Produktbild: Die Passantin
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Die Passantin

17

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33793

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,1 cm

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6214-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33793

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,1 cm

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6214-6

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, die wieder zu sich selbst findet

    Jeanne Patou ist eine gefeierte Schauspielerin. Doch sie kommt bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben, oder zumindest lässt sie es die Welt glauben. Der Zufall spielt ihr in die Hände, so dass sie ihren eigenen Tod vortäuschen kann und so ihrem bisherigen Leben entfliehen kann. Denn Jeanne gibt es eigentlich gar nicht, sie wurde von ihrem Mann Bernard ins Leben gerufen. Und so taucht sie in den Straßen Barcelonas unter, findet zurück zu sich selbst in d hat so die Kraft auch wieder ins Leben zu treten. Als Passantin begegnet sie ihrem Mann über 4 Jahre später wieder, aber nicht mehr als Jeanne. Das Buch ist aus Sicht von Jeannes eigentlichem Ich erzählt. Anfangs fand ich dies verwirrend, doch dranbleiben lohnt sich. Manchmal überwältigt einen das Leben und man wünscht sich, nicht mehr da zu sein, dem anstrengenden zu entfliehen. So geht es Jeanne. Doch leider kann man nicht nur einen Teil abbrechen, wen man einen solchen Schritt geht. Und so treibt sie die Liebe zu ihren Töchtern an, wieder zurück ins Leben zu finden in d sich dem Mann entgegen zu stellen, der Jeanne erschaffen hat und gleichzeitig kaputt gemacht hat, innerlich. Gewalt in der Partnerschaft, der Weg, sich selbst zu finden und die Rolle von Frauen werden hier thematisiert und auf den Punkt gebracht. Teils mit sehr direkter Sprache, aber ohne Schnickschnack hat mich dieses Buch doch sehr bewegt. Ein toller Roman, den ich gern weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau auf dem Weg zu sich selbst

    Jeanne Patou, ein absoluter Star in der Filmwelt wird für tot gehalten. Dieser Umstand wird für Sie ein Passierschein in ein anderes Leben, erstmal ins Unbekannte, eine Chance ? Gut oder nicht ? Welchen Preis zahlt Sie dafür ? Ein starkes, intensives, packendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles hinterlassen, aber zu welchem Preis?

    Jeanne Patou verschwindet aus ihrem eigenen Leben. Aber zu welchem Preis? Sie hinterlässt ihre Familie, ihren Ehemann und ihren Job, um unterzutauchen und sich selbst zu finden. Nina George beschreibt die Reise von Jeannes Selbstfindung mit so vielen unterschiedlichen Emotionen und Eindrücken - Wut, Sehnsucht, Trauer, Einsamkeit, aber auch Mut, Zusammenhalt und Emanzipation. Tolles Buch, jedoch nicht unbedingt leicht zu lesen.

  • Lucy B. Kamp

    5/5

    30.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Lesestunden

    „Die Passantin“ – ein interessanter Titel, der ein Gedankenfeuerwerk entfacht. Wir sind alle Passanten auf unserem Lebensweg. Von der Geburt bis zum Tod. Gefällt uns die Richtung nicht, können wir eine andere Straße passieren. Doch nicht immer ist das so einfach. Lebensumstände halten uns auf einem festen Weg gefangen. Einbahnstraßen lassen Seelen verkümmern. Auf Autobahnen driften Erlebnisse zu schnell vorbei. Landstraßen lassen vermeintlich dahindümpeln. Wege, Wege, Wege, wohin man schaut. Es ist eine Lebensaufgabe herauszufinden, welcher Weg der passable ist. En passant – ergibt sich eine Chance, eine neue Richtung einzunehmen. Von dem Waldweg auf die Lichtung. Der Rückentext des Buches wirft die Frage auf – „Was wäre, wenn dich alle für tot hielten – und du noch mal neu anfangen könntest?“ Also einen anderen Lebensweg wählen, nicht vorgezeichnet bekommen, sondern selbst die Richtung bestimmen. Was wird passieren? Ein Weg wird verblassen, ein neuer im Licht erscheinen. Gibt es ein Zurück? Jeanne Patou, ein Star in der Filmwelt wird für tot gehalten. Dieser Umstand wird für Jeanne ein Passierschein in ein anderes Leben. Ins Unbekannte. Weg vom Ehemann. Gut oder nicht? Getrennt von den Kindern. Der Preis dafür? Kein Kontakt zu den Eltern. Erforderlich? Für was? Um sich zu finden, den eigenen passenden Weg. Das Ich. Jeanne Patou ist eine Passantin, stellvertretend für viele Frauenleben. „Die Passantin“ – ein Leben – eine Chance – ein Reflex. Auf dem Rollfeld eines Flughafens in Barcelona passiert sie ins Irgendwo, irgendwas, irgendwie und katapultiert sich damit in ein Unleben, gleich einem Marsch auf einer langen Straße ohne Aussicht wohin. Sie findet Begleiterinnen, insbesondere eine Polizistin betrachtet Jeannes Situation. Eine Polizistin, die Gefahr abwendet und eine gewisse Ordnung herstellt. Leser und Leserinnen dürfen sich Gedanken über Frau sein machen, was Frau alles sein kann oder sein sollte. Eine Frau sollte ihrem Ich verhaftet sein und wird doch gesellschaftlich geformt. Die Frauenrolle beinhaltet alles ertragen zu können, müssen und sich nichts anmerken zu lassen. Eine Stärke, aber eine zerstörerische. Viele Probleme der Welt entladen sich in Frauen. Nina George erzählt diesen Roman in einer anschaulichen und gefühlvollen Sprache. Ein Beispiel sei angerissen: „Eine Säge, die sich ……… , in die Jahre hinein, ……….., und alle Winter, alle …….Lügen, jedes Wort.“ Ein wundervoller Satz, aber bitte selbst erlesen. Treffend werden Wahrheiten ausgesprochen. Was bedeuten Religionen für Frauen? Nina George ist eine Frau, die wundervolle Bücher schreibt, sich kämpferisch und kraftvoll für Bücherschreibende einsetzt, die Welt mit klugen Gedanken bereichert. Durch jede Zeile in diesem Roman lässt sie eine verletzliche Frau hervortreten. Jeanne Patou wie alle. Welcher Maßstab wird an eine Frau angelegt? Wunderschöne Wortschöpfungen gibt es zu entdecken. Dieses Buch ist lesenswert, zeigt wie wichtig lesen ist, um denken zu lernen, zu pflegen, zu trainieren. Denken ist unabdingbar, um zu verstehen, zu begreifen und eine gut funktionierende Gesellschaft voller gegenseitigem Respekt entstehen zu lassen. Denken ist kraftvoll, machtvoll, lebensnotwendig. Nicht denken ist zerstörerisch, gefährlich und unterdrückend. Die Frau auf dem Buchcover hält schützend die Hand über ihrem Gesicht. Ein Tuch verbirgt ihre Haare. Im Schatten kann sie sich finden, sich sammeln um herauszufinden, wer sie ist, wen sie braucht, wie sie leben will. Ein perfektes Abbild von Jeanne Patous Geschichte. Ein großartiges Buch, manchmal atemberaubend und insgesamt seelenberührend. Viele Themen sind subtil in das Romangeschehen eingebaut und doch überaus treffend. Scharf gewürzt mit positivem Effekt.

  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    20.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein genialer Plot

    Sie hat eingecheckt, ist dann aber doch nicht mitgeflogen. Nun sitzt sie in einer Bar und sieht auf dem Bildschirm, dass das Flugzeug abgestürzt ist und es keine Überlebenden gibt. Der ideale Moment für die gefeierte Schauspielerin Jeanne Patou, um unterzutauchen, sich aus dem Leben zu befreien, das von ihrem Mann bestimmt wurde. In einem Haus für untergetauchte Frauen in Barcelona findet sie Unterschlupf und die Möglichkeit, die Person zu finden, die sie vor ihrer Ehe war. Sie lernt die Schicksale der anderen Bewohnerinnen kennen und wird immer wütender auf die, die ihre Frauen manipulieren und quälen, bis diese keinen anderen Ausweg mehr sehen als die Flucht. Als Jeanne vier Jahre später zufällig ihren Mann auf den Ramblas entdeckt, wird ihr klar, dass sie sich zeigen muss. Sie ist heute eine andere als damals und sie kann und will nicht länger auf den Kontakt zu ihren Töchtern verzichten. Ein genialer Plot und eine mitreissende, kraftvolle Geschichte, die betroffen macht.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr bemerkenswertes, großartiges, kluges, wütendes, scharfsinniges und feministisches Buch

    Nina George, sonst bekannt für ihre eher leichten, unterhaltsamen Romane, hat hier ein sehr bemerkenswertes, großartiges, kluges, wütendes, scharfsinniges, feministisches und wortgewaltiges Buch geschrieben, das auch durch seine eigene und klare Sprache besticht und begeistert. Ein ungewöhnliches Buch und eine starke Geschichte über eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Als die bekannte Schauspielerin Jeanne Patou, einer inneren Stimme folgend, ihren Flug in Barcelona nicht antritt und im Gewühl der Rambla verschwindet, hat sie eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Denn dieser Flug ist der schreckliche Flugzeugabsturz 2015 in den französischen Alpen, bei dem alle Passagiere ums Leben kommen. Als Jeanne dies in den Nachrichten hört, taucht sie unter, findet Unterschlupf in einem ganz besonderen Haus, in dem nur Frauen leben, die beschädigt wurden. Wie auch sie, denn ihre Beziehung mit ihrem Ehemann Bernard ist fatal, weil sie obsessiv und vereinnahmend ist. Aber nicht nur das macht ihr ihre Entscheidung leichter, sondern auch, dass sie unsichtbar sein möchte, statt immer in der Öffentlichkeit zu stehen unter einem Namen, der gar nicht ihr richtiger ist und den er ihr gegeben hat. Nach einiger Zeit wird sie für tot erklärt, sie lernt die Geschichten der anderen Frauen kennen, lebt ein unauffälliges, einfaches Leben, und das bestimmt in den nächsten Jahren ihren Alltag in Barcelona. Bis sie eines Tages ihrem Ehemann und dessen neuer Frau auf der Rambla gegenübersteht...
  • Zum Bewerterprofil von Coco

    Coco

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Flucht und ein Neubeginn

    Ein zutiefst bewegender Roman voller Weisheit und Wut. Ein Buch ohne Filter. ''Wer liest verpasst nichts und erlebt alles.'' Die Passantin ist ein Buch, welches ich jeder Frau empfehlen würde.
  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende A. Geißler

    Auszubildende A. Geißler

    Thalia Berlin – Schönhauser Allee Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre, wenn du dein altes Leben einfach hinter dir lassen und ganz neu beginnen könntest?

    Genau das tut die Schauspielerin Jeanne Patou, nachdem sie offiziell für tot erklärt wird. Sie nutzt diese Chance, um anonym als neue Person unterzutauchen und ihrem kontrollierenden Ehemann zu entkommen. In Barcelona findet sie Zuflucht in einem Haus für untergetauchte Frauen. Dort lernt sie nicht nur die Geschichten der anderen kennen, sondern setzt sich langsam auch mit ihrem eigenen Schmerz und ihren Ängsten auseinander. Viereinhalb Jahre später begegnet sie ihrem Mann unerwartet erneut – mitten unter den Passant*innen. Auf einmal muss Jeanne sich nicht nur ihm stellen, sondern vor allem sich selbst. Der Roman erzählt Jeannes Geschichte in zwei Zeitebenen: die Jeanne, die ihr altes Leben gerade erst abstreift, und die Jeanne, die sich nach Jahren der Flucht ihrer Vergangenheit stellt. Diese Perspektivwechsel sorgen für durchgehende Spannung. Zusätzlich wird die Sicht einer weiteren Frau aus dem Haus in Barcelona eingebunden, was dem Roman noch mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Eine berührende Geschichte über Selbstfindung, Freiheit und weibliche Stärke – poetisch, intensiv und unglaublich fesselnd.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich, stark, gut erzählt und wichtig

    Nina George schreibt in 'Die Passantin' klar, bisweilen krass über eine toxische Beziehung und den ungewöhnlichen Befreiungsschlag daraus. Dabei fügt sie, en passant, in kleinen Geschichten und Begebenheiten die ganz alltägliche verbale, psychische und physische Gewalt gegen Frauen ein. Ein starker, ungewöhnlicher und wichtiger Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial!!!!

    Wieder bin ich vom Schreibstil Nina Georges beeindruckt! Sie kann nicht nur über das Bücherschiff des Herrn Perdu sehr poetisch schreiben, sondern hat auch eine feministische Seite, die sie hier geschickt in einem Roman verarbeitet, der lange nachhallt. War es die richtige Entscheidung für die Filmikone Jeanne Patou, in Barcelona unterzutauchen, als die Welt glaubt, dass sie bei einem Flugzeugabsturz zu Tode gekommen ist? Sie vermisst ihren Mann und ihre Töchter, meldet sich aber trotz aller inneren Widerstände nicht bei ihnen und lebt mehrere Jahre mit anderen untergetauchten Frauen zusammen. Diese Zeit nutzt sie zur Selbstfindung, zur Emanzipation und zur Abrechnung mit ihrem alten Leben. Hier ist der Autorin wieder ein wirklich kraftvoller, starker und gleichzeitig spannender Roman gelungen, den Sie unbedingt lesen müssen!

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