Maren weiß sofort, dass Tuck Monroe Ärger bedeutet, als sie zum Vorstellungsgespräch für den Job als Nanny erscheint. Groß, tätowiert und unverschämt attraktiv, ist er genau die Art Mann, von der sie sich eigentlich fernhalten sollte. Doch Maren braucht den Job, um ihr Studium zu finanzieren. Also zieht sie als Live-in-Nanny in das Apartment über seiner Garage ein.
Schnell schließt Maren Tucks vierjährige Tochter Katie ins Herz. Was sie jedoch nicht erwartet hat, ist, wie sehr sie sich auch zu ihrem neuen Boss hingezogen fühlt. Denn hinter Tucks rauer Fassade verbirgt sich weit mehr, als Maren zunächst ahnt. Aus beiläufigen Gesprächen werden lange Nächte voller Nähe, aus knisternder Spannung ein Kuss, der alles verändert.
Beide versuchen, sich einzureden, dass es bei einer einzigen Nacht bleiben muss. Doch manche Entscheidungen haben Folgen, die sich nicht einfach verdrängen lassen, und plötzlich steht für beide weit mehr auf dem Spiel als nur ihr Herz ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Sonja Kohlhofer
aus Murpark, Graz
4/5
26.09.2026
eBook (ePUB 3)
Maren & Tuck
Age Gap / Grumpy × Sunshine / Single Dad
Eine schöne Geschichte über 2 Menschen dle über ihren Schatten springen müssen um das Glück zu finden. Maren stellt sich bei Tuck als Nanny vor & beide verspüren sofort eine große Anziehungskraft und das es Ärger geben wird.
Leichter Schreibstil, ideal für zwischendurch.
Jürg K.
4/5
25.09.2026
eBook (ePUB 3)
Berührende Geschichte
Mine Again erzählt für mich eine dieser Geschichten, in der zwei Menschen versuchen, sich selbst und einander nicht zu verlieren, obwohl die Nähe zwischen ihnen alles komplizierter macht. Maren ist eine Figur, die man sofort versteht. Jung, ehrgeizig, bemüht, ihr Leben selbst zu finanzieren und gleichzeitig viel verletzlicher, als sie sich eingestehen will. Der Job als Nanny ist für sie ein Schritt in Richtung Zukunft, aber auch ein Schritt in eine Welt, die sie emotional herausfordert. Tuck dagegen ist einer dieser Männer, die auf den ersten Blick einschüchtern, gross, tätowiert, rau. Doch gerade diese Fassade macht ihn interessant, weil man spürt, dass sie nicht aus Härte, sondern aus Erfahrung besteht. Seine Beziehung zu seiner Tochter Katie zeigt, wie viel Fürsorge und Unsicherheit in ihm steckt. Dass Maren sich nicht nur in das Kind, sondern auch in den Vater verliebt, wirkt deshalb nicht wie ein Klischee, sondern wie eine leise, glaubwürdige Entwicklung. Berührend ist die Art, wie der Roman mit Verantwortung umgeht. Beide wissen, dass ihre Gefühle Konsequenzen haben, für Marens Zukunft, für Tucks Familie, für Katie. Die eine Nacht, die alles verändert, ist weniger ein romantischer Höhepunkt als ein Wendepunkt, der sie zwingt, ehrlich zu sich selbst zu sein. Der Roman erzählt davon, wie schwer es ist, Nähe zuzulassen, wenn man viel zu verlieren hat. Und wie Liebe manchmal genau dort entsteht, wo man sich am wenigsten traut, hinzusehen. Und plötzlich steht für beide weit mehr auf dem Spiel als nur ihr Herz.
i-heart-books
Orell Füssli Book Circle Community
3/5
30.09.2026
eBook (ePUB 3)
Single Dad meets Nanny
Smalltown Romances mag ich sehr gerne, denn ich bin kein City Girl. Und den ersten Teil der Reihe hatte ich bereits gelesen und fand das Setting so toll, dass ich wissen wollte, wie es auf der Insel und somit in Harbour Village weitergehen würde.
Jessica Petersons Cowboy Stories sind frech und spicy – die Harbour Village Reihe ist da ein bisschen zahmer, was den Schreibstil betrifft. Klar, es gab auch die romantischen Szenen, aber eben, nicht so heiss wie auf der Lucky Rivers Ranch. Es war also eine eher gemütliche, ruhige Liebesgeschichte. Auch der Schreibstil war ebenso unaufgeregt und luftig, leicht zu lesen. Das Setting ein Träumchen.
Maren ist ein bisschen das Klischee einer Nanny, die sich in ihren Boss verguckt. Zu Beginn war es eigentlich echt cool gemacht mit dem Aufeinandertreffen, aber im Lauf der Geschichte, liess dieses Knistern ein bisschen nach… Ich weiss nicht, ich fand das Hauptthema mit der der überraschenden Schwangerschaft hat der Romantik ein bisschen das Knistern genommen. Für Maren vermutlich auch. Ich hätte mir fast gewünscht, dass sie mehr Zeit gehabt hätten, um sich kennenzulernen.
Tuck ist ein toller Vater für Katie, aber in der Beziehung zu Maren, da wirkt er manchmal trotz seines Alters, als wäre er unreif und noch nicht so weit, eine neue Liebe in sein Leben zu lassen. Die Situation mit der Schwangerschaft erzeugt solchen Druck, dass mich seine Reaktion im Peak der Geschichte nicht überrascht hat. Hat ihn mir jetzt nicht unbedingt sympathischer gemacht. Zum Glück hat er noch die Kurve gekriegt…
Es war nett zurück nach Harbour Village zu reisen und die kleine Katie, die hat vieles wieder ein bisschen sonniger gemacht, aber Band 1 der Reihe war definitiv stärker. Da hatte ich mir mehr erhofft.
Enni
3/5
26.09.2026
eBook (ePUB 3)
Zwischen den Stühlen
⚠️ Spoilerhinweis: Diese Rezension enthält einen zentralen Spoiler zur Handlung. Ich spreche ihn bewusst an, weil er für meine Kritik am Klappentext und letztlich auch für meine Bewertung eine wichtige Rolle spielt.
Dieses Buch zu bewerten hat mich tatsächlich in eine kleine Krise gestürzt. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, zwischen zwei Meinungen festzuhängen. Auf der einen Seite gab es Dinge, die ich wirklich mochte und die mir im Gedächtnis geblieben sind. Auf der anderen Seite gab es einige Entscheidungen innerhalb der Geschichte, die mich zunehmend frustriert haben und bei denen ich irgendwann nicht mehr richtig wusste, ob ich die Geschichte noch genießen kann.
Mein größter Kritikpunkt ist dabei der Klappentext. Für mich vermittelt er ein anderes Bild davon, was mich in der Geschichte erwartet. Ein zentraler Bestandteil der Handlung wird meiner Meinung nach nicht deutlich genug angedeutet: der Pregnancy-Trope.
Natürlich ist mir bewusst, dass ein Klappentext nicht die halbe Geschichte vorwegnehmen soll. Trotzdem hätte ich mir hier einen etwas deutlicheren Hinweis gewünscht. Nicht, weil ich diesen Trope grundsätzlich ablehne, sondern weil er in Mine Again eine so zentrale Rolle einnimmt und die gesamte Dynamik zwischen den Hauptfiguren beeinflusst. Hätte ich vorher zumindest gewusst, dass dieses Thema einen so großen Teil der Geschichte ausmacht, wäre ich vermutlich anders an das Buch herangegangen.
Denn gerade den Anfang zwischen Maren und Tuck mochte ich eigentlich sehr. Zwischen den beiden funktioniert die Anziehung von Beginn an und ich hatte das Gefühl, dass hier auch ohne die Schwangerschaft eine interessante Romance hätte entstehen können. Die beiden hätten meiner Meinung nach genügend Potenzial gehabt, sich langsam kennenzulernen und gemeinsam mit Katie eine Geschichte aufzubauen.
Stattdessen werden sie sehr schnell in eine gemeinsame Verantwortung gedrängt. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, herauszufinden, was zwischen ihnen eigentlich ist, sondern darum, gemeinsam mit einer völlig neuen Situation umzugehen. Für mich entstand dadurch ein gewisser Druck, dass die beiden jetzt irgendwie funktionieren müssen. Genau das hat der eigentlichen Romance für mich etwas Raum genommen.
Katie war für mich dabei eines der größten Highlights. Sie ist vier Jahre alt und fühlt sich auch wirklich wie ein vierjähriges Kind an. Ihre anfängliche Zurückhaltung, ihre Schüchternheit und ihre Art haben sie für mich sehr authentisch gemacht. Gerade Kinder in diesem Alter glaubwürdig zu schreiben, stelle ich mir nicht einfach vor, und hier hatte ich wirklich Freude an ihr.
Auch die Beziehung zwischen Maren und Katie habe ich sehr gerne verfolgt. Diese beiden habe ich schnell ins Herz geschlossen.
Maren selbst mochte ich ebenfalls sehr. Sie ist für mich die Figur, bei der ich am wenigsten das Gefühl hatte, dass sie künstlich in eine bestimmte Richtung gedrängt wird. Sie macht Fehler, zweifelt und hat ihre Unsicherheiten, aber gleichzeitig versucht sie, Dinge anzusprechen, zu verstehen und aufzuarbeiten. Gerade ihre Bereitschaft zur Kommunikation fand ich schön.
Bei Tuck bin ich dagegen nicht wirklich angekommen.
Obwohl er mehr als zehn Jahre älter als Maren ist, hatte ich teilweise eher den Eindruck, dass sie die deutlich reifere Person in dieser Beziehung ist. Seine Verlustängste und seine Vergangenheit werden zwar thematisiert und auch seine Therapie spielt eine Rolle. Ich fand es grundsätzlich gut, dass er sich Hilfe sucht und versucht, sein Verhalten zu reflektieren. Trotzdem hätte ich mir gerade bei ihm deutlich mehr Tiefe gewünscht.
Vieles entwickelte sich für mich nach dem Muster: Er macht einen Fehler, versucht ihn wiedergutzumachen und kurz darauf entsteht das nächste Problem. Dadurch war ich beim Lesen ständig damit beschäftigt, auf den nächsten Konflikt zu warten. Was mir gefehlt hat, waren die ruhigen Momente dazwischen. Momente, in denen die beiden einfach einmal miteinander sein konnten, ohne dass direkt das nächste Problem gelöst werden musste.
Auch die Entstehung der Schwangerschaft konnte ich nur schwer nachvollziehen. Gerade wenn Tuck aufgrund seiner Vergangenheit und seiner früheren Beziehung eigentlich besonders vorsichtig mit diesem Thema sein müsste und gleichzeitig als verantwortungsbewusster Vater dargestellt wird, fiel es mir schwer, seine Leichtfertigkeit an dieser Stelle nachzuvollziehen.
Hinzu kommt, dass einige Aspekte rund um Katie für mich zwar angesprochen, aber nicht wirklich weiter ausgearbeitet werden. Gerade ihre leibliche Mutter und auch die Töpfchen-Problematik hätten für mich mehr Raum verdient.
Trotz meiner Kritik hat Mine Again auch einige Seiten, die ich positiv hervorheben möchte. Der Schreibstil ist leicht und unkompliziert, sodass man schnell durch die Geschichte kommt. Die Nebencharaktere mochte ich größtenteils sehr gerne und auch kleine Details wie das Cheerleading haben mir gefallen. Die Spice-Szenen sind außerdem intensiv geschrieben und dürften für viele Leser:innen sicherlich ein Pluspunkt sein.
Was mir am Ende jedoch gefehlt hat, war dieses Gefühl, dass sich alles zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügt. Es gibt viele gute Ansätze, sympathische Figuren und durchaus schöne Momente. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte um ihre zentralen Konflikte herum aufgebaut wird, ohne ihnen die Tiefe zu geben, die ich mir gewünscht hätte.
Für mich war es deshalb vor allem die Kombination aus der für mich unglücklich kommunizierten Schwangerschaftsthematik, Tucks Verhalten, der fehlenden Aufarbeitung einzelner Aspekte und dem ständigen Wechsel zwischen Konflikt und Wiedergutmachung, die mir das Lesen zunehmend erschwert hat.
Trotzdem glaube ich, dass Mine Again gerade durch den leichten Schreibstil, die sympathischen Nebencharaktere, Maren und Katie und die intensiven Romance- und Spice-Momente viele Leser:innen finden wird, die sich von dieser Geschichte deutlich besser abgeholt fühlen als ich. Für mich persönlich hat es diesmal leider nicht ganz gereicht.
Deshalb lande ich nach langem Überlegen bei 3 von 5 Sternen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.