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Produktbild: Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Poyais. Ein Land, das es nie gab Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts: der legendäre Poyais-Betrug erstmals in einem packenden Roman erzählt

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Tanne

Sprache

Deutsch

EAN

2710004848772

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Tanne

Sprache

Deutsch

EAN

2710004848772

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Traum vom großen Glück!

    Dieses Buch erschien 2026 in der Emons Verlag GmbH und beinhaltet 422 Seiten. „Das erfundene Paradies“ Im Jahr 1822 stechen zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler in See. Ihr Ziel ist Poyais, ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika. Dieser verspricht Auswanderern Reichtum und Freiheit. Doch leider ist das angebliche Paradies eine Lüge, denn Poyais existiert nicht. Der Hochstapler Gregor MacGregor hat dieses Land skrupellos erfunden und führt mit glänzenden Versprechen Hunderte in die Irre. Auch Julie, die Kaufmannstochter, begibt sich mit ihrem Geliebten auf die gefährliche Reise und strandet in einer Katastrophe. Sie steht in der unerbittlichen Hitze der Karibik bald vor der größten Herausforderung ihres Lebens und es bleibt die Frage, ob sie sich und andere retten kann? Hier wurde der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts erstmals in einem Roman erzählt. Ich liebe die Bücher der Autorin Uli Aechtner und so war ich natürlich total gespannt, was mich wohl hier erwartet. Tja, was soll ich sagen: ein Abenteuerroman, der es in sich hat! Hier hat nämlich ein Mensch ein wirklich böses Spiel gespielt. Viele Menschen haben ihm geglaubt, als er von Poyais erzählte, ein Land, in dem das Paradies auf sie warten wird. Die Siedler haben ihr Hab und Gut verkauft, nur um mit einem Schiff in ein Land zu reisen, das so viel verspricht. Auch Julia begibt sich auf diese abenteuerliche Reise und muss leider Erfahrungen machen, mit denen sie keinesfalls gerechnet hat und auf die sie auch nicht vorbereitet war. Was für ein Gauner, dieser Gregor MacGregor! Viele Menschen waren zusammengepfercht auf zwei Schiffen und ich erlebte mit ihnen gemeinsam die Höhen und Tiefen dieser Reise. Teilweise konnte ich es kaum aushalten, was hier beschrieben wurde. Und man kann es kaum glauben, diesen Schwindel hat es tatsächlich gegeben. Bewundernswert, dass die Autorin Uli Aechtner sich damit auseinandersetzt und einen wirklich spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Roman dazu geschrieben hat. Es gibt hier zwei Erzählstränge und ich habe mit den Menschen gelitten, gehofft und gebangt. Einige mussten auch ihr Leben lassen und das nur wegen eines großen Traums! Was für viel Leid und Elend diese Menschen ertragen mussten. Ich hatte tolle Lesestunden und empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Mich konnte die Autorin Uli Aechtner wieder einmal begeistern, faszinieren und komplett überzeugen. Ein echtes Lesehighlight, das mich fassungslos und sprachlos machte!

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Land das es nie gab

    Wer Abenteuerbücher liebt, der muß dieses Buch unbedingt lesen. Die Kaufmannstochter Julie verliebt sich in Carl, dem Pferdeknecht ihres Vaters. Aber der hat schon einen anderen Mann für sie ausgesucht. Um 1822 herum stechen zwei Schiffe in See, um nach Mittelamerika in das Land Poyais zu kommen. Sehr viele Sieder verkaufen ihr Hab und Gut, um in dem gelobten Land ihr Glück zu versuchen. Sie haben sich dort bereits Grundstücke gekauft. Als Julie und Carl das hören, kaufen sie sich eine Schiffspassage und möchten in Poyais eine Familie gründen und sich dort ein neues Leben aufbauen. Initiator dieser Ansiedlung ist Gregor MacGregor. Auch Soldaten werden angeworben, um gegen Feinde anzukämpfen und MacGregor eilt der Ruf voraus, alle Gegner zu besiegen. Doch als die Siedler in Payois ankamen, gab es keine Stadt, sie kamen in den Urwald, nur Wildnis. Krankheiten breiteten sich aus, Hunger, Erschöpfung bis hin zum Selbstmord. Neben Julie und Carl begegnen uns noch viele eindrucksvolle und starke Personen wie z.B. Theo, Jim, Jeoffrey, Margret, Liam. Alle hatten mit den Unbillen dieser Landschaft und dem Klima zu kämpfen. Der Tod war der tägliche Begleiter. Julie wuchs über sich hinaus, organisierte Essen, verwaltete das Lager. Bald hatten sie die Erkenntnis, dass MacGregor ein Betrüger war und sie um ihr ganzes Geld gebracht hat. Die Siedler hatten nur noch den einen Wunsch, zurück in ihre Heimat zu kommen. Hier werden die Schicksale, die Angst und die Verzweiflung dieser Menschen derart wirklichkeitsnah dargestellt. Man spürt beim Lesen die Hitze, den Staub, das Ungeziefer, dass die Menschen dort befällt. Wechselfieber und Ruhr grassieren unter den Siedlern. Die Autorin verbindet mehrere Handlungsstränge, die zum Schuß zu einem Ganzen werden. MacGregor ab es wirklich, ist eine reale Figur, der aber trotz seiner Betrügereien sich herauswinden konnte und ohne Strafe davonkam. Er hat damals den Menschen Grundstücke in einem Land verkauft, dass es gar nicht gab. Hier wird dieser Umstand gekonnt zu einem tollen Roman verarbeitet, der von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung und Abenteuer ist. Das grellgelbe Cover zeigt eine wunderbare Karibiklandschaft mit Palmen und dem türkisblauen Meer.

  • Christiane

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnd, Mitreißend, Lesenswert!

    Im März 2026 hat die Autorin Uli Aechtner den historischen Roman „Poyais. Ein Land, das es nie gab“ herausgebracht. Das Cover passt gut zur Geschichte und in das Genre. Es ist das Jahr 1822. Gregor MacGregor verspricht Ausreisewilligen das blaue vom Himmel. Er erzählt ihnen die Geschichte von Poyais. Einem Land, das es nie gab. Die Ausreisewilligen glauben ihm, kaufen bei ihm Land, tauschen ihre Habseligkeiten in Poyais-Dollar und sichern sich einen Platz auf einem der Schiffe um nach Mittelamerika aufzubrechen. Darunter Julie. Eine Tochter aus gutem Hause, die der Enge, der Tradition und ihrem zukünftigen Ehemann entkommen möchte. Und Carl. Ihr Pferdeknecht und ihre große Liebe. Die Seereise verlangt einiges von den Reisenden. Als sie in Mittelamerika ankommen, sehen sie, dass sie vor dem Nichts stehen. Dafür erwartet sie die Hitze der Karibik. Mit ruhigen Worten, mitreißend und atmosphärisch stark erzählt Uli Aechtner den größten Schwindel des 19. Jahrhunderts. Schnell habe ich den Einstieg in die Geschichte gefunden. Julie hat mich vom ersten Moment an beeindruckt. Ihren Mut, die Reise als Jules anzutreten, habe ich bewundert. Ihre Liebe zu Carl hat sie viel ertragen lassen. Auch Carl hat bei mir gepunktet. Mit seiner Kraft hat er sich bis nach Poyais durchgearbeitet, denn ihm hat das Geld für die Reise gefehlt. Über ca. 448 Seiten folge ich den beiden auf ihrer Reise und bei ihrem Ankommen in Mittelamerika. Julie und Carl erleben viel auf dieser Reise und verändern sich. Die Ankunft in Mittelamerika fordert viel von ihnen. Das Ganze ist so spannend erzählt, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wollte ich wissen, wie es denn nur weitergeht. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin uns hier keine reißerische Liebesgeschichte erzählt Alles in allem hat Uli Aechtner mit „Poyais. Ein Land, das es nie gab“ einen historischen Roman auf den Büchermarkt gebracht, des es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf den Ausflug in das 19. Jahrhundert und eine Auswanderung nach Mittelamerika hat, der ist hier richtig. Am Ende erklärt die Autorin im Anhang, war historisch und was fiktiv ist. Für die tollen Lesestunden verleihe ich der Autorin fünf verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

  • Stefan

    aus Lohmar

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein historisches Verbrechen

    In diesem mitnehmenden Roman wird die Geschichte der Frankfurter Bürgertochter Julie Roth erzählt, welche gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie nicht liebt, welche ein Verhältnis mit dem Pferdeknecht ihres Vaters anfängt und mit diesem einem Betrüger aufsitzt, welcher ihnen ein neues Leben im fiktiven Land Poyais verkauft. Nach der strapaziösen Anreise stellen die Auswanderer fest, dass nichts von den ihnen Angekündigten Zuständen in Poyais zutreffen. Es gibt weder Hafen, Häuser noch irgendeine Infrastruktur. Lediglich Dschungel. Und in diesem warten Mangelernährung, Seuchen, Schlangen und andere Gefahren auf die Siedler, welche reihenweise versterben. Mit viel Glück gelangt einer Handvoll die Rückkehr in die Heimat. Sehr bildhaft sich die verschiedenen Charaktere in diesem Roman beschrieben. Mit ihren Schwächen, Stärken, Skrupellosigkeiten, aber auch mit Mut und Hilfsbereitschaft. Das von Gregor McGregor an den Auswanderern begangen Verbrechen bleibt ungesühnt, auch wenn es Gerichtsverfahren gegen ihn gab. Die Geschichte beruht auf Tatsachen und ist sehr anschaulich geschrieben.

  • Buchwurm05

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

    Inhalt: Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen....... Leseeindruck: "Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat. Fazit: Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

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  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grausames Spiel mit Schicksalen

    Richtig gute Idee: ein Zipfel der Geschichte, den niemand kennt. Ein Hochstapler und Betrüger. Ein gelobtes Land, das es nicht gibt. Zig gutgläubige Siedlungswillige, die in Krankheit, Tod und Verderben geschickt werden. Ein Horrorstoff, der im 19. Jahrhundert grausame Wirklichkeit wird. Ideale Grundlage für einen authentischen Abenteurer-Roman. Im Grunde super. Aber leider mit ein paar Längen. Trotzdem: gutes Buch, ein besonderer, unterhaltsamer Schmöker.

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