungen zu diesen zu kappen, fällt schwer. Und sich ewig zu verkriechen, funktioniert auch nicht, und von irgendetwas muss sie ja auch leben. Mir hat gut gefallen, dass Nina Georges Geschichte des Untertauchens der fiktiven prominenten Schauspielerin nicht als wunderbare Fügung beschrieben wird, sondern sehr real - die Autorin denkt hier an viele Kleinigkeiten, die dann das Untertauchen erst möglich machen. Auch ist der Roman nicht linear erzählt, sondern man weiß als Leserin von Anfang an, worauf es hinausläuft. Der Roman ist in drei Teile unterteilt, Teil 1 wird aus Jeannes Sicht erzählt, immer abwechselnd zwischen den Jahren 2015 (Absturz) und 2019 (zufälliges Treffen mit Bernard). Im zweiten Teil wird dann die Zeit dazwischen aus der Sicht von Nina erzählt, einer spanischen Polizistin, die auch im Haus der Frauen wohnt, in der Jeanne unterkommt. Und der dritte Teil nimmt dann den Faden vom ersten Teil (2019) wieder auf, hier wechselt die Erzählperspektive zwischen Claire (der neuen Frau Bernards), Alva (ursprünglicher Name von Jeanne) und Nina. Der dritte Teil bringt die Geschichte dann fast linear zum Abschluss. Es ist vielleicht eher in Frauenbuch (weibliche Autorin, inhaltlich geht es viel um die Rolle der Frau und das, was Männer immer noch meinen, sich der Frau gegenüber herausnehmen zu können), aber vom Plot sicher auch für Männer interessant. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, sowohl für den Inhalt als auch für den Schreibstil.

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch wie ein wütender Aufschrei

    Seit "Die Schönheit der Nacht" habe ich auf eine Geschichte mit derselben Durchschlagskraft aus Nina Georges Feder gewartet, und mit "Die Passantin" ist sie nun endlich gekommen. Was für ein Konzept! Eine gefeierte Schauspielerin, die nach einem Flugzeugabsturz mit ihr auf der Passagierliste für tot gehalten wird, und beschließt, das auch zu bleiben - aber aus welchen Gründen! Und mit welch unnachahmlichem, unnachgiebigem Schreibstil! Einmal mehr ziehe ich meinen Hut vor dieser Schriftstellerin. Sie treibt ihre Passantin durch die Gassen, erst langsam, beobachtend, sich erinnernd, dann zielstrebig ihren eigenen Weg erkundend. Sie packt eine Erzählung über Abhängigkeit und Gewalt gegen Frauen und stellt sie vor den Hintergrund der katalanischen Proteste in Barcelona 2019, lässt die Stimmung immer mehr hochkochen, immer mehr Spannung aufkommen, bis sie sich schließlich unvermeidlich in einem befreienden Finalakt entlädt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, die wieder zu sich selbst findet

    Jeanne Patou ist eine gefeierte Schauspielerin. Doch sie kommt bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben, oder zumindest lässt sie es die Welt glauben. Der Zufall spielt ihr in die Hände, so dass sie ihren eigenen Tod vortäuschen kann und so ihrem bisherigen Leben entfliehen kann. Denn Jeanne gibt es eigentlich gar nicht, sie wurde von ihrem Mann Bernard ins Leben gerufen. Und so taucht sie in den Straßen Barcelonas unter, findet zurück zu sich selbst in d hat so die Kraft auch wieder ins Leben zu treten. Als Passantin begegnet sie ihrem Mann über 4 Jahre später wieder, aber nicht mehr als Jeanne. Das Buch ist aus Sicht von Jeannes eigentlichem Ich erzählt. Anfangs fand ich dies verwirrend, doch dranbleiben lohnt sich. Manchmal überwältigt einen das Leben und man wünscht sich, nicht mehr da zu sein, dem anstrengenden zu entfliehen. So geht es Jeanne. Doch leider kann man nicht nur einen Teil abbrechen, wen man einen solchen Schritt geht. Und so treibt sie die Liebe zu ihren Töchtern an, wieder zurück ins Leben zu finden in d sich dem Mann entgegen zu stellen, der Jeanne erschaffen hat und gleichzeitig kaputt gemacht hat, innerlich. Gewalt in der Partnerschaft, der Weg, sich selbst zu finden und die Rolle von Frauen werden hier thematisiert und auf den Punkt gebracht. Teils mit sehr direkter Sprache, aber ohne Schnickschnack hat mich dieses Buch doch sehr bewegt. Ein toller Roman, den ich gern weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau auf dem Weg zu sich selbst

    Jeanne Patou, ein absoluter Star in der Filmwelt wird für tot gehalten. Dieser Umstand wird für Sie ein Passierschein in ein anderes Leben, erstmal ins Unbekannte, eine Chance ? Gut oder nicht ? Welchen Preis zahlt Sie dafür ? Ein starkes, intensives, packendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles hinterlassen, aber zu welchem Preis?

    Jeanne Patou verschwindet aus ihrem eigenen Leben. Aber zu welchem Preis? Sie hinterlässt ihre Familie, ihren Ehemann und ihren Job, um unterzutauchen und sich selbst zu finden. Nina George beschreibt die Reise von Jeannes Selbstfindung mit so vielen unterschiedlichen Emotionen und Eindrücken - Wut, Sehnsucht, Trauer, Einsamkeit, aber auch Mut, Zusammenhalt und Emanzipation. Tolles Buch, jedoch nicht unbedingt leicht zu lesen.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Beyer

    J. Beyer

    Thalia Rostock – Kröpeliner Tor Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, eine radikale Entscheidung - eine kraftvolle Geschichte

    Ob auf dem Bücherschiff von Monsieur Perdu oder in der magischen Bibliothek der Buks, die Geschichten, die Nina George schreibt, begeistern mich immer. Mit DIE PASSANTIN begibt sich die Autorin auf neue Pfade und legt ein feministisches, unglaublich berührendes Buch vor. In diesem wird die berühmte Schauspielerin Jeanne für tot gehalten. Sie nutzt diese Chance, um es zu bleiben, wird unsichtbar, in einem Haus mit anderen unsichtbaren Frauen und ihren Geschichten. Doch was treibt sie zu so einer extremen Handlung? Und wer ist sie, nachdem sie all ihre Rollen abgelegt hat? Dem auf den Grund zu gehen, ist unbequem, spannend, erschütternd.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr bemerkenswertes, großartiges, kluges, wütendes, scharfsinniges und feministisches Buch

    Nina George, sonst bekannt für ihre eher leichten, unterhaltsamen Romane, hat hier ein sehr bemerkenswertes, großartiges, kluges, wütendes, scharfsinniges, feministisches und wortgewaltiges Buch geschrieben, das auch durch seine eigene und klare Sprache besticht und begeistert. Ein ungewöhnliches Buch und eine starke Geschichte über eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Als die bekannte Schauspielerin Jeanne Patou, einer inneren Stimme folgend, ihren Flug in Barcelona nicht antritt und im Gewühl der Rambla verschwindet, hat sie eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Denn dieser Flug ist der schreckliche Flugzeugabsturz 2015 in den französischen Alpen, bei dem alle Passagiere ums Leben kommen. Als Jeanne dies in den Nachrichten hört, taucht sie unter, findet Unterschlupf in einem ganz besonderen Haus, in dem nur Frauen leben, die beschädigt wurden. Wie auch sie, denn ihre Beziehung mit ihrem Ehemann Bernard ist fatal, weil sie obsessiv und vereinnahmend ist. Aber nicht nur das macht ihr ihre Entscheidung leichter, sondern auch, dass sie unsichtbar sein möchte, statt immer in der Öffentlichkeit zu stehen unter einem Namen, der gar nicht ihr richtiger ist und den er ihr gegeben hat. Nach einiger Zeit wird sie für tot erklärt, sie lernt die Geschichten der anderen Frauen kennen, lebt ein unauffälliges, einfaches Leben, und das bestimmt in den nächsten Jahren ihren Alltag in Barcelona. Bis sie eines Tages ihrem Ehemann und dessen neuer Frau auf der Rambla gegenübersteht...
  • Zum Bewerterprofil von Coco

    Coco

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Flucht und ein Neubeginn

    Ein zutiefst bewegender Roman voller Weisheit und Wut. Ein Buch ohne Filter. ''Wer liest verpasst nichts und erlebt alles.'' Die Passantin ist ein Buch, welches ich jeder Frau empfehlen würde.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend, rasant und lange nachhallend

    Nach dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen gelten alle Passagiere als tot. Auch die fiktive Schauspielerin Jeanne Patou. Diese hatte sich allerdings kurzfristig entschieden nicht in das Flugzeug zu steigen. Sie nutzt die Chance unterzutauchen und beginnt eine neues Leben in einem Frauenhaus inmitten anderer vom Leben gezeichneter Frauen. Nach knapp fünf Jahren nimmt sie an einer Demo teil und steht plötzlich vor ihrem Ehemann.. Beeindruckend, rasant und lange nachhallend: Eine Geschichte über Emanzipation und die Suche nach dem eigenen Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende A. Geißler

    Auszubildende A. Geißler

    Thalia Berlin – Schönhauser Allee Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre, wenn du dein altes Leben einfach hinter dir lassen und ganz neu beginnen könntest?

    Genau das tut die Schauspielerin Jeanne Patou, nachdem sie offiziell für tot erklärt wird. Sie nutzt diese Chance, um anonym als neue Person unterzutauchen und ihrem kontrollierenden Ehemann zu entkommen. In Barcelona findet sie Zuflucht in einem Haus für untergetauchte Frauen. Dort lernt sie nicht nur die Geschichten der anderen kennen, sondern setzt sich langsam auch mit ihrem eigenen Schmerz und ihren Ängsten auseinander. Viereinhalb Jahre später begegnet sie ihrem Mann unerwartet erneut – mitten unter den Passant*innen. Auf einmal muss Jeanne sich nicht nur ihm stellen, sondern vor allem sich selbst. Der Roman erzählt Jeannes Geschichte in zwei Zeitebenen: die Jeanne, die ihr altes Leben gerade erst abstreift, und die Jeanne, die sich nach Jahren der Flucht ihrer Vergangenheit stellt. Diese Perspektivwechsel sorgen für durchgehende Spannung. Zusätzlich wird die Sicht einer weiteren Frau aus dem Haus in Barcelona eingebunden, was dem Roman noch mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Eine berührende Geschichte über Selbstfindung, Freiheit und weibliche Stärke – poetisch, intensiv und unglaublich fesselnd.

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