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Produktbild: Unsichtbare Musen. Frauen, die unsere Welt veränderten
Artikelbild von Unsichtbare Musen. Frauen, die unsere Welt veränderten
Elisa Hof

1. Unsichtbare Musen. Frauen, die unsere Welt veränderten

Unsichtbare Musen. Frauen, die unsere Welt veränderten

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anna-Lena Zühlke

Spieldauer

13 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

16

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742442710

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Anna-Lena Zühlke

Spieldauer

13 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

16

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742442710

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  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Personen hinter den Künstlern

    Die Autorin begibt sich auf eine Reise, die uns durch mehrere Jahrhunderte führt. Ich konnte so einiges lernen über bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Musik, Malerei, Schriftstellerei und Dichtung sowie Mode. Und nicht zu vergessen, ihre Musen. Mich haben die vielen Details über die jeweilige Zusammenarbeit und/oder das Zusammenleben überrascht. Sie räumt mit oft falschen oder fehlenden Biographien der meist weiblichen Musen auf und sorgt für Klarstellung. Sie lenkt unseren Blick auf gesellschaftliche Hintergründe, leitet Vergleiche zur heutigen Zeit her, berichtet von Machtmissbrauch bis hin zur Anwendung von Gewalt. Das Buch hat viel Recherchearbeit erfordert. Die zusammen getragenen Fakten sind sehr aussagekräftig und interessant, zudem unterhaltsam weitergegeben. Die Beziehung zwischen Genies und ihren Musen ist anschaulich beschrieben, sehr viele Beispiele unterstreichen die Thesen. Der Titel ist gut gewählt, die Muse hinter dem Künstler, ob weiblich oder männlich, ist oft nicht wirklich sichtbar. Was für ein tolles Buch, viele interessante Informationen werden mit einem tollen Schreibstil wiedergegeben. Wer sich für die Welt der Künstler interessiert, sollte dieses Buch lesen.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sichtbar geworden

    Wer denkt eigentlich an die Frauen hinter den bekannten Künstlern? Wer hat diese großen Künste überhaupt erst ermöglicht? Mit (Un)sichtbare Musen gibt Elisa von Hof ihnen eine Stimme und rückt Frauen wie Gala Dalí, Sofja Tolstaja und Lee Krasner ins Licht, die viel zu oft im Schatten ihrer berühmten Partner standen. Dabei wird schnell deutlich, wie viel Recherche und Arbeit in diesem Buch stecken. Historische Hintergründe, kunstgeschichtliche Einordnungen und zahlreiche Fußnoten untermauern die Ausführungen, ohne den Lesefluss zu bremsen. Das Buch bleibt durchgehend unterhaltsam, ist abwechslungsreich und schafft es, ein ernstes Thema mit einer gewissen Leichtigkeit und einer Prise Humor zu vermitteln. Besonders spannend finde ich, wie Elisa von Hof anhand der Beziehung zwischen Muse und Künstler gesellschaftliche Rollenbilder und binäre Konstrukte sichtbar macht. Wer gilt als schöpferisches Genie und wer als inspirierende Begleitung? Wem werden hier welche Charaktereigenschaften zugeschrieben und wie hat sich diese Zuschreibung im Laufer der Geschichte verändert? Wessen Leistung wird anerkannt, wessen Anteil übersehen? Fragen, über die man sich vielleicht noch nie bewusst Gedanken gemacht hat, die nach der Lektüre aber umso mehr zum Nachdenken anregen. Nebenbei erfährt man viel über Kunst und Geschichte. Die historischen Einblicke werden durch aktuelle Bezüge ergänzt, wodurch das Buch immer wieder neue Perspektiven eröffnet und auch über die einzelnen Frauen hinausweist. Für mich macht Unsichtbare Musen genau das, was ein gutes Sachbuch leisten sollte: Es vermittelt Wissen, regt zum Nachdenken an und verändert im besten Fall den eigenen Blick auf die Welt. Elisa von Hof macht Frauen sichtbar, deren Geschichten viel zu lange im Hintergrund geblieben sind, und zeigt, wie wichtig es ist, auch hinter den vermeintlich großen Genies genauer hinzusehen. Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Kunst, Kultur und Feminismus interessieren und hier neue Impulse sammeln möchten.

  • Nina

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der notwendige Blick hinter die Kulissen

    „Unsichtbare Musen“ von Elisa von Hof, erschienen im Klett-Cotta Verlag, wirft einen retrospektiven Blick auf die Geschichte der „Muse(n)-Genie-Beziehung“. Die Autorin hinterfragt die jahrtausendealten, patriarchal geprägten Rollenbilder und beleuchtet diese mit der notwendigen, intersektional-feministisch ausgerichteten Kritik. Anhand verschiedener Beispiele zeigt das Sachbuch auf, warum die mit dem Begriff „Muse“ assoziierten Vorstellungen, der eigentlichen Arbeitsleistung vieler Frauen* (und teilweise auch anderer Personen) absolut nicht gerecht werden. So räumt die Autorin mit veralteten Klischees auf, beleuchtet die wahre Realität hinter vielen verklärten Versionen und zeigt auch auf, wie die Freiheit zur künstlerischen Arbeit jahrhundertelang (oder wahrscheinlich noch länger) ein von vor allem Männern besetztes Terrain war. Für mich war „Unsichtbare Musen“ ein ganz großes Highlight, welches ich auf jede feministische Leseliste packen würde. Nicht nur konnte ich hier viel neues Wissen mitnehmen, sondern vor allem auch die Erinnerung daran wie wichtig es ist (und immer bleiben wird) gesellschaftliche Strukturen (die noch immer von patriarchalen Strömungen beeinflusst sind) zu hinterfragen. Die Autorin demaskiert die Genie-Legende und zeigt auf wie viel Ungleichgewicht, Machtmissbrauch und teilweise auch Ausbeutung oder Gewalt dahinter steckt. Sie zeigt die Frauen*, deren Geschichte lange falsch oder einfach gar nicht erzählt wurde und holt diese aus der Unsichtbarkeit. In „Unsichtbare Musen“ wird die vielfältige Arbeit dieser Frauen* endlich gesehen und überliefert. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

  • laras_zeilenzauber

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur Musen

    Bei “(Un)sichtbare Musen” von Elisa von Hof merkt man schnell, wie viel Recherche und Arbeit in diesem Buch steckt. Die zahlreichen Fußnoten machen deutlich, wie gründlich sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Trotzdem ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen. Wenn ich an Musen gedacht habe, hatte ich bisher vor allem das Bild einer weißen Frau im Kopf, die auf einer Chaiselongue liegt und einem männlichen Genie als Inspiration dient. Das Buch zeigt, wie viel mehr hinter diesem Bild steckt und welche Frauengeschichten in der Kunstgeschichte oft unsichtbar geblieben sind. Als Historikerin interessiere ich mich zwar selbstverständlich für Geschichte, mit klassischer Kunst hatte ich bisher allerdings wenig Berührungspunkte. Deshalb habe ich aus dem Buch einiges gelernt und fand es spannend, einen ganz neuen Einblick in dieses Thema zu bekommen. Man sollte allerdings ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, da die Autorin teilweise sehr in die Tiefe geht. Besonders gut gefallen haben mir auch die aktuellen Bezüge, beispielsweise zu Kanye West. Dadurch wird deutlich, dass die Frage, wer als Genie gefeiert wird und wer im Hintergrund bleibt, keineswegs nur ein Phänomen der Vergangenheit ist. Insgesamt ein sehr gut recherchiertes und informatives Buch, das meinen Blick auf Musen und die Kunstgeschichte erweitert hat. Ich kann es allen empfehlen, die sich für Geschichte, Kunst und die Geschichten von Frauen interessieren, die viel zu lange übersehen wurden.

  • Bewertung

    aus Schwalbach

    5/5

    11.10.2026

    eBook (ePUB)

    Geniestreich – Streich das Genie

    Allein das Studieren dieses Covers weckt die Faszination für das Thema der (un)sichtbaren Musen. Der Titel mit dem Zusatz „Frauen, die unsere Welt veränderten“ provoziert völlig zu Recht. Elisa von Hof ist es gelungen, die Welt und das Leben der Musen anschaulich zu skizziere und dabei das allgemeine Bild von Genie und Muse kritisch zu hinterfragen. Mit professionellem Blick beleuchtet sie die jeweiligen Verhältnisse uns bekannter männlicher Genies und deren weniger bekannten Musen. Dabei deckt sie die gesamte Zeitlinie unserer Geschichte ab, sodass für jeden Leser bekannte Namen vorkommen. Mit ihrem feinen Gespür für die Zwischentöne weiß sie die Leser zu fesseln, sodass man die Kapitel förmlich und immer wieder staunend verschlingt. Um den Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen herzustellen, erläutert die Autorin äußerst klug das Konstrukt patriarchaler Strukturen gegenüber herausragenden weiblichen Leistungen zugunsten sogenannter Genies. Das weckt beim Leser viele AHA-Effekte. Es ist unmöglich, nach dieser Lektüre genauso auf die Kunstwerke und deren Künstler zu schauen wie vorher. Ich empfinde dieses Buch als äußerst wertvoll, hochinformativ und sehr lesenswert. Es hat mich immer wieder animiert, Namen, Kunstwerke, Titel nachzuschlagen und aus dem Blickwinkel des Buches zu betrachten. Tatsächlich würde ich es allen empfehlen, die sich für Kunst und Kultur, den Geschichten hinter der Geschichte, Rollenbildern und gesellschaftlichen Machtstrukturen interessieren. Auch Menschen, die generell gerne lesen, finden hier eine wunderbare Lektüre, die sich wirklich lohnt. Großes Dankeschön an Elisa von Hof für dieses starke Buch und an die Musen, die uns allen so viel geschenkt haben und endlich gewürdigt werden. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (86)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Gerbaulet

    A. Gerbaulet

    Thalia Frankfurt

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spot on: Die Musen

    Zurecht schreibt Elisa von Hof gegen die scheinbare Autonomie der männlichen Kulturgenies, die Degradierung der Frauen an ihrer Seite und das Ungleichgewicht in der Wahrnehmung ihrer Beteiligung am Werksprozess an. Mit einer Vielzahl an Beispielen erklärt sie den Begriff des Genies und die unterschiedlichen weiblichen Rollen. Interessant finde ich den Umstand, dass es umgekehrt keine weiblichen Genies und männliche Musen gibt. Zum einen liegt es daran, dass Frauen eigene Kreativität abgesprochen und der Zugang zum Kulturbetrieb bis zum Beginn der Frauenbewegung weitestgehend verwehrt wurde. Zum anderen wird das Genie von Dritten fremdzugeschrieben und daher seit dem Humanismus des 18. Jahrhunderts männlich definiert, während Frauen als Ikonen beschrieben werden. Es ist Zeit für Wahrnehmung und Wertschätzung, welch wichtige Beiträge die Frauen an den Seiten der Künstler über die Kultursparten und Epochen hinweg geleistet haben, dass die Kunstwerke ohne sie unvollendet geblieben wären. Lesen Sie das Buch - empfehlenswert ist auch die Ausstellung "Blaue Reiterinnen" im Museum Wiesbaden.
  • Zum Bewerterprofil von C.Harting

    C.Harting

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lasst sie nicht unsichtbar sein.

    Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren? Elisa von Hof erzählt von den antiken Musengöttinnen, Sofja Tolstaja, Gala Dalí und vielen anderen Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden. Elisa von Hof hat so viel Recherche in dieses Buch gesteckt und das merkt man auch. Das Buch ist so gut ausgearbeitet und so interessant zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Kim Weber

    Kim Weber

    Thalia Dortmund – Thier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss für jede Person, die sich für Kunst interessiert!

    Der Mythos "Das Genie und seine Muse" wird in diesem wunderbar recherchierten und spannend aufbereiteten Werk endlich einmal kritisch hinterfragt. Von Kunst bis Literatur, über Mode - überall gab und gibt es meist Frauen, die von einem, in den Himmel gelobten, Künstler in den Schatten gestellt werden. Seinen Namen kennen wir immer. Ihren nur selten, obwohl sie so oft maßgeblich für den Erfolg des Künstlers verantwortlich war. Die Arbeit von Frauen wie Gala Dali, Sophia Tolstaya, Lee Krasner, May Peng und vielen, vielen anderen wird hier detailliert beschrieben und aus den Schatten ihrer Partner geholt. Eines der spannendsten und lehrreichsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Elisa von Hof hat für mich damit ein absolutes Jahreshighlight geschaffen!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur die "Starke" Frau im Hintergrund

    Elisa von Hof rückt Biografien von Frauen in den Vordergrund, die in der Kunst zum Teil im Bildmittelpunkt zu finden sind, aber ausserhalb des Bilderrahmens ein Schattendasein führen. Die Musen - Inspiration der Künstler und oft so viel mehr - Haushaltvorständin, Malerin, Ernährerin, Köchin, Buchhalterin. Flüssig lesbar erfahren wir wissenswertes von Frauen, die wir vielleicht namentlich als "Die Muse von..." kennen, deren Lebensgeschichte aber im dunklen blieb. Das Buch lädt ein und macht Mut hinter die "Leinwand" zu schauen und sich inspierieren zu lassen von Biografien und Lebenswegen, die von vielen Herausforderungen geprägt waren. Sehr lesenswert!

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Bewertungen (4)

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