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Girl in a Strange Land

Überall auf der Welt herrscht ein erbarmungsloser Krieg. Nur im Tal der Erweckten, das von der Außenwelt abgeschottet ist, können die Menschen noch in Sicherheit und Frieden leben.
Das glaubt zumindest Sophia. Doch als ihr Freund Mirko verschwindet, beginnt Sophia ihre streng religiöse Gemeinde infrage zu stellen. Sie verlässt das Tal und findet anstelle eines Schlachtfeldes eine scheinbar perfekte, hoch technisierte Gesellschaft vor. Kann es sein, dass Sophias bisheriges Leben eine einzige Lüge war?

Nach seinem Jugendbuch-Debüt Boy in a White Room, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, erschafft Bestsellerautor Karl Olsberg auch in der Fortsetzung Girl in a Strange Land wieder ein erschreckendes Zukunftsszenario. Abermals konfrontiert er den Leser schonungslos mit philosophischen Fragen nach Realität und Selbstbestimmung – ein hochspannender Future-Thriller mit Tiefgang
Rezension
"Eine spannende Geschichte, die sowohl Teenager als auch erwachsene Leser zum Nachdenken anregen kann."
Stiftung Lesen

"Eine sehr spannende, düstere, aber auch realitätsnahe Dystopie, die in naher Zukunft vielleicht sogar zutreffen könnte!"
gedanken-vielfalt.de
Portrait
Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman Das System, der es auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller „Boy in a white room“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als „Content-Start-up des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 09.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-8928-1
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,8 cm
Gewicht 411 g
Buch (Paperback)
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14,95
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sehr rasant erzählt!“

Natalie Block, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Vor allem die Idee der technisierten Zukunft die Karl Olsberg hier zeichnet, fand ich sehr spannend. Auf den ersten Seiten dieser "neuen Welt" war ich anfangs abgeschreckt und überzeugt, mich in einem Science Fiction Roman zu befinden, relativ schnell wurde ich aber überzeugt, dass genau so unsere Zukunft aussehen könnte.
Interessante Vorstellung!
Die Geschichte von Sophia und Mirko hat mich jedoch nicht ganz überzeugt. Teilweise fand ich das Erzähltempo zu schnell, weshalb an vielen Stellen die Tiefe gefehlt hat.
Vor allem die Idee der technisierten Zukunft die Karl Olsberg hier zeichnet, fand ich sehr spannend. Auf den ersten Seiten dieser "neuen Welt" war ich anfangs abgeschreckt und überzeugt, mich in einem Science Fiction Roman zu befinden, relativ schnell wurde ich aber überzeugt, dass genau so unsere Zukunft aussehen könnte.
Interessante Vorstellung!
Die Geschichte von Sophia und Mirko hat mich jedoch nicht ganz überzeugt. Teilweise fand ich das Erzähltempo zu schnell, weshalb an vielen Stellen die Tiefe gefehlt hat.

Kundenbewertungen

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"Was ist das für ein Leben, in der keiner mehr in der Realität sein will?"
von Dr. M. am 21.01.2019

Noch sind wir nicht so weit. Manche jedoch sehen bereits die Anfänge einer solchen Entwicklung. Unsere freiwillige Abhängigkeit von technischen Geräten ist enorm. Viele Menschen müssen ständig auf ihr Smartphone schauen. Und wenn man es ihnen wegnimmt, reagieren sie mit klinisch bekannten Entzugserscheinungen. Doch darum geht es in diesem... Noch sind wir nicht so weit. Manche jedoch sehen bereits die Anfänge einer solchen Entwicklung. Unsere freiwillige Abhängigkeit von technischen Geräten ist enorm. Viele Menschen müssen ständig auf ihr Smartphone schauen. Und wenn man es ihnen wegnimmt, reagieren sie mit klinisch bekannten Entzugserscheinungen. Doch darum geht es in diesem Buch nicht, jedenfalls nicht direkt. Seine Handlung spielt im letzten Drittel unseres Jahrhunderts. In einem kleinen bayerischen Tal leben einige Gemeinden streng nach außen isolierter Menschen ohne jede Technik, dafür aber mit erheblichem religiösem Eifer, der keine abweichenden Gedanken zulässt. Die Strafen sind erheblich. Die Herde der übrigen Schafe unter Gottes Himmel verliert in diesem Tal dann schnell den Hang zur ansonsten gepredigten Nächstenliebe. Man kennt so etwas aus der Geschichte. Wenn man genau hinsieht, findet man ein solches Verhalten auch in der Gegenwart. In diesem abgeschiedenen Tal lebt Sophia mit ihrer streng gläubigen Mutter. Ihr Vater hat sie schon lange verlassen und ist in Welt der "Verlorenen" gegangen. Sophias Freund Mirko liest heimlich alte Bücher. Aus ihnen entstanden Fragen und Zweifel. Als Sophia das miterlebt, bricht sie mit Mirko. Enttäuscht flieht auch er zu den Verlorenen. Doch ihre Liebe und ihr zweifelnder Verstand bringen Sophia nach einiger Zeit auch zu Mirkos versteckten Büchern. Als sie in Verdacht gerät, beschließt auch sie, das Tal zu verlassen. In der Welt der Verlorenen findet sie sich zunächst nicht zurecht, denn dort sieht es völlig anders aus. Künstliche Intelligenz hat die Macht übernommen. Auf der Suche nach Mirko gerät Sophia in den Strudel dieser schönen anderen Welt, in man nicht mehr wirklich weiß, was Realität ist und was nicht. Die von Karl Olsberg konstruierten Gegensätze sind die krassen Enden einer Alternative. Ob es in der Zukunft tatsächlich nur die Wahl zwischen diesen Extremen geben wird, bleibt heute noch unklar. Für uns ist Künstliche Intelligenz eine Technologie, die uns Wohlstand bringen soll. Über die tatsächlichen Gefahren diskutieren heute nur Experten. Stephen Hawking bezeichnete Künstliche Intelligenz die größte Bedrohung für die Existenz der Menschheit, womit er wohl Recht behalten wird. Denn wenn wir nicht mehr wissen und nicht mehr verstehen, wie unsere Technik funktioniert und was sie anstellt, verlieren wir auch die Macht über sie. Dass dieses Thema in einem Jugendbuch angesprochen und hervorragend verarbeitet wird, kann man nur begrüßen. Karl Olsberg schafft es, durch eine spannende und manchmal auch verwirrende Handlung eine Zukunft zu beschreiben, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt. "Girl in a strange land" ist ein spannendes und fesselnd geschriebenes Jugendbuch. Es bleibt zu hoffen, dass wir nicht auch bald zu den Verlorenen gehören. Zu Optimismus besteht allerdings kein wirklicher Anlass.