Die großeneueStimme der psychologischen Spannung: Carolin Frey begeistert mit ihrem Thrillerdebüt.Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden.Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetztverwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft.Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend?Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch.Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte.Die vor ihr hier gestorben ist ...Düstere Atmosphäre, vielschichtige Figuren, Gänsehaut - ein Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Horn-Bad Meinberg
5/5
16.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Ein düsterer Psychothriller
Mit "Das Krähenzimmer" liegt der erste Psychothriller der Autorin Carolin Frey vor. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen ein Reetdachhaus in den Dünen, die Bewohnerin Lotta und ein Geheimnis, dass das Haus und seine Geschichte umgiebt. Lotta spürt immer stärker, dass sie nicht allein zu sein scheint und die frühere lebendige und sichere Stimmung nicht mehr gegeben ist, als sie zu diesem Haus zurückkehrt. Sie taucht immer mehr in die Athmosphäre des Hauses ein, beginnt immer mehr an ihren Wahrnehmungen zu zweifeln und spürt immer deutlicher die Gefahr, die sie umgiebt. Wird sie das Rätsel des Hauses lösen können und überleben oder auch den Tod erleiden wie die Vormieterin? Die Geschichte wird von der Autorin richtig lebendig, spannend und düster umgesetzt, so dass Fans von Psychothrillern voll auf ihre Kosten kommen. Das Hörbuch wird von Anne Düe eingesprochen und kann auch direkt von der ersten Minute an überzeugen. Gerne mehr von der Autorin. Ich bin schon gespannt, was von ihr in Zukunft noch kommt.
Bücherhummelchen
5/5
14.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Düster, beklemmend und mit Gänsehautgarantie
Mit „Das Krähenzimmer“ legt Carolin Frey ihr Thrillerdebüt vor und hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Gehört habe ich die ungekürzte Hörbuchfassung, gesprochen von Anne Düe und Tim Gössler. Die beiden Sprecher haben für mich ganz wesentlich dazu beigetragen, dass sich die düstere und zunehmend beklemmende Atmosphäre so intensiv entfalten konnte und für puren Nervenkitzel und Gänsehautmomente sorgte. Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel der beiden Stimmen. Durch die wechselnden Ich-Perspektiven von Lotta und dem Unbekannten bekommt die Geschichte eine ganz eigene Dynamik. Während ich Lotta immer näherkam und ihre Gedanken, Ängste und Zweifel unmittelbar miterleben konnte, brachte die Sicht des Unbekannten eine zusätzliche Ebene der Spannung. Gerade beim Hören habe ich mich dadurch immer wieder gefragt, wem ich eigentlich trauen kann und wer hinter den Ereignissen steckt.
Im Mittelpunkt steht Lotta, die nach einer schwierigen Zeit an einen Ort zurückkehrt, der für sie früher mit den schönsten Erinnerungen verbunden war. Das abgelegene Reetdachhaus hinter den Dünen soll ihr eigentlich Sicherheit und Ruhe geben. Doch schon bald fühlt sich alles fremd und unheimlich an. Lotta hat das Gefühl, beobachtet zu werden. Sie hört Geräusche und immer stärker beschleicht sie der Eindruck, dass sie in dem Haus nicht allein ist. Gleichzeitig verhalten sich die Menschen im Ort merkwürdig und abweisend. Je mehr Lotta über die Vergangenheit des Hauses herausfindet, desto deutlicher wird, dass dort etwas Schreckliches geschehen sein muss. Ein Tagebuch führt sie schließlich auf die Spur einer jungen Frau, die vor ihr in diesem Haus gelebt hat und dort gestorben ist. ...
Was mir besonders gefallen hat, ist die Atmosphäre. Das Küstensetting, das kleine Dorf, das Reetdachhaus und die abweisenden Menschen und Kinder erzeugen von Anfang an eine unbehagliche Stimmung. Beim Hören hatte ich die Bilder sofort vor Augen und konnte die Kälte und Einsamkeit dieses Ortes regelrecht spüren. Gerade in den ruhigeren Passagen lag für mich eine besondere Spannung, weil man ständig das Gefühl hatte, dass gleich etwas passieren könnte.
Carolin Freys Schreibstil empfand ich als sehr bildhaft und gleichzeitig angenehm direkt. Die Geschichte wird nicht unnötig kompliziert erzählt, sondern entwickelt ihre Spannung Schritt für Schritt. Immer wieder tauchen neue Hinweise auf, die mich zum Miträtseln gebracht haben. Ich hatte während des Hörens zwar verschiedene Vermutungen, war mir aber lange nicht sicher, welche davon tatsächlich in die richtige Richtung führen. Genau dieses ständige Hinterfragen hat für mich einen großen Reiz ausgemacht.
Auch die Figuren sind vielschichtig gestaltet. Besonders Lotta konnte ich gut nachvollziehen. Sie wirkt verletzlich und verunsichert, ohne dabei schwach zu sein. Ihre persönliche Geschichte fügt sich gut in die Handlung ein und macht verständlich, warum sie gerade an diesen Ort zurückkehrt. Auch die Nebenfiguren bleiben nicht einfach bloße Randfiguren, sondern tragen dazu bei, dass ich immer wieder neue Fragen hatte.
Für mich war „Das Krähenzimmer“ ein Hörbuch, das immer spannender und unheimlicher wurde. Besonders die Kombination aus psychologischer Spannung, düsterem Küstensetting und den wechselnden Perspektiven hat mich überzeugt. Anne Düe und Tim Gössler haben die Geschichte dabei hervorragend zum Leben erweckt und für mich die perfekte akustische Atmosphäre geschaffen.
Ich kann das Hörbuch allen empfehlen, die psychologische Thriller mit einer geheimnisvollen, beklemmenden Atmosphäre mögen und gerne miträtseln. Wer Geschichten liebt, bei denen man sich irgendwann selbst fragt, ob man dem Erlebten wirklich trauen kann, sollte „Das Krähenzimmer“ unbedingt auf die Ohren nehmen.
Für mich ganz klar 5 von 5 Sterne. Ein starkes Thrillerdebüt, das mir beim Hören mehrfach eine Gänsehaut beschert hat.
antjep78
aus Haldensleben
5/5
14.08.2026
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Wenn der vermeintliche Zufluchtsort zum tödlichen Labyrinth wird
Nach einer turbulenten Zeit in Berlin und dem Ende einer toxischen Beziehung sucht Lotta in der „Villa Sturmmöwe“ in Geelekow nach Ruhe. Das Reetdachhaus in den Dünen, in dem sie einst die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbracht hat, soll ihr der sicherste Zufluchtsort der Welt sein. Doch die Villa, die nun als luxuriöses Mietobjekt von der Immobilienfirma FSIK verwaltet wird, birgt ein düsteres Geheimnis: Frühere Mieterinnen verschwanden spurlos oder kamen unter mysteriösen Umständen ums Leben. Schon bald wird Lottas Rückkehr von einer ständigen, schleichenden Angst geprägt. Unerklärliches Klopfen, Kinderlachen, Drohbotschaften an der Haustür und das beklemmende Gefühl, systematisch überwacht zu werden, lassen sie zunehmend an ihrem eigenen Verstand zweifeln.
Mit ihrem Debüt „Das Krähenzimmer“ hat Carolin Frey einen extrem atmosphärischen Psychothriller geschaffen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Grenzen zwischen rationaler Bedrohung durch einen menschlichen Verfolger und dem unheimlichen, fast „verfluchten“ Ruf des Ortes verschwimmen zu lassen. Besonders stark ist, wie tiefgründig Lotta als traumatisierte Protagonistin gezeichnet ist, die mit ihren Ängsten kämpft. Auch das Figurenumfeld, vom ambivalenten Hausverwaltungsmitarbeiter Justus Juric über den loyalen Hofbetreiber Bo und seine Schwester Nele und ihrem besten Freund Friedrich bis hin zur ehemaligen Journalistin Bahar Çelik, sorgt für ein undurchsichtiges Netz aus Verdächtigungen.
Die Hörbuch-Inszenierung: Beide Sprecher waren schlichtweg großartig! Anne Düe leistet hier eine fantastische Arbeit und gibt auch die verschiedenen Nebenprotagonisten so nuanciert wieder, dass man anhand der sehr unterschiedlichen Stimmen sofort hört, ob gerade eine Frau oder ein Mann spricht. Tim Gössler hat zwar nur verhältnismäßig kurze Auftritte, aber allein sein allererster Einsatz hat sofort für echte Gänsehaut gesorgt. Die beiden fangen die klaustrophobische und bedrohliche Stimmung perfekt ein und halten den Spannungsbogen über die gesamte Laufzeit mühelos auf Hochtouren.
Fazit: Ein vielschichtiger, psychologisch unheimlicher Pageturner, der zeigt, wie Traumata an einen Ort zurückkehren können, der einst sicher schien. Getragen von einer herausragenden Hörbuch-Interpretation ist das ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans
Newspaper
Thalia Book Circle Community
5/5
14.08.2026
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Geheimnisse, die nicht ruhen
Lotta kehrt an den Ort zurück, der früher für Geborgenheit stand, doch statt vertrauter Erinnerungen erwarten sie Misstrauen, bedrückende Stille und das Gefühl, nie wirklich allein zu sein. Je tiefer sie in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr düstere Geheimnisse kommen ans Licht und schon bald verschwimmen Realität und Einbildung auf beklemmende Weise.
Mich hat vor allem die unheilvolle Atmosphäre gepackt. Das einsame Haus hinter den Dünen, das verlassene Küstenörtchen und die ständig präsente Unsicherheit erzeugen eine Spannung, die sich langsam, aber stetig steigert. Es gab einige Szenen, bei denen ich tatsächlich Gänsehaut hatte und immer wieder wissen wollte, was wirklich hinter den rätselhaften Ereignissen steckt. Auch die Figuren wirken glaubwürdig und haben mehr Tiefe, als man anfangs vermutet. Gerade dadurch fällt es leicht, mitzufiebern und eigene Vermutungen anzustellen. Immer wieder gab es Momente, in denen ich mitgerätselt habe, nur um kurz darauf wieder an meinen Theorien zu zweifeln. Die bildhafte Sprache ließ die Schauplätze lebendig vor meinem inneren Auge entstehen und passte hervorragend zur geheimnisvollen Stimmung. Als Hörbuch wurde das Ganze zusätzlich durch die Sprecherin aufgewertet. Sie trifft den Ton der Geschichte sehr gut, baut Spannung gekonnt auf und transportiert die beklemmende Stimmung überzeugend.
Für mich war die Geschichte von Anfang bis Ende stimmig und hat genau die Mischung aus psychologischer Spannung, Geheimnissen und Grusel geboten, die ich mir erhofft hatte.
Fredhel
Thalia Book Circle Community
4/5
16.08.2026
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Albtraum im Ferienhaus
Schon beim ersten Blick auf Das Krähenzimmer von Carolin Frey wird man neugierig. Das Cover zeigt eine alte Villa, die von tosender Gischt umgeben ist, die nahtlos in düsteren schwarzen Wald übergeht. Der neonschockgrüne Titel sticht sofort ins Auge und steigert die Erwartungen an diesen Debütroman.
Die Geschichte dreht sich um Lotta, eine junge Frau mit psychischen Problemen. Sie sucht eine persönliche Auszeit an der Ostsee in ihrem vertrauten Kindheitsort Geelekow. Doch dort ist nichts mehr wie früher. Das alte Ferienhaus wurde zu einer schicken Nobelherberge umgebaut und die Einheimischen begegnen ihr größtenteils feindlich. Über der gesamten Szenerie liegt eine unheilvolle Atmosphäre. Lotta erhält Drohbriefe und entgeht Mordanschlägen. Sie fühlt sich ständig beobachtet, hört unheimliche Geräusche und sieht Gestalten vorbeihuschen.
Der Erzählrhythmus der Autorin ist dabei sehr gemächlich angelegt. Das Grauen senkt sich beständig auf Lotta herab, aber gerade im Mittelteil entstehen dadurch spürbare Längen.
Für versierte Leser dieses Genres fällt zudem die Auflösung am Ende leider etwas unspektakulär aus.
Die beiden Sprecher der Hörbuchversion, Anne Düe und Tim Gössler machen wieder einen ausgezeichneten Job.
Insgesamt ist das Buch für ein Debüt schon ganz gut umgesetzt, aber es bleibt definitiv noch Luft nach oben. Wegen der genannten Längen ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab.
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