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Produktbild: Braintertainment
Gebraucht Band 6

Braintertainment Expeditionen in die Welt von Geist und Gehirn

Aus der Reihe medizinHuman
1
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*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2008

Abbildungen

mit Abbildungen 19 cm

Herausgeber

Manfred Spitzer + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,5 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004856784

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2008

Abbildungen

mit Abbildungen 19 cm

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,5 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004856784

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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"Geist ist geil" oder der Versuch einer vergnüglichen Expedition ins Gehirn

Raumzeitreisender aus Ahaus am 20.02.2026

Bewertungsnummer: 3052586

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie der Titel bereits andeutet, steht die Unterhaltung im Fokus. Es ist das Anliegen der Autoren, Erkenntnisse der modernen Hirnforschung einem breiten Publikum humorvoll zu vermitteln. Darüber hinaus sind die Leser Testkandidaten für die Verifizierung der zentralen Hypothese des Buches: "Ein vergnügtes Gehirn lernt besser als ein angestrengtes." Aber die Leser brauchen sich nicht zu sorgen, es erfolgt am Schluss keine Prüfung. Das Vorwort kündigt an, was der Epilog in vorzüglicher Form dann auch leistet. Die Ausführungen von Eckart von Hirschhausen eignen sich für das Kabarett. Dazwischen befinden sich Beiträge, die mehr oder weniger unterhaltsam aufklären über das Gehirn und seine Eigenarten. Valentin Braitenberg bringt den Sinn des Gehirns auf den Punkt: "Wichtigste Aufgabe des Gehirns ist es, Halluzinationen zu erzeugen, aber nur solche, die dem wirklichen Zustand der Welt möglichst ähnlich sind." Denn "die Welt ist viel größer als jedes Gehirn und voll von unberechenbaren Überraschungen." Während sich Barbara Wild damit beschäftigt, welche Hirngebiete bei der Verarbeitung von Witzen bzw. beim Lächeln aktiv sind, sind es Robert Gernhardt und F.-K. Waechter, die dafür die Voraussetzungen schaffen. Sie parodieren bekannte optische Täuschungen und thematisieren, wie weit wir uns auf den Augenschein verlassen können. Zu den Darstellungen gehören auch Paradoxa, die interessierte Leser u.a. in "Die Scheinwelt des Paradoxons" von Patrick Hughes und George Brecht vertiefen können. Gerhard Roth legt, in Anlehnung an Sigmund Freud, gar das Gehirn auf die Couch. Er analysiert das angespannte Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Hirnforschung und macht deutlich, dass Freud sich sehr wohl für die neurobiologischen Grundlagen der Psychoanalyse interessiert hat, aber zu seiner Zeit die Wissensdefizite zu groß waren. Roth untersucht Kernaussagen von Freud und erläutert, inwieweit sie von der Neurobiologie gestützt werden. Kann man Glück wissenschaftlich untersuchen? Manfred Spitzer zeigt auf, dass es sehr lehrreich sein kann, Glück wissenschaftlich zu analysieren. Er beschreibt Simulationsexperimente und betrachtet die Ergebnisse aus dem Blickwinkel der Evolution. Glück ist relativ und abhängig von der Ausgangslage. In diesem Sinne hatte die Nachkriegsgeneration in späteren Jahren viele Glücksmomente zu verzeichnen. Der Mensch strebt nach Glück, ist aber nicht für das dauernde Erleben von Glück geeignet. In dem Buch kommen hochkarätige Experten zu Wort, die wissen, wovon sie sprechen. Auch wenn einige Beiträge humoristisch untermalt sind, ändert das nichts an der Qualität des Inhalts. Was ein wenig stört, ist der fehlende Zusammenhang zwischen den Beiträgen und die unterschiedliche Umsetzung der Intention, einen humorvollen Beitrag zur Hirnforschung zu liefern. Dennoch handelt es sich um ein lesenswertes Buch.

"Geist ist geil" oder der Versuch einer vergnüglichen Expedition ins Gehirn

Raumzeitreisender aus Ahaus am 20.02.2026
Bewertungsnummer: 3052586
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie der Titel bereits andeutet, steht die Unterhaltung im Fokus. Es ist das Anliegen der Autoren, Erkenntnisse der modernen Hirnforschung einem breiten Publikum humorvoll zu vermitteln. Darüber hinaus sind die Leser Testkandidaten für die Verifizierung der zentralen Hypothese des Buches: "Ein vergnügtes Gehirn lernt besser als ein angestrengtes." Aber die Leser brauchen sich nicht zu sorgen, es erfolgt am Schluss keine Prüfung. Das Vorwort kündigt an, was der Epilog in vorzüglicher Form dann auch leistet. Die Ausführungen von Eckart von Hirschhausen eignen sich für das Kabarett. Dazwischen befinden sich Beiträge, die mehr oder weniger unterhaltsam aufklären über das Gehirn und seine Eigenarten. Valentin Braitenberg bringt den Sinn des Gehirns auf den Punkt: "Wichtigste Aufgabe des Gehirns ist es, Halluzinationen zu erzeugen, aber nur solche, die dem wirklichen Zustand der Welt möglichst ähnlich sind." Denn "die Welt ist viel größer als jedes Gehirn und voll von unberechenbaren Überraschungen." Während sich Barbara Wild damit beschäftigt, welche Hirngebiete bei der Verarbeitung von Witzen bzw. beim Lächeln aktiv sind, sind es Robert Gernhardt und F.-K. Waechter, die dafür die Voraussetzungen schaffen. Sie parodieren bekannte optische Täuschungen und thematisieren, wie weit wir uns auf den Augenschein verlassen können. Zu den Darstellungen gehören auch Paradoxa, die interessierte Leser u.a. in "Die Scheinwelt des Paradoxons" von Patrick Hughes und George Brecht vertiefen können. Gerhard Roth legt, in Anlehnung an Sigmund Freud, gar das Gehirn auf die Couch. Er analysiert das angespannte Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Hirnforschung und macht deutlich, dass Freud sich sehr wohl für die neurobiologischen Grundlagen der Psychoanalyse interessiert hat, aber zu seiner Zeit die Wissensdefizite zu groß waren. Roth untersucht Kernaussagen von Freud und erläutert, inwieweit sie von der Neurobiologie gestützt werden. Kann man Glück wissenschaftlich untersuchen? Manfred Spitzer zeigt auf, dass es sehr lehrreich sein kann, Glück wissenschaftlich zu analysieren. Er beschreibt Simulationsexperimente und betrachtet die Ergebnisse aus dem Blickwinkel der Evolution. Glück ist relativ und abhängig von der Ausgangslage. In diesem Sinne hatte die Nachkriegsgeneration in späteren Jahren viele Glücksmomente zu verzeichnen. Der Mensch strebt nach Glück, ist aber nicht für das dauernde Erleben von Glück geeignet. In dem Buch kommen hochkarätige Experten zu Wort, die wissen, wovon sie sprechen. Auch wenn einige Beiträge humoristisch untermalt sind, ändert das nichts an der Qualität des Inhalts. Was ein wenig stört, ist der fehlende Zusammenhang zwischen den Beiträgen und die unterschiedliche Umsetzung der Intention, einen humorvollen Beitrag zur Hirnforschung zu liefern. Dennoch handelt es sich um ein lesenswertes Buch.

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Braintertainment

von Manfred Spitzer, Wulf Bertram

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  • Produktbild: Braintertainment
  • Manfred Spitzer/ Wulf Bertram: Vorwort – Wulf Bertram: Wo geht es hier zum Hippocampus? Ein Rundgang durch die Hirnlandschaft – Valentin Braitenberg: Über den Inhalt des Kopfes; Sinn und Zweck des Gehirns – Axel Karenberg: Ein Schädel voll Wörter; Kleine Neuroterminologie für Hirnforscher und andere Menschen – Kai Sammet: Ein Organ interpretiert sich selbst; Eine wirklich sehr kurze Geschichte der Hirnforschung – Barbara Wild: Humor ernst genommen; Lächeln, Erheiterung und das Gehirn – Katja Gaschler: Spieglein, Spieglein im Gehirn; Woher ich weiß, wie du fühlst – Manfred Spitzer: Kann, darf, soll oder muss man Glück wissenschaftlich untersuchen? – Josef Aldenhoff: Glückspille oder chemische Keule; Wie behandeln wir die Seele? – Gerhard Roth: Das Gehirn auf der Couch; Neurobiologie und Psychoanalyse – Rolf H. Adler: Spurensicherung; Sherlock Holmes, Sigmund Freud, Charles S. Peirce, die modere Neurobiologie und die »Diagnose« – Jakob von Engelhardt/ Dragos Joan Inta/ Hannah Monyer: Im Dschungel der Düfte; Geruchssinn und Gehirn – Robert Gernhardt/ F. K. Waechter: Du und dein Auge; Vorsicht vor Augenzeugen! – Michael Freund: There's someone in my head... Hirn und Grops in der Popkultur – Manfred Spitzer: Prolog zu Kapitel; Varianz als Problem, knappes Gut und sozialverträgliche Absicherung nichtempirischer Forscher – Brendan Maher: Der CHARIVARI-Effekt; Über die Erhaltung der finiten Varianz und die Replikation von Experimenten – Manfred Spitzer: Drucken, bis der Arzt kommt – Wulf Bertram: Transkranielle Mandelkern-Massage; Wie ich eine neue Körperpsychotherapie erfand – Eckart von Hirschhausen: Ein Epilog