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Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

Unterhaltung und Lebensschule für Jung und Alt

Schon Buddha unterwies seine Zuhörer mit Witz und Weisheit. Ajahn Brahm steht in der Tradition dieser orientalischen Erzählkunst. Geschickt verknüpft er die uralten Weisheiten mit modernen, lebensnahen Themen. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen unterhält er seine Leser – und eröffnet auf ganz unaufdringliche Weise neue Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben.

Ein inspirierendes und erbauendes Buch, voll mit Geschichten von Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden. Mit erfrischendem Esprit und Einfühlungsvermögen kratzt Ajahn Brahm an eingefahrenen Überzeugungen und begegnet unseren kleinen Schwächen und Marotten mit entwaffnendem Humor. So regt jede dieser 108 kurzen Erzählungen dazu an, innezuhalten, um über den eigenen Lebensweg nachzudenken.

Was dieses Buch auszeichnet:

• Voller Inspiration und verblüffender Erkenntnisse – und immer unterhaltsam

• Ohne religiösen Fachjargon werden Leser jeden Alters angesprochen

• Herzerwärmend und humorvoll, bisweilen sanft ermahnend – aber ganz anders, als man es vielleicht von einem buddhistischen Abt erwarten würde

Nie wurden die buddhistischen Lehren unterhaltsamer präsentiert!

Portrait
Ajahn Brahm, geboren 1951 in London, studierte theoretische Physik an der Universität von Cambridge und ist seit mehr als 40 Jahren buddhistischer Mönch. Neun Jahre lang lebte, studierte und meditierte er in einem thailändischen Waldkloster unter dem Ehrwürdigen Meister Ajahn Chah. Heute ist Ajahn Brahm Abt des Bodhinyana-Klosters in Westaustralien und einer der beliebtesten und bekanntesten buddhistischen Lehrer unserer Zeit.
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  • Das Leben besteht nicht etwa aus intellektuellen Konzepten, sondern aus miteinander verknüpften Geschichten. Gedankenkonstruktionen führen nämlich zu Verallgemeinerungen, die der Wahrheit nie wirklich ganz gerecht werden können. Hingegen wirkt eine interessante Geschichte mit vielen Details erheblich lebensechter auf uns. Deshalb finden wir auch leichteren Zugang zu Geschichten als zu abstrakten Theorien. Wir lassen uns eben gern unterhalten.
    Als Mönch der Waldkloster-Tradition des Theravada-Buddhismus habe ich im Verlauf von dreißig Jahren die Geschichten in diesem Buch zusammengetragen. Theravada gilt seit Jahrhunderten als die vorherrschende spirituelle Lehre der Völker von Thailand, Birma, Kambodscha und Laos. Mittlerweile setzt sich diese buddhistische Richtung in der westlichen Welt immer mehr durch - in der südlichen übrigens auch, denn schließlich lebe ich in Australien!
    Ich werde oft nach den Unterschieden der Hauptlehren des Buddhismus gefragt - Theravada, Mahayana, Vajrayana und Zen. In meiner Antwort vergleiche ich diese Lehren mit Torten, die zwar von unterschiedlichen Glasuren überzogen sind, aber im Prinzip nach dem gleichen Rezept hergestellt wurden: rein äußerlich mag jede anders aussehen und auf eine andere Geschmacksrichtung hinweisen, doch wenn man sie kostet, stellt man fest, dass alle über den gleichen Geschmack verfügen - den Geschmack von Freiheit. Und darum ging es schließlich bei der ersten buddhistischen Lehre.
    Vor rund 2600 Jahren, also etwa ein Jahrhundert vor Sokrates, lebte Buddha im nordöstlichen Indien. Er unterrichtete nicht nur Mönche und Nonnen, sondern Tausende einfacher Leute, darunter Reisbauern, Straßenkehrer und sogar Prostituierte. Die Weisheit des Buddha entstammte keiner Offenbarung eines höheren Wesens, sondern tiefster Erkenntnis über die Beschaffenheit des Seins. Buddhas Lehren kamen aus seinem Herzen, das sich nach tiefer Meditation geöffnet hatte. Wie er selbst sagte: "Auch schon in diesem klaftergroßen, mit Wahrnehmung und Denksinn ausgestatteten Körper tue ich kund der Welt Ursprung, der Welt Aufhebung und den zur Aufhebung führenden Pfad."
    Im Mittelpunkt der Lehre Buddhas standen die Vier Edlen Wahrheiten. Etwas zeitgemäßer formuliert und in Abänderung der sonst üblichen Reihenfolge sind dies:
    1. Das Glück
    2. Der Weg zum Glück
    3. Die Abwesenheit des Glücks
    4. Der Grund für seine Abwesenheit.

    Die Geschichten in diesem Buch handeln von der Zweiten Edlen Wahrheit, dem Weg zum Glück.
    Buddha zog in seinen Lehrgesprächen oft Geschichten heran. Dies tat auch mein Lehrer, der mittlerweile verstorbene Ajahn Chah aus dem nordöstlichen Thailand. Von seinen Vorträgen blieben mir meistens die Geschichten, die er erzählte, in Erinnerung, vor allem die komischen. Überdies vermittelten gerade diese Geschichten tiefste Einsichten in den Weg zum inneren Glück. Die Erzählung ist der Botschafter, der die Lehren verkündet.
    Auch ich habe Geschichten erzählt, als ich mehr als zwanzig Jahre lang in Australien, Singapur und Malaysia Buddhismus und Meditation unterrichtete. Und die schönsten Geschichten habe ich in diesem Buch niedergeschrieben. Da jede Erzählung für sich spricht, habe ich mich bei den Kommentaren zurückgehalten. Alle Geschichten enthalten mehrere Bedeutungen, und je öfter sie gelesen werden, desto mehr Wahrheiten offenbaren sich.
    Mögen Sie an diesen Geschichten des wahren Glücks genauso viel Freude haben wie jene, die sie gehört haben. Mögen diese Geschichten Ihr eigenes Leben genauso bereichern, wie sie das für so viele andere Menschen bereits getan haben.
    Ajahn Brahm
    Perth, Australien, Mai 2004

    Zwei mangelhafte Backsteine
    Nachdem wir 1983 Land für unser Kloster gekauft hatten, waren wir völlig pleite und steckten bis zum Hals in Schulden. Auf dem Grundstück selbst stand kein einziges Haus, nicht einmal ein Schuppen. In jenen ersten Wochen schliefen wir auf alten Türen, die wir billig auf dem Schuttabladeplatz erstanden hatten.
    Mit untergelegten Backsteinen wurden diese Türen zu Betten, wobei wir als Mönche eines Waldklosters natürlich auf Matratzen verzichteten.
    Der Abt schlief auf der Tür, die am besten erhalten war und über eine angenehm glatte Oberfläche verfügte. Meine hingegen war geriffelt und wies überdies noch ein beachtliches Loch in der Mitte auf, nämlich an jener Stelle, wo einst der Türknauf gesessen hatte. Ich war zwar froh, dass der Knauf überhaupt entfernt worden war, aber nun befand sich mitten auf meiner Schlafunterlage ein Loch. Ich machte Witze darüber, dass ich nicht einmal mehr zum Austreten würde aufstehen müssen, aber zum Lachen war mir eigentlich nicht zumute, denn kalter Wind pfiff nachts durch dieses Loch. In jener Zeit schlief ich sehr schlecht.
    Wir waren arme Mönche, aber wir brauchten ein Dach über dem Kopf. Bauarbeiter konnten wir uns nicht leisten - schon die Kosten für das Material waren ja kaum aufzubringen! Also musste ich das Bauen von Grund auf erlernen: wie man ein Fundament legt, betoniert, mauert, ein Dach zimmert und sanitäre Einrichtungen einbaut, eben alles, was zum Bau gehört.
    Mein bürgerliches Leben als Physiker und Lehrer hatte mich nicht darauf vorbereitet, mit den Händen zu arbeiten. Doch im Verlauf einiger weniger Jahre wurde ich zu einem recht geschickten Bauarbeiter und nannte mein Team schon bald BBC (Buddhistische Bau Company). Der Anfang war allerdings außerordentlich mühsam.
    Dem Außenstehenden mag Maurerarbeit leicht erscheinen: Man pappt etwas Mörtel auf den Stein, setzt ihn an seine Stelle und klopft ihn ein bisschen fest. Wenn ich aber leicht auf eine Ecke schlug, um eine ebene Oberfläche zu erhalten, stieg eine andere Ecke nach oben. Kaum hatte ich diese auch festgeklopft, tanzte auf einmal der ganze Stein aus der Reihe. Behutsam brachte ich in ihn also wieder in die richtige Position, um gleich danach festzustellen, dass die erste Ecke schon wieder hochragte. Es war zum Verzweifeln. Wenn Sie mir nicht glauben, versuchen Sie's doch selbst einmal!
    Als Mönch verfügte ich über so viel Geduld und Zeit, wie ich brauchte. Ich gab mir also große Mühe, jeden Backstein perfekt einzupassen, ganz gleich, wie viel Zeit ich dafür benötigte. Und irgendwann war die erste Backsteinmauer meines Lebens fertig gestellt. Voller Stolz trat ich einen Schritt zurück, um mein Werk zu begutachten. Erst da fiel mir auf - das durfte doch nicht wahr sein! -, dass zwei Backsteine das Regelmaß störten. Alle anderen Steine waren ordentlich zusammengesetzt worden, aber diese zwei saßen ganz schief in der Mauer. Ein grauenvoller Anblick! Zwei Steine hatten mir die ganze Mauer versaut.
    Der Zementmörtel war inzwischen fest geworden.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 15.02.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7787-8183-8
Verlag Lotus Press
Maße (L/B/H) 22,2/14,4/2,7 cm
Gewicht 421 g
Originaltitel Opening the Door of Your Heart. And Other Buddhist Tales of Happiness
Auflage 18. Auflage
Übersetzer Martina Kempff
Verkaufsrang 408
Buch (gebundene Ausgabe)
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15,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Was für ein wunderbares und liebevolles Geschenk!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2020 hat mir eine ganz liebe Freundin und Kollegin das Hörbuch dieses Bestsellers, welcher als Buch bereits seit 2006 in der 18. Auflage erschienen ist, zum Geburtstag geschenkt. Ich bin bei uns im Laden immer schon einmal um die Bücher von Ajahn Brahm herumgeschlichen, habe mich aber irgendwie nicht an sie herangewagt, weil es sich um „Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück“ handelte. Ich hatte die irrige Annahme, dass diese Geschichten viel zu hoch für mich seien, dass ich dafür etwas vom Buddhismus wissen müsste. Dem ist aber überhaupt nicht so, wie ich inzwischen feststellen musste. Der Inhalt dieses Buches, welches es übrigens in meine persönliche, literarische Apotheke geschafft hat, ist hier bei thalia.de sehr gut wiedergegeben worden. Ajahn Brahm hat das Buch in 11 Kategorien eingeteilt. Sie können nun selbst entscheiden, ob sie es in der vorgegebenen Reihenfolge lesen möchten oder sich einfach Geschichten herauspicken, die Sie gerade ansprechen. Dies sind die 11 Kategorien: - Perfektion und Schuldgefühle - Liebe und Verbindlichkeit - Angst und Schmerz - Wut und Vergebung - Glück schaffen - Ernsten Problemen mit Mitgefühl begegnen - Weisheit und innere Ruhe - Geist und Wirklichkeit - Werte und das spirituelle Leben - Freiheit und Demut - Leiden und Loslassen Egal, ob sie diese Geschichten lesen oder hören möchten, Buch und Hörbuch sind komplett identisch. Ich habe die Geschichten während meiner morgendlichen Gymnastik gehört. Und was soll ich sagen – die Geschichten haben mich so gefangengenommen, dass ich oftmals völlig in ihnen gefangen war und ganz vergessen habe, bei meinen Übungen die Wiederholungen zu zählen. Die Geschichten sind so schön, klug und humorvoll, dass sie mir sogar schlechte Tage versüßt haben. Nach der Gymnastik bin ich dann zumeist fröhlich und mit einem Lächeln im Gesicht aufgestanden. Dieses Lächeln hat mich dann den ganzen Tag begleitet. Und ich war allen Menschen einschließlich mir selbst gegenüber toleranter und liebevoller eingestellt. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass der Sprecher Hanns Jörg Krumpholz die Geschichten einfach großartig erzählt, bzw. er lebt sie. Ich hatte immer das Gefühl, dass Ajahn Brahm zu mir spricht. Diese Geschichten haben mich manchmal zum Lachen gebracht, aber andere Male fühlte ich mich direkt angesprochen und hatte etwas, worüber ich nachdenken konnte. Ajahn Brahm schafft es, dass man sich aber nicht belehrt fühlt. Er arbeitet nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Und er erzählt auch Geschichten aus seinem eigenen Leben, bei denen bei ihm ebenfalls nicht alles so funktioniert hat, wie es sein Glauben ihm vermittelt. Für mich sind diese Geschichten ein wundervoller Start in den Tag. Ich kann sie jedem nur empfehlen, wenn Sie nur ein wenig von dieser Philosophie lernen möchten. Inzwischen habe ich mir zusätzlich auch das Buch als e-book gekauft, damit ich die Geschichten immer auf meinen Tolino bei mir habe. Außerdem habe ich mir ebenfalls als Hörbuch „Der Elefant, der das Glück vergaß“ von Ajahn Brahm gekauft (wieder gelesen von Hanns Jörg Krumpholz). Außerdem interessiere ich mich jetzt sehr für den Menschen Ajahn Brahm, der aus schwierigen Verhältnissen in England stammt und inzwischen zum Abt eines Klosters in Perth aufgestiegen ist, was der Waldkloster-Tradition des Theravada-Buddhismus folgt. Ich habe mir deshalb das Buch „Ajahn Brahm – Der Mönch, der uns das Glück zeigte“ von Vusi Reuter und Sabine Kroiss gekauft, einer „Biografie in Erzählungen“. Das habe ich aber noch nicht gelesen. Sobald ich das gemacht habe, bekommen Sie hier natürlich wieder eine Rückmeldung von mir! Eine andere Kollegin hat mir übrigens die Geschichten „Die Katze des Dalai Lama“ von David Michie empfohlen. Die höre ich z.Zt. und bin auch schon wieder sehr davon angetan.

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Leer

Ajahn Brahm erzählt auf eine humorvolle und unterhaltsame Art und Weise Geschichten, die zum Nachdenken anregen und einen das eigene Verhalten überdenken lassen. Er lehrt uns, dass es nicht viel braucht um glücklich zu sein. Definitiv eines meiner neuen Lieblingsbücher!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2020
Bewertet: anderes Format

„Entzünde lieber eine Kerze, als dich über die Dunkelheit zu beklagen.“ Die zauberhaften und inspirierenden buddhistischen Geschichten enthalten "literarische Rezepte" für alle Lebenslagen! Immer wieder lesen und staunen! Auch ein tolles Geschenk!!

echter Lebenshelfer!
von einer Kundin/einem Kunden aus Beromünster am 31.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch sollte jeder lesen. Kurze, humorvolle Geschichten, für jedermann verständlich. geeignet für Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk.

Die Kuh die weinte
von einer Kundin/einem Kunden aus Zollikofen am 02.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehr gut geschrieben regt zum Nachdenken an und trotzdem ist es humorvoll und manchmal auch zum Lachen