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Kirsty Capes

1. Girls

Girls Roman - »Das unvergessliche Porträt einer Familie und die unerschütterliche Beziehung zweier Schwestern. Farbenfroh und psychologisch raffiniert erzählt.« Bernardine Evaristo

Gesprochen von
64
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lisa Hrdina + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

244

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Girls (Orion Books)

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554083

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

15 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

244

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Girls (Orion Books)

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554083

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    04.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Die britische Schriftstellerin Kirsty Capes hat in ihrem Roman Girls eine tragische Familiengeschichte gestaltet. Mit großartigem Ausdruck zeichnet sie die das Leben der Töchter einer Künstlerin auf. Die Malerin Ingrid Olsen lebt für ihre Kunst. Da ist kein Platz für ihre Töchter. Erschüttert liest man, wie allein die Girls sind. Als die Ältere auszieht, bleibt die Jüngere Nora oft tagelang allein im Haus. Da ist es kein Wunder das die erwachsene Nora nicht zurechtkommt. Ich hoffe das so eine Kindheit nur aus der Feder der Autorin kommt. Leider gibt es solche Zustände wohl wirklich, das ist erschütternd. Der Roman hat mich gefesselt. Das ist mal ein intelligentes Werk, das ich gerne weiter empfehle.

  • Die Buchprüferin

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Kunst und von der Gewalt

    Dieses Buch liest man nicht leicht. Es handelt von einer genialischen Künstlerin, die ihr eigenes Leben und das ihrer Töchter im Rausch ihrer Arbeit abfackelt und (fast) nichts davon übrig lässt außer ein paar lodernden Resten. Sie schwelgt in jahrzehntelanger Selbstzerstörung (Süchte aller Sorten, manisches Sexleben und besessene Verfolgung ihrer Kunst, radikale Abwendung von Heilungsmöglichkeiten ihrer späteren Erkrankung etc) und vernachlässigt ihre zwei Töchter Matilda und Nora auf eine Art, die jenseits von Gut und Böse ist. Tatsächlich derart katastrophal, dass Nora zigmal versucht, sich umzubringen. Und so steigen wir in diesen Roman ein: Die gefeierte Künstlerin Ingrid Olssen ist unlängst gestorben, die Töchter sind zurückgeblieben. Matilda, selbst längst Mutter, hat kaum noch Kontakt zu Nora, vor allem auch, weil sie mit ihrem überwältigenden Schuldgefühl kämpft - sie hat die zehn Jahre jüngere Nora einst allein bei der Mutter gelassen, während sie selbst, ebenfalls noch sehr jung, mit dem Vater ihrer Tochter Beans wegzog. Um die Asche der Mutter, wie von dieser gewünscht, in einem Canyon zu verstreuen, begeben sie sich auf einen Roadtrip durch die USA: Nora, nach dem jüngsten Selbstmordversuch frisch aus der Psychiatrie entlassen, Matilda und Beans. Bis wir mit den dreien zusammen auf Tour sind, vergeht knapp die Hälfte des Buchs, das aus Matildas Ich-Perspektive erzählt wird; unterbrochen wird das nur von Einschüben aus einer Olssen-Biografie, die Matildas derzeitiger Freund Richard schreibt. Die Interviewausschnitte und beschreibenden Passagen daraus geben noch mal zusätzlich erhellende Einblicke in die Geschichte und bilden einen spannenden Kontrapunkt zu Matildas Erzählung. Nicht dass es mehr Spannung bräuchte - einmal angefangen, hängt man an diesem Buch, als wäre man selbst süchtig geworden, so ein Skandalon ist es, was hier geschildert wird, so (buchstäblich) unglaublich entsetzlich sind die Schmerzen, die die Töchter durch diese Mutter erleiden. Mein Zorn auf diese Frau wird nur dadurch abgemildert, dass sie keine reale, sondern eine fiktive Figur ist. Sie lässt die einjährige Nora auf den Asphalt fallen, weil sie stockbesoffen ist und nicht auf Matildas Warnungen hört. Für das Bild "Girls" vernutzt sie ihre Töchter als Modelle; die im Wachsen befindliche Nora muss hinterher ein Korsett wegen der verkorksten Haltung während dieser Sitzungen tragen. Soundso oft verschwindet sie sang- und klanglos über Monate, sodass die selbst noch junge Matilda oder Ingrids Schwester Karoline oder notfalls das Internat sich um Nora kümmern muss. Sie droht der (erwachsenen) Matilda damit, sie umzubringen, beschimpft ihre Töchter bei jeder sich bietenden Gelegenheit ... Und das ist nur die absolute Spitze des Eisbergs, eines Verhaltens, das mit Elternschaft nicht das Geringste zu tun hat. Die Psychologie dieses Buchs ist hervorragend, und zwar bis in die Details. Die Autorin selbst wertet nicht oder kaum, das lässt sie ihre Figuren machen und natürlich uns als LeserInnen. In großartiger (und hervorragend ins Deutsche übertragener) Sprache lässt Kirsty Capes weiter und weiter die Abgründe aufklaffen zwischen hoch gelobter Künstlerin und Ingrid Olssen als Mensch, der ... Nein, dafür fehlen mir die Worte. Zweifellos ist die Figur Olssen schwerst gestört, und zweifellos handelt es sich hier um emotionalen Missbrauch - aber diese nüchternen Begriffe können einfach nicht erfassen, wie allumfassend und vernichtend sich Olssen auf ihre Töchter auswirkt. Wie man angesichts dessen die große Kunst Olssens einordnen soll, bleibt ein peinigender Widerspruch, eine offene Frage, denn nichts, wirklich nichts kann in meinen Augen hier einen Ausgleich, eine Balance, eine Rechtfertigung schaffen. Man verlässt das Buch heftig erschüttert - und zugleich von der Heldinnenreise der Protagonistinnen zutiefst bewegt. Kindheiten wie diese erleben Menschen auf der ganzen Welt, und ein Buch allein darüber wäre schon ergreifend. Die Autorin hat es allerdings geschafft, die großen Themen dieses Buchs - Schuld, (Eigen-)Verantwortung, Tod, Suizid, Beziehungsunfähigkeit, Ausbeutung, Entfremdung vom eigenen natürlich Körper, bis er nur noch als monströs wahrgenommen wird - auf eine Weise miteinander zu verweben, dass ein echtes Kunstwerk daraus entstanden ist. Und weil Kunst zu schaffen unter anderem bedeutet, auf Metaebenen zu sprechen und über die bestehenden Fakten hinaus immer noch mehr von uns zu erfassen und zu berühren, ist ihr mit "Girls" etwas ganz Besonderes gelungen. Die Buchprüferin empfiehlt daher allen, die es sich zutrauen, so dicht in die Nähe dieser speziellen Thematiken zu geraten, voller Überzeugung: Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Girls

    Dieses Buch hat mich auf eine ganz eigene Art berührt. Es geht nicht nur um zwei Schwestern, die nach dem Tod ihrer berühmten Mutter eine Reise antreten, sondern auch um all das, was Familie kompliziert und gleichzeitig unersetzlich macht. Matilda und Nora könnten unterschiedlicher kaum sein, und trotzdem merkt man auf jeder Seite, wie eng sie miteinander verbunden sind selbst da, wo Verletzungen und unausgesprochene Dinge zwischen ihnen stehen. Besonders mochte ich, wie ehrlich die Autorin zeigt, dass das Erwachsenwerden in einer Familie mit so viel Schattenseiten Spuren hinterlässt, aber eben auch Stärke. Manchmal war die Geschichte für mich fast schwer auszuhalten, weil die Mutterfigur so übermächtig bleibt selbst nach ihrem Tod. Aber genau das macht den Roman so intensiv. Die Roadtrip-Atmosphäre durch den Westen der USA hat das Ganze etwas leichter gemacht, fast wie eine zweite Ebene neben all dem Schmerz. Girls ist kein Roman, den man mal eben zwischendurch liest. Er bleibt nach dem Zuklappen im Kopf und regt dazu an, über die eigenen Familiengeschichten nachzudenken. Für mich ein stilles, eindringliches Buch, das nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiteres Highlight in meinem Lesejahr 2025

    Bei der Beisetzung der Mutter war Matilda eine der Trauerrednerinnen und wurde für ihre Worte von den Gästen gelobt. Schwester Nora glänzte mit Abwesenheit. Warum das so war, konnte Matilda nur ahnen. Beide Mädchen hatten es mit ihrer Mutter nicht leicht. Zudem gab es viele Spekulationen über deren ausschweifenden Lebensstil. Was ist bei solchen Eskapaden schlimmer als die Paparazzi? Nichts. Girls hat mit ausgesprochen gut gefallen. Der Wechsel zwischen aufgezeichneten Interviews, Blicke in die Vergangenheit und Geschehnisse in der Gegenwart waren nicht ohne aufmerksame Konzentration zu lesen. Das fiel mir aber leicht. Der Schreibstil sowie diese stets anschauliche Sprache ließen mich teilnehmen am Schicksal der Schwestern. Zumal der Roman tiefsinnig ist. Fragen wie, „Warum wollte Nora sich umbringen?“ oder „Warum fällt es beiden so schwer, sich auf einen Partner dauerhaft einzulassen?“ sind nur zwei, die sehr gut beantwortet werden. Es stellt sich die Frage, in welcher Weise Kinder unter dem Leben ihrer Mütter leiden. Und wie lange dieses Leiden auch noch nach dem Tod der Mutter anhält. Das Schicksal Noras und Matildas berührten mich sehr. Leider gibt es diese Schicksale häufig und nicht alle Kinder finden ihren eigenen Weg in die Zukunft. Nicht nur der Inhalt des Buches gefiel mir. Das Cover fand ich außergewöhnlich und den Farbschnitt in Grün gehalten, ebenfalls. Der Sternenregen und die Leseempfehlung kommt von Herzen.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stark erzählt

    Kirsty Capes hat mit ihrem Roman Girls eine fantastische Familiengeschichte geschaffen. Ausdrucksstark erzählt mit griffigen, großartigen Charakteren und einer ergreifenden Geschichte. Kirsty Capes erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die im Schatten ihrer berühmten und exzentrischen Mutter aufwachen. Jede der beiden - Nora und Matilda - muss ihren eigenen Weg im Umgang mit der eigenen Geschichte finden und jede hat ihre eigene Art wie sie mit den Traumata der Vergangenheit umgeht. Der Tod der Mutter bringt die beiden wieder zusammen und lässt längst Vergessenes wieder aufbrechen und ans Tageslicht kommen. Es ist eine Geschichte tiefer Gefühle, die die Autorin gekonnt schafft auf den Leser zu übertragen und damit zu fesseln. Das Buch hat mich sehr berührt, es hat mich zum Schmunzeln gebracht und bewegt. Eine rundum gelungene Geschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (64)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende A. Geißler

    Auszubildende A. Geißler

    Thalia Berlin – Schönhauser Allee Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch Trauer und Liebe

    Girls erzählt eine emotionale Familiengeschichte über die beiden ungleichen Schwestern Matilda und Nora, die lernen müssen, mit den Traumata ihrer Vergangenheit umzugehen – vor allem im Zusammenhang mit ihrer Mutter Ingrid Ollssen, einer weltberühmten Künstlerin. Um ihren letzten Wunsch zu erfüllen – ihre Asche in den Canyon und ihre Bilder ins Meer zu streuen – begeben sich die Schwestern gemeinsam auf eine Reise, die sie einander wieder näherbringt. Die Geschichte ist intensiv und einfühlsam erzählt. Jede Emotion der Figuren ist greifbar, als wäre man selbst Teil dieser Reise. Zwischendurch wird der Roman immer wieder durch Ausschnitte aus einer Biografie über Ingrid unterbrochen, was zusätzliche Perspektiven eröffnet und die Figuren noch vielschichtiger macht. Ein zutiefst bewegendes Buch, das emotional aufwühlt und lange nachhallt – großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Gensler

    Franziska Gensler

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig trotz schwerer Themen

    Zu dem Roman "Girls" muss vorweg unbedingt eine Triggerwarnung ausgesprochen werden. V.a. das Thema Suizid, wie auch Missbrauch von Drogen und Alkohl und die Vernachlässigung von Kindern begleiten seine Leser durch die gesamte Geschichte. Aber Kristy Capes schafft es, trotz dieser schweren Themen, eine faszinierende und emotional bewegende Familiengeschichte zu erzählen! Ich bin beim Lesen mehrmals durch die Mangel genommen worden: musste lachen und weinen, war bestürzt und berührt! Wenn man mental gefestigt ist, ist die Geschichte über Nora und Matti absolut fantastisch!

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Bewertungen (2)

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