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Produktbild: Meistens bleibt ja die Frau zu Hause

Meistens bleibt ja die Frau zu Hause Storys. Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2025

8

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43979

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1433 KB

Originaltitel

Heart Lamp

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372825

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

43979

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1433 KB

Originaltitel

Heart Lamp

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372825

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  • Bewertung

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Großartig!

    Ein wirklich tolles Buch, das mich vor allem durch seine vielen unterschiedlichen Geschichten überzeugt hat. Besonders interessant fand ich, dass hier die Perspektive einer Minderheit sichtbar gemacht wird und man dadurch auch viel über die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe erfährt. Jede der zwölf Geschichten erzählt auf ihre eigene Weise von weiblichem Widerstand und davon, wie Frauen sich in einer von Patriarchat, Klassismus und religiösen Machtstrukturen geprägten Gesellschaft behaupten müssen. Dabei hat jede Geschichte ihre eigene Moral, ohne dass diese einem einfach vorgegeben wird – vielmehr ergibt sie sich ganz natürlich aus dem Erlebten der Figuren. Besonders gut gefallen hat mir der Humor. Trotz der teilweise wirklich schweren und bedrückenden Themen sind die Geschichten oft unglaublich witzig, pointiert und teilweise fast schon satirisch. Gerade diese Mischung macht das Buch für mich so besonders: Man ist wütend über die Ungerechtigkeiten und muss im nächsten Moment über die Schlagfertigkeit oder den absurden Umgang der Figuren damit lachen.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    27.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Widerstand der Frauen

    In "Meistens bleibt ja die Frau zu Hause" lässt Banu Mushtaq 12 indisch-muslimische Frauen ihre Geschichten erzählen. Mal ernst, mal wütend, mal traurig & mal zum Schmunzeln. Gemeinsam haben diese Frauen, dass sie nicht frei sind und sich jede auf ihre Art auflehnt gegen die Unterdrückung und die von Männern & Religion gemachten Regeln. Neben den Lebensumständen wird viel über Familienstrukturen & die Gesellschaft in Indien vermittelt. Besonders die leise Ironie von Banu Mushtag mochte ich, weil sie den Geschichten damit noch mehr Ausdruckskraft gibt. Mir haben alle Stories gefallen, wobei "Gott, sei ein einziges Mal eine Frau" für mich herausragend ist. Ein bemerkenswertes & bewegendes Buch.

  • Bewertung

    4/5

    01.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein wichtiges und nachwirkendes Buch

    „Ganz egal, welche Religion Sie sich anschauen: Die Frau ist immer die untertänigste Dienerin ihres Mannes, seine Sklavin.“ „Meistens bleibt ja die Frau zuhause“ erzählt in zwölf Kurzgeschichten vom Leben muslimischer Frauen in Südindien. Es geht um Klassenunterschiede, Mutterschaft, Familienehre, Korruption und religiöse Machtstrukturen, aber auch um Doppelmoral und Heuchelei. Im Mittelpunkt stehen die Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen – und die unterschiedlichen Möglichkeiten, Widerstand zu leisten, sofern es diese überhaupt gibt. Die Geschichten wirken, als seien sie unmittelbar aus dem Alltag gegriffen, und zeichnen ein vielschichtiges Bild einer Lebensrealität, die von Männern, Gesellschaft und Religion geprägt und bestimmt wird. Die bedrückende Atmosphäre war für mich beim Lesen deutlich spürbar, ebenso wie die oft kleinen und leisen Siege der Frauen. Vieles wird dabei nicht ausdrücklich benannt, sondern erschließt sich erst aus dem Zusammenhang oder der Handlung. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es noch eine weitere Ebene des kulturellen und sozialen Verstehens gibt, zu der ich als europäische Leserin keinen vollständigen Zugang habe, die jedoch für das umfassende Verständnis mancher Erzählungen und ihrer jeweiligen Moral wesentlich ist. Dabei hätten mir sicherlich die Anmerkungen der Übersetzerin geholfen. Viele Begriffe bleiben im Text unübersetzt, hinzu kommen Anspielungen auf kulturelle und religiöse Geschichten und Zusammenhänge. Erst am Ende des Buches liefert Katrin Binder Übersetzungen und Erläuterungen. Ich habe die Anmerkungen nach der Hälfte der Erzählungen gelesen – und konnte die verbleibenden Geschichten anschließend ganz anders verstehen; auch die bereits gelesenen Erzählungen ließen sich dadurch rückblickend teilweise neu einordnen. Meiner Meinung nach sind die Anmerkungen daher ein wesentlicher Bestandteil der Lektüre und sollten den zwölf Erzählungen unbedingt vorangestellt werden oder zumindest zu Beginn deutlich erwähnt werden, damit die Geschichten in ihrer ganzen Tiefe erfasst werden können. „Meistens bleibt ja die Frau zuhause“ ist kein leichtes oder bequemes Buch, es lohnt sich aber. Die zwölf Geschichten geben einen wertvollen und eindringlichen Einblick in feministische Themen und weibliche Lebensrealitäten in einem für mich neuen kulturellen Kontext. Sie zeigen Unterdrückung, aber auch Widerstand – manchmal laut, häufig jedoch leise und im Kleinen. Ein wichtiges und nachwirkendes Buch.

  • ♡Alex | stories

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional, bewegend und besonders

    Eine beeindruckende Sammlung von Kurzgeschichten, die mich sehr berührt hat. Einige Geschichten haben mich zum Weinen gebracht, andere wiederum zum Schmunzeln. Gerade diese Mischung hat das Buch für mich besonders gemacht….

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Unterdrückung und Auflehnung

    In zwölf Kurzgeschichten erzählt die Autorin Banu Mushtaq vom Leben muslimischer Frauen in Südindien. Es ist ein Leben im Patriarchat. Die Männer und die Religion bestimmen ihr Leben, das sich innerhalb des Hauses und der Kindererziehung abspielt. Und doch lehnen sich die Frauen auf ihre Art und Weise gegen ihre Bürde auf. So empfiehlt Razia ihrem Mann doch ein Beschneidungsfest zu veranstalten. Somit würden sechs der achtzehn Kinder, die sie beaufsichtigen muss, beschnitten und lägen im Bett, und sie hätte mehr Ruhe. Die Schilderung der Beschneidung sind nichts für zartbesaitete Seelen. Da gibt es Shaista, die sieben Kinder zur Welt bringt, bevor ihr Mann ihr endlich erlaubt, sich sterilisieren zu lassen. Sie stirbt daran und nach vierzig Tagen der Trauer heiratet ihr Mann erneut. Da ist Jamila, die ihren Erbteil von ihrem Bruder einfordert oder Ashraf, die von ihrem Mann verlassen wird, weil sie ihm drei Kinder geboren hat. Sie traut sich mit Petitionen beim Moscheerat um Hilfe zu bitten. Und es gibt Mehrun, die nach fünf Kindern von ihrem Mann betrogen wird. Sie bittet ihre Familie um Hilfe und erhält keine, sondern diese Antwort von ihrem Bruder: "Wenn du irgendeinen Sinn dafür gehabt hättest, die Familienehre zu retten, hättest du dich selbst angezündet. Du hättest nicht herkommen dürfen." Seite 120. Meinung: Ich habe angefangen das Buch im Strandkorb zu lesen. Doch das ist kein Buch für den Strand. Das ist ein Buch, das sich nicht zum nebenher lesen eignet, sondern höchste Aufmerksamkeit verdient. Mich haben die Kurzgeschichten mit unerwarteter Wucht getroffen. Sie sind teilweise so roh und verstörend und vermutlich so nah an der Realität muslimischer Frauen in Südindien. Die Geschichten klingen nach einer längst vergangenen Zeit, aber sie sind im Laufe der letzten 30 Jahre entstanden. Ich bin geschockt, was die Frauen in diesem Buch im Namen der Religion und des Patriarchiats an Unterdrückung ertragen müssen, vor allem die Armen, aber auch diejenigen mit Studienabschluss. Umso mehr hat es mich gefreut, dass die Frauen versuchen, sich im Kleinen gegen die Unterdrückung aufzulehnen. Für mich war das Buch erschütternd und Augen öffnend und gerade deshalb so lesenswert! Das Buch wurde mit dem International Booker Prize 2025 ausgezeichnet.

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