Produktbild: Schwiegermutter
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Schwiegermutter

9

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Mint / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6216-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Mint / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6216-0

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Nähe zur Belastung wird

    Nachdem mich ihr Roman „Geschwister“ so begeistert hat, konnte ich es nicht abwarten zu erfahren, wie Moa Herngren eine weitere Familienbeziehung unter die Lupe nimmt: die Schwiegermutter. Es geht um Åsa, die ihren Sohn Andreas und dessen Freundin Josefin für eine Weile bei sich aufnimmt, weil in deren Wohnung Reparaturen anstehen. Für Åsa eine willkommene Gelegenheit, Josefin besser kennenzulernen. Doch wie so oft im Leben kommt es anders. Josefin schottet sich ab, verhält sich feindselig und hetzt Andreas gegen Åsa auf. Die Wohnung wird zum emotionalen Minenfeld. Als Andreas eine Therapie beginnt, kommen alte Konflikte aus seiner Kindheit zum Vorschein. Plötzlich ist Åsa gezwungen, die Erinnerungen an ihre glücklichen Jahre mit ihrem Sohn, den sie allein großgezogen hat, in Frage zu stellen. Dass sie Kommunikationsberaterin ist, macht die Sache nicht einfacher. Es ist unglaublich, wie unterschiedliche Wahrnehmungen aufeinanderprallen! Wie das Selbstbild zerfällt, und wie bedrohlich auf einmal das Fremdbild wird. Was Moa Herngren so genial macht, ist, dass sie nichts schwarz oder weiß lässt. Es sind genau diese feinen Nuancen und differenzierten Blicke, die ich so schätze. Åsa meint es zwar eigentlich gut, aber sie lässt sich von ihren eigenen Gefühlen mitreißen und schießt oft über das Ziel hinaus. Doch muss sie deswegen gleich verstoßen werden? Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen – ihre überwältigende Liebe, ihre Wut, Verlustängste und Resignation. Besonders berührend ist, welche einschneidenden Erlebnisse dahinter stecken.  Genauso spannend ist Andreas‘ mühsamer Weg zur Selbstfindung und welche Muster sich ironischerweise wiederholen. Es wird deutlich, wie konfliktreich der Rollenwechsel in einer Familie sein kann und und wie auf tragische Weise Schuldgefühle zu Fehlentscheidungen führen können. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Mit diesem Roman ist Moa Herngren zweifellos in die Riege meiner Lieblingsautorinnen aufgestiegen!

  • Anna

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Wegen eines Wasserschadens nimmt Asa ihren Sohn Andreas und dessen Lebensgefährtin Josefin bei sich auf. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Josefin mauert, Andreas befindet sich im Zwiespalt, und Asa meint es doch nur gut. Über weite Strecken des Buches agiert Asa als Ich-Erzählerin. Asa ist übergriffig und merkt es nicht. Asa weiß, was gut für ihren Sohn ist. Sie kann nicht akzeptieren, dass Andreas sich abnabelt. Und überhaupt, diese Josefin ist doch gar nicht die richtige Frau für ihn. Als die beiden nach der Geburt ihres Kindes den Kontakt zu Asa abbrechen, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit großem psychologischen Verständnis schreibt die Autorin über kaputte, hochmanipulative Beziehungen, die sich über viele Jahre erstrecken. Herngren bewertet nicht, sie versucht bestenfalls Erklärungen zu finden. Ein lang gehütetes Geheimnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Spannend, eindringlich, und emotional aufwühlend ist diese Familiengeschichte. Auch schonungslos ehrlich. Eine dysfunktionale Familie in all ihren Facetten. Hat mich total fasziniert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    18.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert!

    Als in der Wohnung ihres Sohnes Andreas Wasserleitungen ausgetauscht werden müssen, bietet Åsa ihm und seiner Freundin Josefin an, solange bei ihr einzuziehen. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, trotz umfangreicher Bemühungen seitens Åsa, mit ihrer Schwiegertochter in Spe eine gute Beziehung aufzubauen. Je mehr Åsa sich bemüht, umso mehr zieht sich das Paar zurück, bis die Situation schließlich untragbar wird und eskaliert. - »Hätte ich doch nur nicht. Hätte ich stattdessen. Wäre ich doch nur. Ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte.« (Seite 26) - Den überwiegenden Teil der Geschichte bestreitet Åsa als Ich-Erzählerin, man muss sich als Leserin und Leser also darauf verlassen, dass sie wahrheitsgemäß wiedergibt, was passiert sein muss, bevor die Situation völlig außer Kontrolle geraten ist. Und das tut Åsa auf ihre ganz eigene Weise. Ich brauche lange, um zu durchschauen, wie ihre Denkweise funktioniert und auch dann komme ich einfach nicht dahinter, was ausgelassen wird. Erst als im letzten Teil des Buches die Perspektive wechselt und das Geschehen später von außen betrachtet wird, setze ich für mich die Puzzleteile zusammen, die dadurch ein stimmiges Bild ergeben, dies aber nur vielleicht, denn so richtig klar wird alles dadurch nicht. Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. - »War das jetzt meine Strafe? Ich hatte doch schon ein schlechtes Gewissen. Jetzt hätte ich es am liebsten ungeschehen gemacht. Ich hatte keine bösen Absichten gehabt, aber natürlich war es unverzeihlich, dass ich die Lage so falsch eingeschätzt hatte. Ich schämte mich.« (Seite 110) - Der Weg zur Auflösung war lang, aber langatmig war er deswegen nicht. Es faszinierte mich ungemein, von Åsa zu erfahren, was geschehen ist, sowie mir nach und nach eine Meinung bilden zu können, die keine endgültige war. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Sympathie und Unglauben, hatte Spaß, fühlte aber auch Wut. Ein großartiges Familiendrama, das mich perfekt unterhalten hat. Lesen!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    SCHWIEGERMUTTER Moa Herngren 14.06.2025 Andreas war noch keine zwei Jahre alt, als sein Vater die Familie verließ und in Dänemark eine neue gründete. Von da an wuchs er allein mit seiner Mutter Åsa auf. Die beiden waren ein eingespieltes Team; Streit gab es kaum. Åsa versuchte, ihrem Sohn jeden Wunsch zu erfüllen – vielleicht auch, um die Abwesenheit des Vaters auszugleichen. Freunde waren bei ihnen immer willkommen, selbst Andreas’ Ex-Freundin Heidi verbrachte viele Stunden auf Åsas Couch. Doch als Andreas nach der Kündigung seiner Wohnung mit seiner neuen Freundin Josefin notgedrungen bei Åsa einzog, veränderte sich das vertraute Verhältnis zwischen Mutter und Sohn spürbar. Plötzlich war Andreas distanzierter, schloss sich mit Josefin ein und suchte kaum noch den Kontakt zu Åsa. Josefin begegnete ihr kühl und wortkarg, während Åsa alles daransetzte, das junge Paar willkommen zu heißen – sie kochte Lieblingsgerichte, besorgte vegane Spezialitäten und bot ihre Hilfe an. Doch je mehr sie versuchte, Nähe herzustellen, desto stärker zog sich Andreas zurück. Missverständnisse häuften sich, und die Fronten verhärteten sich. Als Åsa schließlich ungefragt das Zimmer betrat, um Wäsche mitzunehmen, und dabei auf einen positiven Schwangerschaftstest stieß, kam es zur Eskalation. Der schmale Grat zwischen Fürsorge und Übergriffigkeit war überschritten – mit fatalen Folgen. Andreas wandte sich vollständig von seiner Mutter ab und untersagte ihr später den Kontakt zu seinem Sohn Sam. Schwiegermutter ist ein packender Roman über eine dysfunktionale Familie. Moa Herngren gelingt es meisterhaft, durch wechselnde Perspektiven die Spannung hochzuhalten und die Konflikte greifbar zu machen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, so sehr hat es mich berührt. Besonders mit Åsa habe ich gelitten – ihre Verzweiflung ist schmerzhaft nachvollziehbar. Vielleicht liegt es auch an meinem eigenen Alter, das ihrem so nah ist, dass ich sie trotz mancher übergriffiger Momente in Schutz nehmen wollte. Fazit: Ein intensives, fesselndes Buch, das mich tief bewegt hat und das ich unbedingt weiterempfehlen möchte. 5/5

  • S.J.

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Das Buch hat viele Gefühle in mir ausgelöst. Feinfühlig erzählt die Autorin wie schwer es sein kann emotionale Belastungen der Kindheit zu verarbeiten. Grandios wie sie die seelischen Verletzungen aller Protagonisten, und die damit verbundenen Krisen in der Gegenwart, empathisch beschreibt.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Heß

    S. Heß

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein packendes Familiendrama

    "Schwiegermutter" ist ein eindringliches, erschütterndes und packendes Familiendrama, in dem (abschnittsweise) einzelne Famlienmitglieder zu Wort kommen und ihre Sicht der Dinge schildern. Der schwedischen Autorin gelingt es dabei einfühlsam und zeitweise atemlos die zerrüttete Familienbeziehung zu erzählen. Mich hat die Geschichte nicht mehr los gelassen. Ich konnte das Ende kaum abwarten, so dass ich es schon Mitten in der Geschichte lesen musste. Es lohnt sich aber auch zu warten und alles Stück für Stück zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sogar noch besser als die 'Scheidung'!

    Die Erwartungen an Moa Herngrens neues Buch waren zugegebenermaßen hoch, nachdem ich die 'Scheidung' gelesen hatte. Ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil: Herngren beweist hier einmal mehr, wie gut sie zwischenmenschliche Töne trifft, die Gedanken und Gefühle der Charaktere werden auf einmal nachvollziehbar. Da erwische ich mich, wie ich bekräftigend nicke, voller Unverständnis den Kopf schüttle oder mich voller Befürchtungen im Sessel winde... Die 'Schwiegermutter' ist große Literatur, manchmal schmerzhaft, oft allzu verständlich... Einfach unbedingt selbst lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Typisch Schwiegermutter?

    Was für ein Wechselbad der Gefühle! Unterschiedliche Perspektiven ermöglichen es den LeserInnen Absichten und Handlungen der Personen nachzuvollziehen. Was ist die Absicht, wie kommt es beim Gegenüber an, darum geht es in diesem Buch, in dem es eigentlich keine Sympathieträger oder Gewinner gibt und genau das macht den Reiz.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Phantastisch

    Es ist ja immer so eine Sache, wenn ich ein Buch von einem Autoren oder einer Autorin gelesen habe, das mir supergut gefallen hat. Meine - und wahrscheinlich auch Ihre - Erwartungshaltung ist dann sehr hoch. So hatte ich vorher den Titel „Scheidung“ von Moa Herngren gelesen, der hat mich total umgehauen hat. Meine Bedenken der „Schwiegermutter“ gegenüber haben sich jedoch bereits bei den ersten Seiten schell in nichts aufgelöst und ich teile hierfür genauso meine Begeisterung! Herngren ist großartig in der Darstellung zwischenmenschlicher „Unstimmigkeiten“. Ihre Bücher haben diesen gewissen Aha-Effekt und wirken mitunter vielleicht sogar präventiv. Gerne hätte ich dafür auch 6 Sterne vergeben. Wenn Sie also Liebhaber großartiger Literatur sind, dann müssen Sie bei diesen beiden Titeln unbedingt zugreifen! Falls Sie unsere Buchhandlung besuchen, würde ich mich auch sehr über Ihr Feedback freuen.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter, Schwiegermutter, Sohn

    Sie hat ihren Sohn alleine großgezogen, der Vater spielte keine Rolle. Das Kind wird erwachsen und verliebt sich. Eine Dreierkombination, die zu Spannungen führen kann aber nicht muss, als eine neue Frau dazukommt. Die Autorin hat mit viel psychologischem Einfühlungsvermögen eine tolle Geschichte geschrieben.

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