Was würdest du tun, um deinen Heimatplaneten gegen eine Invasion von Killerdrohnen zu verteidigen?Operation Bounce House ist der neue, epische Science-Fiction-Roman des New-York-Times-Bestsellerautors Matt Dinniman (Dungeon Crawler Carl).
New Sonora, in der nicht allzu fernen Zukunft. Der Space-Kolonist Oliver Lewis möchte eigentlich nur zwei Dinge: Die heimische Ranch bewirtschaften und ab und an ein paar Gigs mit seiner ziemlich mittelmäßigen Band spielen. Dass das Transferportal zur Erde endlich vollständig geöffnet wird, hält er für eine gute Sache. Anfangs.
Aber dann wird auf der Erde beschlossen, dass man die Siedler loswerden möchte. Die Kunden der mit der Räumung beauftragten Apex Corporation dürfen sogar ihre eigenen Drohnen und Kriegsroboter entwerfen, um die Bevölkerung von New Sonora ganz bequem von zu Hause aus auszulöschen. Für die Erde ist "Operation Bounce House" ein Game der Superlative. Für die Bewohner von New Sonora ist es der Untergang ihrer Welt.
Oliver und seine Freunde müssen gegen die Maschinen um ihr Leben kämpfen - und finden bald heraus, wie es ist, auf dem eigenen Planeten zum Endgegner für einen Haufen Gamer zu werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
23.10.2026
Buch (Taschenbuch)
“Das war das Problem an Kriegen. Es traf immer die Falschen”
Nach Dungeon Crawler Carl und Carls Doomsday Scenario, war mir klar, dass ich weitere Bücher von Matt Dinniman lesen möchte. Der Schreibstil und der Humor haben es mir so angetan, dass ich unbedingt auch “Operation Bounce House” lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist der gewohnte Dinniman-Humor, der einen direkt auf den ersten Seiten entgegenkommt und einen begrüßt.
Das Buch ist in die einzelnen Tage des Vorfalls eingeteilt und zwischendurch gibt es Einblendungen von Filmszenen. Am Anfang weiß man noch nicht genau, was es damit auf sich hat und bekommt erst zum Ende die Auflösung.
Wir haben wieder ein tolles World- und Characterbuilding und es macht Spaß die einzelnen Charaktere kennenzulernen. New Senora ist ein Planet, auf welche die Menschen umgesiedelt wurden und gemeinsam mit Robotern/Drohnen zusammenleben. Oliver ist unser Hauptprotagonist, der mir mit seiner Art sehr sympathisch war. Aber auch die Nebencharaktere, die teilweise irgendwie auch Hauptcharaktere waren, fand ich toll. Einige sind mir sehr ans Herz gewachsen, vor allem Olivers Schwester Lulu und Roger, die Drohne, die über alle wacht.
Dinnimans Beschreibungen sind knallhart und sehr bildlich geschrieben, was gerade in den Kampfszenen auch gerne mal blutig werden kann. Auch der Gaming-Faktor erhält hier seinen Platz, so kommen die Bewohner der Erde mit ferngesteuerten Robotern nach New Senora, um die Menschen dort auszulöschen. Denn das ist die Operation Bounce House.
Es gibt einige emotionale Momente, mit denen man nicht rechnet, sodass auch das eine oder andere Tränchen seinen Weg in meinen Augenwinkel gefunden hat.
Zum Ende wurde es nochmal richtig spannend. Der Kampf war intensiv und brutal, es gab viele Tote und die Auflösung am Schluss war wirklich mindblown. Das war ein Plot mit dem ich wirklich gar nicht gerechnet hatte.
Fazit: Für mich war es wieder ein absolutes Highlight und Matt Dinniman hat damit seinen Platz in meinen Go-To Autoren erhalten. Ich kann es SciFi-Liebhabern mit einem dunklen, ab und an vulgären Humor und Interesse an KI & Gaming sehr ans Herz legen. Aber auch, wenn ihr das eigentlich gar nicht lest, aber den Klappentext interessant findet, solltet ihr dem Buch einen Versuch geben.
P.S. Gab es da etwa eine Prinzessin Donut Referent?
S. L.
aus Berlin
5/5
23.09.2026
eBook (ePUB)
Zukunft?
Vor vielen Jahren haben die Besatzungen zweier Kolonisierungsraumschiffe Menschen mit leicht modifizierten Genmaterial auf einen fernen Planeten gebracht. Dort leben sie friedlich und bewirtschaften das Land mithilfe einiger Roboter. Die helfen nicht nur in der Landwirtschaft, sie können auch auf Verteidigung umgestellt werden.
Auf der Erde allerdings beschließen jetzt einige Menschen, die Bewohner auszurotten und jagen bzw. töten sie mit Mechs, ferngesteuerten Wesen. Das gibt den Spielern an ihren Computern einen besonderen Kick und generiert Einnahmen. Matt Dinniman schildert die Verteidigungsmaßnahmen der Kolonisten und die folgenden Kämpfe ausführlich. Die Ausrüstung wird detailreich vorgestellt, spannend für Zocker. Die Kolonisten greifen zu allen möglichen Mitteln, sogar zu psychologischer Kampfführung. Sehr clever, fies und unterhaltsam.
Aber eigentlich geht es um anderes. Der Autor hat einen dringlichen Appell eingewoben. Zusammenleben, Mut, Anderssein und Respekt - diese Themen werden beeindruckend gezeigt und hinterlassen einen tiefen Eindruck. Stark!
Marc-Andre
aus Koblenz
5/5
12.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Jeder liebt eine guten Mecha Fight
Ein klassischer Dinniman würd ich schon fast sagen. Dieser Titel muss sich natürlich zwangsläufig den Vergleich mit Dungeon Crawler Carl gefallen lassen, steht dem aber in nichts nach, letzlich ist es immer ein entspannter Dude der in wirklich wilde Scheiße hineingezogen wird. Es ist zu schade das dies ein Einzelband, ist ich hätte gerne mehr erlebt auf New Sora, aber um sich die Wartezeit auf den nächsten Carl-Teil zu verkürzen ist dieses Buch absolut geeignet, ab gehts ins Chaos :D
Bewertung
4/5
06.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Absolut irrwitzig
Bücher von Matt Dinniman sind ei. Absolut wildes Vergnügen, man merkt aber auch, dass er Elemente hat, denen er in seinen Büchern treu bleibt. So gibt es auch hier wieder einen zentralen Helden mit coolem Sidekick, tierische Statisten, Gaming-Elemente und viel verrückten Witz.
Den Sci-Fi-Aspekt fand ich cool angelegt und interessant geplottet. Den derben Humor, der teils schon ziemlich obszön ist, hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber es trägt zur schrägen Endzeit-Stimmung bei.
Heimlicher Held der Geschichte ist ganz eindeutig die KI Roger, die die Geschehnisse hauptsächlich lenkt. Ganz zum Schluss blitzt da so ein bisschen was durch, was Potential für Tiefe und Brisanz gehabt hätte, aber das wird thematisch nur angekratzt.
Die Geschichte lebt von schrägen Figuren, wilden Kämpfen und verbalen Querschlägern. Ist witzig zu verfolgen, mir hat aber dieses Mal der Spark gefehlt, der „Dungeon Crawler Carl“ so grandios macht.
Trotzdem sehr unterhaltsam.
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5/5
16.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ich liebe diese KI. Gnade ihren Feinden.
Wow … einfach nur WOW!
Egal, was ihr von diesem Buch erwartet, ich kann euch sagen: Ihr seid nicht darauf vorbereitet! Denn was witzig und verrückt beginnt, rutscht langsam in einen grausigen Ernst ab, bei dem einem das Lachen zunehmend im Hals stecken bleibt.
Oliver lebt eigentlich ziemlich friedlich auf seiner Farm, bis plötzlich riesige Kampfmechs auf seinem Planeten landen und die Bevölkerung niedermetzeln. Das Ganze wird auf der Erde nämlich als Spiel verkauft. Als heroischer Kampf gegen Terroristen. Blöd nur, dass auf New Sonora niemand auch nur eine Waffe besitzt. Aber hey, wen interessieren schon solche Kleinigkeiten, wenn man fürs Töten auch noch bezahlen darf?
Und plötzlich stecken Oliver und seine Freunde mitten in einer Geschichte voller Macht, Geld, Verschwörungen und boshafter KI. Zum Glück haben sie Roger! Ich liebe diese Bienenköniginnen-KI einfach!
Doch so verrückt und schwarzhumorig das Ganze auch ist, steckt erschreckend viel Wahrheit darin. Manipulierte Medien, falsche Berichterstattung, geschürter Hass und das Töten als vermeintlich gute Tat. Es ist brutal, emotional und wirft verdammt viele moralische Fragen auf. Dabei zeigt uns die Geschichte nicht nur die Bosheit, sondern auch die Herzlichkeit der Menschen. Und ausgerechnet Roger erteilt uns am Ende noch eine wichtige Lektion.
"Operation Bounce House" ist so viel mehr, als man diesem völlig durchgeknallten Sci-Fi-Abenteuer zunächst zutrauen würde. Ich habe gelacht, gehofft, mitgelitten und Oliver und seine Freunde unglaublich ins Herz geschlossen. Und solltet ihr jemals in Schwierigkeiten geraten, hoffe ich, ihr habt solche Freunde oder eine KI wie Roger an eurer Seite. Gnade euren Feinden.
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5/5
05.10.2026
eBook (ePUB)
Ich liebs!
Ja, die Parallelen zu Carls Zenario sind da, aber das world building ist neu und die Story ist es auch. Die erste Hälfte ist ein bisschen zäh, dafür ist das Ende überraschend und sehr gut. Für Fans von Dinniman auf jeden Fall ein muss!
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5/5
06.09.2026
Buch (Taschenbuch)
"Manchmal läuft es im Leben einfach nicht so gut, und das ist alles..."
Die obige Überschrift ist, ganz klar, die Untertreibung des Jahres, zumindest wenn man auf "New Sonora" lebt! Wo bitte? O.K., also: Als es im Lauf des 21. Jahrhunderts auf der Erde immer voller wurde, immer ungemütlicher, immer heißer, fast so heiß, wie der sich abzeichnende "Konflikt" mit aus dem Ruder gelaufenen KIs, baute man mal wieder eine Arche, bzw mehrere. Bemannte sie mit zur Hälfte freiwilligen Mitreisenden, zur anderen mit, nun ja, nicht ganz gesetzestreuen Bürgern, dazu allerneueste Technologie, ordentlich humanoiden Robotern usw usw usw. Nach rund 200 Jahren Reisezeit siedelten sich die Nachfahren der ersten Generation der Raumreisenden auf dem o.g. Planeten an. Eine neue Welt, hochtechnisiert auf der einen Seite, auf der anderen Seite eine Agrar-Kultur, so. Alles läuft, sogar Kontakt zum Mutterplaneten existiert, ein "Portal" ermöglicht sogar den physischen Austausch mit dem Mutter-Planeten. Dumm nur, wenn auf diesem Weg plötzlich riesige Mech-Warrior, Kampfroboter wie aus "Warhammer" auf New Sonora aufschlagen, unterwegs nicht im Namen des Herrn, sondern als Teilnehmer eines interstellaren Fight-Games der Hyperklasse! Und so wie es aussieht, haben die Bewohner nur 5 Tage Zeit, sich der völligen Vernichtung zu widersetzen... Lange Rede meinerseits, klingt doch alles sehr nach "Dungeon Crawler Carl", oder? Ist es aber nicht! Matt Dinnimans Space Opera hat, selbstverständlich und zum Glück für alle Fans, jede Menge Action, coole Sprüche und epische Schlachten zu bieten. Dazu Schöpfungen, von denen man gar nicht genug zu lesen bekommt. Allem voran "Roger die Bienenkönigin", oder die Truppe Zauberhühner, deren magisches Potential erst ganz zum Schluß erkannt und genutzt werden wird. Dazu noch die vielleicht schlechteste Band aller Galaxien, interstellare Pöbeleien vom Feinsten und, ach, das müssen Sie einfach selber lesen... Und werden dann begeistert sein von dieser bitterbösen Satire auf das Verhalten der Menschen, Dinniman gelingt es verdammt gut, uns, in unserer heutigen Zeit den Spiegel vorzuhalten, niemals platt, aber immer mehr als nur zutreffend! Bestes Lesefutter für alle, die mal wieder "Per Anhalter durch die Galaxis" reisen wollen- auf geht`s!
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4/5
14.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ordentlicher Sci-Fi Spaß
Wie bei seinen Dungeon crawler carl Bücher beweist Matt Dinniman, wie gut er sich in seine eigenen Welten einlebt und ein ordentliches Konstrukt baut. Das Thema Künstliche Intelligenz ist jetzt ein so wichtiges Thema wie nie zuvor und es zeigt auch hier wie es laufen könnte.
Man merkt aber schon teilweise sehr die parallele zur Dungeon Crawler Carl Reihe.
Mit »Operation Bounce House« liefert Matt Dinniman ein herrlich absurdes Science-Fiction-Abenteuer voller skurriler Einfälle, rabenschwarzer Pointen und sympathischer Charaktere. Besonders das Trio aus Oliver, Lulu und Roger sorgt mit seiner unterhaltsamen Dynamik für jede Menge Lesespaß. Fans von »Dungeon Crawler Carl« dürfen sich außerdem über gelungene Easter Eggs freuen. Lediglich im Mittelteil verliert die Geschichte etwas an Tempo. Trotzdem bietet der Einzelband vergnügliche Lesestunden und verkürzt die Wartezeit auf den nächsten Dungeon-Crawler-Carl-Band auf amüsante Weise.
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