Produktbild: Romeo und Julia auf dem Dorfe
Gebraucht Band 95

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Aus der Reihe Suhrkamp BasisBibliothek
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

3446

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2009

Herausgeber

Joachim Hagner

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

171

Maße (L/B/H)

17,7/11,5/1,5 cm

Gewicht

120 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004811127

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

3446

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2009

Herausgeber

Joachim Hagner

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

171

Maße (L/B/H)

17,7/11,5/1,5 cm

Gewicht

120 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004811127

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kafkas Werk ist wirklich lesenswert

    Ich musste dieses Buch für mein Abitur lesen. Da sich viele Schüler schon damit befassen mussten, hatte ich schon viele Meinungen über das Buch gehört, zum größten Teil negativ. Als ich dass Buch jedoch in die Hand nahm, war ich positiv überrascht. Es war mit Abstand das Beste Werk dass im Abitur verwendet wurde und ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Hineinversetzen in die Figuren. Ich konnte also glücklicherweise die Meinungen meiner Mitschüler nicht bestätigen.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grotesker Staatskrimi

    In seinem bekanntesten Werk „Der Prozess“ erzählt Kafka die Geschichte von Josef K. , der an seinem 30. Geburtstag ohne Vorwarnung und ohne Grund verhaftet und verhört wird. Das Gesetz, nach welchem er verurteilt werden soll, kennt niemand. Das Gericht bleibt anonym. Jeder Versuch K.s sich zu wehren oder Informationen einholen scheitert am undurchsichtigen Justiz-Apparat und bringt nur mehr Verwirrung und mehr „Verdächtigungen“ mit sich. Ein großartiges Werk, das Kritik am „System“ und der Existenz übt und sich dabei so spannend liest wie ein Krimi.

  • Zitronenblau

    4/5

    23.11.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Unwirkliches Erwachen mit fatalen Folgen

    Wie auch in "Die Verwandlung" wacht der Hauptdarsteller - hier Josef K.(afka?) - auf und sieht sich konfrontiert mit einer Welt, deren Einfluss auf ihn er nicht kontrollieren kann. Viele Kafka-Leser neigen nun dazu, vom Kafkaesken zu sprechen, nur denke ich, dass dies in gewisser Hinsicht eine dem Autor logisch abgeleitete Eigenschaft ist, die sich jedoch nur in Bezug auf eben diese düstre Romanstimmung so prägnant begrifflich herausgebildet hat, d.h. sinnvoller wäre es vielleicht, ein anderes Buch mit diesem Prädikat als vergleichendes Stichwort zu versehen. Wie dem auch sei, sprachlich klar geschrieben, mit etwas langweilig gestreckten Dialogen und unwirklich, surreal anmutender Handlung, da bleibt nur ein dumpfes Gefühl zurück mit der Frage: Welchem Unrecht hat er sich denn eigentlich nun schuldig gemacht? Natürlich bleibt die Antwort den Leser überlassen - je nachdem wie man es deuten mag. Für mich vielleicht etwas zu konstruktiv in der Gesamtheit, aber das "bürokratische Labyrinth" oder die "geprügelten Wächter" sind einfach genial!

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    3/5

    29.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Irrsinn in Worten

    Der Proceß ist Kafkas Meisterwerk. Der bekannteste Roman aus Kafkas Feder hinterlässt Spuren. Er hinterlässt zahlreiche Verfilmungen – unter anderem von Orson Welles. Doch muss er gefallen? Josef K. wird der Proceß gemacht. Aber warum und wieso? Diese Frage quält den Autor und den Leser. Die Verstrickungen werden immer schlimmer, je mehr Josef K. versucht, seine Unschuld zu beweisen. Eine Hommage an die Bürokratie.

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    Anhang

    Zeittafel

    Entstehungs- und Textgeschichte

    Zeitgenössische Rezeption

    Ambivalenz und Milde – Gottfried Kellers Erzählkunst

    Literaturverzeichnis

    Wort- und Sacherläuterungen