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Die Melodie der Lagune Historischer Frauenroman in Venedig über Vivaldis Rivalin Anna Maria della Pietà, die beste Violinistin der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,7 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Instrumentalist

Übersetzt von

Edith Beleites

Sprache

Deutsch

EAN

2710005836099

Beschreibung

Rezension

Harriet Constable erzählt auf 380 Seiten eine spannende und absolut lesenswerte Lebensgeschichte. SWR Kultur 20250226

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,7 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Instrumentalist

Übersetzt von

Edith Beleites

Sprache

Deutsch

EAN

2710005836099

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Venedig im 18. Jahrhundert

    Bin ich froh, dass ich mir dieses Buch gegönnt habe. Es ist für mich definitiv ein Highlight des Jahres. Es geht um Anna Maria della Pietà. Sie wächst in einem Waisenhaus in Venedig auf, erhält dort eine Ausbildung und darf sich mit Musik beschäftigen. Ausgebildet wird sie von keinem geringeren als Antonio Vivaldi. Dies sind Fakten, die verbürgt sind. Auch Anna Maria hat es gegeben und sie wurde eine Maestro und stand ihrem berühmten Lehrer in nichts nach. Die Geschichte rundherum ist dann zum größten Teil fiktiv, aber so könnte es gewesen sein. Harriet Constable hat sich gut informiert. Mir scheint, der Leser ist dabei, bei den großen Auftritten in Venedig oder auch in den Armutsvierteln der damaligen Zeit. Man kann sich hineinversetzen, was es für eine Frau bedeutet hat, damals ohne gesicherte Existenz und ohne Mann schwanger zu werden. Auf der anderen Seite zeigt dieser Roman aber auch, dass es wohl zu jeder Zeit Frauen gegeben hat, die für sich eingestanden sind, die die Lorbeeren ihrer Arbeit auch ernten wollten und nicht für Männer Erfolgsgeschichten schrieben, wenn ihnen diese Arbeit nicht zuerkannt wurde. Mir hat auch die Anna Maria sehr gut gefallen. Sie wurde eine der größten Violinistinnen, die diese Welt jemals gehört hat und man kann nicht behaupten, nur weil sie sich mit Musik beschäftigte, wäre sie immer nett und lieb gewesen. Die Autorin arbeitet hier ein Mädchen, eine Frau heraus, mit der man sich identifizieren kann, die Engel und Teufel gleichermaßen darstellt und die sich gerade deshalb die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Anna Maria hat sehr hart gearbeitet und gerade deshalb pochte sie darauf, dass ihr auch der Erfolg zugesprochen wurde. Sie wurde die erste Musikdirektorin des Waisenhauses und Europas vermutlich auch. Sie hat gezeigt, was möglich ist und ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung und vor der Autorin, die einen phantastischen Roman geschrieben hat.

  • lalunara

    aus Heidesee

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Venedig im 18. Jahrhundert…

    Venedig im 18. Jahrhundert Bin ich froh, dass ich mir dieses Buch gegönnt habe. Es ist für mich definitiv ein Highlight des Jahres. Es geht um Anna Maria della Pietà. Sie wächst in einem Waisenhaus in Venedig auf, erhält dort eine Ausbildung und darf sich mit Musik beschäftigen. Ausgebildet wird sie von keinem geringeren als Antonio Vivaldi. Dies sind Fakten, die verbürgt sind. Auch Anna Maria hat es gegeben und sie wurde eine Maestro und stand ihrem berühmten Lehrer in nichts nach. Die Geschichte rundherum ist dann zum größten Teil fiktiv, aber so könnte es gewesen sein. Harriet Constable hat sich gut informiert. Mir scheint, der Leser ist dabei, bei den großen Auftritten in Venedig oder auch in den Armutsvierteln der damaligen Zeit. Man kann sich hineinversetzen, was es für eine Frau bedeutet hat, damals ohne gesicherte Existenz und ohne Mann schwanger zu werden. Auf der anderen Seite zeigt dieser Roman aber auch, dass es wohl zu jeder Zeit Frauen gegeben hat, die für sich eingestanden sind, die die Lorbeeren ihrer Arbeit auch ernten wollten und nicht für Männer Erfolgsgeschichten schrieben, wenn ihnen diese Arbeit nicht zuerkannt wurde. Mir hat auch die Anna Maria sehr gut gefallen. Sie wurde eine der größten Violinistinnen, die diese Welt jemals gehört hat und man kann nicht behaupten, nur weil sie sich mit Musik beschäftigte, wäre sie immer nett und lieb gewesen. Die Autorin arbeitet hier ein Mädchen, eine Frau heraus, mit der man sich identifizieren kann, die Engel und Teufel gleichermaßen darstellt und die sich gerade deshalb die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Anna Maria hat sehr hart gearbeitet und gerade deshalb pochte sie darauf, dass ihr auch der Erfolg zugesprochen wurde. Sie wurde die erste Musikdirektorin des Waisenhauses und Europas vermutlich auch. Sie hat gezeigt, was möglich ist und ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung und vor der Autorin, die einen phantastischen Roman geschrieben hat.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2025

    eBook (ePUB)

    Der Zauber der Musik

    Als 1696 in Venedig ein kleines Mädchen geboren wird, ahnt noch niemand, welche besondere Zukunft auf sie warten würde. Die Mutter, Prostituierte und gerade einmal 17 Jahre alt, ist nach der Geburt so verzweifelt, dass sie versucht, sich und ihre Tochter zu ertränken. Aber das kleine Mädchen kämpft um sein Leben. Als die junge Mutter von einer alten Frau aufgenommen wird, rät ihr diese, dass kleine Mädchen möglichst bald in das Mauerloch des Waisenhauses der Pietà zu legen. Und so beginnt das Leben des Mädchens, das von den Schwestern des Waisenhauses den Namen Anna Maria della Pietà erhält. Der Schreibstil der Autorin lässt die Geschichte vor dem inneren Augen entstehen. Und so erlebt man das Leben von Anna Maria hinter den Mauern der Pietà, ihre Geschichte beginnt hier im Alter von 8 Jahren. Und schon, als sie zum ersten Mal diesen mysteriösen jungen Mann mit der Violine erlebt, keimt in ihr ein Traum: Sie will die beste Violinistin werden, die es je gab! Und als der junge Mann sie ertappt, wie Anna Maria sich seiner Violine nähert, merkt er doch schnell, dass die Kleine talentiert ist und nimmt sie als seine Schülerin auf und fördert sie. Auch wenn die Mädchen im Waisenhaus in der Form privilegiert sind, dass sie eine musikalische Ausbildung erhalten können, so ist der Alltag im Waisenhaus dennoch kein einfacher. So werden die Mädchen, die nicht über ein außergewöhnliches musikalisches Talent verfügen, werden zwangsverheiratet sobald sie ihre körperliche Reife erlangt haben. Anna Maria wiederum überzeugt durch ihr herausragendes Talent an der Violine, denn wenn sie spielt, erlebt sie die Töne in den schönsten Farben. Während die Beziehung zu ihrem Lehrer in den ersten Jahren von Bewunderung geprägt ist, wird das Verhältnis der beiden mit der Zeit immer zwiespältiger. Für Kompositionen, die sie mit ihm geschaffen hat und auch für ihre eigenen Stücke, beansprucht er bei Konzerten allein den Ruhm und die Anerkennung. Anna Marias Lehrer, der jedoch in der Geschichte nie als Antonio Vivaldi benannt wird, wird als unsicher beschrieben. Er ist nicht in der Lage, die Leistung seiner Schülerin in der Öffentlichkeit anzuerkennen und zu akzeptieren, dass in dieser Zeit auch Frauen in der Musik ihren eigenen Weg gehen können. Die Autorin Harriet Constable hat gekonnt die historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte zu einem unterhaltsamen Roman verknüpft, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und überraschend bleibt. Der Stil der Autorin hat mich wirklich begeistert und ich freue mich schon darauf, mehr von ihr zu lesen!

  • Lynn

    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön erzählte Geschicht…

    Wunderschön erzählte Geschichte einer vergessenen Violinvirtuosin Harriet Constables „Melodie der Lagune“ rückt mit der Musikvirtuosin Anna Maria della Pieta Frauen ins Licht, die trotz unfassbaren Talents und Erfolgs im Laufe der Geschichte unsichtbar geworden sind. Den Namen von Anna Marias Lehrer, Antonio Vivaldi, kennt jeder. Anna Marias Name dagegen ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Und das obwohl sie mit ihm und für ihn komponiert hat. Obwohl das Orchester des Waisenhauses, in dem Anna Maria aufwächst, eines der besten europäischen Orchester dieser Zeit gewesen sein muss – dennoch hört man nicht mehr viel davon. Anna Maria wirkt – vor allem am Anfang und der Mitte – nicht immer sympathisch. Dafür aber sehr echt. Sie wächst in einer Welt auf, in der Mädchen nicht geliebt, nicht respektiert oder wertgeschätzt werden. Und als Leser spürt man, wie schwer und beängstigend das für sie ist. Ihre Gefühle und die Gründe für ihr Handeln wurden für mich sehr nachvollziehbar dargestellt. Sie wächst in einer harten, rücksichtslosen Welt auf und kämpft verbissen für sich selbst, weil es sonst niemand tut – dabei ist sie nicht immer nett. Beeindruckend fand ich ihren unbändigen Willen, der sie trotz aller Widrigkeiten antreibt, verstärkt wahrscheinlich teils aus Angst und teils aus Liebe zur Musik. Gerade hier ist es schön zu sehen, wie sie sich – gerade zum Ende des Romans hin – mit dem Erwachsenwerden verändert und auch innerlich wächst. Neben der Sicht von Anna Maria, aus der überwiegend erzählt wird, kommen vereinzelt auch andere Perspektiven zum Tragen, die die Erzählung abrunden. Sehr schön wurde auch Anna Marias Beziehung zu Musik beschrieben – so lebendig und anschaulich, dass man auch als Nicht-Musiker fasziniert ist. Und auch von der Stadt, Venedig, und den Zuständen im Waisenhaus wurde ein lebhaftes Bild gemalt. Und zu guter Letzt hat mir auch das Ende sehr gefallen – es ist hoffnungsfroh und zugleich so echt und realistisch wie es unter diesen Umständen sein konnte.

  • Yo leo - Elisa Kösters

    5/5

    22.04.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Interessanter historischer Venedig Roman

    Inhalt: Venedig 18. Jahrhundert: Als die junge Anna Maria, die in einem Waisenhaus aufwächst, das erste Mal eine Geige in ihren Händen hält, verändert das ihr Leben für immer. Denn sie erlebt die Musik mit allen Sinnen und bald übertrifft sie ihre Mitschülerinnen an Talent, Ehrgeiz und Willensstärke. Ihr Lehrer wird niemand anderes als Antonio Vivaldi und sie musizieren bald nicht nur zusammen, sondern beginnen gemeinsam zu komponieren. Schon bald geht es Anna Maria aber nicnt mehr nur um das reine Abspielen von Noten, nein, sie will selber komponieren und was eigenes großes erschaffen. Doch das gefällt Vivaldi gar nicht und er tut alles, um Anna Maria diesen Traum zu verwehren. Stattdessen tut er alles, um den Ruhm für sich zu behalten... Meine Meinung: Harriet Constable hat es schon bei der Leseprobe geschafft, mich mit ihrem interessanten und flüssigen Schreibstil in die Geschichte eintauchen zu lassen. Und da war die Freude natürlich riesengroß, als ich dieses tolle Buch rezensieren durfte. Die Geschichte von Anna Maria hat mich sofort fasziniert und da mein verstorbener Papa auch Geige in einem Orchester gespielt hat (allerdings als Hobby), war es für mich umso schöner, dieses Buch zu lesen. Da war halt diese Parallele zu meinem eigenen Leben. Auch liefen bei uns zu Hause oft die Melodien von Vivaldi, mein Bruder spielt Klavier und hat schon als Kind Vivaldi gespielt und ich habe Blockflöte gespielt, so dass auch mir Antonio Vivaldi nicht fremd war. Was mir auch sehr gut gefallen hat, man erfährt doch so einiges über Vivaldi und als Mensch kannte ich ihn nicht. Auch wie er aussah, wusste ich nicht, bis ich ihn aus Neugier gegoogelt habe. Aber auch Anna Marias Lebensweg hat mich total interessiert und ich wollte unbedingt wissen, ob aus ihr die große Komponistin wird... Mir hat es echt imponiert,wie sie trotz ihres Leben im Waisenhaus doch auf ihre Art ihren eigenen Weg gegangen ist. Trotz der Steine, die ihr Antonio Vivaldi in den Weg gelegt hat. Besonders gefallen hat mir, dass man auch erfährt, wie eine Geige im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Und was es damals doch schon für Möglichkeiten gab. Auch dass man in der Zeit schon veschiedene Instrumente angepasst an die Musiker/innen bauen konnte, hat mich sehr erstaunt und interessiert. Auch wie Harriet Constable es schafft, fiktive und reale Personen und Ereignisse miteinander zu verknüpfen, hat mir sehr große Lesefreude bereitet. Und da ich selber schon in Venedig war, konnte ich mir lebhaft vorstellen, wie Anna Maria und Antonio Vivaldi duch die engen Gassen gelaufen oder in einer Gondel über die unzähligen Kanäle gefahren sind. Ein toller historischer Roman vor einer wunderbaren Kulisse. Hoffentlich schreibt die Autorin noch mehr so interessante Bücher. Mein Fazit: Unbedingt lesen!!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (100)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmungsvoller Roman über Venedig

    Das ist ein ganz wunderbarer, farbenprächtiger Roman über Venedig im 18. Jh. Die historischen Hintergründe der Geschichte sind belegt. Das Schicksal der Protagonistin Anna Maria aus dem Waisenhaus Ospedale della Pieta, rührt. Insbesondere aber sind es die Musik und die Stimmungen in der Lagunenstadt, die der Roman auf eine ganz besondere Weise bildhaft macht.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Marschner

    Franziska Marschner

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Schülerin zur größten Rivalin

    Dieses Buch erzählt die Geschichte einer jungen Frau, welche viel Talent hatte und der dennoch viele Steine in den Weg gelegt wurden. Anna Maria della Pietà (oder auch als Anna Maria dal Violin bekannt) war die Schülerin und spätere Rivalin des großen Komponisten und Virtuosen Antonio Vivaldi. Dieser Roman ist eine Mischung aus Fiktion und historischen Überlieferungen, welche so ineinander verwoben sind, dass es eine perfekte Handlung ergibt, die unfassbar gut geschrieben ist. Ich konnte das Buch gar nicht weglegen und wollte unbedingt Anna Marias Geschichte verfolgen. Die Charaktere und Orte sind so lebendig gezeichnet und die historischen Fakten gut recherchiert. sodass man die ganze Zeit das Gefühl hatte, man wäre selbst im Venedig des frühen 18. Jahrhunderts. Wenn Sie sich also für Musik und eine besondere Persönlichkeit interessieren, sollten Sie diesem Buch eine Chance geben. Es war einfach sehr sehr gut!
  • Zum Bewerterprofil von Christine Rittberger

    Christine Rittberger

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unbekannte Frau neben Antonio Vivaldi

    Antonio Vivaldis Musik ist wohl jedem ein Begriff, doch kaum jemandem dürfte bekannt sein, dass es bei vielen Kompositionen eine Frau an Vivaldis Seite gab, die maßgeblich zur Entstehung vieler Werke beigetragen hat. Aus heutiger Sicht unvorstellbar, dass Anna Maria della Pietà trotz ihrer genialen Musikalität neben Vivaldi ein Schattendasein führte. Die ganze historische Geschichte zu lesen, hat mich überaus gefesselt.

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