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Produktbild: Ein ganz normales Wunder
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Ein ganz normales Wunder

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93

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

N. N.

Spieldauer

7 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

1

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732491155

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

N. N.

Spieldauer

7 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

1

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732491155

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  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr erhellend

    Ich fand dieses Hörbuch sehr beeindruckend. Schon als Grundschulkind fragte ich mich wegen des Bruders einer Klassenkameradin, wie man mit Menschen umgehen solle, die nicht sprechen können und befand - im Gegensatz zu anderen - dass es sich lohne, normal mit diesem Bruder zu sprechen, da ja ein Nicht-Sprechen-Können nicht gleichzusetzen sei mit Nicht-Denken/Verstehen-Können. Allerdings war besagter Bruder nicht Autist. Dieses Buch von Woody Brown stellt sehr klar und deutlich dar, wie es in einem Autisten aussieht, der nicht sprechen kann, wie er die Welt sieht und was er erlebt. Da er auch die Chance auf Bildung hatte, kann er sich sehr klar und verständlich ausdrücken und somit mehr darstellen, als Birger Seller in seinem erschütternden Buch “ich will kein inmich mehr sein”. Doch auch - oder gerade - wegen der höheren Bildung und dem klaren Ausdruck wird einem stark bewusst, wie unfair die mangelnden Möglichkeiten für nicht sprechende Autisten sind. Dass sie zum Beispiel in dieser “Verwahranstalt” sitzen, ohne ihrem Geist entsprechende Angebote und ohne Unterstützung dabei, sich verständlich zu machen, was sie mit Hilfe durchaus könnten. Es ist einfach nur traurig. Toll, dass die Mutter sich darum kümmert und er schließlich sogar dieses Buch schreiben konnte. Noch toller wäre es, wenn es zu Veränderungen im Umgang mit nichtsprechenden Autisten führen würde. Jedoch fragte ich mich, woher er so viel über die anderen betreuten Menschen wusste, die ihm ja nicht alles erzählen konnten. Es war aber sehr interessant, verschiedene Ausprägungen dieser Behinderung kennenzulernen. Diese Möglichkeit hat man ja sonst nicht. Ich selber hatte persönlich bisher nur mit geistig und körperlich Behinderten und mit Asperger Autisten zu tun. Der Vortrag durch verschiedene Sprecher hat mir bei diesem Buch besonders gut gefallen, da dadurch immer sofort klar wurde, dass nun von einer anderen Perdon die Rede ist. Alle Sprecher hatten angenehme Vortragsstimmen und modulierten diese immer passend. Ein sehr eindringliches und empfehlenswertes Hörbuch.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn leise Geschichten ganz laut im Herzen werden

    Manche Bücher liest man und legt sie anschließend zur Seite. Andere begleiten einen noch ein Stück weiter. Ein ganz normales Wunder gehört für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Woody Brown erzählt von Menschen, deren Leben kaum unterschiedlicher sein könnten, und schafft es trotzdem, die unsichtbaren Verbindungen zwischen ihnen spürbar zu machen. Besonders berührt haben mich Carlos mit seinem unerschütterlichen Optimismus, Toms stille Sehnsucht und Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, sein Leben wieder zusammenzusetzen. Keine dieser Figuren wirkt aufgesetzt oder wie ein Mittel zum Zweck. Sie fühlen sich eigenständig, verletzlich und unglaublich menschlich an. Dabei schreibt Brown feinfühlig, beobachtend und mit einem angenehm trockenen Humor. Gerade diese Mischung hat mir gefallen, weil die Geschichte dadurch trotz ihrer schweren Themen nie erdrückend wird. Immer wieder gibt es kleine Momente, die mich innehalten und über den Menschen hinter dem ersten Eindruck nachdenken ließen. Für mich erzählt dieses Buch letztlich davon, genauer hinzusehen. Nicht jeder Mensch findet die gleichen Worte, zeigt Gefühle auf dieselbe Weise oder geht denselben Weg. Und vielleicht liegt genau darin das ganz normale Wunder dieses Romans: Er macht den Blick weiter und erinnert daran, wie viel in einem Menschen stecken kann, das man auf den ersten Blick niemals sieht.

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch sollte ganz Deutschland lesen!

    „Jorge und ich sind uns seit 20 Jahren immer wieder begegnet, haben aber noch nie ein Gespräch geführt, dass den Namen verdient hätte. Das klingt wahrscheinlich unglaublich, ist bei Nicht- Sprechern aber Standard(…).“ Seite 16 INHALT Wie gehts eigentlich den beeinträchtigten Menschen in Förderwerkstätten? Und was macht sie aus? Dieses Buch zeigt den Blick auf die Menschen mit - und ohne Beeinträchtigungen. Also Fachpersonal und beschäftigtes Klientel - Gedanken und Handlungen werden beschrieben und eingeordnet. Beeinträchtigungen in die Normalität geholt! Es geht um Verständnis und Wertschätzung, um Beziehung und Bindung! Es geht darum, nicht beeinträchtigten Menschen zu zeigen, wie es ist - wenn man beeinträchtigt ist. „Der Autismus an meinem Ende des Spektrums ist wie ADHS mal tausend. Es ist für mich so gut wie unmöglich, die vielen Kanäle in meinem Gehirn so zu entwirren, dass ich auf einem bestimmten Sender bleiben kann. Es ist, als würde man vor einer Monitor Wand sitzen, und jeder einzelne Monitor zeigt etwas anderes, aber alle laufen auf voller Lautstärke.“ Seite 18 EINDRUCK UND FAZIT Wie unglaublich gut geschrieben ist dieses Buch? Ich mochte alles dran - und war von Beginn an so berührt und unglaublich bereichernd. Vor allem aufgrund der verschiedenen Perspektiven. Die Lebenswelt von Autist:innen ist gut erforscht, aber in die Welt der Betroffenen, die nicht sprechen und sich mitteilen können, schaut man eben nicht. Und dieses Buch versucht einen Einblick zu geben, und tut das so zart und berührend. Ich bin hyped - merkt man, oder? „Die Mitarbeiter müssen hier einiges aushalten. Zu Darlas Pflichten gehört es, Windeln zu wechseln, Kacke und Kotze weg zu putzen und mit Ausraster fertig zu werden. Unter anderem mit meinen. Wenn es um kleine Kinder geht, ist es das eine, aber gehört die volle Unterhose einem stark autistischen Erwachsenen, dann kommen viele Mitarbeiter zu dem Schluss, dass ein Job bei McDonald’s weniger anstrengend wäre.“ Seite 32

  • Jessi

    5/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    So unglaublich wichtig

    Ein ganz normales Wunder von Woody Brown war das erste Buch, in dem ich angefangen habe Stellen und Absätze zu markieren, die eine so hohe Bedeutung haben und zum Nachdenken angeregt haben. Dieses Buch war so vieles für mich: berührend, informativ, unterhaltend und letztendlich sicher für jeden von uns auch augenöffnend. "Es ist, als würde man vor einer Monitorwand sitzen, und jeder einzelne Monitor zeigt etwas anderes, aber alle laufen auf voller Lautstärke." (Kapitel 1) Der Autor selbst ist der erste nicht-sprechende autistische Absolvent der UCLA. In diesem Roman beschreibt er aus verschiedenen Sichten das Leben von Menschen mit Behinderungen. Dabei treffen wir zum Beispiel auf Walter, der ebenfalls nicht-sprechender Autist ist, Tom, der Zerebralparese hat, Carlos den Pfleger, Ann, eine aushelfende Studentin und auch auf Dave, den Leiter der Tagesstätte Upward Bound. Dabei werden berührend die Hindernisse erwähnt, mit denen die Familien und auch die Tagesstätten konfrontiert sind. U.a. fehlende Unterstützung von Seiten des Staates teils während der Schulzeit als auch in der Collegezeit, als auch ein zu geringes Budget in den Tagesstätten für ausgebildetes Personal und Aktivitäten. Die Familien sind größtenteils auf sich gestellt, um die Förderung zu gewährleisten, die ihre Kinder brauchen. In diesem Buch werden dabei auch die Unterschiede aufgezeigt, von Kindern, die eine längere Zeit auch Helfer in der Schule hatten, neben denen, die keinerlei Unterstützung bekommen haben, die aber teilweise auch nicht den familiären Support hatten. Ein großer Teil waren aber auch einfach die Gedanken von z.B. Tom oder Walter, teils gelangweilt, teils frustriert, aber auch glücklich. Gerade diese Stellen fand ich total spannend und berührend, wenn ihre "Kriegermütter" erwähnt wurden oder ihre Träume. In diesem Buch erlebt man eine ganze Reihe an Gefühlen und Stimmungen. Es ist ernst, traurig und berührend. Ein wunderbarer Roman, der einen nochmal wachrüttelt und das Bewusstsein für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe schärft. Es rückt Menschen ins Rampenlicht, die sonst oft unsichtbar bleiben. Ein Buch, das wirklich jeder lesen sollte!

  • Bewertung

    aus Hart bei Graz

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unmögliches wird möglich und Unsichtbare endlich sichtbar

    Als Mutter eines autistischen Kindes habe ich schon einige Bücher über Autismus gelesen. Keines hat mich auch nur annähernd so berührt wie dieses. Ich mag Bücher, die mich in die Geschichte hineinziehen. Bei diesem Buch hatte ich von Anfang an das Gefühl, ich bin schon mittendrin. Viele Situationen kenne ich aus eigener Erfahrung mit meinem Kind oder durch Kurse und Ratgeber. Woody Brown verfügt über eine feine Beobachtungsgabe und gibt dadurch Einblicke frei, die man sonst nie hätte. Aus der Sicht des Autors wird eine unglaublich tiefgründige Einsicht in unterschiedlichste Menschen gewährt. Obwohl man davon ausgeht, dass Autisten nicht empathisch sind, kann der Autor tiefe Einblicke in das Leben von behinderten Menschen in einer Tageseinrichtung, Betreuern, Angehörigen und Außenstehenden gewähren. Ich habe beim Lesen mit Menschen mitgelitten, die ich nicht kenne, die mir aber Dank der großartigen Beschreibung vertraut wirken. Es ist ein beeindruckendes Buch, das nachhaltig Eindruck hinterlässt und sehr zum Nachdenken und Handeln anregt. Wenn man diesen Menschen die Möglichkeit geben würde, sich verständlich zu machen und nicht über sie hinwegsehen würde als wären es unliebsame Möbelstücke, was wäre dann alles möglich? Hinter jeder Person in diesem Buch steckt eine liebenswerte und interessante Persönlichkeit, die mit wenig Unterstützung und Hilfe viel mehr erreichen könnte, als täglich Stunden in einer Tageseinrichtung abzusitzen und sich wertlos und unverstanden zu fühlen. Ich hoffe sehr, dieses Buch erreicht eine große Anzahl von Lesern. Wenn man erkennt, wie wenig es braucht um Großes erreichen zu können, um wie viel besser es Autisten und ihren Angehörigen gehen könnte. Eine einfache Buchstabentafel und Menschen, die hinsehen und unterstützen, können zu so einem beeindruckenden Buch führen. Was wäre noch alles möglich, würden andere Genies, die nicht gehört werden können, auf diese Weise ihre Gedanken und Ideen mitteilen? Woody Brown gibt Menschen eine Stimme, die keine haben. Erzählt Geschichten von faszinierenden Persönlichkeiten, denen die eigenen Worte fehlen. Er macht uns allen die Welt der Autisten verständlicher und zeigt auf, wie unterschiedlich und wertvoll sie sind. Ich hoffe sehr, dass es weitere Bücher von diesem Autor geben wird und sich noch mehr Wunder auftun können.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (94)

Unsere Meinungen

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abseits stehen

    Ich konnte mich sofort erwärmen für dieses Debüt. Noch nie habe ich so realitätsnah und zugleich mitfühlend über Autismus gelesen. Das mag auch daran liegen, dass Woody Brown selbst Autist ist und eigene Erfahrungen einfließen lässt. Er erzählt aus mehreren Perspektiven und nimmt uns mit in eine Tagesstätte in Los Angeles. Wir lernen die Betreuer und die erwachsenen Schützlinge kennen und erleben, wie unterschiedlich miteinander umgegangen wird. Wie schnell jemand unterschätzt wird, der im Rollstuhl sitzt und nicht spricht... Brown zeigt sehr eindrücklich, dass hinter einem scheinbar völlig hilflosen Äußeren ein kluger Mensch mit eigenen Wünschen, Gedanken und Gefühlen steckt. Überhaupt ist in diesem Roman vieles sehr unmittelbar: Es gibt berührende, bereichernde und witzige Momente, aber auch Situationen, die unangenehm sind oder Ekel auslösen. "Und manchmal wird mit ganzem Herzen gelauscht, um einander zu verstehen.“ Dieser Gedanke wird mir im Gedächtnis bleiben. Danke dafür.

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