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  • Produktbild: Ein ganz normales Wunder
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Ein ganz normales Wunder Roman | Deutschland liest ein Buch – sei dabei!

164

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1391

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Tanne / Avocado

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Upward Bound

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01648-2

Beschreibung

Rezension

»Das Buch ist wirklich ein Wunder. (...) Es gelingt [Woody Brown], Menschen mit Behinderung, die eigentlich am Rand der Gesellschaft stehen, in den Mittelpunkt zu rücken und ihnen eine Stimme zu geben.« ("hr2 Neue Bücher")
»Ein ganz bemerkenswertes Buch.« ("WDR Westart lesen")
»›Ein ganz normales Wunder‹ hätte es verdient, Schullektüre zu werden.« ("DLF Kultur Büchermarkt")

Produktdetails

Verkaufsrang

1391

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Tanne / Avocado

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Upward Bound

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01648-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Sindelfingen

    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und ergreifend

    Ich muss zugeben: Als der Verlag mir das Buch als Überraschung zugeschickt hat, war ich zuerst nicht richtig interessiert. Das Cover war ganz schön, aber ein Buch über eine autistische Pflegeeinrichtung? Habe ich keine Berührungspunkte, also war es auch nicht meine Prio. Doch dann begann ich zu lesen und wurde ab der ersten Seite mitgerissen! Das Buch erzählt von einer Pflegeeinrichtung für autistische Erwachsene und beschreibt einen ganz normalen Alltagstag dort: aus Sicht der Bewohner, aber auch aus der Sicht der Mitarbeitenden. Langsam werden alle Figuren zu Bekannten und treten alle in jedem Kapitel auf. Ob der junge nicht-kommunizierende Tom, der aussieht wie ein Filmstar und sich in seine Pflegerin verliebt, oder der Pfleger Carlos, der frisch aus dem Gefängnis plötzlich seine Bestimmung in dem Beruf findet, oder die junge Studentin Ann, die den Sommerjob dort eigentlich nur zum Geldverdienen und Überbrücken macht und plötzlich eine Lektion fürs Leben lernt. Das Buch ist emotional, vielleicht auch kitschig und klischeehaft. Aber es fühlt sich wahr an. Und das wichtigste: Es erklärt in einfachen Worten, wie Autisten ticken. Ich jedenfalls, ohne Berührungspunkte, habe dadurch wahnsinnig viel gelernt. Am meisten berührt hat mich aber die Tatsache, dass das Buch selbst von einem nicht-sprechenden Autisten geschrieben (bzw. mit seiner Buchstabentafel verfasst) wurde. Das ist für mich so unglaublich und fast unbegreiflich, dass ich das abgedruckte Interview im Buch essenziell finde. Danke auch nochmal an den Verlag für die schöne Bloggerbox inkl. Diskussionskarten, Bleistifte und Co.!

  • Mrs. Dalloway

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Dieses Buch ist ein Phänomen. Woody Brown ist der erste nicht-sprechende autistische Absolvent der UCLA. Er hat einen Master of Fine Arts in Creative Writing geschafft. Das Buch spielt sich hauptsächlich in einer Tagesstätte für autistische Menschen ab. Hier lernen wir die unterschiedlichen Bewohner und Mitarbeiter kennen. Auch der Chef wird genauer unter die Lupe genommen. Die abwechselnd Perspektiven sind sehr gelungen. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist auf jeden Fall Ann. Sie ist eine großartige Betreuerin und gibt sich so viel Mühe. Sie ist wertschätzend und einfach sympathisch. Auch die Mutter schätze ich sehr. Wie kann man sein Kind so sehr lieben und unterstützen? Es ist einfach wundervoll! Diese Geschichte ist einfach ein ganz normales Wunder. Hier kann jede:r noch etwas über Menschen im Allgemeinen und Autismus im Speziellen lernen.

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Menschen, die viel mehr zu sagen haben, als wir manchmal glauben.

    Woody Brown ist nichtsprechender Autist und man merkt diesem Roman an, dass hier jemand aus einer eigenen Perspektive über eine Welt schreibt, die für viele von uns eher unbekannt ist. Die Geschichte spielt in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: unter anderem aus der Sicht von Walter, der nicht sprechen, von Ann, die dort in ihren Semesterferien arbeitet, und von Carlos, einem Pfleger, der versucht, den Klienten Jorge auch ohne Worte zu verstehen. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven haben mir sehr gut gefallen. Man bekommt Einblicke in den Alltag der Menschen dort, in ihre Gedanken und Beziehungen und gleichzeitig auch darin, wie die Menschen ohne Behinderung ihnen begegnen. Das bringt zum Nachdenken, denn wie schnell wird Menschen etwas abgesprochen, nur weil sie nicht auf die Art kommunizieren, die wir gewohnt sind? Wie oft wird fehlende Kommunikation mit fehlenden Gedanken oder Gefühlen gleichgesetzt? Es gibt schöne und humorvolle Momente, aber auch Stellen, die unangenehm sind und weh tun. Und ich glaube, genau das muss dieses Buch auch. Besonders mochte ich, wie sich die Beziehungen zwischen den Klient:innen und den Mitarbeitenden entwickeln. Anfangs sind da Berührungsängste und Unsicherheit. Mit der Zeit entstehen Vertrauen und echte Verbindungen, und die Mitarbeitenden lernen, auch die kleinen Regungen und Ausdrucksformen ihrer Klient:innen wahrzunehmen. Ich war beim Lesen mehr als einmal zu Tränen gerührt. Gleichzeitig hat Woody Brown mit viel Feingefühl und Charme geschrieben, sodass die Geschichte nie nur schwer war. Eine große Empfehlung von mir. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch noch von vielen gelesen wird.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben mit Behinderung

    Eine Einrichtung für Behinderte. Mitarbeiter und Bewohner verbringen viel Zeit miteinander. Doch was erleben sie? Und wie gehen sie damit um? Darum geht es in „Ein ganz normales Wunder“. Sowohl in den USA als auch in Deutschland leben die meisten Menschen mit Behinderung eher am Rande der Gesellschaft. Da ich selber an einer inklusiven Schule arbeite, fand ich die Thematik spannend und war neugierig, wie mit manchen Themen umgegangen wird, vor allem da Autor Woodie Brown selber eine körperliche Beeinträchtigung hat. Dieses Buch hat es in sich. Bereits von der ersten Seite an war ich gefesselt und voll in der Geschichte. Viele Probleme aus dem Alltag der Bewohner (Kommunikation, Pflege, Transport…) werden exemplarisch angesprochen und feinfühlig bearbeitet. Besonders auffällig ist hierbei, wie sich die Bewohner und ihre Familien fühlen. Während ein Bewohner und seine Eltern sehr gekämpft hatten, um eine normale Schule zu besuchen, hatte ein anderer keine Kontakte außerhalb der Familie. Diese Situationen sind mir vertraut, da wir einige Kinder nur beschulen können, wenn eine 1:1 Begleitung gesichert ist. Auch die Sprache passt super zum Thema. Es geht um verschiedene Hilfsmittel, Begleitungen und Miskommunikation. Das alles wird artgerecht sprachlich übermittelt. Hervorzuheben ist dabei, dass die Sprache einfach gehalten ist. Das passt zum Thema Leben mit Behinderung. Insgesamt bin ich vollumfänglich zufrieden. Die einzelnen Charaktere und die Sprache geben Einblicke in den Alltag von Menschen mit Behinderung und kann hoffentlich Barrieren senken. Von mir gibt es fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    augenöffnend

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen ganz besonderen Schatz, von dessen Relevanz ich euch unbedingt überzeugen muss und den viele Lesende bereits als "augenöffnend" betitelt haben. Der Autor Woody Brown ist nicht-sprechender Autist und hat mit "Ein ganz normales Wunder" ein Werk veröffentlicht, das die perfekte Wahl für @deutschlandliesteinbuch ist und damit deutschlandweit besprochen werden soll. Der Autor zeigt uns durch den Blickwinkel verschiedener Menschen den Alltag in einer Tagesstätte für Behinderte. Wir haben immer wieder Perspektivwechsel zwischen Menschen mit Behinderungen, Personal oder auch Angehörige. Das Einnehmen verschiedener Perspektiven halte ich für eine große Stärke des Buches. Nicht nur geht es dabei um die Betrachtungsweise, die sich je nach Person im Kapitel ändert und uns dadurch ein vollumfängliches Bild des Tagesgeschens in "Upward Bound" gibt. Menschen, dessen Kommunikationsfähigkeit nicht der Norm entspricht, wird auch eine Stimme gegeben. Ich könnte euch ganz runtergebrochen erzählen, dass Brown als erster nicht-sprechender Autist mit Hilfe einer Sprachtafel einen Abschluss an der University of California gemacht hat, dann seinen Debütroman schrieb und damit über sich hinaus gewachsen ist. ABER ich sehe hier weit mehr. Nämlich, dass jemand sein Potential erkannt hat und ihm die Förderung gegeben hat, die so vielen Menschen mit Behinderungen verwehrt wird. Und genau das ist es, was ich als Kernbotschaft aus diesem großartigen Buch mitgenommen habe: Inklusion heißt Chancengleichheit für alle Menschen und sollte als grundlegendes Menschenrecht wahrgenommen werden. In dem Buch heißt es "Alles steht und fällt mit der Kommunikationsfähigkeit." Besonders emotional hat mich dabei gemacht, dass es sogar alternative Kommunikationsmittel gibt und es nur Engagement von verschiedenen Seiten bräuchte, um nicht-sprechende Menschen zu fördern. Stattdessen kommt es oft zu einem Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben. Und genau hier können wir direkt mal eine Parallele zu der aktuellen politischen Lage in Deutschland ziehen. Wer den Vormarsch der AfD beobachtet hat, hat sich vielleicht auch mit dem Wahlprogramm vertraut gemacht und mitbekommen, dass die Partei vielerorts das Ende von Inklusion und die Separierung von behinderten Menschen in Sonderschulen fordert. Ich kann nur noch mal betonen, dass das Lesen von "Ein ganz normales Wunder" für uns alle von Bedeutsamkeit sein Sollte und das Buch hoffentlich viele Leute erreicht.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (164)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Violetta Hofmann

    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Upward Bound

    Man ist ja immer auf der Suche nach den Geschichten, die in Erinnerung bleiben, uns vielleicht ein Leben lang begleiten. „Ein ganz normales Wunder“ ist solch ein Buch. Es spielt in Upward Bound, einer Tageseinrichtung für autistische Erwachsene. Wir bekommen einen Einblick in die Alltags- und Gedankenwelt seiner „Schützlinge“, ihren Angehörigen und auch den Mitarbeitern der Einrichtung. Viele der jungen Erwachsenen haben eine deutliche sprachliche Beeinträchtigung oder sprechen gar nicht, manch einer sitzt im Rollstuhl. Das verrät uns jedoch noch absolut nicht über ihre Gedanken und Emotionen. Was Autor Woody Brown – selbst ein nicht-sprechender Autist – hier schafft, ist, uns genau diese näher zu bringen ohne dass es voyeuristisch erscheint. Der Tagesstätten-Alltag ist geprägt von Routinen und Ausnahmesituationen. Da die Kommunikation untereinander schwierig ist, liegt der Fokus auf Beobachtung und den Innenwelten der Protagonisten. Es gibt anrührende Szenen, wie eine anstehende Theateraufführung zum Weihnachtsfest und auch Kapitel, die uns die Wut und Ohnmacht der Beteiligten vermitteln. Und es gibt Träume. „Ein ganz normales Wunder“ ist ein zutiefst menschliches Buch und war für mich ein echtes Lesehighlight. Ich wünsche mir, dass ganz viele Menschen diesen Roman lesen, denn etwas mehr Empathie können wir vielleicht alle gebrauchen.
  • Zum Bewerterprofil von Isabelle Minke

    Isabelle Minke

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das den Horizont erweitert!

    Das erste Buch eines nicht-sprechenden Autisten - da lauert so viel hinter der stummen Fassade, wow! Voller Empathie und scharfer Beobachtungsgabe, ein Buch, das jeder Mensch gelesen haben sollte. Dieses Buch ist das Paradebeispiel dafür, wie Bücher den Horizont erweitern und Empathie stärken können.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abseits stehen

    Ich konnte mich sofort erwärmen für dieses Debüt. Noch nie habe ich so realitätsnah und zugleich mitfühlend über Autismus gelesen. Das mag daran liegen, dass Woody Brown selbst Autist ist und eigene Erfahrungen einfließen. Er erzählt aus mehreren Perspektiven und nimmt uns mit in eine Tagesstätte in Los Angeles. Wir lernen die Betreuer und die erwachsenen Schützlinge kennen und erleben, wie unterschiedlich miteinander umgegangen wird. Wie schnell jemand unterschätzt wird, der im Rollstuhl sitzt und nicht spricht... Brown zeigt sehr eindrücklich, dass hinter einem völlig hilflos scheinenden Äußeren ein kluger Mensch mit eigenen Wünschen, Gedanken und Gefühlen steckt. Überhaupt ist in diesem Roman vieles sehr unmittelbar: Es gibt berührende, bereichernde und witzige Momente, aber auch unangenehme oder Ekel auslösende Situation. "Und manchmal wird mit ganzem Herzen gelauscht, um einander zu verstehen.“ Diese Message wird mir im Gedächtnis bleiben. Danke für dieses Buch.

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