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Band 52

Die Räuber

23

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44206

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.06.2007

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

1.Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-184-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44206

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.06.2007

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

1.Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-184-9

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    2/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute story, schlecht geschrieben

    Also sorry aber ich bin der größte Hater dieses „Buches“. Man kann es nicht mal Buch nennen weil es einfach nicht dafür gebaut ist. Es soll eigentlich ein Theaterstück sein, was von mehreren Leuten auf einmal gelesen/erzählt wird und nicht von einer einzigen Person, die dann im Kopf 20 Leute auf einmal behalten muss. Außerdem nervt dieses altdeutsche so dermaßen. Könnte abkotzen. Das Buch muss definitiv mal modernisiert werden frfr.

  • J.M.L.

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.

    Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht. Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben. Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen. Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt. All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge. Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Werk des epischen Theaters

    Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht hat der Suhrkamp Verlag seine wichtigsten dramatischen Werke in der Reihe „suhrkamp taschenbuch“ herausgegeben und das in neugestalteten, preiswerten Neuausgaben sowie mit farbigen Covern von Burkhard Neie. Ergänzt werden die Neuerscheinungen mit einer Zeittafel zum Leben Brechts und mit Materialien zum jeweiligen Werk. Das Parabelstück „Der gute Mensch von Sezuan“ entstand unter Mitarbeit von Ruth Berlau und Margarete Steffin im schwedischen Exil. Die Uraufführung fand am 4. Februar 1943 im Schauspielhaus Zürich statt. Die drei höchsten Götter sind auf die Erde herabgekommen. Sie haben den Auftrag, zu ergründen, ob genügend Menschen ein menschenwürdiges Dasein führen und die Gebote der Götter befolgen können. Auf ihrer Reise gelangen sie nach Sezuan, wo nur die gutherzige Prostituierte Shen Te ihnen ein Obdach bietet. In ihr glauben die Götter, einen guten Menschen gefunden zu haben. Mit dem Geld der Götter als Dank für das Nachtlager eröffnet Shen Te einen Tabakladen und hilft den Armen und Bedürftigen. Doch ihre Gutmütigkeit wird ausgenutzt, sogar von ihrem Liebsten, dem Flieger Sun. Sie muss einsehen, dass sie sich ihre Hilfsbereitschaft nicht leisten kann. In ihrer Verzweiflung erfindet sie den fiktiven Cousin namens Shui Ta, der sich durch ein rücksichtsloses, aber wirtschaftlich erfolgreiches Verhalten auszeichnet. Shui Ta hat aber bald die Kontrolle über Shen Te übernommen, wodurch es dieser immer seltener möglich ist, zurückzukehren. Schließlich sitzen die drei Götter aus dem Vorspiel über sie zu Gericht. Doch sie wollen sich nicht eingestehen, dass ihre Mission gescheitert ist und dass die abstrakten Gebote für die Menschen unerfüllbar sind. Unter Lobpreisungen des „Guten Menschen von Sezuan“ fahren sie gen Himmel. Shen Tes Hilferufe übertönend. Brechts Parabel „Der gute Mensch von Sezuan“ zählt zu den wichtigsten Werken des epischen Theaters. Er thematisierte hier die Unvereinbarkeit von Güte und Überlebenszwang in einer kapitalistischen Welt. Die grundlegende Frage des Stücks ist die Frage nach einem Leben, das moralisch vertretbar ist, aber einen trotzdem nicht in den eigenen Ruin treibt.

  • Noel

    5/5

    25.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes Buch

    - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

  • manamnama

    aus Treis-Karden

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einblicke in die griechische Denkart

    Sophokles schuf mit der Antigone ein Meisterwerk. Durch es nämlich vermag der geneigte Leser zu erfahren, wie "der alte Grieche" so dachte. Es geht in der Geschichte um Antigone, die ihren Bruder begrabend das Recht des Staates und Kreon, der dies verbietend das Recht der Familie und der Götter verletzt. Antigone also begräbt ihren toten Bruder und wird dafür von Kreon mit dem Tode bestraft. In der letzzten Sekunde erkennt und bereut er und will die Hinrichtung noch verhindern. Doch es ist zu spät: Antigone ist tot, sein Sohn Haimon hat sich erdolcht und auch seine Frau bringt sich daraufhin um. Der König also, wird hier gezeigt, ist nicht über alkles erhaben. Schon gar nicht über den Ratschluß der Götter, der befahl daß der Mensch begraben werden müsse um Ruhe zu finden und jeder der sich dem entgegenstellt (Kreon) bestraft werde.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Herz gegen die Härte der Welt.

    Ich bewundere das Stück "Der gute Mensch von Sezuan", weil es mich jedes Mal aufs Neue trifft und mir eine Frage stellt, der ich nicht ausweichen kann. Es berührt mich, wie Bertolt Brecht zeigt, dass Güte nichts Einfaches oder Romantisches ist, sondern etwas, das in der Realität beinahe zerbricht. Besonders diese Zerrissenheit von Shen Te lässt mich nicht los, weil sie sich so ehrlich und schmerzhaft wahr anfühlt. Gerade weil das Stück keine beruhigende Antwort gibt, sondern wie ein leiser, anhaltender Widerhall in mir weiterklingt, halte ich es für so außergewöhnlich relevant. Was dieses Stück zu einem Meisterwerk erhebt, ist nicht allein seine kluge Konstruktion oder seine pointierte Gesellschaftsanalyse, sondern vor allem die radikale Konsequenz, mit der Brecht eine scheinbar einfache moralische Frage – wie kann ein Mensch gut sein? – in die widersprüchlichen Mechanismen einer kapitalistisch strukturierten Welt einspannt und dadurch unauflösbar macht. Schon die Ausgangssituation ist von einer fast parabelhaften Einfachheit: Drei Götter suchen auf der Erde nach einem guten Menschen und finden ihn in der Prostituierten Shen Te. Doch genau in dem Moment, in dem Güte anerkannt und belohnt werden soll, beginnt ihre Unmöglichkeit. Shen Tes Güte macht sie verwundbar, ausbeutbar, letztlich existenziell bedroht. Um zu überleben, erfindet sie die harte, geschäftstüchtige Maskenfigur Shui Ta – ein Alter Ego, das jene Grausamkeit verkörpert, die notwendig ist, um im System zu bestehen. Diese Doppelgestalt ist das dramaturgische Zentrum des Stücks und zugleich dessen philosophischer Kern: Der Mensch ist nicht einfach gut oder böse, sondern wird durch ökonomische Bedingungen gezwungen, sich zu spalten. Brecht führt damit sein Konzept des epischen Theaters auf eine besonders eindringliche Weise vor, indem er nicht Illusion erzeugt, sondern Distanz, nicht Identifikation, sondern Reflexion verlangt. Die Genialität des Dramas liegt gerade in dieser Dialektik: Es zeigt nicht, wie Moral funktioniert, sondern warum sie scheitert. Dabei ist der historische Kontext entscheidend. Brecht schrieb das Stück im Exil, vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, des aufkommenden Faschismus und der globalen Verwerfungen, die der Kapitalismus im frühen 20. Jahrhundert hervorgebracht hatte. Seine Kapitalismuskritik ist dabei weder platt noch rein ideologisch, sondern in dramatische Situationen übersetzt, die den Zuschauer oder Leser zwingen, selbst Stellung zu beziehen. Die ökonomischen Verhältnisse erscheinen nicht abstrakt, sondern konkret: als Mieten, Schulden, Arbeitslosigkeit, Hunger. In dieser Welt wird Güte zu einem Luxus, den sich niemand leisten kann. Genau hier entfaltet das berühmte Zitat Shen Tes seine tragische Wucht: „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist? Gute Taten, das bedeutet Ruin!“ Dieser Satz ist deshalb so erschütternd, weil er eine moralische Selbstanklage enthält, die zugleich eine Anklage des Systems ist. Shen Te erkennt, dass ihr Scheitern nicht aus einem Mangel an gutem Willen resultiert, sondern aus der Unvereinbarkeit von ethischem Anspruch und ökonomischer Realität. Das Tragische liegt also nicht in einer individuellen Schuld, sondern in einer strukturellen Zwangslage. Anders als in der klassischen Tragödie gibt es keine Katharsis im Sinne einer Läuterung durch Einsicht, sondern eher eine Ernüchterung: Die Welt bleibt unverändert, die Widersprüche bestehen fort. Besonders raffiniert ist dabei, wie Brecht die Götter inszeniert. Sie erscheinen zunächst als moralische Instanz, als Garanten einer höheren Ordnung, erweisen sich jedoch als hilflos und letztlich ignorant gegenüber den realen Bedingungen menschlichen Lebens. Ihre Unfähigkeit, eine praktikable Lösung zu finden, entlarvt die Idee einer von oben verordneten Moral als illusionär. Damit unterläuft Brecht nicht nur religiöse Gewissheiten, sondern auch jede Form naiver Ethik, die die materiellen Grundlagen des Handelns ignoriert. Die offene Schlussform des Stücks, die berühmte Aufforderung an das Publikum, selbst eine Lösung zu finden, ist kein bloßer dramaturgischer Kunstgriff, sondern Ausdruck eines zutiefst politischen Theaterverständnisses. Brecht verweigert die Antwort, weil jede einfache Antwort eine Lüge wäre. Gerade darin liegt die nachhaltige Wirkung des Stücks: Es entlässt sein Publikum nicht in die beruhigende Gewissheit, sondern in eine produktive Unruhe. Dass „Der gute Mensch von Sezuan“ auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat, ist beinahe beunruhigend. In einer Welt, in der soziale Ungleichheit, Prekarisierung und ökonomischer Druck weiterhin das Leben vieler Menschen bestimmen, wirkt Shen Tes Dilemma erschreckend vertraut. Die Frage, ob moralisches Handeln unter kapitalistischen Bedingungen überhaupt möglich ist, hat nichts an Brisanz verloren. Im Gegenteil: Sie stellt sich vielleicht dringlicher denn je. Brechts Stück zwingt dazu, über die Bedingungen von Menschlichkeit nachzudenken, und legt offen, dass diese Bedingungen nicht naturgegeben, sondern gemacht sind – und damit prinzipiell veränderbar. Stilistisch besticht das Drama durch eine Mischung aus Lakonie und poetischer Verdichtung. Die Sprache ist klar, oft scheinbar schlicht, doch gerade in dieser Schlichtheit entfaltet sie eine große Präzision. Lieder und Zwischentexte brechen die Handlung auf, kommentieren sie, schaffen Distanz und eröffnen neue Perspektiven. Diese Verfremdungseffekte sind kein Selbstzweck, sondern dienen der Erkenntnis: Sie verhindern das bloße Mitfühlen und fördern das Mitdenken. Brechts Kunst besteht darin, Emotion und Analyse so miteinander zu verschränken, dass keine von beiden dominiert. Man fühlt mit Shen Te – und erkennt zugleich die Mechanismen, die ihr Leid hervorbringen. Genau diese doppelte Bewegung macht das Stück zu einem Meisterwerk. Es ist nicht nur ein Drama über eine einzelne Figur, sondern ein Experiment über die Möglichkeit von Moral in einer unmoralischen Welt. Wer „Der gute Mensch von Sezuan“ liest oder sieht, wird nicht nur mit einer Geschichte konfrontiert, sondern mit einer Frage, die sich nicht abschütteln lässt. Und vielleicht ist es genau diese Unabschließbarkeit, diese Weigerung, einfache Antworten zu liefern, die die eigentliche Genialität des Stücks ausmacht.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Als Lektüre in der Schule eine...

    Als Lektüre in der Schule eine lehrreiche und willkommene Abwechslung!! Wie kann man Moral, das Leben und den Kapitalismus vereinbaren? Jeder sollte Brecht gelesen haben!
  • Zum Bewerterprofil von L. Schaller

    L. Schaller

    Thalia Bayreuth

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einstieg in die Klassische Literatur

    Auf einem Passagierdampfer in Richtung New York tagt Prominenz: der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic befindet sich auch auf dem Schiff. Man sagt sich, dass er aus ärmlichen Verhältnissen kommt und bis auf das Schachspiel zu nichts gut ist. Da auf dem Schiff auch ein Schachbrett zur Verfügung steht bildet sich kurzerhand eine Gruppe Reisender, die den Schachweltmeister herausfordern möchte. Dieser lässt sich auch nicht besiegen, nachdem die Gruppe ihre Spielzüge absprechen. Bei einem weiteren Versuch Czentovic zu schlagen bemerkt ein weiterer Reisender, der uns als Dr. B. vorgestellt wird, die Gruppe und schließt sich ihr an. Nachdem Dr. B. den Weltmeister Czentovic binnen weniger Züge matt setzt, staunen die Reisenden ebenso wie der Schachmeister selbst. Im Laufe der Novelle wird dann der tragische Hintergrund des Dr. B. offenbart und wie dieser ein so großes Spielverständnis erlangen konnte. "Schachnovelle" bietet meiner Meinung nach einen tollen Einstieg in die klassische Literatur, recht kurz und nicht schwer geschrieben. Außerdem finde ich es sehr interessant, wie Stefan Zweig seine persönliche Lebensrealität in das Buch einfließen lies. Eine absolute Empfehlung für alle, die zugängliche Klassik lesen möchten!

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