Produktbild: Ochsenkopf

Ochsenkopf Roman

100

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12733

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1683 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ossenkop

Übersetzt von

Ruth Löbner

Sprache

Deutsch

EAN

9783552076563

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

12733

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1683 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ossenkop

Übersetzt von

Ruth Löbner

Sprache

Deutsch

EAN

9783552076563

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  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Fleisch ist sein Leben

    "Ochsenkopf" von Manik Sarkar ist eine ungewöhnliche Geschichte. Rensing junior kennt seine Berufung & seine Bestimmug: Fleisch- & Wurstwaren. Als Junge wird er Tierquäler genannt und versteht es nicht: Alle essen doch Fleisch. Später möchte er seine Metzgerei moderner & effizienter machen - bei höchster Qualität. Aber seine Kunden verstehen es nicht. So beginnt sein Kampf um Kunden - mit ungeahnten Folgen. Manik Sakar hat mich mit seinem klaren Schreibstil gefesselt. Ich hatte Bilder von Rensing, der Metzgerei & dem Dorf im Kopf - und auch die Beschreibungen der Arbeit als Metzger sind sehr bildlich. Es ist tragisch und gleichzeitig fast rührend zu lesen, wie Rensing sich verhält. Mir gefällt die Idee und so habe ich noch nie über Fleisch gelesen. Es ist eine Anregung, über das Konsumverhalten und über das Verhältnis von Qualität, Preis & Leistung nachzudenken. Sehr lesenswert.

  • elenanett

    aus Ruhrgebiet

    4/5

    08.06.2026

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvoll

    Das Buch überzeugt vor allem durch seine Sprache, die die Welt der Figuren authentisch macht. Der Hauptprotagonist Rensing ist Metzger – und genau so klischeehaft denkt und fühlt er auch. Die Vergleiche und Bilder stammen aus seiner Arbeitswelt: Für ihn liegt die Welt wie Fleisch auf dem Schneidebrett, formbar von ihm selbst. Solche Metaphern wirken eigenständig und atmosphärisch. Rensing ist geradezu besessen vom Schlachten. Die Arbeit im Schlachthof bedeutet ihm mehr als die Nähe zu seinen Mitmenschen, wodurch er so verstörend wie faszinierend wirkt. Die Kritik der Konsumgesellschaft findet in dieser Geschichte auch ihren Platz, allerdings ohne belehrenden Zeigefinger. Nur das Ende fällt etwas ab, weil es im Vergleich zum Rest des Romans zu einfach und schnell gelöst wirkt. Trotzdem bleibt es wegen seiner starken Sprache und der ungewöhnlichen Hauptfigur ein eindrucksvolles Buch, das ich sehr gerne empfehle.

  • Ulgu1978

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für Vegetarier

    Als ich anfing, das Buch zu lesen, wusste ich tatsächlich nicht, was mich erwartet. Tatsächlich wird auf den ersten Seiten die Tötung und das Zerlegen eines Tieres beschrieben. Und obwohl ich überlegt hatte, auf Grund dessen, das Buch wieder zuzuklappen, habe ich weiter gelesen. Rensing sieht sich als Künstler und Kenner in seinem Fach - was er vermutlich auch ist. Ihm geht Qualität über alles. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er die Schlachterei und heiratet Jacomine. Er hat hochfliegende Pläne, die er mit einem Kredit verwirklicht und teure Anschaffungen vornimmt. Allerdings hat er die Rechnung ohne die Kunden gemacht, die sich nicht an die Neuerungen gewöhnen können oder wollen. Seine Frau übernimmt eines Tages das Ruder, um den Betrieb vor dem Ruin zu bewahren. Ein interessanter Roman, der die Leserschaft nachdenklich zurücklässt. Spätestens beim nächsten Einkauf an der Fleischtheke im Supermarkt wird man sich an das Gelesene erinnern. Und vielleicht überlegt man dann, doch mal wieder bei einem Fleischerfachgeschäft einzukaufen. Ich habe es nicht bereut, den Roman bis zum Ende gelesen zu haben.

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich und gut

    Zum Inhalt: Rensing junior war schon als Kind begeistert von Fleisch- und Wurstwaren. Besonders wichtig ist ihm die Qualität des Fleisches und er will den Laden moderner machen. Doch die Kunden erkennen das alles nicht an, denn im Supermarkt ist es einfach preiswerter. Immer weniger Kunden kommen zu ihm und das Geld wird knapper, doch solange seine Frau noch Ideen hat, klappt es dennoch, doch dann ist auch sie weg. Meine Meinung: Was für ein sonderbares, aber ungeheuer gut lesbares Buch. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch mit dem Thema Fleisch und Metzgerei so interessant sein kann. Natürlich geht es auch viel um das Zwischenmenschliche, aber das Fleisch spielt dennoch eine sehr große Rolle. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, den Schreibstil fand ich auch richtig gut. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Fazit: Ungewöhnlich und gut

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein außergewöhnliches bemerkenswertes Werk!

    Als Vegetarier hat mich schon die Leseprobe ratlos und zwiespältig zurückgelassen. Erst nach Tagen entschloss ich mich, trotzdem an der Verlosung teilzunehmen – und habe es nicht bereut. Dieses kleine Juwel am Bücherhimmel hätte ich sonst nie bemerkt. Die Hauptfigur in diesem Roman hat keinen Vornamen, wird überall nur Rensing jun. genannt. Seinem Vater gehört die einzige Metzgerei in der niederländischen Kleinstadt und um diesen Familienbetrieb dreht sich bereits das ganze Leben des Kindes. Von frühester Jugend an hat Rensing jun. ein besonders Gespür für Nutzvieh. Seine ganze Leidenschaft gehört der Herstellung qualitativ hochwertigen Fleisches. Dafür gehört für ihn auch das schnelle, schmerzlose Töten der Tiere und deren Zerteilung und Weiterverarbeitung. Der junge Metzger lebt für den Familienbetrieb, den er nach dem Tod des Vaters übernimmt. Trotz seiner sonderlichen Art im Umgang mit anderen Menschen hat der kauzige Eigenbrötler in einer Metzgerstochter aus dem Nachbarort eine passende Frau gefunden. Die jungen Eheleute führen das gemeinsame Geschäft noch nicht lange, als ein Supermarkt im Ort eröffnet. Obwohl durch die Billigkonkurrenz immer mehr Kunden wegbleiben, hält Rensing (jetzt ist er nicht mehr der Junior) an seinen skurrilen Konzepten stur fest. Als der Familienbetrieb in finanzielle Nöte gerät und kurz vor dem Aus steht, wirft auch er seine moralischen und hochtrabenden Ansprüche über Bord und greift widerwillig zu Mitteln, für die er sich selber schämt. Seine Achtung gegenüber dem Vieh, welches er am Ende schlachten wird und seine Fähigkeit sich in die Tiere einzufühlen, macht mir den bulligen Metzger immer sympathischer. Mit viel schwarzem Humor und ohne Rücksicht auf sensible Leser wird die Geschichte der Familienmetzgerei Rensing bis zum bitteren Ende erzählt. Nicht nur einmal musste ich dabei würgen und so mancher Fleischesser hat sich dabei hoffentlich so seine Gedanken gemacht. Natürlich ist das Buch eine Gesellschaftskritik und zeigt demjenigen, der immer alles günstig haben will, welcher hohe Preis tatsächlich und damit verbundenes Tierleid hinter allem stehen. Die damit verbundenen Konsequenzen werden schonungslos aufgezeigt. Mit „Ochsenkopf“ ist Manik Sarkar ein bemerkenswerter Roman gelungen. Einfühlsam und voller Empathie für das Vieh erzählt er eine tragikomische Geschichte, die durchaus auch einige humorvolle Elemente besitzt. Seine enorme Sachkenntnis vom Fleischereihandwerk sind auf jeder Seite spürbar. Es wäre zu wünschen, dass jeder Leser sein eigenes Konsumverhalten überdenkt und kritisch hinterfragt. Im Titelbild erkenne ich die Doppeldeutigkeit. Mit Ochsenkopf sind sowohl der abgebildete Kopf des Tieres als auch der sturköpfige Rensing gemeint Trotz vieler Szenen, die mich anwidern (im Supermarkt kann ich keine Fleisch- und Wurstwaren hinter der Theke anschauen) und abstoßen, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mein Fazit: Ein bemerkenswertes außergewöhnliches Werk jenseits der 08/15-Norm zu einem nicht alltäglichen Thema. Hoffentlich findet es die richtigen Leser.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (100)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Schwäche für Eigenbrötler

    Manik Sarkar hat mit „Ochsenkopf” einen außergewöhnlichen Roman geschrieben. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wenn es eine*r Autor*in gelingt mit einem distanzierten Erzähler eine derartige Nähe aufzubauen. Rensing Junior möchte perfektes Fleischer-Handwerk abliefern und ordnet dieser Prämisse alles unter – bis zum bitteren Ende.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos menschlich

    Es wird seziert und selektiert. Tiere ebenso wie das Verhalten der Menschen. Manchmal sind die Schilderungen kaum zu ertragen. Im Nachhinein erweisen sie sich jedoch als berechtigt und spiegeln das verquere Denken der Menschheit auf eindringliche Weise wider. Lesen Sie unbedingt diese Geschichte über einen Metzgerssohn, der zunächst viel Ahnung von Tieren, aber nicht von Menschen hat und durch seine Erfahrungen dazulernt. Unglaublich gute Charaktere, eine unglaublich gute Geschichte, die es knallhart auf den Punkt bringt: Der Mensch ist ein seltsames Tier Wer dazwischen härteres verträgt: Lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Darf ich's auswiegen?

    Rensing Jr. ist von Kindesbeinen an dem Thema Fleisch zugewandt. Er übernimmt den elterlichen Betrieb, heiratet eine Frau mit ähnlichem Hintergrund und hat neue Ideen für die Zukunft. Aber da für viele Masse statt Klasse und Preis vor Qualität zählt, ist es für ihn ein Kampf gegen Windmühlen. Großartige Milieustudie, empathisch erzählt, richtige Portion Humor dabei.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine passende Schublade

    Das Cover hat sofort neugierig gemacht und „Ochsenkopf“ hat sich als besonderes Highlight entpuppt. Ein Hoch auf das Fleischerhandwerk, der junge Rensing, der nicht mit Lebenden kann, und den Leser doch immer wieder überrascht. Ein sprachlicher Hochgenuss! Und ein Ende, das wie eine Fabel anmutet. Viele Themen werden aufgegriffen und punktgenau dargestellt, viel regt zum Nachdenken an und dieses Buch bleibt einfach im Gedächtnis!
  • Zum Bewerterprofil von N. Saupe

    N. Saupe

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    WOW!!!

    Eindringlich, dicht, faszinierend, verstörend und unverschämt gut geschrieben. Dieses Buch ist ein Highlight in diesem Sommer, wenn nicht sogar in diesem Jahr. Also los und lesen!!

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