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Produktbild: Licht nach oben

Licht nach oben

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42500

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1103 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700494

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

42500

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1103 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700494

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  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Buch über nicht perfekte Menschen

    Arther ist Mitte 50, frisch aus dem Gefängnis und sein bisheriges Leben kann man wohl getrost unter „läuft eher bescheiden“ verbuchen. Apotheker darf er nicht mehr sein, die Ehe ist Geschichte und zu seinen erwachsenen Töchtern hat er keinen Kontakt. Viel bleibt da erst mal nicht… Also zieht Arthur ins ehemalige Jugendzimmer seines Zellengenossen Eddie und fängt in dessen Schreibwarenladen an. Abends hat er die Aufgabe, zu überprüfen, ob Onkel Rudi – der unter dem Dach wohnt – noch lebt. Dann ist da noch Eddies Schwester Denise, die einen Hang zur Jagd und wenigen Worten hat, Harald vom Schnitzelkabinett und verschiedene – leicht verschrobene – Kund*innen aus dem Laden. Menschen, die einfach da sind, ohne großes Tamtam. Und irgendwie tun genau die Arthur richtig gut. ⚕️ Arthur habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen (obwohl ich noch nicht mal wusste, was er getan hatte, um im Knast zu landen). Er ist kein strahlender Superheld, sondern einer, der ziemlich viel mit sich herumträgt und auch nicht gerade mit einem ausgeprägten Selbstwertgefühl ausgestattet ist. Seine Einsamkeit hat mich echt berührt. „Wenn die Einsamkeit ihn anfällt, dann spürt Arthur sie zuerst am Kopf, nicht als Schmerz, sondern eher als plötzliche, drückende Inbesitznahme; er fühlt sie auf der Stirn und in den Augen, sie ist nicht zuverlässig, aber kommt immer wieder. Bisweilen erscheint ihm die Einsamkeit selbst wie ein Gesicht, bleich und schmal und von jener verstohlenen Schönheit, die sich erst zaghaft preisgibt, frühestens auf den zehnten Blick.“ (S. 56) Manche Stellen musste ich zweimal lesen, weil sie so schön aber gleichzeitig auch irgendwie so traurig waren Susan Kreller hat einen ganz besonderen Stil. Mal musst ich schmunzeln, mal war ich richtig gerührt und manchmal saß ich einfach nur da und dachte über die wunderschönen Formulierungen nach. Die Sprache ist schon etwas Besonderes, war für mich aber nie anstrengend zu lesen. „Am Gartentor, das ihm bis zu den Hosentaschen reicht, drückt er seine Handflächen in die Schrunden des alten Holzes und atmet durch, zumindest lauscht er, ob er noch atmet, ob er nach dem Klingeln noch irgendetwas vorzuweisen hätte, etwas Regelmäßiges wie Ein- und Ausatmen, Ein- und Ausleben, Leben womöglich.“ (S. 14) Auch die anderen Figuren haben es mir angetan, weil es keine perfekten Romanfiguren sind, sondern Menschen mit Ecken und Kanten und ganz viel Herz. ⚕️ Diese Geschichte brauchte kein großes Drama, um etwas in mir auszulösen. Es sind die kleinen Begegnungen, die schrägen Situationen und diese leisen Momente, in denen man merkt, dass Arthur langsam wieder im Leben ankommt. Es wird schon mal ernst, aber dazwischen blitzt immer wieder ein feiner, manchmal ziemlich skurriler Humor auf. Solche Bücher liebe ich ja ♥️ „Licht nach oben“ ist ein leiser Roman, der ziemlich laut in meinem Herzen angekommen ist. Ich habe Arthur und seine kleine, wunderbar schräge Welt richtig gern begleitet. Wer Geschichten über Menschen mag, die nicht perfekt sind, aber trotzdem (oder genau deshalb) zusammenfinden, sollte dieses Buch unbedingt lesen! ♥️ Für mich ein Higlight!

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "verwischt" sein, aber dennoch wieder Lebensmut fassen

    Schon beim Starten von Licht nach oben, auf der ersten Seite erkennt man, dass dieses Buch anders ist. Nicht besser, nicht schlechter, einfach nur anders von seinen Formulierungen her. Man läßt sich führen, in das Denken und Leben eines Mannes namens Arthur, der im Grunde nur einen weitergeht und weitermacht, weil jemand ihm gesagt hat wie und was er machen soll. Er selbst hat dazu keine Meinung, würde evrmutlich einfach aufhören existent zu sein. Aber er hat zugestimmt und geht daher in das Leben von Eddie, der mit ihm in Knast saß und wo ein fast leeres Haus auf Arthur wartet, wo er wohnen kann. Er kann da auch arbeiten und bekommt Aufgaben an die Hand. Aufgaben, die ihn immer weiterführen. Menschen trifft er, die alle etwas verschrobenes an sich haben. Perfekte Inperfektion. Dieses Buch ist anders als jedes, das ich bisher gelesen habe. Ich bin beieindruckt und erfreut, dass es solche tollen Autorinnen gibt.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich beeindruckend

    Arthur ist Mitte 50 und gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden. Früher war er Apotheker, aber das darf er nicht mehr machen. Früher war er auch verheiratet und hatte zwei erwachsene Töchter. Doch auch da gibt es niemanden mehr in seinem Leben. Er zieht ins ehemalige Jugendzimmer seines Zellengenossen Eddie und beginnt in dessen Schreibwarenladen zu arbeiten. Abends macht er immer Lebendkontrolle beim Onkel Rudi. Er ist dement und wohnt unterm Dach, über Arthur. Dann gibt’s noch die Kollegen und Kunden im Schreibwarenladen und Harald vom Schnitzelkabinett, die einfach da sind. Und ganz langsam, beginnt sich Arthur wieder mit dem Leben außerhalb des Gefängnisses, anzufreunden. Ein leiser Roman über einen Antihelden, in einer ganz besonderen Sprache. Ruhig und mit feinem Humor erzählt Susan Kreller von Arthur und seiner Einsamkeit, die er immer zuerst am Kopf spürt. Diese Abschnitte haben mich so berührt. Ich habe sie oft mehrfach gelesen, weil sie so besonders sind. Und das meine ich durchaus positiv. Arthur ist verletzt, kann sich selbst nicht verzeihen. Dann gibt es da eine Denise, die eigentlich gar nicht der Typ für Denise ist, eher fürs Rehe aufbrechen. Sie ist die Schwester von Eddie. Bei ihr bekommt er sein Zimmer und seinen Job. Liebevoll gezeichnet sind die Charaktere. Echt und verletzlich. Das Buch braucht kein Drama, überzeugt durch kleine Momente, die so menschlich und emotional sind. Kitschig wird es nie. Ernste Themen werden mit skurrilen und humorvollen Momenten verbunden. Sprachgewaltig wird dieses uns Lesern serviert. Und wer wissen möchte, warum auch Leopardenpantoffeln eine tiefe Dankbarkeit hervorrufen können und all diese wunderbaren Menschen kennenlernen möchte, der muss unbedingt dieses Buch lesen. Ein großer Roman, der ganz leise und doch so eine Wucht ist. Unbedingt lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (3)

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