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Das kann uns keiner nehmen

Roman

Matthias Politycki

(96)
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Beschreibung

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein liberaler Hamburger, ist endlich da, wo er ein Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika hofft er, endlich mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Doch auf dem Grund des Kraters steht bereits ein Zelt, bewohnt von dem Ur-Bayer Tscharlie mit unerträglich rechten Ansichten. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine Reise kreuz und quer durch Afrika. Doch in Afrika fährt der Tod immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Produktdetails

Verkaufsrang 6900
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Wolfram Koch
Spieldauer 580 Minuten
Erscheinungsdatum 04.03.2020
Verlag SAGA Egmont
Format & Qualität MP3, 580 Minuten, 423.72 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9788726441642

Buchhändler-Empfehlungen

Vielschichtig!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Leicht zu lesender Roman über Afrika, Männerfreundschaft und noch einiges mehr! Ich mag ihn!

Hanna Zwenger, Thalia-Buchhandlung Freudenstadt

Aus einer anfangs großen Abneigung entsteht eine ganz besondere Freundschaft, die man nicht erwartet! Ein Buch das zum Nachdenken anregt und einen auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
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0

Vielschichtiger Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 06.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autor Matthias Politycki, 1955 geboren, hat schon sehr viele Bücher geschrieben - Romane, Erzählungen, Reiseberichte und mehr. Er ist ein Schriftsteller, der oft auf Reisen ist und dies in seinen Büchern literarisch verarbeitet. In diesem Roman führt er uns nach Afrika. Hans, ein kultivierter Hanseate, ist Schriftsteller, ... Der Autor Matthias Politycki, 1955 geboren, hat schon sehr viele Bücher geschrieben - Romane, Erzählungen, Reiseberichte und mehr. Er ist ein Schriftsteller, der oft auf Reisen ist und dies in seinen Büchern literarisch verarbeitet. In diesem Roman führt er uns nach Afrika. Hans, ein kultivierter Hanseate, ist Schriftsteller, Anfang 60 und der Ich- Erzähler der Geschichte. Nun hat er es dieses Mal endlich geschafft. Er ist oben, auf dem Gipfel des Kilimandscharo, wo er schon sein Leben lang hin wollte. Eine Nacht möchte er unten im Krater verbringen, weg von all dem Trubel am Berg und hier mit seiner Vergangenheit abschließen. Das war sein Plan. Aber da unten ist schon einer - ein dürrer, verrückter Typ namens Tscharli. „ Lecko mio“ begrüßt ihn dieser; genauso wenig erfreut von dem Eindringling. Die beiden ungleichen Männer sind nun gezwungen, die Nacht gemeinsam im Krater zu verbringen. Eine Nacht, die ihnen unvergesslich werden wird. Ein Schneesturm bricht aus und am nächsten Morgen sind beide froh überlebt zu haben. Nach dem Abstieg will Hans eigentlich weiter. Die Chauvisprüche und die rassistischen Bemerkungen des Bayern gehen ihm gewaltig auf die Nerven. Trotzdem lässt er sich auf eine gemeinsame Reise ein. Tscharli ist nämlich ernsthaft krank und braucht deshalb einen „ Aufpasser“. Bald ist klar, dass dies seine letzte Reise sein wird. Und hinter seiner flapsigen Art steckt eine verwundete Seele. Der Leser begleitet die beiden Männer auf ihrer Tour quer durch Tansania bis nach Sansibar. Beide schleppen alte Geschichten mit sich herum. Nach und nach erfährt man nun von Tscharlis großer Liebe Kiki, die jung gestorben ist. Und Hans war vor 25 Jahren schon einmal in Afrika, eine gemeinsame Reise mit seiner Freundin Mara. Für Hans ging es damals um Leben und Tod und Mara hat ihn gerettet. Danach verlässt sie ihn. Politycki versteht es, die konträren Charaktere der Figuren glaubhaft darzustellen. Anfangs ärgert sich Hans über Tscharlis Sprüche, merkt aber bald, dass dieser mit seiner lockeren Art die Herzen der Menschen, v.a. die der Frauen gewinnt. Und so kommt es zu einer Annäherung, ja zu einer Freundschaft zwischen den Männern. Tscharlis bayrisches Suaheli- Englisch lockert den Text auf und manche tiefsinnigen Lebensweisheiten bleiben dem Leser im Gedächtnis. Gleichzeitig vermitteln die Landschaftsbeschreibungen und die Begegnung mit Einheimischen ein lebendiges Bild von Afrika. Dabei werden die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Probleme nicht verschwiegen. Der Roman beginnt furios, hat danach einige Längen ( manche Wiederholungen, auch sprachlicher Art, hätte es nicht gebraucht ), nimmt aber gegen Ende hin wieder Fahrt auf. „Das kann uns keiner nehmen“ ist ein vielschichtiger Roman. Es ist ein Buch über das Leben mit seinen Verwerfungen, über Freundschaft, über die Liebe und über den Tod. Roadnovel und Reisebericht obendrein. Dass der Autor eigene Erfahrungen in diesem Roman verarbeitet hat, spürt man auf jeder Seite. Er hat selbst den Kilimandscharo bestiegen und ist vor vielen Jahren in einem afrikanischen Krankenhaus beinahe gestorben. Das war mein erstes Buch von Matthias Politycki, aber sicher nicht mein letztes.

Der Mensch plant, dann kommt es anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Lünen am 06.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Einmal angefangen, wurde das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, der flotte Schreibstil und der fesselnde Inhalt hatten mich gefangen genommen. Am Kilimandscharo treffen zwei augenscheinlich unterschiedliche Männer im besten Alter zufällig aufeinander und verbringen anschließend noch eine gemeinsame Woche miteinander. Das B... Einmal angefangen, wurde das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, der flotte Schreibstil und der fesselnde Inhalt hatten mich gefangen genommen. Am Kilimandscharo treffen zwei augenscheinlich unterschiedliche Männer im besten Alter zufällig aufeinander und verbringen anschließend noch eine gemeinsame Woche miteinander. Das Buch ist ein Mix aus einem "Roadmovie" abseits ausgetretener Wege, das sich im Kopf des Lesers durch die anschauliche Schilderung der Landschaft und der Menschen durch den Autors von alleine einstellt, von Rückblenden bzw. Erzählungen aus der bewegten Vergangenheit der Protagonisten und einem Zustandbericht Afrikas von heute und in der jüngeren Geschichte. Mein Fazit: Spannend, manchmal lustig, manchmal nachdenklich stimmend und mit überraschenden Wendungen bis zum Schluss!

Eine überraschende Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 03.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Am Gipfel des Kilimandscharo treffen sich Hans und Tscharlie. Normalerweise hätten sie nie miteinander Kontakt aufgenommen: Der eine, Hans, zurückhaltend, will endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Der andere, Tscharlie, ein Ur-Bayer, ohne Benimm, stets gut drauf und polternd laut, respektlos gegen alles und jeden. ... Am Gipfel des Kilimandscharo treffen sich Hans und Tscharlie. Normalerweise hätten sie nie miteinander Kontakt aufgenommen: Der eine, Hans, zurückhaltend, will endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Der andere, Tscharlie, ein Ur-Bayer, ohne Benimm, stets gut drauf und polternd laut, respektlos gegen alles und jeden. Ein Schneesturm wirft die beiden auf sich selbst zurück, notgedrungen müssen sie die Zeit miteinander verbringen und lernen dabei den anderen von einer anderen Seite kennen. Erzählt aus der Perspektive von Hans, entwickelt sich langsam die Geschichte, zeigt, wie sich Vorurteile verändern können, wie aus gegenseitigem Abscheu eine Freundschaft werden kann. Es ist gar nicht einfach, meine Gedanken zu diesem Buch aufzuschreiben, denn die Protagonisten sind beide nicht wirklich sympathisch geraten, vor allem anfangs kommen beide nicht wirklich gut weg. Doch indem der Leser nach und nach ihre Lebensgeschichte erfährt, kommt die Erzählung in Fahrt, bis sie zum Schluss mit einer äußerst überraschenden Wendung daherkommt. Mit einer Mischung aus Humor und ernsten Gedanken hinterlässt das Buch einiges zum Nachdenken für den Leser selbst. Dieses Buch hat sich völlig anders entwickelt als ich erwartet habe. Ein bisschen schade finde ich, dass es erst gegen Ende richtig Fahrt aufnimmt. Ich möchte es dennoch weiter empfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.


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