In dem charmanten Dorf Three Pines mitten in den kanadischen Wäldern kennt jeder jeden, und man kann auf seine Nachbarn zählen. Die Idylle wird jäh zerstört, als an einem leuchtend klaren Herbsttag die Leiche von Jane Neal gefunden wird – getötet durch einen Pfeil. Es kann sich nur um einen Jagdunfall handeln, denn wer hätte einen Grund gehabt, die pensionierte Lehrerin umzubringen? Armand Gamache, Chef der Mordkommission von Montréal, muss die Sache aufklären, damit der Dorffrieden wiederhergestellt wird. Dabei wird er nicht nur den Mörder finden, sondern auch Freunde: die Buchhändlerin Myrna, die schrullige Dichterin Ruth oder Gabri und Olivier, die die Pension im Dorf führen. Und Gamache schließt Three Pines bei seinen Ermittlungen so sehr ins Herz, dass aus dem Tatort ein Sehnsuchtsort wird.
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Gefühlt kennt diese Krimi-Reihe jeder, nur ich nicht :-) , also habe ich mir jetzt mal den ersten Teil ausgeliehen. Ich war neugierig – und muss jetzt sagen, ich glaube ich bin „angefixt“; das war mal ein echt guter Krimi. Spannende Story, glaubwürdige Ermittler, ein liebenswert-skurriles kleines Städtchen, und ein Plot, bei dem definitiv Action da war, aber der Fokus lag eher auf dem psychologischem Aspekt.
Soviel erst mal an Lob vorab; hierum ging es:
Wir sind in Three Pines im kanadischen Quebec. Zeitlich würde ich das Geschehen in den frühen 2000ern einordnen; es gab schon Handys, aber die Digitalisierung ist noch nicht so wirklich weit fortgeschritten, hier wird noch viel ganz normal telefoniert und ich glaube, im ganzen Roman hat nicht einer das Internet angehabt. Also die Ermittlungen verliefen noch ziemlich old-fashioned, was ich als Leserin recht entspannend fand, hier wurde noch mit Logik, Grips und Psychologie gearbeitet, und gefühlt nicht alles gegoogelt und digital erledigt. Das hat das komplette Geschehen entschleunigt. Ist mir echt krass aufgefallen. Das Team um Inspector Gamache wird just zu Thanksgiving nach Three Pines gerufen, weil dort eine Leiche gefunden wird; und nachmittags um 4 machen die Ermittler alle Pause, um nachhause zum Truthahnessen zu fahren – fand ich charmant. Auf die Idee kommt doch heutzutage weder literarisch noch „in real life“ irgendwer, oder? Vor etwa 25 Jahren war die Menschheit aber anscheinend durchaus noch in der Lage, Berufsleben und Privates halbwegs voneinander zu trennen, und am Tag danach weiter zu arbeiten. Spoiler alert: der Fall wurde durchaus aufgeklärt, denn Herr Gamache hat eine fast 100prozentige Erfolgsquote aufzuweisen. Okay, das jetzt nur am Rande, aber mir fällt sowas mittlerweile echt auf, wenn ich etwas „ältere“ Bücher lese.
Ja, zurück zum Mordfall: die Tote ist eine pensionierte Lehrerin, die im Wald aufgefunden wurde. Ermordet mit Pfeil und Bogen. Ein wenig bizarr auf den ersten Blick, aber dann stellt sich heraus, dass in Three Pines ein Bogenschützenverein existiert, und eigentlich fast jeder dort es mit Robin Hood aufnehmen könnte, und auch an Verdächtigen mangelt es nicht. Zwar war das Opfer überall beliebt – aber das Örtchen hat durchaus ein paar merkwürdige Bewohner zu bieten, und einige interessante Spuren führen Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit. Gamache und sein Team sind beschäftigt...
Ich fand den Fall wie schon gesagt gut geplottet, hat mich gecatched und unterhalten, und ich mochte den Kommissar. Sehr unprätentiös, ein Teamplayer, jemand, dem menschliche Werte wichtiger sind als Karriere, jemand mit intakter Ehe – mal was anderes. Kein kaputter Cop kurz vorm Burnout. Davon hatte ich in letzter Zeit genug ;-)..
Intelligente Dialoge, und einfach gut geschrieben. Ich werd auf jeden Fall noch mehr von dieser Serie lesen demnächst; gibt ja mittlerweile 18 davon :-) !
Ein sympathisches Dorf voller Geheimnisse
Eliza am 23.01.2022
Bewertungsnummer: 1643142
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit diesem Debütroman einer spannenden Krimireihe aus Kanada hat die Autorin einen Volltreffer bei mir gelandet. Mir hat die Geschichte um Chief Inspector Armand Gamache im verträumten Dorf Three Pines sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr bunt gedruckt. Man erkennt im Vordergrund das Antlitz eines Dorfes mit einer weißen Kirche im Mittelpunkt. Im Hintergrund ist ein dichter Wald zu erkennen. Der Klappentext ist sehr informativ und bereitet den Leser gut auf das Handlungsgeschehen vor. In der Geschichte geht es um die ehemalige Lehrerin und Künstlerin Jane Neal welche durch einen Jagdpfeil getötet wurde. Armand Gamache der Chefinspektor aus dem nahegelegenen Montreal wird mit seinem Team zu diesem Fall in die Provinz gerufen. Schnell merkt dieser, dass dieses Dorf seinen Charme bzw. seine eigenen Regeln oder Verhaltensweisen an den Tag legt. Armand Gamache ist ein erfahrener Kommissar in den 50igern und verheiratet. Er hat sehr viel Erfahrung und seinen eigenen Ermittlungsstil mit seinem Team um den Kommissar Beauvoir sowie deren Assistentinnen. Armand Gamache bleibt immer ruhig und ist sehr sachlich. Trotz allem hat er auch den Sinn für das Zwischenmenschliche und wirkt dabei durchaus sympathisch beim Leser. Bei den zahlreichen Nebendarstellern haben mir Clara die beste Freundin vom Opfer Jana Neal sowie die Dichterin Ruth Zardo am besten gefallen. Clara ist von Beginn überzeugt, dass ihre Freundin heimtückisch ermordet wurde und ist durch ihren unerbittlichen Einsatz wie eine „Kollegin“ von Gamache. Sie lässt sich nicht beeindrucken und gibt nie auf bis sie die Wahrheit dann auch herausfindet, welche sie erschüttern lässt. Ruth Zardo eine ältere Dichterin ist mit ihrer spitzen Zunge über das Dorf hinaus bekannt. Gamache ist ein großer Anhänger ihrer Dichtkunst, welches sie jedoch unbeeindruckt lässt. Insgesamt sind es die vielreichen sehr unterschiedlichen Darsteller, welche der Geschichte eine unheimliche Gemütlichkeit verleiht. Die Spannung der Geschichte wird immer wieder aufs Neue belebt und erst am Ende der Erzählung lässt sich der Fall in seinem Ganzen aufklären. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine größeren Zeitsprünge erkennbar. Der Fall spielt in den 90 iger Jahren im französisch sprechenden Teil Kanadas. Mir haben die verschiedenen kulturellen Details bwz. Hinweise zwischen dem englischen sowie dem französischen Teil dieses Landes sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und dialogorientiert. Dabei taucht der Leser sehr gut in die Landschaft und ihrer Umgebung ein. Die Übersetzung ins deutsche scheint dabei sehr gut gelungen zu sein. Als Zielgruppe des Romans kommen Krimifreunde aller Altersklassen in Frage. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend mit guten differenzierten Charakteren versehen ist dieser Krimi mir ans Herz gewachsen. Ich werde auch die Nachfolgebände um das mysteriöse Dorf Three Pines lesen und kann diesen Roman allen Krimifreunden nur wärmsten ans Herz legen.
Meinung aus der Buchhandlung
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Louise Penny schreibt einen unglaublich tollen, ruhigen Krimi mit fantastisch ausgearbeiteten Charakteren. Man bewundert Gamache für seine außergewöhnlichen Ermittlungsmethoden und genießt das Dorfleben in Kanada. Für Kunstinteressierte, Bücherwürmer, Kulturliebhaber und Rätsler
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Seit einer Weile hatte ich diese Reihe im Hinterkopf, weil immer mehr Leser danach fragten. Nun endlich habe ich den ersten Teil gelesen und mich erwarteten ein sehr sympathischer Ermittler, schöne Atmosphäre und ein Fall etwas à la A.Christie - ich habe mich direkt Wohl gefühlt!
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